DE866877C - Als Turbine arbeitende Waermekraftmaschine - Google Patents

Als Turbine arbeitende Waermekraftmaschine

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DE866877C
DE866877C DEW5777A DEW0005777A DE866877C DE 866877 C DE866877 C DE 866877C DE W5777 A DEW5777 A DE W5777A DE W0005777 A DEW0005777 A DE W0005777A DE 866877 C DE866877 C DE 866877C
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DE
Germany
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gas flow
turbine
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gases
drive wheel
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Application number
DEW5777A
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English (en)
Inventor
Emil Richard Wirth
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/12Cooling of plants
    • F02C7/16Cooling of plants characterised by cooling medium
    • F02C7/18Cooling of plants characterised by cooling medium the medium being gaseous, e.g. air
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K21/00Steam engine plants not otherwise provided for
    • F01K21/04Steam engine plants not otherwise provided for using mixtures of steam and gas; Plants generating or heating steam by bringing water or steam into direct contact with hot gas
    • F01K21/047Steam engine plants not otherwise provided for using mixtures of steam and gas; Plants generating or heating steam by bringing water or steam into direct contact with hot gas having at least one combustion gas turbine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Als Turbine arbeitende Wärmekraftmaschine Für Wärmekraftmaschinen, die im Gegensatz zu Kolbenmotoren als Turbine arbeiten, finden sich verschiedene Vorschläge. Im einen Fall wird der Brennstoff durch taktweise erfolgende Explosionen zur Ausnutzung gebracht, im anderen Fall in laufender Verbrennung zur Erzeugung der erforderlichen Wärme. Dem Treibrad ist ein Verdichter vor= oder nachgeschaltet, der die zur Verbrennung notwendige Druckluft erzeugt, da einerseits die erzeugte Wärme möglichst vollkommen ausgenutzt werden soll, andererseits aber die erzeugten Temperaturen für die zur Verfügung stehenden Werkstoffe zu hoch werden. Da auch die Kühlung der Maschine auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben muß, so haben solche Maschinen bisher keine praktische Auswirkung finden können, zumal auch der erzielbare Wirkungsgrad verhältnismäßig klein ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Umwandlung von Wärmeenergie in Arbeit und umfaßt ein Arbeitsverfahren und eine Maschine, durch die die Wärmeenergie, die bei der Verbrennung von Brennstoff erzeugt wird oder die heißen Gasen innewohnt,' 'zu einem höheren Grad als bisher ausgenutztl# wird. Gemäß der Erfindung wird ein gasförmiges Medium wie Gas oder Luft isothermischer Verdichtung unterworfen und dann bei konstantem Volumen den heißen Verbrennungsprodukten in solchem Verhältnis beigemischt, daß alle Wärme dazu benutzt wird,? die Temperatur und den Druck der verhältnismäßig kühlen Luft oder des Gases bis zu einem vorherbestimmten Maß zu erhöhen, welch letzteres durch die Bedingungen, d. h. durch das Mischungsverhältnis und die Druckverhältnisse vor der Mischung bestimmt wird. Der Mischdruck und die Temperatur der Gasmischung sind dadurch gekennzeichnet, daß i. die Mischtemperatur bei der nachfolgenden Expansion auf den Außendruck und auf die Außentemperatur sinkt, 2. die Mischtemperatur so niedrig ist, daß die Mischgase als Treibmittel in Turbinenschaufeln Verwendung finden können, ohne daß eine Kühlung der Oberflächen, mit denen die Gase in Berührung kommen, notwendig ist. Bei der Maschine, in der dieser Arbeitsprozeß verwirklicht wird, sind alle arbeitsübertragenden Teile umlaufend.
  • Die isothermische Verdichtung wird durch eine umlaufende Flüssigkeit (z. B. Öl, Wasser od. dgl. mit hohem Siedepunkt) bewerkstelligt, die in einer Kombination eines Zentrifugalpumpenrades mit einem Flüssigkeitsturbinenlaufrad ständig umlaufend bewegt wird. Die Gasmischung wird in Stau- und Mischkammern erzeugt, die durch Turbinenschaufeln, welche auf dem Umfang eines Turbinenlaufrades gleichmäßig angeordnet sind, gebildet werden. Die Kammern besitzen an der Eingangsseite einen verhältnismäßig großen Querschnitt, der sich zu einem düsenförmigen Kanal an der Ausflußseite verengt. Nach der Mischung und erfolgter Expansion wird die Energie der Mischgase als Strömungsenergie in gleicher Weise, wie bei Dampfturbinen bekannt, in Arbeit umgewandelt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. z eine Ausführungsform der Maschine zur Durchführung der Erfindung im Längsschnitt; Fig. 2 ist ein Teillängsschnitt durch das Treibrad in größerem Maßstab und Fig. 3 ein gleichartiger Querschnitt in tangentialer Richtung, ebenfalls vergrößert; Fig. 4 zeigt den Arbeitsprozeß in einem Diagramm; Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die Wärmekraftmaschine arbeitet mit einem Verdichter, der in diesem Fall ähnlich wie bei Kreiselpumpen aus einem Laufrad b auf der Achse a besteht, das im Gehäuse a' in bekannter Weise von einem Leitapparat c umgeben ist. Die Pumpe enthält eine Flüssigkeit, wie 01, Wasser od. dgl., von hohem Siedepunkt. Der Leitapparat c läuft in den Kanälen c' aus, welche die mitgeschleuderte Flüssigkeit durch ein mit dem Laufrad b verbundenes Flüssigkeitsturbinenrad c" in das Laufrad b zurückleiten, während die bei b' angesaugte verdichtete Luft in den Kanal d gelangt. Der Verdichter kann von einer Kühlkammer b" umgeben sein. In dem Kanal d teilt sich der Luftstrom. Der eine Teilstrom wird unmittelbar durch das Gehäuse h' in Fig. 3 zur Düse h" geleitet und in die Kammern i' des Treibrades i gedrückt. Ein anderer Teilstrom zweigt bei d' ab zu einem Nachverdichter e, der die Luft auf höheren Druck bringt und sie durch sein Gehäuse e' und die Kammer e" in eine Kammer f leitet. In dieser ist der Brenner g angeordnet, der über die Zuleitung g' gespeist wird. Der Brenner g mündet in einer düsenförmigen Kammer k, die z. B. eine Zündkerze g" enthält. Der Brennstoff wird einmalig gezündet, so daß der Brenner g dauernd 'in Betrieb ist. Er wird mit der überverdichteten Luft aus dem Nachverdichter e .gespeist. Hinter der Kammer f ist das Treibrad i auf der Welle a gelagert. Es bildet ein Schaufelrad mit Kammern i', die sich nach dem Auslaß düsenförmig verengen, wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich. Ein Kranz mit Leitschaufeln k führt die aus den Kammern i' kommenden Abgase zu einem zweiten Schaufelkranz i" des Treibrades i. An dieses schließt sich ein Turbinensatz mit den -Laufrädern l und den Leitkränzen m an, um die Energie der Abgase noch weiter möglichst bis auf Atmosphärendruck auszunutzen.
  • Im Leitschaufelkranz k ist am Ausgang der Schaufeln i' hinter der Düse h ein Wandsegment k' eingebaut, durch das die in den Kammern i' entstehende Mischung der Gase bei unveränderlichem Volumen unterstützt wird.
  • Das Arbeitsdiagramm einer solchen Wärmekraftmaschine ist aus Fig. 4 ersichtlich. In dieser stellen dar: Linie z-2 isothermische Verdichtung, Linie 3-4 Überkompression der Verbrennungsluft, Linie 4-5 Verbrennung der Mischung, Linie 5-z adiabatische Expansion.
  • Der Verbrennungsdruck pc ist gleich oder etwas größer als der erzeugte Mischdruck Pm.
  • Bei der Mischung bei konstantem Volumen ist die Druckerhöhung unmittelbar proportional der Erhöhung der absoluten Temperaturen. also bei adiabatischer Expansion ist worin cp = spezifische Wärme bei konstantem Druck, cv = spezifische Wärme bei konstantem Volumen. Ist Gg das Gewicht der Verbrennungsgase und Gi das Gewicht des in die Stau- und Mischkammern i' eingeströmten Gasmediums, so ist die Wärme in den Verbrennungsgasen Qg = Gg # cg # (tg - ta), worin cg = spezifische Wärme der Verbrennungsgase und tg die Temperatur der Verbrennungsgase.
  • Falls die beim Einströmen in die Stau- und Mischkammern i' in Arbeit, d. h. an die Schaufeln abgegebene Wärmeenergie nicht berücksichtigt wird, beträgt die an das isothermisch verdichtete Gasmedium abgegebene Wärmemenge Qm = Gg # cg (tg - tm) ; da zur Erhöhung der Temperatur des isothermisch verdichteten Gasmediums bei konstantem Volumen die Wärmemenge Qm = Gi # ei (im - ta) notwendig ist, ergibt sich das Mischungsverhältnis ei = spezifische Wärme des isothermisch verdichteten Gasmediums.
  • Da die gesamte eingeführte Wärme Qg zur Erhöhung der inneren Energie des Gasmediums in den Stau- und Mischkammern i' verwendet wurde, beträgt der Wirkungsgrad Qi = Wärmemenge, die bei der isothermischen Verdichtung abgeführt werden muß. Der Wirkungsgrad entspricht dem des Carnot-Prozesses, aber im Gegensatz zu diesem werden bei demselben Wärmegefälle nur niedrige Drücke gebraucht, die mit verhältnismäßig einfachen Triebwerken erzeugt werden können.
  • Aus den obenstehenden Gleichungen ist ersichtlich, daß, je höher die Mischtemperatur ist, um so kleiner das Gewicht des isothermisch zu verdichtenden Gasmediums zu sein braucht. Da die Stau- und Mischkammern i' nur kurze Zeit mit Unterbrechungen den Mischtemperaturen ausgesetzt sind und die teilweise expandierten Mischgase, die die Kammern verlassen, der Druckerniedrigung entsprechend eine niedrige Temperatur besitzen und der Turbinenraum bzw. weitere Lauf- und Leiträder nur dieser letzteren Temperatur ausgesetzt sind, können verhältnismäßig hohe Temperaturen verwendet werden.
  • Eine solche Wärmekraftmaschine in Turbinenform könnte z. B. mit Druckbereichen ähnlich denen einer gebräuchlichen Brennkraftmaschine mit Mischtemperaturen von etwa im = 45o° C entsprechend einem Mischdruck von pm = 25 kg/qcm und einem isothermischen Druck pi = io kg/qcm arbeiten.
  • Die Temperatur der in den Turbinenraum eintretenden Gase beträgt ungefähr ago° C.
  • Unter isothermischer Verdichtung, adiabatischer Expansion und Mischung bei konstantem Volumen werden solche Durchgänge verstanden, wie sie so angenähert wie möglich an den idealen Vorgang praktisch durchführbar sind. Um Wärmeverluste soweit wie möglich zu verringern, ist das Turbinengehäuse vollständig wärmeisoliert. Die Maschine wird durch ein an geeigneter Stelle angebrachtes Ventil mittels in Vorrat gehaltener Druckluft oder Gas angelassen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 5 ist der Verdichter b beibehalten. An Stelle der Nachverdichtung wird heißes Abgas aus irgendeiner zur Verfügung stehenden Quelle bei n' in die Kammer ia geleitet, an die sich etwa eine Düse lt, wie in Fig. 2 und 3, anschließen kann, aus der das Gas in die Kammern i' des Treibrades i tritt.
  • Ein Nachverdichter könnte bei diesem Ausführungsbeispiel entbehrlich sein. Die Maschine könnte ebenso mit radialer Zuleitung der Gase und Druckluft von außen nach innen oder umgekehrt arbeiten.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRLCIIE: i. Als Turbine arbeitende Wärmekraftmaschine mit vorgeschaltetem Verdichter zur Ausnutzung der Wärme heißer Gase, dadurch gekennzeichnet, daß dem Treibrad (i) mit sich düsenförmig verengenden Kammern (i') ein Gasstrom von niederer Temperatur und niedrigem Druck und unmittelbar nachfolgend ein Gasstrom von höherem Druck und höherer Temperatur zugeleitet wird derart, daß in den Kammern (i') des Treibrades ein Gasgemisch bei annähernd gleichem Volumen erzeugt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß am Düsenausgang des Treibrades (i) ein Wandsegment (k') eingebaut ist, das die Mischung der Gase bei gleichem Volumen unterstützt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Brenner (g) für die Erzeugung des Gasstromes von höherer Temperatur zuzuleitende Druckgasstrom in einem Nachverdichter auf höheren Druck gebracht wird. q..
  4. Maschine nach Anspruch i bis q, dadurch gekennzeichnet, daß als Gasstrom von höherer Temperatur und höherem Druck heiße Abgase aus einer zur Verfügung stehenden Quelle zugeleitet werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der zur Erzeugung des Druckgasstromes dienende Verdichter mit einer Flüssigkeit arbeitet, die durch das mit einem Flüssigkeitsturbinenrad (c") verbundene Schleuderrad (b) des Verdichters in Umlauf gesetzt und erhalten wird.
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