DE866363C - Elektromagnetische Sicherung mit UEberstromausloesung - Google Patents

Elektromagnetische Sicherung mit UEberstromausloesung

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DE866363C
DE866363C DEW874A DEW0000874A DE866363C DE 866363 C DE866363 C DE 866363C DE W874 A DEW874 A DE W874A DE W0000874 A DEW0000874 A DE W0000874A DE 866363 C DE866363 C DE 866363C
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Walter Wulz
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/36Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release
    • H01H73/42Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release reset by rotatable knob or wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Elektromagnetische Sicherung mit Uberstromauslösung Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Sicherung mit überstromauslösung, deren äußere Abmessungen und deren innerer Aufbau so gewählt sind, daß die Sicherung als Sicherungspatrone mit Kontaktbolzen auf der inneren Stirnseite und mit Kontaktplatte auf .der äußeren Stirnseite zum Einführen in die üblichen Schraubkappen von Sicherungselementen zu verwenden ist. Zu diesem Zweck ist die elektromagnetische Spule in der Längsachse angeordnet, und die Kontakt- und Auslöseeinrichtung ist hiervon getrennt in einer Kontaktkammer untergebracht, wobei bei Überstrom ein Isoliertrennmesser selbsttätig die Unterbrechung des Stromkreises bewerkstelligt. Weitere Einzelheiten.des Gegenstandes der Erfindung sind dem in der Zeichnung dargestellten Ausfährungsbeispiel zu entnehmen. Hierbei zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch die Sicherung, Abb. :2 eine schematische Draufsicht auf die Schaltorgane in ausgeschaltetem Zustand, Abb. 3 dasselbe in eingeschaltetem Zustand, Abb. ¢ eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles nach Abb. a, Abb. 5 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles nach Abb. 3.
  • Die einzelnen Teile sind wie folgt gekennzeichnet: a zylindrischer Gehärusemantel, b innere Stirnseite der Sicherung, c ätußere Stirnseite der Sicherung, d Spule, e Trennwand zwischen Spulenkammer wund Kontaktkammer, f fester Eisenkern im Innern der Spule, g verschiebbarer Eisenkern im Innern der Spule, h Einstellfeder im Innern des Eisenkernes g, i Auslösestab, k Kontaktbolzen an der inneren Stirnseite b, k1 Durchbohrung des Kontaktbolzens k und der Stirnseite b, L Kontaktkappe über dem Kontäktbolzen k, m Spulenkammer, n Kontaktkammer, o Kontaktplatte in der Stirnseite c, p Trennmesser aus Isolierstoff, q Anschlagnocken auf dem Trennmessen p1 Schrägkante des Trennmessers, p2 Schneidkante des Trennmessers, r,Schaltbolzen, s Bolzenführung, t Bolzenfeder, u Auslösehebel, v Auslösestift, w Einschaltstift, x Überwurf aus Isolierstoff, y Torsionsfeder, z Schraubkappe.
  • Die Kontaktkappe L ist entsprechend denversehiedenen. Nennstromstärken ausgeführt und über dem Kontaktbolzen k angebracht. Von da aus führt der Stromkreis über die Spule d zu dem Schältbolzen r, der im eingeschalteten Zustand an der .Kontaktplatte o anliegt. Nach dem Überstiwlpen der Schraubkappe z und dem Einschrauben in ein üb- liches Sicherungselement ist somit der gesamte Stromkreis entsprechend geschlossen, Die Spulenkammer m und die Kontaktkammer n sind durch die Trennwand e aus Isolierstoff voneinander getrennt. Exzentrisch zur Längsachse ist außen am Umfang der Kontaktbolzen r in der Trennwand e dadurch befestigt, daß: seine Bolzenführung s darin fest angebracht ist und der Schaltbolzen r durch die Bolzenfeder t längs beweglich gleitet. Der Auslösestab i durchsetzt die beiden Eisenkerne f und g. Von diesen ist der eine, f, fest im Innern der Spule d und der andere, g, längs beweglich angeordnet: Das innere Ende des Auslö:sestabes i liegt an einer Einstellfeder h an; welche je nach der gewünschten Nennstromstärke einzustellen ist, z. B. durch eine Schraube. Von der Stirnseite der Kontaktkappe l' führt eine enge Durchbohrung k1 von außen bis zu der Einstellfeder h, so daßi durch Einf7ühren z. B. eines Drahtendes der Auslösestab i eingeschoben werden kann und dadurch die Auslösung bewirkt.
  • Der Auslösestab i reicht durch die Trennwand e hindurch bis in die Kontaktkammer n und ist dort mit dem einen Ende eines doppelarmigen, in der Trennwand e drehbar gelagerten Auslösehebels as verbunden, dessen anderes Ende den Auslösestift v trägt. Dieser Stift liegt auf der gleichen Höhe wie der Schaltbolzen r in einem Abstand von etwa 6o° hiervon.
  • Der-Einschaltstift w ist zentrisch in der äußeren Stirnseite c gelagert und weist außen einen überwurf x aus Isolierstoff auf. Der Überwurf selbst kann beliebig gestaltet, z. B. gerändelt oder mit einem Knauf versehen sein. Auf dem Einschaltstift wist eine Torsionsfeder y angebracht. Das innere Ende trägt das sektorförmige Trennmesser p aus Isolierstoff. Im übrigen ist dieses Trennmesser als messerförmige Scheibe ausgebildet mit einer Radialkante als Schneidkante p2 und mit einer Schrägkante p1 als andere Radialkante. An der Schrägkante p1 ist auf dem Trennmesser p ein Anschlagnocken q aufgetragen. In ausgeschaltetem Zustand-(Abb. 2 und 4) liegt das Trennmesser p zwischen dem Schaltbolzen r und der Kontaktplatte o, so daß der Stromkreis zuverlüssig unterbrochen ist. Der Schaltbolzen r legt sich dabei an die innere Kante des Anschlagnockens q an. Der Auslösestift v liegt außerhalb der Schneidkante p2 des Trennmessers p. Wenn nun der Einschaltstift w entgegen dem Uhrzeigersinn in Abb. 2 gedreht wird, hebt die Schrägkante p1 den Auslö;sestift v an, so daß, dieser ,über den Anschlagnocken q hinweggleitet und sich hinter diesen setzt. Beim Loslassen des Einschaltstiftes w wird somit ein Zurückgehen des Trennmessers p durch den Auslösestift v verhindert. In dieser Stellung (Abb. 3) liegt nun der Schaltbolzen r neben der Schrägkante pr, so daß er die Verbindung zu der Kontaktplatte o herstellt.
  • Bei Überstrom oder Kurzschluß@ wird der bewegliche. Eisenkernteil g in die Spule d hineingezogen: Der Auslösestab i bewegt sich nach vorn und der Auslö.sestift v geht über den doppelarmigen Hebel u zurück. Dadurch wird der Anschlagnocken q frei und das durch die Torsionsfeder y gespannte Trennmesser schnellt im Uhrzeigersinn der Abb. 3 nach rechts: Die Schneidkante p2 hebt dabei den Schaltbolzen r von der Kontaktplatte o ab und trennt den Stromkreis. Die Drehbewegung des Trennmessers wird dabei durch den Anschlag des Anschlagnockens q an dem Schaltbolzen r begrenzt. Dadurch entsteht der entspannte abgeschaltete Zustand nach Abb: a. Damit kein überdruck in der Kontaktkaminer n entsteht, kann an geeigneter Stelle eine (oder auch mehrere) Ausblaseöffnung vorgesehen sein.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Elektromagnetische Sicherung mit überstromauslö,sung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakt- und Auslöseeinrichtung an der äußeren Stirnseite der in der Längsachse liegenden elektromagnetischen Spule in einer von der letzteren getrennten Kontaktkammer angeordnet und die äußeren Abmessungen so gewählt sind, daß: die Sicherung als Sicherungspatrone mit Kontaktbolzen auf der inneren Stirnseite und mit Kontaktplatte auf der äußeren Stirnseite zum Einführen in die üblichen Schraubkappen von Sicherungselementen zu verwenden ist.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß. in -der Kontaktkammer exzentrisch zur Längsachse ein längs beweglicher Schaltbolzen, ein von der Spule bei Überstrom betätigter Auslösestift und ein von außen bedienbares, unter Federdruck stehendes, drehbares Trennmesser aus Isolierstoff so angeordnet sind, daß der Auslösestift das gespannte Trennmesser hält und bei Überstrom oder Kurzschluß -freigibt, welches durch die beim Entspannen entstehende Verdrehung schlagartig den Schaltbolzen von seiner zugehörigen Kontaktplatte abhebt und sich als Isoliersteg da- i zwischen legt.
  3. 3. Sicherung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die an der inneren Stirnseite (b) der Sicherung mit einem je nach der Stromstärke verschieden starken Kontaktkappe (L) überzogenen Kontaktbolzen (k) leitend verbundene Spule (d) mit ihrem anderen die Trennwand (e) zwischen der Spulenkammer (m) und der Kontaktkammer (n) durchsetzenden Leiterende mit einem an der Trennwand(e) exzentrisch zur Längsachse befestigten und senkrecht zu dieser in die Kontaktkammer (n) ragenden sowie durch Federdruck nach außen gedrückten Schaltbolzen (r) verbunden ist, der in eingeschaltetem Zustand an der gegenüberliegenden, in der äußeren Stirnseite (c) der Sicherung angeordneten Kontaktplatte (o) anliegt.
  4. 4.. Sicherung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch zur Längsachse in der äußeren Stirnseite (c) ein nach außen ragender, isolierter Einschaltstift (uy) drehbar gelagert ist, der auf seinem in der Kontaktkammer (n) liegenden Ende mit einem sektorförmigen Trennmesser (p) aus Isolierstoff verbunden ist.
  5. 5. Sicherung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, da3 das Trennmesser (p) als messerförmige Scheibe mit auslaufender Schneidkante (p2) an der einen Radialkante und an der anderen Radialkante als Schrägkante (p,) mit einem aufgetragenen Anschlagnocken (q) ausgebildet ist, der nach der Schneide zu senkrecht und nach außen zu abgeschrägt ist.
  6. 6. Sicherung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in einen festen (f) und in einen längs verschiebbaren Teil (g) unterteilte Eisenkern der Spule (d) von einem längs beweglichen Auslösestab (i) durchsetzt ist, dessen inneres Ende an einer für die verschiedenen Nennstromstärken einstellbaren und in dem nach der inneren Stirnseite (b) zu liegenden und in dem verschiebbaren Eisenkernteil (g) untergebrachten Einstellfeder (h) anliegt und dessen äußeres Ende mit dem einen Ende eines in der Trennwand (e) zwischen der Spulenkammer (m) und der Kontaktkammer (n) gelagerten doppelarmigen Auslösehebels (u) verbunden ist, der mit seinem äußeren und mit einem Auslösestift (v) versehenen Ende neben dem Schaltbolzen (r) im Abstand von z. B. etwa 6o° hiervon in die Kontaktkammer (n) ragt.
  7. 7. Sicherung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen des mit einer Torsionsfeder (y) versehenen Einschaltstiftes (w) das sektorförmige Trennmesser (p) so weit unter gleichzeitigem Anspannen dieser Feder eine solche Einstellung erfolgt, daß der Auslösestift (v) des Auslösehebels (2i) an dem Anschlagnocken (q) des Trennmessers (p) und der Schaltbolzen (r) neben dem Trennmesser (p) an der Kontaktplatte (o) anliegt, und daß bei einer Längsbewegung des Auslösestabes (i) infolge Verschiebung des verschiebbaren Eisenkernteils (g) bei Überstrom der Auslösestift (v) zurückgeht und den Anschlagnocken (q) freigibt und sich durchEntspannen derTorsionsfeder (y) das Trennmesser (p) schlagartig verdreht, infolge seiner messerartigen Ausbildung den Schaltbolzen (y) von der Kontaktplatte (o) schlagartig trennt und sich als Isoliersteg dazwischen legt. B.
  8. Sicherung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltbewegung des Trennmessers (p) durch Anschlag desAnschlagnockens (q) an dem Schaltbolzen (y) begrenzt ist.
  9. 9. Sicherung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbolzen (k) an der inneren Stirnseite (b) der Sicherung, die darübergeschobene Kontaktkappe (l) und die innere Stirnseite (b) mit einer Längsdurchbohrung (k1) zum mechanischen Auslösen des Trennmessers (p) von außen her versehen sind.
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