DE866682C - Hochfrequenzverteilungsanlage - Google Patents
HochfrequenzverteilungsanlageInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/48—Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
Landscapes
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
- Hochfrequenzverteilungsanlage Bei Hochfrequenzverteilungsanlagen, bei denen eine Mehrzahl von Empfängern an verschiedene Punkte der Übertragungsleitung angeschaltet, ist, treten bei hohen Frequenzen, insbesondere bei einem verhältnismäßig breiten Übertragungsband, unerwünschte Verzerrungen dadurch auf, daß, die Empfänger nicht hochohmig sind und die zwischen den einzelnen Empfängern vorhandenen Leitungsstücke nicht elektrisch kurz sind"so daß sich, unerwünschte Stoßstellen ergeben. Ein Beispiel hierfür sind Empfangsanlagen, bei denen eine größere Anzahl von Sendern über eine gemeinsame Antenne empfangen und über einen Verstärker S (Fig. i) auf eine größere Anzahl von Empfängern El bis E, (Fig. i) gegeben wird.
- Die Empfänger kann man in bekannter Weise über einen Arnkopplungswiderstand an das Verteilungsnetz schalten oder auch eine zusätzliche Verstärkerröhre zur Erfüllung der Entkopplungsbedingungen einschalten. Bei sehr hohen Frequenzen ergibt sich dabei .ein Ohmscher Widerstand, der einige Male größer ist als der Wellenwiderstand der Verbindungsleitung (z. B. koaxiales Kabel) zu den einzelnen Empfängern, und zusätzliche Kapazitäten von einigen Picofarad, die sich zum Verteilungsnetz parallel legen und sich :so schädlich auswirken. Würde man die Widerstände und Kapazitäten der einzelnen Empfänger einfach parallel zur Verbindungsleitung schalten, wie es z. B. die Fig. i zeigt, so würden sich merkbareVerzerrungen innerhalb des großen Frequenzbereiches ergeben, da die zwischen den einzelnen Empfängern liegenden Leitungsstücke eine wesentliche Phasendrehung ergeben.
- Gemäß der Erfindung ist jeder Empfänger Teil je eines in den Leitungszug geschalteten Netzwerkes, das so ausgebildet ist, daß der vorhergehende Leitungsabschnitt durch den nachfolgenden wenigstens im -Übertragungsbereich immer scheinwi.derstandsmäßig richtig abgeschlossen ist. Man erreicht hierdurch ohne größeren Aufwand an Schaktelementen in einfacher Weise, daß sich keine wesentliche Stoß, dämpfungsverzerrung ergibt. Die sich durch die Einschaltung der Netzwerke ergebende Betriebsdämp= . fung kann äußetst niedrig gehalten werden.
- Die Erfindung wird im folgenden noch an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es ist dabei der Einfachheit halber angenommen, daß. der Ein, gangsschei:nwiderstand der einzelnen Empfänger aus einer Kapazität und einem dazu parallel liegenden Ohmschen Widerstand besteht. Selbstverständlich kann jedoch der Eingangsscheinwiderstand der Empfänger auch komplizierter aufgebaut, sein.
- Ein einfaches. Beispiel einer Ausbildung gemäß der Erfindung zeigt die Fig. 2. Parallel zur Leitung liegt ein Übertrager Ü, z. B. ein Sparübertrager, der auf der einen Seite! parallel zur ankommenden Leitung und dessen A.nzapfung parallel zur abgehenden Leitung liegt. Parallel zur Anzapfung liegt auch der Empfänger mit den Eingangsgrößere R und C. Der Widerstand R betrage z. B. 6oo Ohm, die Kapazität 5pF. DerÜbertragerwird anbeidenSeiten ankoaxiale Kabel mit einem Wellenwiderstand von i5o Ohm angeschlossen und die Übersetzung so gewählt, daß der Übertrager von i5o Ohm auf i2o Ohm übersetzt (i5o Ohm parallel zu 6oo Ohm ergibt einen resultierenden Widerstand von i2o Ohm). Die, Kapazität C des Empfängers wird durch den Sparübertrager Ü abgestimmt, in.sbesöndere auf Resonanz bei einer mittleren Übertragungsfrequenz.
- Eine größere Bandbreite läßt sich dann erreichen, wenn das den; Empfän gerscheinwiderstand aufnehmende Netzwerk als. ein; Bandfilter ausgebildet ist. Beispielsweise kann ein Bandfilter mit induktiver Kopplung nach Fig. 3 a und 3 b verwendet werden, in das ein idealer Übertrager eingebaut. ist, der so bemessen ist, daß die Belastung der Empfängerseite sich richtig auf den'Eingang übersetzt. Die Kapazität wird dabei ganz oder zum Teil durch die Kapazität des Empfängers. gebildet. Den idealen Übertrager wird man praktisch jedoch nicht einschalten, sondern ihn in bekannfter Weise in, die Bemessung des Filters einbeziehen, wie es z. B;. in Fig: 4 durchgeführt ist. Ebenso wie ein Bandfilter mit induktiver Kopplung kann man auch ein Bandfilter mit kapazibiver Kopplung entsprechend "Fig. 5 verwenden.
- Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt Fig.6. Hier liegt parallel zur Übertragungsleistung der Eingangs-Scheinwiderstand des Empfangsplatzes, der durch das RC-Glied gebildet wird. Man ergänzt dieses RC-Glied nun zu einem Brücken-T-Glied, indem man in die Längsader zwei. Widerstände Z (Wellenwiderstand der Leitungsstücke) und parallel zu diesen eine Reihenschaltung von Z2/R und Z2-C legt. Da der ausgangsseitig liegende Widerstand Z meist stromlos ist., kann man ihn; im allgemeinen fortlassen oder überbrücken, wie dies durch die punktierte Linie schematisch gezeigt ist. Die bisherigen Beispiele wurden für den' erdunsymmetrischen Fall gezeichnet. Die Schaltungen können selbstverständlich auch erdsymmetrisch aufgebaut sein. Für den Aufbau der Netzwerke können , dabei sowohl Spulen und Kondensatoren, als auch Leitungsstücke verwendet werden.
- In Fig. 7 .ist für einen durchgerechneten Fall (Beispiel der Fig. 2@) die sich beim fünften Empfangsplatz ergebende Verzerrung eingetragen. Während sich für den: fünften Empfangsplatz eine Betriebsdämpfung von o,5 N ergibt, erhält man eine Verzerrung von: 5/ioo N. Die beiden Eckfrequenzen des Übertragungsbandes waren dabei o,85 fo bzw. 1,2 fo, wobei mit 1o die mittlere Übertragungsfrequenz bezeichnet ist.
- Im Bedarfsfalle können auch selektive Netzwerke in die zu den Empfängern führendere Stichleitungen eingebaut. werden., insbesondere dann, wenn der Empfänger elektrisch weit von der Verreilungsleiitung entfernt, isst.
Claims (5)
- PATRNTAN.PRÜC:HE: i. Hochfrequenzverteilungsanlage mit einem verhältnismäßig breiten Übertragungs#bereich, bei der eine Mehrzahl von Empfängern an verschiedene Punkte der Leitung angeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß j eder Empfänger Teil je eines in den Leitungszug geschalteten Netzwerkes ist, das so ausgebildet ist, da:ß der vorhergehende Leitungsabschnitt durch den nachfolgenden, wenigstens im Übertragungsbereich angenähert scheinwiderstandsmäßig richtig abgeschlössen ist.
- 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, in den Leitungszug ein Übertrager, z. B. cin Sparübertrager, geschaltet ist, zu dessen Sekundärseite der Empfänger liegt, und daß der Übertrager von dem Wellenwiderstand der Leitung auf den sich durch die Parallelschaltung des Empfängers ergebenden Widerstand über= setzt.
- 3. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines Bandfilters, das die Eingangswiderstände des Empfängers in isich enthält.
- 4. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Einschaltung eines Brücken-T-Gliedes, das im Querzweig die Eingangswiderstände (RC) des Empfängers und im Längszweig zwei Wiederstände (Z) (Z=Wellenwiderstand der Leitungsstücke) enthält, wobei der Längszweig durch eine Reihenschaltung der Widerstände Z2/R und Z2 - C überbrückt wird.
- 5. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß. auch in den zu den Empfängern führenden Stichleitungen derartige Netzwerke angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES14739D DE866682C (de) | 1943-12-29 | 1943-12-29 | Hochfrequenzverteilungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES14739D DE866682C (de) | 1943-12-29 | 1943-12-29 | Hochfrequenzverteilungsanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE866682C true DE866682C (de) | 1953-02-12 |
Family
ID=7474640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES14739D Expired DE866682C (de) | 1943-12-29 | 1943-12-29 | Hochfrequenzverteilungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE866682C (de) |
-
1943
- 1943-12-29 DE DES14739D patent/DE866682C/de not_active Expired
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