DE868449C - Fernsehzerlegerroehre - Google Patents

Fernsehzerlegerroehre

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DE868449C
DE868449C DEC3336A DEC0003336A DE868449C DE 868449 C DE868449 C DE 868449C DE C3336 A DEC3336 A DE C3336A DE C0003336 A DEC0003336 A DE C0003336A DE 868449 C DE868449 C DE 868449C
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DE
Germany
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screen
television
tube
mosaic
decomposition tube
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Expired
Application number
DEC3336A
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English (en)
Inventor
Fritz Schroeter
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Compteurs Schlumberger SA
Original Assignee
Compteurs Schlumberger SA
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/36Photoelectric screens; Charge-storage screens
    • H01J29/39Charge-storage screens
    • H01J29/45Charge-storage screens exhibiting internal electric effects caused by electromagnetic radiation, e.g. photoconductive screen, photodielectric screen, photovoltaic screen
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    • H01J29/43Charge-storage screens using photo-emissive mosaic, e.g. for orthicon, for iconoscope

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

Bekanntlich ergibt die beim Fernsehen benutzte, durch die Bezeichnung Ikonoskop geschützte Zerlegerröhre ein Signal, dessen Stärke proportional zu C · AU ist, wobei C die Kapazität des" Bildelementes an dem Mosaikschirm und Δ U die Potentialdifferenz ist, die von einem bestimmten Ausgangspotential aus durch die während der Dauer des Bildes gespeicherte photoelektrische Wirkung erhalten wird.
Da der Wert von C umgekehrt proportional zu der Stärke der dielektrischen Schicht ist, welche die -Signalplatte des Ikonoskops bedeckt, wird C und damit die Signalstärke gemäß der Erfindung durch Verringerung der Schichtstärke vergrößert.
Die bisherigen Bemühungen zur Verminderung der Stärke der beispielsweise in Form einer Glimmerfolie oder eines Aluminiumoxydhäutdhens verwendeten dielektrischen Schicht sind auf zwei Schwierigkeiten gestoßen: die mechanische Stabilität und die Remanenzerscheinung in dem übertragenen Bild. Beim Spalten der Glimmerplatten ergibt sich eine Grenze für die Abmessungen des Schirmes t>ei etwa 4 bis 5 Mikron, und die AIuminiunioxydhäutchen besitzen eine störende Remanenz schon von 10 Mikron an.
Gemäß einem Aus£ührungsbeispiel der Erfindung besteht (vgl. die Zeichnung) die dielektrische Schicht ι aus dem Chlorid, Bromid oder Fluorid eines Alkali- oder Erdalkalimetalls. Beispielsweise kann man bei Verwendung von Kaliumchlorid oder Natriumchlorid (KCl oder NaCl) leicht Stärken von weniger als'i Mikron erzielen. Eine solche, durch Verdampfung im Vakuum hergestellte Schicht ist sehr homogen, mikrokristallin, sie weist
keine für die Bildqualität (Sichtbarkeit eines runzeligen Grundes) schädlichen Anhäufungen auf, sie besitzt außerdem eine ziemlich hohe Dielektrizitätskonstante, wodurch der Wert von C in günstiger Weise erhöht wird, und sie ist schließlich frei von jeder Remanenz. Außerdem ist ihre Sekundäremission sehr gut. ■ - ■ Auf dieser dielektrischen Schicht i, welche die Signalplatte 2 bedeckt, wird durch ein geeignetes
ίο Verfahren ein photoelektrisches Mosaiks aufgebracht, -welches beispieleweise aus kleinen mikroskopischen Zellen von in bekannter Weise mit Cäsiumdampf behandeltem Silberoxyd oder aus in gleicher Weise aktivierten Antimonteilchen be-
steht. Die Schicht aus KCl oder NaCl eignet sich für diese letztere-Behandlung sehr gut, da sie aus kleinen kubischen Körnchen zusammengesetzt ist, die. alle in gleicher Richtung ausgerichtet sind. Wenn.man darauf metallisches Antimon mit einem geeigneten Neigungswinkel des Dampfstrahles aufdampft, bildet sich selbsttätig ein Mosaik aus kleinen isolierten Zellen, weil auf dem Schirm regelmäßig verteilte Teile durch die Körnchen des aus der Ebene·der Schicht hervorstehenden Salzes beschattet werden.
Ein weiteres Mittel, die Signalstärke zu erhöhen, besteht bei einer Zerlegerröhre, die nach der Erfindung den vorstehend beschriebenen Mosaikschirm mit äußerst dünnem homogenem Dielektrikum und entsprechend hoher Kapazität je Büdelement aufweist, darin, die Röhre mit einem Hilfselektronenstrahlerzeuger 4 (oder auch mit einer homogenen, dauernd belichteten Hilfsphotokathode) zu versehen, um den Schirm gleichmäßig mit langsamen Elektronen zu bespülen. Durch diese Maßnahme wird das Ausgangspotential für die photoelektf ische Wirkung auf der ganzen Mosaikfläche gleichmäßig gesenkt, wodurch A U, demnach die Stromstärke des Signals, erhöht und der'bekannte Fleck des Ikonoskops vermindert wird. Die, Signalplatte2 wird in diesem Fall vorteilhafterweise durch einen Metallniederschlag hergestellt, der genügend leitend, aber auch sehr durchsichtig ist, um nicht zu viel Licht zu absorbieren. Man erhält auf diese Weise eine geradlinige Röhre, welche an die Form des Isophots erinnert. Man kann jedoch auch den Schirm 3 von vorn, wie bei dem üblichen Ikonoskop, belichten. Gegenüber der bekannten Bauart des Super-Ikonoskopsbesitzt, die Zerlegerröhre gemäß ■ der Erfindung den Vorteil, daß sie ohne Bildtransport arbeitet, wodurch die heiklen Probleme der Erzeugung einer guten Bildschärfe und einer sehr getreuen Geometrie in dem übertragenen Bild ausgeschaltet werden. .
Zur Herstellung eines nachträglich sensibilisierten,; photoelektrischen Mosaiks aus Silberoxyd auf der Schicht aus KCl oder NaCl kann man das bekannte Verfahren verwenden, indem man Silberoxydstaub direkt auf dieser Schicht aufbringt. Dieser Staub- wird 'während der Trocknung der Röhre reduziert und läßt einen regelmäßig verteilten Rückstand von metallischem Silber zurück, der der üblichen Behandlung unterworfen werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ■i. Fernsehzerlegerrö'hre mit durch schnelle Elektronen abgetastetem Mosaikschirm, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vergrößerung des die Signalstärke bestimmenden Produkts C '·' AU (wobei C die Kapazität desBildelemeiits ■; auf dem" Mosaikschirm und A U die Potentialdifferenz ist, die von einem bestimmten Ausgangspotential· aus durch die während der Dauer des Bildes gespeicherte photoelektrische Wirkung erhalten wird) das Dielektrikum des ; ■- Schirmes aus einem Stoff hergestellt ist, der eine äußerst geringe homogene Schichtdicke in der" Größenordnung von 1 Mikron oder weniger hat.
  2. 2. Fernsehzerlegerröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Hilfselektronenstrahler für langsame Elektronen, z.B. auch in Form einer dauernd belichteten Hilfsphotokathode, besitzt, der auf das Mosaik einen gleichmäßig verteilten, AU vergrößernden Ladungsstrom, entsendet.
  3. 3. Fernsehzerlegerröhre nach Anspruch ι oder 2, gekennzeichnet durch eine dielektrische Schicht auf dem Schirm, die aus einem im Vakuum-aufgedampften Alkali- oder Erdalkali-■ halogenid von einer Stärke - in der Größenordnung eines .Mikrons oder darunter besteht.
  4. 4. Fernsehzerlegerröhre nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dielektrischen Schicht entweder Antimon, das nachträglich durch Cäsium aktiviert wird, unter schrägem Einfall aufgedampft oder Staub aus Silberoxyd aufgebracht wird, welches nachträglich bei der Trocknung der Röhre an der Pumpe reduziert sowie durch Cäsium aktiviert wird.. .
    .
  5. 5. Fernsehzerlegerröhre nach . Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm mit einer durchlässigen Signalplätte versehen ist, -welche es ermöglicht, der Röhre eine geradlinige Form zu geben.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 700 870;
    schweizerische Patentschrift Nr. 181 928.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    I 5725 2.53
DEC3336A 1950-10-28 1950-10-28 Fernsehzerlegerroehre Expired DE868449C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR990780D FR990780A (fr) 1950-10-28 1949-05-09 Perfectionnements aux tubes analyseurs de télévision
GB1102250A GB672438A (en) 1950-10-28 1950-05-04 Improvements in or relating to television pick-up tubes
DEC3336A DE868449C (de) 1950-10-28 1950-10-28 Fernsehzerlegerroehre

Applications Claiming Priority (1)

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DEC3336A DE868449C (de) 1950-10-28 1950-10-28 Fernsehzerlegerroehre

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE868449C true DE868449C (de) 1953-02-26

Family

ID=7013036

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DEC3336A Expired DE868449C (de) 1950-10-28 1950-10-28 Fernsehzerlegerroehre

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DE (1) DE868449C (de)
FR (1) FR990780A (de)
GB (1) GB672438A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH181928A (de) * 1934-05-24 1936-01-15 Rca Corp Vorrichtung für die Übertragung stillstehender oder beweglicher Bilder, bei der eine Kathodenstrahlenröhre benutzt wird, die einen photoempfindlichen Schirm enthält, auf den das zu übertragende Bild projiziert wird.
DE700570C (de) * 1939-02-21 1940-12-23 Otto Dehne Halter fuer Tuben mit Gewindehals zum Befestigen an Konsolen, Wandbrettern o. dgl.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH181928A (de) * 1934-05-24 1936-01-15 Rca Corp Vorrichtung für die Übertragung stillstehender oder beweglicher Bilder, bei der eine Kathodenstrahlenröhre benutzt wird, die einen photoempfindlichen Schirm enthält, auf den das zu übertragende Bild projiziert wird.
DE700570C (de) * 1939-02-21 1940-12-23 Otto Dehne Halter fuer Tuben mit Gewindehals zum Befestigen an Konsolen, Wandbrettern o. dgl.

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Publication number Publication date
GB672438A (en) 1952-05-21
FR990780A (fr) 1951-09-26

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