DE867617C - Aluminiumhaltige Zinklegierung - Google Patents

Aluminiumhaltige Zinklegierung

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DE867617C
DE867617C DEM6010D DEM0006010D DE867617C DE 867617 C DE867617 C DE 867617C DE M6010 D DEM6010 D DE M6010D DE M0006010 D DEM0006010 D DE M0006010D DE 867617 C DE867617 C DE 867617C
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DE
Germany
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aluminum
zinc
metals
iron
zinc alloy
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Expired
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DEM6010D
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English (en)
Inventor
Jakob Dr-Ing Habil Schramm
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Metallguss & Presswerk H Diehl
Original Assignee
Metallguss & Presswerk H Diehl
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C18/00—Alloys based on zinc
    • C22C18/04—Alloys based on zinc with aluminium as the next major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Aluminiumhaltige Zinklegierung Zinklegierungen, die zur Herstellung von Gegenständen verwendet werden, die durch spanlose oder spanabhebende Verformung erzeugt werden, sind in der Regel auf Feinzinkbasis aufgebaut. Rohzink weist bekanntlich Verunreinigungen, insbesondere an Blei,. Kadmium und Zinn auf. Außerdem wird im üblichen Schmelzverfahren dem Einsatz ein bestimmter Anteil von Abfall zugesetzt, der mehr oder weniger andere Metalle, wie Aluminium, Magnesium, Kupfer usw., enthält oder mit diesen verunreinigt ist. Diese durch das Rohzink oder durch die Abfälle eingebrachten Verunreinigungen stehen einer Herstellung von Legierungen auf Rohzinkbasis entgegen. Nach der Erfindung werden Zinklegierungen auf Rohzinkbasis geschaffen, die neben einer guten Korrosionsbeständigkeit eine gute Warm- und Kaltverformbarkeit sowie entsprechende Festigkeitseigenschaften besitzen. Ferner lassen sich die erfindungsgemäß hergestellten Legierungen leicht auf Strangpressen und Schmiedepressen verarbeiten und eignen sich insbesondere für die Herstellung von Stangen, Rohren, Schmiedestücken, Drähten, Blechen u. dgl. Außerdem muß die Forderung gestellt werden, daß die Legierung sich leicht zerspanen läßt. Gemäß der Erfindung wird der aluminiumhaltigen Legierung auf Rohzinkbasis in flüssigem Zustande eine entsprechende Menge an Eisenmetallen, wie Eisen,. Nickel, Chrom, Mangan u. dgl., zugesetzt, durch welche das Aluminium als intermetallische, im Zinkmischkristall unlösliche Verbindung gebunden wird.
  • Die.Überführung des Aluminiums mit Metallen der Eisengruppe, z. B. mit Eisen, in Aluminide, erhöhen nicht nur die Festigkeit, sondern insbesondere auch die Korrosionsbeständigkeit; bekanntlich wird bei den im Rohzink enthaltenen Verunreinigungen, wie Blei, Kadmium und Zinn, durch Aluminium die Korrosionsbeständigkeit stark herabgesetzt, so daß es auf diesem Wege unmöglich schien, eine auf Rohzinkbasis aufgebaute Zinklegierung zu schaffen. Erst der Zusatz der oben angegebenen Metalle, wie Eisen u. dgl., hebt diese die Korrosionsbeständigkeit vermindernden Wirkungen des Aluminiums nicht nur auf, sondern erhöht auch. die Festigkeit der Zinklegierung. Der Zusatz der erwähnten Metalle muß erfindungsgemäß so bemessen sein, daß das -gesamte, mit oder ohne Absicht eingebrachte Aluminium als intermetallische Verbindung vorliegt. Bei Eisen ist dies dann der Fall, wenn Aluminium und Eisen etwa im Verhältnis z : a vorhanden sind. Es hat sich herausgestellt, daß ein geringer Überschuß der zugesetzten Metalle nicht schädlich ist.
  • Es ist bekannt, Zinklegierungen herzustellen,, welche gleichzeitig Metalle der Eisengruppe und Aluminium enthalten. Bei diesen Legierungen ist jedoch das von der Höhe des Aluminiumgehaltes abhängige Verhältnis zwischen den Metallen der Eisengruppe und dem Aluminium nicht beachtet worden, so daß infolge der völlig willkürlichen Wahl der Menge der Legierungskomponenten nur ein Teil des Aluminiums abgebunden worden ist und die Korrosionsanfälligkeit bestehenblieb.
  • Beispiel o,5 °/a Mangan, 0,5 0% Aluminium, 0,5 % Eisen, 0,05 °/o Kadmium, 0,003 °/o Zinn, Rest Rohzink.
  • Meßwerte im preßharten Zustand: a S = 28 kg/mm2, 6B = 3o kg/mm', Ö$ = 23 °/o, Härte = 67 kg/rnm2. Die Legierungen können selbstverständlich auch mit einem Zusatz von Feinzink erschmolzen werden, wenngleich naturgemäß der größte wirtschaftliche Vorteil dann erreicht wird, wenn von dem niedrigsten Reinheitsgrad des Zinks, nämlich dem Rohzink mit einem Bleigehalt bis 2,5 °/ö Kadmiumgehalt bis o,2 % und Zinngehalt bis o,oz °/p, ausgegangen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Aluminiumhaltige Zinklegierung für durch spanlose oder spanabhebende Verformung herzustellende Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Zink, insbesondere aus Rohzink, Aluminium und Metallen der Eisengruppe, wie Eisen, Nickel, Chrom, Mangan, in solchen Mengen besteht, daß durch diese das gesamte Aluminium als rotermetallische, im Zinkmischkristall unlösliche Verbindung gebunden ist.
  2. 2. Legierung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB die das Aluminium bindenden Metalle in geringem Überschuß vorliegen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 295 786; USA.-Patentschrift Nr. 1421686.
DEM6010D 1942-09-26 1942-09-26 Aluminiumhaltige Zinklegierung Expired DE867617C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE295786C (de) *
US1421686A (en) * 1917-04-19 1922-07-04 Chemical Foundation Inc Zinc alloy

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE295786C (de) *
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