DE868721C - Verfahren zur Herstellung von Lackanstrichen auf saugfaehigen Unterlagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lackanstrichen auf saugfaehigen Unterlagen

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DE868721C
DE868721C DEB7109D DEB0007109D DE868721C DE 868721 C DE868721 C DE 868721C DE B7109 D DEB7109 D DE B7109D DE B0007109 D DEB0007109 D DE B0007109D DE 868721 C DE868721 C DE 868721C
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DE
Germany
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paint coatings
absorbent substrates
paint
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Expired
Application number
DEB7109D
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English (en)
Inventor
Helmut Dr Disselhoff
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/06Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood
    • B05D7/08Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood using synthetic lacquers or varnishes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C9/00Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Lackanstrichen auf saugfähigen Unterlagen Es wurde gefunden, daß man Lackanstriche auf saugfähigen organischen Unterlagen, z. B. Papier, Holz, Gewebe und Leder, dadurch verbessern kann, daß man die Unterlagen. vor dem Auftragen der Lacklösungen mit Verbindungen behandelt, die zwei oder mehr Isocyanatgruppen enthalten. Als solche Verbindungen seien beispielsweise Hexamethylendiisocyanat, Methylen-bis-(phenyl)-isocyanat und p-Toluylendiisocyanat genannt.
  • Die Lacke können aus den für Lacke gebräuchlichen Bindemitteln, z. B. Celluloseester oder -äthern, trocknenden Ölen, Alkydharzen, Phenolharzen, Harnstoffharzen, Melaminharzen, Polymerisaten, wie Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyacrylsäureester und Chlorkautschuk, oder Mischpolymerisaten für sich oder in Mischung miteinander hergestellt sein. Es ist vorteilhaft, aber nicht erforderlich, wenn sie mit Isocyanaten reagierende Gruppen enthalten. Natürlich können auch Lacke verwendet werden, die Gemische bzw. Kombinationen mehrerer Bindemittel der genannten Art enthalten. Als Lacklösungsmittel verwendet man zweckmäßig Stoffe, die nicht mit Isocyanaten reagieren. Verbindungen, die, wie Alkohole, sich mit Isocyanaten umsetzen, sollen höchstens in beschränktem Umfange vorhanden sein, d. h. nicht mehr, als durch die Verwendung alkoholhaltiger Lackrohstoffe, z. B. mit Alkohol angefeuchtete Nitrocellulose, Harzlösungen, bedingt ist.
  • Die Di- oder Polyisocyanate können für sich oder in indifferenten Lösungsmitteln, wie Kohlenwasserstoffen, Estern und Ketonen, angewandt werden. Die Konzentration der Lösungen wählt man nach der Stärke und Saugfähigkeit des. Untergrundes, so daß die Lösungen im gewünschten Maße eindringen.
  • Die Decklacke werden am besten kurze Zeit nach der Behandlung des Untergrundes mit den mehrwertigen Isocyanaten aufgetragen, jedoch erzielt man auch noch günstige Ergebnisse, wenn der vorbehandelte Untergrund mehrere Tage zwischen der Isocyanatbehandlung -und dem Überlaekkieren normalen Klimabedingungen ausgesetzt war. Der Vorteil des Verfahrens besteht in einer besseren Verankerung des Decklackes in dem Untergrund, besserer Haftfestigkeit, Wasserbeständigkeit und Wetterbeständigkeit.
  • Die in den Beispielen angegebenen -Teile sind Gewichtsteile.
  • Beispiel i Papier wird mit einer 5o/oigen Lösung von Hexamethylendiisocyanat in Lackbenzin behandelt. Nach dem Verdunsten des Benzins wird ein Decklack aus 15 Teilen hochviskoser Nitrocellulose (35o/oig spritfeucht), 8 Teilen Trikresylphosphat und 77-Teilen Lösungsmittel, bestehend aus Essigester, Butylacetat (98 bis iooo/oig) und Toluol, aufgetragen. Der Überzug zeigt gegenüber einem auf nicht mit dem Diisocyanat behandelten.Papier aufgetragenen erhöhte Wasserfestigkeit.
  • Beispie12 Baumwollgewebe wird mit einer C/oigen Lösung von Hexamethylendii8ocyanat in Lackbenzin vorbehandelt. Nach dem Trocknen wird ein Lack aufgetragen, der aus einer Lösung vön' 2o Teilen Nitrocellulose (35o/oig spritfeucht), 4 Teilen Trikresylphosphat und 8 Teilen Hexantriolvorlauffettsäureester in Essigester besteht, dem i2 Teile Eisenoxydrot einverleibt sind. Man erzielt so bessere Haftfestigkeit als auf unbehandeltem Gdwebe, besonders bei Beanspruchung durch Nässe. Beispiel 3 Kiefernholz wird mit einer 3oo/oigen Lösung von Toluylendiisocyanat in Testbenzin behandelt. Nach dem Verdunsten des Lösungsmittels wird ein Lack aus 15 Teilen Nitrocellulose (35o/oig spritfeucht), 3o Teilen eines Kondensationsproduktes gemäß Beispiele des Patents 741 ogi .durch Umsetzung der alkoholischen Lösung eines Kondensationsproduktes aus Adipinsäure und Trimethyloläthan mit Dimethylolharnstoff und Formaldehyd hergestellten Harzes in Form einer 5oo/oigen Lösung in Butanol, 12 Teilen Titandioxyd und einem Lösungsmittelgemisch aus Essigester, Propylacetat, Butylacetat (98 bis iooo/oig) und Methylglykolacetat aufgespritzt. Die Wetterbeständigkeit der Lackierung ist besser als auf unbehandeltem Holz.
  • Beispiel4 Buchenholz wird mit einer aoo/oigen Lösung von Toluylendiisocyanat in Testbenzin behandelt. Nach dem Abdunsten des Benzins wird ein Lack aus 25 Teilen eines Mischpolymerisats aus Vinylchlorid und Vinylisobutyläther, 3 Teilen chloriertem Diphenyl, 14 Teilen Titandioxyd und einem Toluol-X,ylol-Lösungsmittelgernisch aufgetragen. Die Lakkierung ist wetterbeständiger als auf unbehandeltem Holz:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Lackanstrichen auf saugfähigen organischen Unterlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagen vor dem Auftragen der Lacklösungen mit Verbindungen vorbehandelt werden, die zwei oder mehr Isocyänatgruppen enthalten.
DEB7109D 1942-08-07 1942-08-07 Verfahren zur Herstellung von Lackanstrichen auf saugfaehigen Unterlagen Expired DE868721C (de)

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