DE869372C - Ultrakurzwellen-Anordnung - Google Patents

Ultrakurzwellen-Anordnung

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DE869372C
DE869372C DET2666D DET0002666D DE869372C DE 869372 C DE869372 C DE 869372C DE T2666 D DET2666 D DE T2666D DE T0002666 D DET0002666 D DE T0002666D DE 869372 C DE869372 C DE 869372C
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DE
Germany
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outer conductor
voltage
ring
resistance
line
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Expired
Application number
DET2666D
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English (en)
Inventor
Werner Dr Buschbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2666D priority Critical patent/DE869372C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE869372C publication Critical patent/DE869372C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R21/00Arrangements for measuring electric power or power factor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Ultrakurzwellen-Anordnung Zur Kontrolle des Änpassungszustandes oder zur Bestimmung der Durchgangsleistung bei einer Hochfrequenzleitung ist es bereits bekannt (Patentschrift 737 877), an einer Stelle der Leitung eine der hochfrequenten Leitungsspannung U proportionale Hochfrequenzspannung q U (Spannungsspannung) und eine dem hochfrequenten Leitungsstrom J proportionale Hochfrequenzspannung p. J (Stromspannung) zu erzeugen. Von diesen beiden Spannungen wird die Vektorsumme US und/oder die Vektordifferenz UD gebildet. Die Faktoren q und p werden dabei so gewält, und zwar p = q#Z, daß die Vektordifferenz im Fall der Anpassung, also für U = Z # J verschwindet. wobei Z den Wellenwiderstand der Leitung bedeutet. Das Verschwinden dieser Differenz kann als Kriterium für den Anpassungszustand benutzt werden, in dem z. B. die Differenz einem Gleichrichter zugeführt wird und der erzeugte gleichstrom beim Überschreiten eines Schwellwertes eine Relaisvorrichtung betätigt. welche den auf die Hocbfrequenzleitung arbeitenden Sender abschaltet.
  • Man kann auch aus der gleichgerichteten Vektorsumme. US und der gleichgerichteten Vektordifferenz UD bei quadratischer Gleichrichtung durch unmittelbare Gegeneinanderschaltung unmittelbar die hochfrequente Leistung, d. h. die Durchgangsleistung durch die Leitung erhalten entsprechend der Gleichung US2UD2=g2 (U + ZJ)2-q2 (UZJ)2=2 q2 Z UJ.
  • Bei linearer Gleichrichtung kann man durch Überlagerung der erzeugten Gleichspannungen über eine Brückenanordnung U5 + UD und U5 UD erhalten, deren Produkt, in einem Dynamometer gemessen, wieder die Durchgangs leistung ergibt, während ihr Quotient, in einem Quotientenmeßinstrument gemessen, die Fehlanpassung darstellt.
  • Bisher wurde die Stromspannung mit Hilfe eines Hochfrequenztransformators (Spannungswåndlers) gemessen, der in Reihe mit dem Innenleiter der koaxialen Hochfrequenzleitung lag und sekundärseitig auf einen kleinen Ohmschen Widerstand arbeitete. Bei sehr kurzen Wellen bereitet dieser Transformator Schwierigkeiten, da er dann nicht mehr mit genügend kleiner Eigenwelle und kleiner Eigenkapazität herzustellen ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird, wie Abb. I beispielsweise zeigt, zur Bildung der dem Strom proportionalen Spannung der Außenleiter 24t A2 der dargestellten koaxialen Hochfrequenzleitung durch einen Widers tands ring R unterbrochen und die Hochfrequenzspannung an der Unterbrechungsstelle zwischen den beiden Außenleiterteilen S12 22 außerhalb der Leitung abgenommen. Damit diese Spannung nicht durch zufällige Erdungen der beiden Außenleiterteile auf der Außenseite kurzgeschlossen wird, wird die Meßstelle nach außen hin durch eine Hülse bzw.
  • Haube H vollkommen abgeschirmt, die so groß ist, daß der parallel zu R erscheinende induktiveWiderstand der durch Hülse und Außenleiterenden gebildeten Leiterschleife groß gegenüber dem Widerstandswert des Ringes R ist.
  • Die der Spannung proportionale Spannung wird in diesem Fall zweimal gebildet, und zwar durch kapazitive Aufteilung der zwischen Innenleiter und Außenleiter herrschenden Hochfrequenzspannung mittels der beiden rechts und links von R angeordneten Metallscheiben M1, M2. Die zwischen M1 und 241 sowie zwischen M2 und 242 auftretenden Spannungsspannungen werden den Gleichrichtern (Dioden) D1 und D2 gleichphasig zugeführt, während die Stromspannung die beiden Gleichrichter gegenphasig beaufschlagt. Die Metallscheiben und der Widerstandsring müssen dabei so angeordnet und bemessen werden, daß der Widerstand des Ringes R = q#Z ist, wenn, q das Aufteilungsverhältnis der Spannung durch die Metallringe M1, M2 ist. -Der Widerstandsring R ist im vorliegenden Fall als praktisch völlig geschlossener kreiszylindrischer Ring ausgebildet und ist zweckmäßig so beschaffen, daß seine Dicke im verwendeten Wellengebiet klein gegenüber der Eindringtiefe der Wellen ist. Dann ist der innere induktive Spannungsabfall am Widerstand gegenüber dem Ohmschen Spannungsabfall völlig zu vernachlässigen. Wegen der Zirkularsymmetrie des Magnetfeldes ist außerhalb der Leitung nur der Ohmsche Spannungsabfall q ZJ zu messen.
  • Bei der dargestellten Anordnung wird zwar, abgesehen von der eigentlichen Stromspannung q Z J, eigentlich an Stelle der gewünschten Spannungsspannung q U an dem einenGleichrichter die Spannung wirksam, am anderen Gleichrichter die Spannung q der zusätzliche Betrag # q²JZ/2 ist aber vernachlässigbar klein, da U tei üblichen Abmessungen und einer Leistung von io kW in der Größenordnung von 1000 V liegt, während q2JZ/2 in der Größenordnung von 1 V liegt.
  • Man kann auch gemäß Abb. 2 die Stromspannung zweimal und die Spannungsspannung nur einmal erzeugen, indem man den Außenleiter an zwei dicht nebeneinanderliegenden Stellen auftrennt und die Außenabschnitte A1, A2 mit dem kurzen mittzieren Abschnitt 20 durch je einen Widerstandsring RU 2 gleicher Größe verbindet. Die Spannungsspannung q U wird dann zwischen dem einzigen Metallring M und dem mittleren Abschnitt 20 abgenommen. Die beiden Stromspannungen q Z J werden der 1)uodiode D im Gegentakt zugeführt, während ihr die Spannungsspannung im Gleichtakt zugeführt wird.
  • An Stelle der in Abb. 1 und 2 vorhandenen ringförmigen Schichtwiderstände kann man auch gemäß Abb. 3 eine Reuse aus einzelnen Widerständen, z. B. Widerstandsdrähten, verwenden. In diesem Fall ist es allerdings zweckmäßig, zur Vermeidung von Meßfehlern das äußere Streufeld der Einzeldrähte, neben der Abschirmung durch die Hülse H, nochmals getrennt abzuschirmen, dadurch, daß die beiden Außenleiterenden über die Widerstandsreuse mit einem durch Einfräsung erzeugten Abstand so weit weitergeführt sind, daß nur ein sehr schmaler Schlitz S zwischen ihren Enden besstehenbleibt.
  • Die bisher dargestellten zylindrischen Ringwiderstände besitzen immer noch eine gewisse Induktivität. Diese kann man ganz vermeiden, wenn man gemäß Abb. 4 den Widerstandsring aus zwei Ringscheiben R' aufbaut Hierbei ist eine Schaltung mit einfacher Stromspannung und doppelter Spannungsspannung entsprechend Abb. 1 vorausgesetzt.
  • Bei einer Schaltung mit doppelter Stromspannung und einfacher Spannungsspannung ähnlich Abb. 2 sieht man zweckmäßig gemäß Abb. 5 zwei Scheibenringe R1', R2' zwischen den Enden der Außenleiterabschnitte i 42 und einem kurzen mittlerenAbschnitt A0' größeren Durchmessers vor.
  • A0' trägt zwei Ringplatten Pl, P2, die mit einer dem Metallring M in Abb. 2 entsprechenden isoliert angeordneten Platte P die kapazitive Spannungsaufteilung bewirken.
  • Da eine symmetrisch gespeiste Scheibe oder Ringscheibe keine Induktivität besitzt, sind die Widerstände R' in Abb. 4 bzw. R,' und R2'praktisch induktionsfrei. Die Verwendung der Ringplatten P3, P, P2 bedingt dementsprechend, daß auch der kapazitive Spannungsteiler selbst bei sehr kurzen Wellen praktisch induktionsfrei ist.
  • Der Raum zwischen P1 und R1' bzw. zwischen P2 und R2'wirkt wie je eine in Reihe geschaltete Induktivität L,, L2 gemäß dem Ersatzschaltbild in Abb. 6. Diese Induktivitäten können so bemessen werden, daß ein T-Glied vom Wellenwiderstand Z der Hochfrequenzleitung gebildet wird. Auch be den übrigen dargestellten Anordnungen kann die \meßstelle zu einem Kettengleiter (T- oder ll-Glied) vom Wellenwiderstand des Kabels ergänzt werden.
  • Der Phasenfehler, der durch den durch die Hülse H gegebenen induktiven Nebenschluß zum ringförmigen Widerstand bzw. zu den ringförmigen Widerständen bedingt ist, kann, falls noch erforderlich, dadurch in einem weiten Frequenzbereich unschädlich gemacht werden, daß die Kapazität zwischen den Metaliringen M bzw. P oder M1 und M2 einerseits und dem Außenleiter andererseits durch parallel geschaltete Widerstände gedämpft wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ultrakurzwellen-Anordnung zur Kontrolle des Anpassungszustandes oder zur Messung der Durchgangsleistung auf einer Leitung, auf der eine dem hochfrequenten Leitungsstrom proportionale Hochfrequenzspannung und eine der hochfrequenten Leitungsspannung proportionale Hochfrequenzspannung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der dem Strom proportionalen Hochfrequenzspannung der Außenleiter der Leitung durch einen Widerstandsring (R in Abb. 1) unterbrochen ist und die Hochfrequenzspannung an der Unterbrechungsstelle zwischen den beiden Teilen (A1, A2) des Außenleiters außerhalb der Leitung abgenommen wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Außenleiterteile durch eine abschirmende metallische Haube (H) von solcher Größe miteinander verbunden sind, daß die Induktivität der durch die Haube und die Enden der Außenleiterteile gebildeten Leiterschleife groß gegenüber dem Widerstandswert des Widerstandsringes (R) ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Unterbrechung des Außenleiters durch einen einzigen Widerstandsring auf beiden Seiten des Widerstandsringes je ein metallischer Ring (Rt, R2) zwischen Innenleiter und Außenleiter vorgesehen ist und daß die Spannung zwischen je einem Metallring und dem Ende des zugehörigen Außenleiterteiles einem Gleichrichterpaar (Dt, D2) im Gleichtakt zugeführt wird, während diesem Gleichrichterpaar die zwischen den Enden der Außenleiterteile auftretende Spannung im Gegentakt zugeführt wird.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter an zwei dicht nebeneinanderliegenden Stellen durch je einen Widerstandsring (R1, R2 in Abb. 2) unterbrochen ist und daß zwischen dem kurzen mittleren Teil (j40) des Außenleiters und dem Innenleiter ein Metallring (M in Abb. 2) angeordnet ist und daß die Spannung zwischen dem Metallring und den mittleren Außenleiterteilen einem Gleichrichterpaar im Gegentakt zugeführt wird, während diesem Gleichrichterpaar die Spannung zwischen den Enden der äußeren Außenleiterteile (t2) A2) im Gegentakt zugeführt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstands wert des Widerstandsringes bzw. der Widerstandsringe und die Anordnung und Größe der Metallscheibe bzw. der Metallscheiben derart gewählt sind, daß die abgegriffenen Spannungen bei angepaßter Leitung gleich groß sind.
DET2666D 1944-07-21 1944-07-21 Ultrakurzwellen-Anordnung Expired DE869372C (de)

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