DE868206C - Verfahren zur Reinigung von auf einem Kraftfahrzeug erzeugtem Generatorgas - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von auf einem Kraftfahrzeug erzeugtem Generatorgas

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DE868206C
DE868206C DES5486D DES0005486D DE868206C DE 868206 C DE868206 C DE 868206C DE S5486 D DES5486 D DE S5486D DE S0005486 D DES0005486 D DE S0005486D DE 868206 C DE868206 C DE 868206C
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DE
Germany
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gas
tar
motor vehicle
generator
generator gas
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Expired
Application number
DES5486D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl-Ing Dr-I Heinrich
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/01Pretreatment of the gases prior to electrostatic precipitation
    • B03C3/013Conditioning by chemical additives, e.g. with SO3

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Reinigung von auf einem Kraftfahrzeug erzeugtem Generatorgas. Die Erfindung wird .darin gesehen, daß das Gas nach Anreicherung mit Teernebeln aus der nicht glühenden Zone des, Generators einem Elektrofilter zugeführt wird und in diesem die Teernebel als flüssiges Kondensat zusammen mit den festen Schwebeteilchen (Staub) niedergeschlagen werden. Es kommt also nicht nur darauf an, daß ein Elektrofilter zur Entstaubung und Entleerung des Generatorgases verwendet wird, sondern es ist in .diesem Zusammenhang auch wesentlich, wie der Gasgenerator des Kraftfahrzeuges betrieben wird.
  • Bisher ist man bei Gasgeneratoren auf Kraftfahrzeugen bemüht gewesen, ein Gas mit möglichst wenig Teernebeln zu erzeugen, um Teerabscheidungen in .den Leitungen und in der Reinigungseinrichtung zu vermeiden. Im Gegensatz zu diesem bekannten Bestreben wird das Gas bei dem Verfahren nach der Erfindung mit Teerdämpfen angereichert, und zwar im Hinblick auf das: als Gasreiniger benutzte Elektrofilter, damit in diesem die Teernebel als flüssiges Kondensat zusammen mit dem aus dem Generator mitgerissenen Staub niedergeschlagen werden können: Die Teernebel dienen als wirksames Bindemittel für den Stäub, und es ergibt sich im Elektrofilter eine dünnflüssige Teerstaübmischung, die vorn selbst von den Elektroden des Elektrofilters abläuft und die sonst üblichen Abstreicher od. dgl. überflüssig oder nur in Ausnahmefällen notwendig macht.
  • Um das Ziel der Erfindung zu erreichen, wird, wie an sich bekannt, mit einer Luftkühlung des mit Teernebeln versehenen Generatorgases gearbeitet. Bei dem bekannten Verfahren mit Einbauten zur mechanischen Reinigung des Generatorgases hat die Luftkühlung zu Schwierigkeiten geführt, weil das Staub-Teer-Gemisch zu einer plastischen festhaftenden, schwer zu beseitigenden Masse erstarrte. Bei dem Verfahren nach der Erfindung liegt im Gegensatz hierzu,das Bestreben vor, das Generatorgas so zu behandeln und in der Weise mittels eines Elektrofilters zu reinigen, da& das Staub-Teer= Gemisch im Elektrofilter als flüssiges Kondensat anfällt und restlos ohne Schwierigkeiten oder Belastung für die Betriebsführung des Fahrzeuges aus dem Gas entfernt wird.
  • In .der Zeichnung ist schematisch dargestellt, wie :das Verfahren nach der Erfindung durchgeführt werden kann.
  • Bei der Betriebsweise nach Abb. z wird das Gas im aufsteigenden Strom zu dem nicht veranschaulichten Elektrofilter geleitet, wie durch den Pfeil veranschaulicht. Das Gas geht nach Verlassen der Glühzone z durch die Schwel- oder nicht glühende Zone 2 des Generators und wird dabei aus der Zone a mit Teer- und Teerölnebeln angereichert.
  • Bei der Betriehs@weise nach Abb. 2 ist die Gasführung von oben nach unten gerichtet, wie .dies der Pfeil andeutet. Vor der Glühzone r zweigt ein Teilstrom 3 des Gases ab, der dem dem Elektrofilter zuströmenden Endgas beigemischt wird und dieses mit Teer- und Teerölnebeln, anreichert.
  • An sich ist es bekannt, das; Gas im aufsteigenden Strom durch den Generator zu leiten. Ferner hat man schon vorgeschlagen, bei einer Gasführung von oben nach unten vor der Glühzone einen Teilstrom abzuzweigen und diesen dem Endgas beizumischen. Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird von diesen bekannten anderen Zwecken dienenden. Betriebsweisen im Zusammenhang mit derelektrischen Reinigung das, Generatörgases bei Kraftfahrzeugen Gebrauch gemacht, um dem Elektrofilter ein mit Teernebeln angereichertes Gas, zur Verfügung zu stellen und in dem Elektrofilter ein flüssiges Teer-Staub-Gemisch niederzuschlagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von auf einem Kraftfahrzeug erzeugtem Generatorgas,dadurch gekennzeichnet, daß das Gas nach Anreicherung mit Teernebeln aus der nicht glühenden Zone .des Generators. einem Elektrofilter zugeführt wird und in diesem die Teernebel als flüssiges Kondensat zusammen mit den festen Schwebeteilchen niedergeschlagen Werden.
DES5486D 1941-02-04 1941-02-04 Verfahren zur Reinigung von auf einem Kraftfahrzeug erzeugtem Generatorgas Expired DE868206C (de)

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