DE867683C - Walzwerk mit Vor- und Fertigstrasse - Google Patents

Walzwerk mit Vor- und Fertigstrasse

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Publication number
DE867683C
DE867683C DESCH3873D DESC003873D DE867683C DE 867683 C DE867683 C DE 867683C DE SCH3873 D DESCH3873 D DE SCH3873D DE SC003873 D DESC003873 D DE SC003873D DE 867683 C DE867683 C DE 867683C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
roughing
rolling mill
finishing
finishing train
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH3873D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bottenhorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE867683C publication Critical patent/DE867683C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/22Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling plates, strips, bands or sheets of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Die Erfindung geht von einem aus Vorstraße und einer kontinuierlichen Fertigstraße bestehenden Walzwerk aus, dessen Fertigstraße so eingerichtet ist, daß das Walzgut auf dieser im Hinundhergang fertiggewalzt werden kann. In dieser Weise das Fertigwalzen vorzunehmen, ist bekannt. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, bei einem solchen Walzwerk der Fertigstraße ein rückwärts gestaffeltes Fertiggerüst zuzuordnen. Dieses Gerüst durchläuft das Walzgut jeweils im letzten Stich.
  • Wenn auch bei den bisherigen Walzwerken, bei denen das Walzgut auf der Fertigstraße in Hinundhergang ausgewalzt wird, ein Ausgleich des Temperaturunterschiedes zwischen dem vorderen und dem hinteren Walzgutende in gewissen und vorteilhaften Grenzen erreicht wird, so wirkt sich aber der Umstand auf das Fertigprodukt ungünstig aus, insofern, als das letzte Gerüst fortgesetzten Walzspaltänderungen unterliegt. Die Maßhaltigkeit der Fertigprodukte kann dabei schlecht gewährleistet werden. Diese Maßhaltigkeit wird aber dann erreicht, wenn die Möglichkeit gegeben ist, ein einmal eingestelltes Fertigkaliber unverändert bestehen zu lassen. Diese Möglichkeit bietet das neue Walzwerk.
  • In der Zeichnung sind zwei Walzwerkanlagen nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Das Walzgut kommt von der Vorstraße i und durchläuft in gleicherRichtung die Gerüste 2 und 3. Es tritt hinter dem Gerüst 3 vollständig aus. Nachdem die Walzen der Gerüste 2 und 3 ihren Drehsinn und ihre Drehzahlen geändert haben und durch Verstellung der Walzen eine weitere Verringerung der Walzenspalte vorgenommen wurde, durchläuft nunmehr das Walzgut in umgekehrter Richtung die Gerüste 3 und a und außerdem -das Fertiggerüst 4., das (vgl. Fig. i mit Fig. 2) unterhalb oder oberhalb der Walzebene der Vorstraße steht. Die Änderung des Drehsinnes, die Drehzahlen und die Verstellung der Walzen erfolgt in an sich bekannter Weise selbsttätig.
  • Durch die Änderung der Walzrichtung wird, wie aber bekannt, erreicht, daß das Walzgut, insbesondere lange Walzstäbe oder Streifen, innerhalb des Fertigwalzprozesses mit dem hinteren Ende. was im anderen Fall Temperaturabfall erleidet, als Spitze die weitere Walzung erfährt.
  • Das letzte Fertiggerüst wird nur auf dem Rückwege benutzt und kann daher ohne Zwischenverstellung der Wälzen stets ein genaues Kaliber halten und deshalb ein gutes Fertigprodukt liefern.
  • Vorteilhaft läuft das fertige Walzgut unterhalb oder oberhalb der Walzebene der Vorstraße aus, damit, um Wärmeverluste zu vermeiden, der Abstand zwischen Vor- und Fertigstraße gering gehalten -werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Walzwerk, bestehend aus einer V orstraße und einer kontinuierlichen Fertigstraße, in der das Walzgut im Hinundhergang fertiggewalzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fertigstraße (:2,3) ein rückwärts gestaffeltes Fertiggerüst (d.) angeschlossen ist.
DESCH3873D 1940-10-27 1940-10-27 Walzwerk mit Vor- und Fertigstrasse Expired DE867683C (de)

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DE (1) DE867683C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2787622A1 (fr) * 1998-12-22 2000-06-23 Siemens Ag Procede de fabrication d'un ruban supraconducteur a haute tc, et dispositif pour sa mise en oeuvre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2787622A1 (fr) * 1998-12-22 2000-06-23 Siemens Ag Procede de fabrication d'un ruban supraconducteur a haute tc, et dispositif pour sa mise en oeuvre

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