DE868372C - Maschine zum Pflanzen von Zwiebeln, insbesondere von Blumenzwiebeln - Google Patents
Maschine zum Pflanzen von Zwiebeln, insbesondere von BlumenzwiebelnInfo
- Publication number
- DE868372C DE868372C DEK10545A DEK0010545A DE868372C DE 868372 C DE868372 C DE 868372C DE K10545 A DEK10545 A DE K10545A DE K0010545 A DEK0010545 A DE K0010545A DE 868372 C DE868372 C DE 868372C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine according
- tubes
- ejector
- planting
- onions
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241000234282 Allium Species 0.000 claims description 14
- 235000002732 Allium cepa var. cepa Nutrition 0.000 claims description 14
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 claims description 3
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/08—Potato planters with other distributing devices, e.g. flaps, screws, horizontal turning plates
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Transplanting Machines (AREA)
Description
Um in der bisher üblichen Weise Blumenzwiebeln mit der Hand zu pflanzen, müssen zunächst die
Beete seitlich abgestochen, je nach Art der Zwiebeln 6 bis 12 cm tief ausgehoben und zuletzt im Grund
geglättet und markiert werden. Schließlich muß noch die Erde des ersten Beetes seitlich aufgesetzt
werden, um sie am Schluß des Pflanzens zum letzten Beet zu bringen und dieses damit abzudecken.
Gemäß der Erfindung ist eine Pflanzmaschine entwickelt worden, welche es ermöglicht, diese zeitraubenden
und viel Arbeitslohn erfordernden Arbeiten einzusparen. Mit dieser Maschine können die
Zwiebeln in schnurgeraden' Reihen in hin- und rückläufigen Arbeitsgängen gepflanzt werden, derart,
daß bei der Rückfahrt die auf der Hinfahrt gebildeten und bepflanzten Rillen zugedeckt werden. Der
Reihenabstand kann nach Wahl eingestellt werden, ebenfalls die Pflanztiefe und die Pflanzrillenstärke.
Der Abstand in der Reihe selbst wird durch langsameres oder schnelleres Drehen einer Auswurfvorrichtung
geregelt. Auch die Kontrolle über den Stand der Zwiebeln hat man in der Hand, da die
Pflanzreihen beim Pflanzvorgang offen bleiben, bis die Maschine die Rückfahrt ausführt oder die Beete
klargeharkt werden. Bei allen Arbeiten wird weder ein Fuß auf das Beet gesetzt, noch läuft ein Rad
darüber, so daß der lockere Zustand des Erdreiches erhalten bleibt.
Die Pflanzmaschine besteht aus einem Fahrgestell, in welches eine Pflanz- und eine Rillenschneidvorrichtung
eingebaut sind. Der in bekannter Weise aus Profil- oder Flacheisen hergestellte
Rahmen des Pahrgestells-läuft auf zwei Rädern mit
einer gekröpften Achse, welche dazu dient, die Maschine
in Fahr- oder in Arbeitsstellung zu bringen. Die Rillenschneidvorrichtung besteht im wesentliehen
aus an sich bekannten Hohlscheiben, welche .senkrecht scharf, je nach Einstellung des Fahrgestells,
mehr oder weniger tief in den Boden einschneiden, ihn 'ausheben und seitlich auf werf en
sowie bei der Rückfahrt die bei der Hinfahrt bepflanzten Rillen wieder mit Erde abdecken. Die
Hohlscheiben stehen entgegengesetzt schräg zur Fahrtrichtung, wodurch ein seitliches Abwandern
der Maschine verhindert wird und stumpfe Rillen entstehen, die den Zwiebeln den Stand auf vollem
Grund gewähren.
Die Pflanzvorrichtung besteht aus einem oder zwei trichterförmigen Zwiebelbehältern mit je zwei
drehbaren Aus werf rohren, je einem Rührwerk und den zugehörigen Antriebsvorrichtungen und Führungsblechen.
Durch das von Hand zweckentsprechend betätigte Rührwerk fallen die Zwiebeln aus
den Behältern in die Auswerf rohre, in welchen' sie bis zum Auswurf ende so verteilt werden, daß sie
einzeln herausfallen.
as In der Zeichnung ist die Pflanzmaschine in einem
Äusführungsbeispiel zum gleichzeitigen Bepflanzen von vier Reihen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht, im oberen Teil geschnitten,
Fig. 2 eine Hinteransicht und
Fig. 3 eine Draufsicht unter Fortlassung des einen Oberteils.
In einem in an sich bekannter Weise in der Höhe
verstellbar auf zwei Rädern 1 aufgebauten Gerüst sind, hoch zwischen den Rädern liegend, je ein Behälterz,
3 mit je zwei drehbaren Auswerf rohren 4, 5 untergebracht. Die zweckmäßig quadratischen Querschnitt
aufweisenden Behälter besitzen einen Boden 6 mit Gefälle nach hinten. Im unteren Teil der Rückwand
7 befinden sich je zwei Durchlässe, an welche sich die Auswerf rohre 4, 5 anschließen, welche auf
je einer koaxial durch die Aus werf rohre hindurchgeführten Welle 8 fest angeordnet sind, die im
Boden 6 der Behälter 2, 3 und außen im Gerüst gelagert sind. Um eine gleichmäßige Verteilung der
Zwiebeln in die beiden Auswerfrohre 4, 5 zu erzielen und ein Stauen der Zwiebeln zu vermeiden,
ist zwischen den beiden Auswerf rohren 4 bzw. 5 im Winkel zwischen Boden 6 und Rückwand 7 ein
Verteilerkegel 9 angeordnet. Außerdem befindet sich über der Einlaßöffnung der Auswerfrohre 4
bzw. S je ein Rührwerk, das aus je einer Stange 10
besteht, welche oben an eine Exzenterscheibe 11 in einem Langloch verstellbar angelenkt und in etwa
halber Höhe der Rückwand 7 in einer Schlaufe 12 geführt sind. Die Exzenterscheibe 11 ist auf das
Ende einer Welle 13 aufgeschoben, welche in der Rückwand 7 und außen im Gerüst gelagert ist und
am äußeren Ende eine'Handkurbel 14 besitzt, mittels
der sie in Umdrehung versetzt werden kann. Diese Umdrehung wird vermittels einer Kette 15
über ,ein Kettenrad 16 auf die Kettenr aider 17 der
Wellen 8 übertragen, so daß also die Auswerfrohre 4, 5 im Kontakt mit den Stangen 11 in den
Vorratsbehältern 2, 3 arbeiten.
Etwa senkrecht unterhalb der Rückwand 7 der Behälter 2, 3 sind im Fahrgestell je zwei Hohlscheiben
18 bzw. 19, gegebenenfalls unter Verwendung bekannter Mittel höhenverstellbar, angeordnet,
mittels welcher bei der Hinfahrt die Pflanzrillen aufgeworfen und bei der Rückfahrt die in diese eingelegten
Zwiebeln abgedeckt werden.
Zur Erzielung einer zweckentsprechend stampfen Rille werden die Hohlscheiben schräg zur Senkrechten
und zur Fahrtrichtung eingestellt. Um die dadurch auftretende Gefahr des Auswanderns der
Maschine aus der Fahrtrichtung zu verhindern, werden die Hohlscheiben je paarweise, wie sie den
Behältern 2 und 3 zugeordnet sind, schräg gegeneinander eingestellt (vgl. Fig. 2). Sinngemäß werden
bei Maschinen, welche mit nur einer Pflanz- und Rillenschneidvorrichtung ausgerüstet sind, diebeiden
einzelnen Hohlscheiben schräg gegeneinander eingestellt. Zu beiden Seiten eines jeden Auswerfrohres
4 bzw. 5 sind Leitbleche 20 bzw. 21 vorgesehen, welche nach unten schräg aufeinander zulaufen
und die aus den Auswerf rohren herausrollenden Zwiebeln zwangsläufig den von den Hohlscheiben
18 bzw. 19 ausgeworfenen Pflanzrillen zuführen.
Um ein etwaiges Rückfallen der ausgehobenen
Erde zu verhindern, sind unmittelbar hinter den
Hohlscheiben in Fluchtlinie mit den gebildeten Rillen Andrückbleche 22 vorgesehen, deren Länge
so bemessen ist, daß sie noch ein bestimmtes Maß über die Hinterkante der Leitbleche hinausragen,
und durch welche die Außenkante der Rillen so angedrückt wird, daß ein ungewolltes Überdecken der
Zwiebeln durch die Auswurferde verhindert wird.
Claims (8)
1. Maschine zum Pflanzen von Zwiebeln, insbesondere von Blumenzwiebeln, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus einem auf zwei Rädern verfahrbaren Gerüst besteht, in welches oben
ein oder zwei Behälter mit je zwei drehbaren Auswerf rohren und je einem Rührwerk und
darunter je eine Hohlscheibe für jedes Auswerfrohr
zum gleichzeitigen Auf werfen von zwei bzw. vier Pflanzrillen eingebaut sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- no
kennzeichnet, daß in jedem Behälter (2, 3) im Winkel zwischen der zweckmäßig nach hinten
abfallenden Rückwand (7) und dem Boden (6)
ein Verteilerkegel (9) angeordnet ist, derart, daß die im Behälter (2, 3) befindlichen Zwiebeln
gleichmäßig den Auswerf rohren (4, 5) zugeführt werden.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerf rohre (4, 5)
koaxial auf je einer Welle (8) fest angeordnet sind, die mit ihrem einen Ende im Boden (6)
des Behälters (2, 3) und mit ihrem anderen Ende außen im Gerüst drehbar gelagert sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rührwerk aus
einer Stange (10) besteht, welche mit ihrem
oberen Ende an eine Exzenterscheibe (ii)
zweckmäßig in einem Langloch verstellbar angelenkt und in etwa mittlerer Höhe der Rückwand
(7) in einer Schlaufe (12) geführt ist.
5. Maschine nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterscheibe (11) auf das eine Ende der Welle (13) aufgeschoben ist, welche oben in der Rückwand (7) und zweckmäßig rechtwinklig dazu außen im Gerüst drehbar gelagert ist und am äußeren Ende eine Handkurbel (14) trägt, mittels welcher die Drehbewegung durch eine Kette (15) über ein auf der Welle (13) angeordnetes Kettenrad (16) auf ein außen auf der Welle (8) angeordnetes Kettenrad (17) übertragen wird, derart, daß das Rührwerk im Kontakt mit der Umdrehung der Auswerfrohre (4, 5) arbeitet.
5. Maschine nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterscheibe (11) auf das eine Ende der Welle (13) aufgeschoben ist, welche oben in der Rückwand (7) und zweckmäßig rechtwinklig dazu außen im Gerüst drehbar gelagert ist und am äußeren Ende eine Handkurbel (14) trägt, mittels welcher die Drehbewegung durch eine Kette (15) über ein auf der Welle (13) angeordnetes Kettenrad (16) auf ein außen auf der Welle (8) angeordnetes Kettenrad (17) übertragen wird, derart, daß das Rührwerk im Kontakt mit der Umdrehung der Auswerfrohre (4, 5) arbeitet.
6. Maschine nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß am Ende eines
ao jeden Auswerfrohres (4, 5) zu beiden Seiten je ein Leitblech (20, 21) angeordnet ist, welche
nach unten schräg aufeinander zulaufen und die aus den Auswerfrohren (4, 5) herausrollenden
Zwiebeln zwangsläufig den Pflanzrillen zuführen.
7. Maschine nach Anspruch 1, 2, 3,4, 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Auswerf rohre (4, 5), und zwar etwa unter dem Einlaßende,
je eine Hohlscheibe (18, 19) angeordnet ist, mittels welcher die Pflanzrillen aufgeworfen
werden.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlscheiben (18, 19) je einzeln bzw. paarweise schräg zur Senkrechten
und zugleich zur Fahrtrichtung eingestellt sind, und zwar derart, daß bei Verwendung von zwei
Scheiben jede Scheibe, bei Verwendung von vier Scheiben die paarweise zugehörigen Scheiben
mit ihren Hohlseiten nach außen liegen (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5725 2.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK10545A DE868372C (de) | 1951-07-08 | 1951-07-08 | Maschine zum Pflanzen von Zwiebeln, insbesondere von Blumenzwiebeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK10545A DE868372C (de) | 1951-07-08 | 1951-07-08 | Maschine zum Pflanzen von Zwiebeln, insbesondere von Blumenzwiebeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE868372C true DE868372C (de) | 1953-02-23 |
Family
ID=7212917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK10545A Expired DE868372C (de) | 1951-07-08 | 1951-07-08 | Maschine zum Pflanzen von Zwiebeln, insbesondere von Blumenzwiebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE868372C (de) |
-
1951
- 1951-07-08 DE DEK10545A patent/DE868372C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2830195B1 (de) | Drillmaschine | |
| DE2826666A1 (de) | Saemaschine | |
| DE102007052353A1 (de) | Sä- und/oder Bodenbearbeitungsmaschine | |
| WO2017013175A1 (de) | Sämaschine | |
| DE2644948C2 (de) | Pflanzmaschine zum Auspflanzen von vorgezogenen Pflanzen | |
| DE2638846A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum auspflanzen von pflaenzlingen | |
| DE829241C (de) | Pflanzmaschine | |
| DE568714C (de) | Pflanzensetzmaschine zum Ablegen der Pflanzen samt ihrer Erde | |
| DE2615285C3 (de) | Lenkerviereck zur Führung des Furchenziehers von Kartoffellegemaschinen | |
| DE875345C (de) | Torfschneide- und Wendevorrichtung | |
| DE653620C (de) | Furchenschliessvorrichtung fuer Pflanzensetzmaschinen | |
| DE2024976C3 (de) | Tragbare Vorkeimkisten mitfuhrende Kartoffellegemaschine | |
| DE911919C (de) | Maschine zum Pflanzen von Rueben, Gemuese u. dgl. | |
| DE811752C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Tiefersetzen von reihenweis gesaeten Getreidepflanzen | |
| DE817660C (de) | Kartoffelpflanzmaschine | |
| DE820218C (de) | Landwirtschaftliche Mehrzweckmaschine | |
| DE733187C (de) | Pflanzlochmaschine | |
| DE875191C (de) | Sodenschneider und Sodenwender | |
| DE1757253A1 (de) | Zugmaschine fuer landwirtschaftliche Geraete | |
| DE345084C (de) | Kartoffellegmaschine, bei welcher das Hochbringen des Saatgutes ueber den Rand des Vorratsbehaelters durch in dem Vorratsbehaelter hoch und nieder gehende Kolben geschieht | |
| DE841239C (de) | Kartoffellegmaschine | |
| DE2401911A1 (de) | Vorrichtung zum maschinellen setzen von setzlingen | |
| DE871973C (de) | Kartoffelpflanzmaschine | |
| DE1757060C3 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| DE902326C (de) | Kartoffellegemaschine |