DE867587C - Krankentransportgeraet fuer Luftseilbahnen - Google Patents
Krankentransportgeraet fuer LuftseilbahnenInfo
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- DE867587C DE867587C DEK11811A DEK0011811A DE867587C DE 867587 C DE867587 C DE 867587C DE K11811 A DEK11811 A DE K11811A DE K0011811 A DEK0011811 A DE K0011811A DE 867587 C DE867587 C DE 867587C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G1/00—Stretchers
- A61G1/06—Supports for stretchers, e.g. to be placed in or on vehicles
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Description
- Krankentransportgerät für Luftseilbahnen Die Erfindung bezieht sich auf Krankentransportgeräte für Luftseilbahnen, insbesondere für Einseilbahnen mit kuppelbaren Beförderungsmitteln, vorzugsweise mit ein- und zweisitzigen Tragsesseln zur Personenbeförderung.
- Bei den bisher bekanntgewordenen Erankentransportgeräten für Luftseilbahnen zur Beförde rung von Kranken und Verletzten handelt es sich um Transportmittel, die gleichzeitig noch für mir tärische Zwecke verwendet werden und insbesondere zur Beförderung von Kriegsmitteln aller Art dienen. Sie bestehen im wesentlichen aus einem an das Luftseii gekuppelten kastenförmigen Behälter, dessen Wände herunterklappbar sind und in jeder Stellung festgestellt werden können. So wilid beispielsweise zum Verwundetentransport die eine Stirnwand in schräger Lage festgestellt und die andere so umgelegt, daß sie eine Verlängerung des Kastenbodens bildet. Der Verletzte wird hierauf in den beiderseits offenen Kasten gelegt. Es können aber auch beide Stirnwände waagerecht gestellt und der Verwundete mitsamt einer Trtagbahre befördert werden. Diese Transportmittel genügen jedoch nicht den Anforderungen, die an ein ausschließliches Krankentransportgerät gestellt werden müssen. Der Verletzte kann nur liegend oder nu.r in sehr unbequemer Lage halb sitzend befördert werden und ist dabei außerdem der Witterung ausgesetzt. Auch ist das Transportmittel nicht elastisch gelagert und auch nicht zum Mit- nehmen einer Begleitperson eingerichten Schließlich muß der Verletzte auch jedesmal in den Endstationen umgebettet werden, was nicht nur zeitraubend, sondern auch außerordentlich schmerzhaft für ihn sein kann.
- Demgegenüber besteht die Aufgabe de!r Erfindung darin, ein Krankentransportgerät für Luftseilbahnen zu schaffen, bei dem der Kranke oder Verletzte nicht nur vor den Einflüssen ungünstiger Witterung geschützt ist, sondern auch erschütterungsfrei liegend oder sitzend befördert und von einer mitfadrenden Begleitperson betreut werden kann.
- Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß ein zweisitziger Tragsessel als Krankentransportgerät ausgebildet ist, derart, daß am Sesselgestell im Blickfeld der sitzenden Begleitpersonen eine abdeckbare Tragbahre waagerecht sowie elastisch gelagert ist und an den Sitzen schwenkbare Rahmen, Klappen u. dgl. vorgesehen sind, die eine Auflage der Beine in Sitzhöhe ermöglichen.
- Durch diese Maßnahmen ist es möglich, die im Gebirge Veiunglüclften schnell und mit größter Sorgfalt zu bergen, ohne daß die Verunglückten in den. Stationen umgebettet werden müssen. Die Tragbahre wird lediglich auf das erfindungsgemäß ausgebildete Sesselgestell aufgesetzt, in der Endstation wieder abgehoben und in ein Krankentransportfahrzeug verladen. Der Krankentransport auf der Seilbalin kann hierbei unbeeinflußt von der Witterung durchgeführt und gleichzeitig noch von einer Person begleitet werden. Außerdem können mit dem Krankentransportgerät kranke oder gebrechliche Personen, die im Gebirge Erholung oder Genesung suchen, bergwärts befördert werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. I eine Seitenansicht des Krankentransportgeräts, Abb. 2 eine Ansicht des Krankentransportgeräts mit teilweise aufgeschnittener Bespannung der Tragbahre.
- Dem erfindungsgemäß ausgebildeten Krankentransportgerät liegt ein zweisitziges Sesselgestell zugrunde, wie dieses vorzugsweise bei einseiligen Luftseilbahnen als Transportmittel zur Personenbeförderung verwendet wird. Es besteht im wesentlichen aus einer hier nicht näher zu erläuternden Kupplungsvorrichtung zur Herstellung der Verbindung mit dem Luftseil, an der über ein Gehänge 1 das Sesselgestell 2 federnd und pendelnd angelenkt ist. Zur Aufnahme einer Tragbahre 3 sind die äußeren Armstützen 4 etwa der Breite der Tragbahre entsprechend verlängert und durch eine feste Strebe 5 konsolartig abgestiiitzt so daß die Tragbahre 3 im Blickfeld einer im Tragsessel sitzenden Begleitperson gelagert ist, die so viel Bewegungsfreiheit hat, daß sie den in ihrer Armhöhe liegenden Kranken während der - Fahrt betreten kann. Hierbei ruht die Tragbahre 3 mit ihren -Längsholmen 6 auf Dollen 7,- die zur erschiitterungsfreien Abstittzung der Tragbahre 3 auf Gummipuffern 8 gelagert sind. Um ein Verrutschen der Tragbahre 3 zu verhindern, sind auf den Längsholmen 6 Bügel 9, Anschläge u. dgl. vorgesehen, die die Dollen 7 zangenförmig umgreifen. Ferner sind an den Enden der Tragbahre 3 halbkreisförmige Bügel 10 angeordnet, die über die Längsholme 6 hinaus nach unten verlängert sind und hierdurch die Fußstützen 11 bilden.
- Zum Schutz des auf der Tragbahre 3 liegenden Kranken gegen die Einflüsse der Witterung ist eine zurückschiebbare Bespannung Ip aus wasser dichtem Stoff, z. B. Zeltstoff, Gummistoff od. dgl., vorgesehen, die durch Ringe I3 verschiebbar auf den Bügeln 10 befestigt ist. Die Stirnflächen 14 der ein Verdeck bildenden Bespannung werden gleichfalls durch Zeltstoff, Gummistoff od. dgl. abgedeckt, der an den Ringen I3 für die Bespannung I2 befestigt -oder an weiteren halbkreisförmigen Bügeln angeordnet werden kann. In der Bespannung 12 ist zur Beobachtung des Kranken ein in Kopfhöhe desselben angeordnetes Fenster 15 aus Polymethacrylsäureester, Celluloid od. dgl. vorgesehen. Zur Beförderung von Beinverletzten, bei denen das Bein möglichst in waagerechter Lage gehalten werden muß, sind an den vorderen Sitzkanten als Rahmen 16 mit Stoffbespannung, Klappen od. dgl. ausgebildete Beinstützen schwenk bair angeordnet, die mit beweglichen Streben 17 in beliebiger Höhe eingestellt werden können. Ein über den Sesseln vorgesehenes, einrollbares Zeltplaneschutzdach 18 dient dazu, die sitzend beförderten Personen vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Krankentransportgerät für Luftseilbahnen, insbesondere für Einseilbahnen mit kuppelbaren Bleförderungsmitteln, vorzugsweise mit ein- und zweisitzigen Tragsesseln zur Personenbeförderung, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweisitziger Tragsessel als Krankentransportgerät ausgebildet ist, derart, daß am Sesselgestell (2) im Blickfeld der sitzenden Begleitpersoneu eine abdeckbare Tragbahre (3) waagerecht sowie elastisch gelagert ist und an den Sitzen schwenkbare Rahmen (I6), Klappen u. dgl. vorgesehen sind, die eine Auflage der Beine in Sitzhöhe ermöglichen.
- 2. Krankentransportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Armlehnen (4) des Tragsessels etwa um den Längsholmenabstand der Tragbahre (3) konsolartig verlängert und abgestützt sind und in diesem Ab stand auf Gummipuffern (8.), Federn u. dgl. angeordnete Dollen (7) aufweisen, denen auf den Längsholmen Bügel (9), Anschläge u. dgl. zugeordnet sind, derart, daß diese die Dollen (7) zangenartig umgreifen.
- 3. Krankentransportgerät nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnlet, daß an der vorderen Sitzkante eines Tragsesselsitzes zur Beinauflage zwei schwenkbare, vorzugsweise mit einer Bespannung versehene Rahmen (I6) oder Klappen u. dgl. angelenkt sind, die mittels am Sesselgestell (2) abgestützte Streben (17) höhenverstellbar sind.
- 4. Krankentransportgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Tragbahre (3) halbkreisförmig gebogene Bügel (10) angeordnet sind, deren verlängerte Enden gleichzeitig die Fußstützen (11) bilden und zwischen denen zur Abdeckung der Tragbahre (3) eine mittels Ringe (13), Ösen od. dgl. auf den Bügeln (10) geführte Bespannung (12), vorzugsweise aus wasserdichtem Stoff, vorgesehen ist.
- 5. Krankentransportgerät nach den Ansprücken 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bespannung (12) der Tragbahre (3) zur Beobachtung der im Innern befindlichen Personen Fenster (15) aus durchsichtigem Kunststoff, z. B. Polymethacrylsäureester, Celluloid od. dgl., vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK11811A DE867587C (de) | 1951-10-30 | 1951-10-30 | Krankentransportgeraet fuer Luftseilbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK11811A DE867587C (de) | 1951-10-30 | 1951-10-30 | Krankentransportgeraet fuer Luftseilbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE867587C true DE867587C (de) | 1953-02-19 |
Family
ID=7213494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK11811A Expired DE867587C (de) | 1951-10-30 | 1951-10-30 | Krankentransportgeraet fuer Luftseilbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE867587C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2985224A (en) * | 1958-03-28 | 1961-05-23 | Riblet Tramway Company | Aerial lift passenger chair |
-
1951
- 1951-10-30 DE DEK11811A patent/DE867587C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2985224A (en) * | 1958-03-28 | 1961-05-23 | Riblet Tramway Company | Aerial lift passenger chair |
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