DE866889C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Brennerhoehenverstellung - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Brennerhoehenverstellung

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DE866889C
DE866889C DEM9610A DEM0009610A DE866889C DE 866889 C DE866889 C DE 866889C DE M9610 A DEM9610 A DE M9610A DE M0009610 A DEM0009610 A DE M0009610A DE 866889 C DE866889 C DE 866889C
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DE
Germany
Prior art keywords
height adjustment
automatic height
burner according
finger
workpiece
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Expired
Application number
DEM9610A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dr-Ing Bechtle
O Dipl-Ing Metzner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adolf Messer GmbH
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
Adolf Messer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L&C Steinmueller GmbH, Adolf Messer GmbH filed Critical L&C Steinmueller GmbH
Priority to DEM9610A priority Critical patent/DE866889C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866889C publication Critical patent/DE866889C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/10Auxiliary devices, e.g. for guiding or supporting the torch
    • B23K7/102Auxiliary devices, e.g. for guiding or supporting the torch for controlling the spatial relationship between the workpieces and the gas torch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Brennerhöhenverstellung Bekanntlich hängt die Güte eines maschinell ausgeführten Brennschnittes wesentlich von der Einhaltung des richtigen Abstandes zwischen Düse und Werkstückoberfläche ab. Besonders bei großen Werkstücken verursacht dieser Umstand oft erhebliche Schwierigkeiten. Dünne Bleche sind selten völlig eben, und bei dicken Blechen ist die Ausrichtarbeit schwierig und zeitraubend. Bei räumlich gekrümmten Werkstücken ist die ständige Nachregulierung des Brennerabstandes eine Selbstverständlichkeit. Eine weitere Schwierigkeit bei der heute üblichen Handhabung von Brennschneidmaschinen besteht darin, daß der Bedienungsmann gezwungen ist, ständig in die Heizflamme zu sehen, um den Brennerabstand zu regulieren.
  • Es sind schon wiederholt Vorschläge gemacht worden, die Einstellung des richtigen Brenneräbstandes selbsttätig zu gestalten. Alle bekanntgewordenen Einrichtungen beruhen darauf, daß eine Rolle oder ein Tastfinger neben dem Brenner auf dem Werkstück läuft. Bei Verwendung einer Rolle neben dem Brenner ist das Schneiden gekrümmter Figuren schwierig, da die Rolle stets in Schnittrichtung bei Änderungen der Schnittrichtung um den Brenner schwenken muß. Ein Tastfinger neben dem Brenner hat den Nachteil, daß er auf dem meist rauhen Werkstück einen erheblichen Gleitwiderstand besitzt. Nun ist aber die Antriebskraft bei Brennschneidmäschinen nur sehr begrenzt. Besonders bei Verwendung eines Magnetrollenantriebs beträgt die Antriebskraft nur wenige Kilogramm. Ein zusätzlicher Widerstand, hervorgerufen durch einen Gleitfinger, steigert den Widerstand, den der Antrieb der Maschine zu überwinden hat, in oft unzulässiger Weise, so daß der Lauf des Brenners ungleichmäßig wird, wodurch ein sauberer Schnitt unmöglich wird.
  • Die vorliegende Erfindung bewirkt eine völlig selbsttätige Brennerhöhenverstellung unter Vermeidung der geschilderten Nachteile. Das Wesen der Erfindung besteht darin, däß in Intervallen Abtastimpulse durch den Fühlfinger- gegeben Der Fühlfinger gleitet nicht auf dem Werkstück, sondern wird nur zur kurzzeitigen Impulsgäbe auf das Werkstück gesenkt..
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. An Hand der Zeichnung sei die Wirkungsweise beschrieben.
  • Ein kleiner, ständig umlaufender Motor i dreht eine Nockenscheibe 2. Der Nocken öffnet den elektrischen Kontakt 3 über den Kontaktfinger 3a, der kurz darauf den Vorkontakt q, schließt, Beim Öffnen des Kontaktes 3 wird die Spule 5 spannungslos, wodurch der Tästfinger 6 auf das `Werkstück 7 dicht neben dem Brenner 8, der in Schellen 811 und 8b gehalten ist, herunterfällt. Beim Schließen des Vorkoritaktes q. wird ein Steuerstromkreis für den Hubmotor 9 geschlossen. Er ist als Reversiermotör ausgebildet, der beispielsweise über das Ritzel io und die Zahnstange ii den Tastfinger 6 mit dem Brenner 8 aufwärts oder abwärts bewegt. Der Stromkreis für den. Hubmotor 9 besitzt aber noch zwei weitere Unterbrechungskontakte 12 und 13. Diese Kontakte werden alternativ durch den Tastfinger 6 mittels der Kontaktzunge 14 betätigt. Letztere besitzt eine nach oben gerichtete Vorspannung, so daß@ bei angehobenem Tastfinger die Kontaktzunge 14 den Kontakt-i2 berührt: Sinkt der Kontaktfinger nach unten, -so drückt: die an ihm befindliche Nase 1q.a die Kontaktzunge 14. nach unten, macht den Kontakt i2 stromlos und berührt schließlich den Kontakt 13. Je nachdem die Kontaktzunge 14 den Kontakt 12 öder 13, berührt, wird über eines der beiden Relais 15 oder 16 ein Stromimpuls auf den Hubmotor 9 gegeben, welcher Brenner und Tastfinger gemeinsam hebt oder senkt.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist wie folgt: Vor Beginn des Brennschneidens wird der Brenner in den Schellen 8a und 8b so verschoben, daß er den gewünschten Abstand zur Werkstücköberfläche hat. An Stelle der einfachen. Verschiebung und Halterung mit Schellen kann der Brenner, auch mit einer kleinen Zahnstange od. dgl. verschoben werden. Bei dieser Einstellung ist darauf zu achten, daß der Tästfinger in Nullstellung ist, d. h. daß er keinen der Kontakte i2@ oder 13 schließt. Diese -Feststellung ist sehr einfach zu treffen. Es wird nämlich zweckmäßig eine Kontrollampe in den Stromkreis. -von Kontakt 14 geschaltet, die aufleuchtet, wenn der Hubmotor Spannung bekommt. Bleibt die Lampe dauernd erloschen, so befindet sich der Tastfinger 6 in Nullage: Angenommen, die Scheibe 2 steht so, daß der Kontaktfinger 3a den Kontakt 3 schließt. Die Spule 5 erhält über den Kontakt 3 Spannung und zieht den aus Eisen bestehenden oberen Teil des Tastfingers 6 an, welcher damit vom Werkstück - abgehoben wird. Der Steuerstromkreis für den Hubmotor 9 ist am Kontakt q. unterbrochen. Trotzdem Kontakt 12 wegen der Vorspannung, die die Kontaktzunge 1q. eingeschaltet hat, geschlossen ist, steht der Hubmotor 9 still. Nun dreht sich aber die Nockenscheibe 2 in der in Fig. i eingezeichneten Pfeilrichtung. Die Spule 5 wird spannungslos, der Tastfinger 6 fällt auf das Werkstück. Kurz darauf wird Kontakt q. geschlossen. Fällt der Tastfinger 6 genau in die Nullstellung, so geschieht nichts; fällt er aber tiefer, so wird Kontakt 13 geschlossen, der über Relais 15 dem Hubmotor 9 Spannung gibt. Der Motor erhält einen kurzen Impuls derart, daß über das Ritzel io und die Zahnstange i i Brenner und Tastfinger gemeinsam abwärts bewegt werden. Erreicht der Tastfinger nicht die Nullstellung, bleibt der Kontakt 12 geschlossen, so daß ein Steuerimpuls auf den Motor 9 in dem Sinne erfolgt, daß- der Brenner vom Werkstück abgehoben wird. Der Impuls dauert so lange, bis die Nockenscheibe 2 den Kontakt q. geöffnet und Kontakt 3 geschlossen hat, wonach sich bei weiterer Drehung der Nockenscheibe 2 das Spiel wiederholt. Die sehr einfache Einrichtung besitzt eine Fülle von Einstellungsmöglichkeiten, um allen Erfordernissen der Praxis gerecht zu werden. Durch Drehzahländerung des Motors i kann die Impulszahl in weiten Grenzen verändert werden. Wenn die Nockenscheibe aus zwei oder mehrgegenseitig verdrehbaren Seheiben besteht, kann die Impulsdauer verändert werden. Mehrere Nocken auf der Nockenscheibe erhöhen wieder die Impulszahl. Durch Regeln der Drehzahl des Hubmotors 9 wird der Hubweg je Impulsbestimmt. Mit den Kontakten 12 und 13, kann die Empfindlichkeit, mit der der Tastfinger anspricht, eingestellt werden.
  • Am zweckmäßigsten wird die Einstellung so vorgenommen, daß der Hubmotor infolge seiner Trägheit so lange nach Aufhebung eines Stromimpulses läuft, bis der nächste Impuls erfolgen könnte. Dadurch wird eine besonders gleichmäßige Regelung erreicht. Außerdem wird - die Hubgeschwindigkeit in gewissen Grenzen der Werkstückoberfläche angepaßt. Erhält nämlich der Motor den ersten Impuls, so nimmt er eine bestimmte Drehzahl an, um danach auszulaufen. Erfolgt der zweite Impuls im selben Drehsinn, so ist er noch in Bewegung; und der zweite Impuls wird ihn höher beschleunigen als der erste. Wenn also mehrere gleichartige Impulse hintereinander erfolgen, so wächst die Drehzahl des Hubmotors so lange, bis entweder die Impulse ausbleiben, d. h. bis der Tastfinger die Nullage erreicht hat: oder die Gegenimpulse stattfinden und der NTot "ör in dem entgegengesetzten Sinn gedreht wird. Die Stellung des Tastfingers kann außer durch elektrische Kontakte auch lichtelektrisch, durch kapazitive oder induktive Veränderung oder pneumatisch bzw. hydraulisch abgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners an selbstfahrenden Brennschneidmaschinen mit Hilfe eines neben dem Brenner angeordneten Tastfingers, der über Umschaltkontakte eine elektromagnetische Umkehrkupplung oder einen Reversiermotor für die Höhenbewegung schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastfinger das Werkstück intermittierend berührt. a. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastfinger mittels einer stromdurchflossenen Spule vom Werkstück abgehoben wird und nach Unterbrechung des Stroms durch sein Eigengewicht oder Federkraft auf das Werkstück fällt. 3. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromimpulse für die den Tastfinger hochhebende Spule durch eine sich drehende Nockenscheibe hervorgerufen werden. q.. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der Nockenscheibe regelbar ist. 5. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsdauer der Nockenscheibe durch zwei oder mehr gleichachsige sich überdeckende, gegeneinander verdrehbare Nockenscheiben veränderlich ist. 6. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reversiermotor für die Höhenbewegung in seiner Drehzahl stufenlos regelbar ist. 7. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Tastfinger zu betätigenden Kontakte zwecks Änderung der Ansprechempfindlichkeit einstellbar sind, B. Vorrichtung zur selbsttätigen Höhenverstellung des Brenners nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Tastfingers den Brenner teilweise oder vollständig umschließt und aus temperaturbeständigem Werkstoff hergestellt ist.
DEM9610A 1951-05-23 1951-05-23 Vorrichtung zur selbsttaetigen Brennerhoehenverstellung Expired DE866889C (de)

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DE (1) DE866889C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0040925A1 (de) * 1980-05-14 1981-12-02 Union Carbide Canada Limited Plasmalichtbogenschneiden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0040925A1 (de) * 1980-05-14 1981-12-02 Union Carbide Canada Limited Plasmalichtbogenschneiden

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