DE869143C - Nadelausschwingvorrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Nadelausschwingvorrichtung fuer Naehmaschinen

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DE869143C
DE869143C DES2014D DES0002014D DE869143C DE 869143 C DE869143 C DE 869143C DE S2014 D DES2014 D DE S2014D DE S0002014 D DES0002014 D DE S0002014D DE 869143 C DE869143 C DE 869143C
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DE
Germany
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needle bar
needle
swing frame
bearing
frame
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Expired
Application number
DES2014D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Myers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
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Publication date
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B55/00—Needle holders; Needle bars
    • D05B55/14—Needle-bar drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nadelausschwingvorrichtung für Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Nadelauscl für Nähmaschinen mit einem auf einem Lagerzapfen aufgehängten Nadeistangenschwingrahmen, in welchem die auf und ab gehende Nadelstange gelagert ist.
  • Es ist bereits eine Nähmaschine bekanntgeworden, bei der der schwingende Nadelstangenrahmen auf einem Lagerzapfen aufgehängt ist, der in dem Maschinenkopf durch eine Stellschraube festgelegt ist. Da das obere Ende dieses Nadelstangenschwingrahmens schwenkbar an dem Maschinenkopf durch das kegelförmige Ende des Lagerzapfens gehalten wird, kann das obere Ende des 1adelstangenrahmens nicht in der Längsrichtung dieses Lagerzapfens einstellbar wieder angebracht werden, ohne einen übermäßigen toten Gang herbeizuführen. Um die Nadel und das in der Stofftragplatte bzw. Stichplatte vorhandene Stichloch auszurichten, muß daher der Nähmaschinenarm auf der Stofftragplatte verschoben werden, was aber nachteilig ist.
  • Ferner ist eine Nähmaschine mit einem schwingenden Nadelstangenrahmen bekanntgeworden, dessen Lagerzapfen einen abgesetzten Teil hat, der in einer gespaltenen Buchse durch eine Schraube festgeklemmt ist. Die einzige Funktion dieser Buchse besteht aber darin, eine Einrichtung vorzusehen, um den Lagerzapfen' in seinen verschiedenen möglichen Stellungen so festzulegen, daß die Nadel in ihrer neutralen Lage senkrecht auf und ab geht.
  • Demgegenüber ist gemäß der-Erfindung die Einr richtung so getroffen, daß das obere Ende des Nadelstangenschwingrahmens von dem Lagerzapfen in Berührung mit einer Endfläche einer in der Längsrichtung einstellbaren Lagerbuchse für den Lagerzapfen gehalten wird, die als Führung für das obere Ende des Nadelstangenschwingrahmens dient, wobei diese Buchse in der eingestellten Lage im Maschinenkopf festgelegt ist. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die schwingende Nadel genau mit Bezug auf das in der Stofftragplatte bzw. Stielplatte angeordnete Stichloch eingestellt werden kann, ohne den Maschinenarm mit Bezug auf die Stofftragplatte der Maschine verstellen zu müssen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der ;Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. i eine vordere Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt, eines Teiles des Maschinenkopfes einer Nähmaschine, welche die Nadelausschwingvorrichtung aufweist, wobei der Drückerfuß weggebrochen ist; Fig. 2 ist eine vordere Endansicht des Maschinenkopfes; Fig. 3- veranschaulicht einen waagerechten Schnitt durch die Verbindungen zwischen dem Nadelstangenschwingrahmen und dessen antreibenden Kurbelarm im wesentlichen nach der Linie 3-3 der Fig. i ; Fig. 4 ist, ein waagerechter Schnitt durch den Nadelstangenschwingrahmen nach der (Linie 4-4 der Fig. i.
  • Bei der in den Zeichnungen dargestellten Nähinaschine sind die Vorrichtungen; zur Aufundabbewegung und Ausschwingüng der Nadel mit Bezug aufeinander zeitlich eingestellt, um der von der Nadelstange getragenen Nadel bzw. den Nadeln Stoffvorschubbewegungen zu erteilen.
  • Die dargestellte Nähmaschine hat einen rohrförmigen oberen Maschinenarm io, der in den hohlen Kopf i i ausläuft. An dem vorderen Endteil des Kopfes ii ist die abnehmbare Deckelplatte 12 angebracht.
  • In einem Kugellager i3 des Armes io ist der eine Endteil einer umlaufenden, die Aufundabbewegung der Nadel herbeiführenden Welle 14 gelagert, die sich waagerecht in der Längsrichtung des Armes erstreckt. -Unterhalb der Welle 14 und parallel zu ihr ist die den Nadelvorschub bewirkende Nadelvorschubschwingwelle 15 angebracht, deren eines Ende in einer Lagerbuchse 16 gelagert ist, die durch eine Schraube 17 in einer Bohrung in einer Querwand 18 des Armes io einstellbar befestigt ist. Die anderen Enden der Wellen 14 und 15 sind in dem Maschinenarm io gelagert und können durch irgendeine geeignete Einrichtung angetrieben werden.
  • Das in dem Kopf ii sitzende Ende der Welle 14 trägt eine mit einem Gegengewicht versehene Kurbelscheibe ig, welche auf der Welle 14 durch Schrauben 2o befestigt ist. Es ist ein abstandhaltender Bund 2 1 auf der Welle 14 zwischen der Kurbelschqibe ig und dem Kugellager 13 vorgesehen, wobei letzteres in einem ausgesparten Teil der Wand 18. angeordnet ist. Die Kurbelscheibe ig ist mit einem Kurbelzapfen 22 versehen, welcher von der Kurbelscheibe an deren Deckelplattenseite hervorragt.
  • Der Kurbelzapfen 22 ist mit einem die Nadel auf und ab bewegenden Lenker 23 verbunden, dessen oberer Teil mit einem gespaltenen Bügel 24 versehen ist, welcher ein Kugellager 25 umfaßt, das zwischen dem Bügel 24 und dem Kurbelzapfen 22 eingeschaltet ist. Der gespaltene Bügel 24 wird auf dem Kugellager durch eine Schraube 26 einstellbar befestigt.
  • An seinem unteren Ende ist der Lenker 23 mit einer Nabe 27 versehen, die quer zur Länge des Lenkers zwecks Aufnahme eines Lagerzapfens 28 durchbohrt ist, welcher durch eine Stellschraube 29 auf dem oberen Ende der Nadelstange 3o befestigt ist. Der untere Teil der Lenkernabe 27 ist mit dem üblichen Schlitz 3 1 versehen, der einen freien Raum für die Schwingbewegungen des Lenkers 23 vorsieht. An ihrem unteren Ende trägt die Nadelstange 3o eine oder mehrere Nadeln 32.
  • Die Nadelstange 3o ist in einem senkrecht durchbohrtenLagerauge 33 auf und ab bewegbar, welches seitlich von dem unteren Ende eines Nadelstangenschwingrahmens 34 abgebogen ist. Das obere Ende des Nadelstangenschwingrahmens 34 hat eine Nabe 35, die von dem Rahmen an derselben Seite, an der das Auge 33 sitzt, seitlich abgebogen ist, so daß die Nabe das Auge 33 und die die Nadel auf und ab bewegende Kurbel überhängt. Die Rahmennabe 35 hat eine quer- verlaufende kegelförmige öffnung 36, die den kegelförmigen Kopf 37 eines waagerechten Lagerzapfens 38 aufnimmt, der in einer Bohrung 39 einer Buchse 4o und parallel zur Welle 14 angeordnet ist. Der Lagerzapfen 38 hat eine Abflachung 41, die mit einer Stellschraube 42 in Eingriff kommt, welche in die Buchse 4o eingeschraubt ist, wodurch der Lagerzapfen in der Buchse 40 in der Längsrichtung einstellbar festgelegt werden kann. Die Stellschraube 42 erstreckt sich durch eine verbreiterte Bohrung 43 in denk oberenTeil des Maschinenkopfes hindurch, wodurch eine begrenzte Einstellung der Buchse 40 in der Längsrichtung des Lagerzapfens 38 in einer eingestellten Lage des Lagerzapfens in der Buchse ermöglicht wird. Diese Anordnung ermöglicht die richtige seitliche Einstellung des Nadelstangenschwingrahmens 34, wenn die Teile ursprünglich zusammengesetzt werden, worauf die Buchse in der eingestellten Lage durch einen Schraubzapfen 44 starr befestigt wird. Die Einstellbarkeit des Zapfens 38 in der Buchse 4o ermöglicht auch die Beseitigung eines durch Abnutzung entstandenen Spiels zwischen der Rahmennabe 35 und dem kegelförmigen Kopf des Lagerzapfens 38.
  • Aus Fig.2 ist zu erkennen, daß die Schwingachse des Nadelstangenschwingrahmens 34 über der Umdrehungsachse der Welle i4. liegt, wodurch der Rahmen eine maximale Ausschwingung mit einem minimalen Winkel der Nadelstange zu einer waagerechten Ebene erhalten kann. Die Schwingachse des Nadelstangenschwingrahmens 34 liegt ferner im wesentlichen in derselben senkrechten Ebene, welche die Umdrehungsachse der Welle 1d. enthält, und die Mittellinie der Schwingbewegung des Nadelstangenschwingrahmens 3.4 ist gleichfalls in dieser Ebene enthalten. Der Kopf 37 des Lagerzapfens 38 überhängt ferner die die Nadel auf und ab bewegende Kurbel, wodurch Torsionsbeanspruchungen des Nadelstangenschwingrahmens auf ein Uindestmaß verringert werden. Die beschriebene Anordnung sieht somit eine gut ausbalancierte Einrichtung vor, die im besonderen für eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit geeignet ist.
  • Um die beschriebene Anordnung unterzubringen, ist der Nadelstangenschwingrahmen 3.4 zwischen seinen Enden mit einer Öffnung 45 versehen, durch die hindurch sich ein auf der Welle 14 sitzender abstandhaltender Bund 21 erstreckt, wobei ein ausreichender Spielraum zwischen dem Bund 21 und dem N adelstangenschw ingrahmen 34. vorgesehen ist, um die Schwingbewegungen des Rahmens zu ermöglichen. Der Nadelstangenschwingrahmen 34. ist also zwischen seinenEnden zwischen derKurbelscheibe i9 und dem Kugellager 13 der Welle 1d. angeordnet, d. h. die Schwingungsebene des Nadelstangenschwingrahmens 34 schneidet die Welle 14 auf der dem Kurbelzapfen 22 gegenüberliegenden Seite der Kurbelscheibe i9.
  • Der untere Teil des Nadelstangenschwingrahmens 34 ist neben dem Rahmenlappen 33 mit einem nach unten offenen Schlitz 4.6 versehen, der in der Längsrichtung des Nadelstangenschwingrahmens 34 verläuft. In dem Schlitz 46 sitzt gleichfalls ein Lagerklotz 4.7, der waagerecht durchbohrt ist, um gelenkig einen Kurbelzapfen 48 'aufzunehmen. Der Kurbelzapfen d.8 ist durch eine Stellschraube d.9 in einer Öffnung einstellbar befestigt, welche in dem freien Endteil eines Kurbelarmes 5o vorgesehen ist, welcher von der Schwingwelle 15 nach unten ragt: der Kurbelarm 50 ist auf der Schwingwelle 15 befestigt und legt sich an das eine Ende der Wellenbuchse 16 an.
  • Die benachbarten Flächen des Kurbelarmes 50 und des N adelstangenschwingrahmens 34 sind abgeflacht und stehen in gleitendem Eingriff, und die gegenüberliegende abgeflachte Fläche des Nadelstangenschwingrahmens 34 steht gleitbar mit dem abgeflachten Kopf 5 i des Kurbelzapfens 48 im Eingriff. Der Nadelstangenschwingrahmen 34 ist somit an seinem unteren Ende gegen eine seitliche Bewegung parallel zur Schwingachse des Rahmens lediglich durch die Verbindungen dieses Rahmens mit dem Kurbelarm 5o gesichert, wodurch die Notwendigkeit einer Führung für den Nadelstangenschwingrahmen an dem Maschinengehäuse beseitigt und jede Schwierigkeit für das genaue Zusammensetzen dieserTeilevermiedenwird. Um dieAbnutzung aufzunehmen, können die Schwingwelle 15 und die Buchse 16 in der Längsrichtung eingestellt werden, und der Kurbelzapfen 4.8 kann eingestellt -werden, um den Nadelstangenschwingrahmen 34 in der richtigen Weise zwischen Kurbelarm 5o und Kurbelzapfenkopf 51 zu begrenzen.
  • Bei der vorliegenden 'Maschine trägt der Kurbelzapfen >? einen Kurbelarm 52, der auf der Seite des Nadelstangenlenkers 23 gegenüber der Kurbelscheibe i9 angeordnet ist. Der Kurbelarm 52 ist gleichachsig zu der Umdrehungsachse der Welle i.1 durchbohrt und nimmt einen Zapfen 53 auf, der sich zentral von einer Nadelfadengeberscheibe 54 aus erstreckt, die in einer Ausnehmung 55 der Abdeckplatte 12 drehbar angebracht ist. Der Zapfen 53 wird durch Stellschrauben 53' auf dem Kurbelarm 52 festgelegt, wodurch eine Einstellung der Fadengeberscheibe 5,4 möglich ist. Auf der Fadengeberscheibe 54 sind durch ein Paar mit dem Faden in Eingriff tretende Zapfen 56 und 57 zusätzliche Fadengeberscheiben 58, 59 angebracht, die in einem Abstand voneinander und von der Fadengeberscheibe 5.4 liegen, wodurch einer der Nadelfäden zwischen den Scheiben 54 und 58 zwecks Ineingrifftretens mit den Zapfen 56 und der andere Nadelfaden zwischen den Scheiben 58 und 59 hindurchgehen kann, um mit den Zapfen 57 in Eingriff zu kommen. Schutzplatten 6o, 61 sind auf der Deckelplatte 12 für die Fadengeberscheiben vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. N adelausschwingvorrichtung für Näh- maschinen mit einem auf einem Lagerzapfen aufgehängten N adelstangenschwingrahmen, in welchem die auf und ab gehende Nadelstange gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Nadelstangenschwingrahmens (3d.) von dem Lagerzäpfen (38) in Berührung mit einer Endfläche einer in der Längsrichtung einstellbaren, als Führung für das obere Ende des Nadelstangenschwingrahmens dienenden Lagerbuchse (4o) für den Lagerzapfen (38) gehalten wird, wobei diese Lagerbuchse (d.o) in der eingestellten Lage im Maschinenkopf festgelegt ist.
  2. 2. Nadelausschwingvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (38) längs einstellbar in derBuchse (d.o) befestigt ist, die unabhängig von dem Feststellmittel für den Lagerzapfen (38) in ihrer eingestellten Lage festgelegt ist.
  3. 3. Nadelausschwingvorrichtung nach Anspruch i, bei der der N adelstangenschwin.grahmen durch einen Kurbelarm ausgeschwungen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (5o) gegenüberliegende Führungen für den Nadelstangenschwingrahmen (3d.) aufweist, die zusammen sowie mit Bezug aufeinander einstellbar sind und den i adelstangenschwingrahmen zwischen sich gegen eine Bewegung parallel zur Achse des Lagerzapfens (38) gleitend begrenzen. ¢. . Nadelaus.schwingvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeiehnet, daß. ein Kurbelzapfen (48), der von dem Kurbelarm (5o) getragen wird und mit dem Nadelstangenschwingrahmen (34) verbunden ist, einen abgeflachten Kopf (5 z) hat, der im Eingriff mit der dem Kurbelarm abgekehrten Fläche des Nadelstangenschwingrahmens steht und letzteren zwischen sich (48) und einer abgeflachten Fläche des Kurbelarmes (5o) einschließt.
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