DE8702363U1 - Antrieb für die Messer eines Mähwerkes - Google Patents

Antrieb für die Messer eines Mähwerkes

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DE8702363U1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Harvester Elements (AREA)

Description

VOGEL & NOOT LANDMASCHINENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. in Wartberg (Österreich)
Antrieb für die Messer eines Mähwerkes
Die Neuerung betrifft einen Antrieb für zwei gegenläufig hin- und herbewegbare Messer eines Mähwerkes, mit einer zumindest annähernd horizontal verlaufenden Antriebswelle, die mit einem Kraftantrieb, vorzugsweise einem Zapfwellenanschluß eines Fahrzeuges, kuppelbar ist, und mit einem von der Antriebswelle angetriebenen Getriebe, das zwei Schwinghebel umfaßt, von denen einer mit dem Obermesser und der andere mit dem Untermesser des Mähwerkes verbunden ist, wobei das Getriebe ein in einem geschlossen bzw. gekapselt ausgebildeten Gehäuse angeordnetes Kegelradgetriebe umfaßt, dessen Antriebsrad mit der Antriebswelle drehfest verbunden ist, wobei die Gehäuseöffnungen zum Durchtritt von Wellen mit Dichtungen versehen sind.
Aus der DE-PS 3 314 945 ist ein Antrieb für die Messer eines Mähwerkes bekannt, der einen Doppel armhebe1 umfaßt, der zwei durch ein Kreuzgelenk miteinander gekuppelte Hebelarme, nämlich einen Dreharm und einen Schwingarm aufweist, von denen der Dreharm mit einem Ende exzentrisch an eine Kurbelscheibe angeschlossen ist und der Schwingarm mit einem Ende gelenkig an eines der Messer angeschlossen ist. Ferner ist ein zweiarmiger Winkelhebel vorgesehen, der mit einem Ende gelenkig an das andere Messer angeschlossen ist und mit dem anderen Ende gelenkig mit einem Ende eines Verbindungsgliedes verbunden ist, das mit seinem anderen Ende gelenkig mit dem Doppelarmhebel verbunden ist. Der Winkelhebel ist zwischen seinen Enden drehbar um eine aufrechte Achse an einem mit dem Gehäuse starr verbundenen Bauteil gelagert, und der Schwingarm ist mit seinem anderen Ende drehbar um die zur Drehachse des Winkelhebels parallele Gelenkachse des Kreuzgelenks an dem Bauteil gelagert.
Die bekannte Konstruktion hat den Nachteil eines ungünstigen Schwingungsverhaltens sowie viele offene Lagerstellen, die einer ständigen Wartung bedürfen.
Aufgabe der Neuerung 1st es, diese Nachtelle zu vermeiden und einen Abrieb für zwei gegenläufig hin- und herbewegbare Messer eines Mähwerkes zu schaffen, der weitestgehend schwingungsarm und wartungsarm ist.
Dies wird gemäß der Neuerung bei einem Antrieb der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß das Abtriebsrad des Kegelradgetriebes mit einer zumindest annähernd vertikal verlaufenden Kurbelwelle drehfest verbunden ist, auf der zwei zueinander versetzte Pleuel gelagert sind, von denen einer mit einer zumindest annähernd vertikal verlaufenden Abtriebswelle und der andere mit einer zu der Abtriebswelle koaxialen, auf der letzteren drehbar gelagerten Hohlwelle verbunden ist, wobei die Abtriebswelle und die koaxiale Hohlwelle mit jeweils einem der Schwinghebel zum Antrieb der Messer des Mähwerkes verbunden ist.
Bei dieser Ausbildung wird ein weitgehend schwingungsarmer Betrieb gewährleistet. Das Kegelradgetriebe und die Kurbelwelle sind in einem geschlossenen Gehäuse angeordnet und können somit im Ölbad laufen, wodurch der Wartungsaufwand vermindert wird.
Für die Bildung des Ölbades ist es vorteilhaft, wenn das Gehäuse, vorzugsweise im Abstand unterhalb des Kegelradgetriebes bzw. der Kurbelwelle, mit einer Vertiefung versehen ist.
Zum Befüll en des Gehäuses mit Cl ist es zweckmäßig, wenn das Gehäuse eine mit einer Schraube verschließbare Öffnung zum Befüllen mit öl oder anderen Schmiermitteln aufweist.
Um das Schwingungsverhalten weiter zu verbessern, ist es günstig, wenn einer der Pleuel oberhalb und einer der Pleuel unterhalb der Achse der Antriebswelle angeordnet sind, wobei die Pleuel vorzugsweise im gleichen Abstand von dieser Achse angeordnet sind.
Bei einer bevorzugten Bauform der Neuerung ist vorgesehen, daß die Abtriebswelle und die Hohlwelle je einen radial abstehenden Fortsatz aufweisen, an dem jeweils einer der Pleuel mittels eines Zapfens gelagert ist.
Die Neuerung wird nachstehend an Hand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbfcispiel des Neuerungsgegenstandes dargestellt ist, näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen neuerungsgemäßen Antrieb, Fig. 2 einen Schnitt entlang Linie H-II in Fig. 1 im vergrößerten Maßstab und
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Das dargestellte Mähwerk umfaßt einen Doppelmessermähbalken 1 mit einem Obermesser 5, einem Untermesser 6, Führungsarmen 2 für das Obermesser und Führungsarmen 3 für das Untermesser, welches mit dem Gehäuse 4 für ein nachstehend näher beschriebenes Getriebe zim Antrieb von zwei gegenläufig hin- und herbewegbare Messern, u.zw. einem Obermesser 5 und einem Untermesser 6, befestigt ist. In dem Gehäuse 4 ist mittels Wälzlagern 7 eine annähernd horizontal verlaufende Antriebswelle 8 drehbar gelagert, die mit einem nicht näher dargestellten Zapfwellenanschluß eines Fahrzeuges kuppelbar ist. An der Antriebswelle 8 ist ein Antriebsrad 10 eines als Ganzes mit 9 bezeichneten Kegelradtriebes befestigt. Das Antriebsrad 10 kämmt mit einem Abtriebsrad 11, das auf einer annähernd vertikal verlaufenden Kurbelwelle 12 befestigt ist. Die Kurbelwelle 12 ist in Wälzlagern 13,14 in dem Gehäuse 4 drehbar gelagert und weist zwei zueinander versetzte Kurbelzapfen 15,16 auf, an denen je ein Pleuel 17,18 gelagert ist. Der eine Pleuel 17 ist mit einer gleichfalls annähernd vertikal verlaufenden Abtriebswelle 19 drehfest verbunden, und der andere Pleuel 18 ist mit einer zur Abtriebswelle 19 koaxialen, und auf letzterer gelagerten Hohlwelle 20 drehfest verbunden. Zur Verbindung der Pleuel 17,18 mit den Wellen 19,20 sind letztere mit Fortsätzen 19',20' versehen, in denen die Pleuel 17,18 mittels Zapfen 17',18' gelagert sind. Die Abtriebswelle 19 und die Hohlwelle 20 sind mittels Wälzlagern 21,22 im Gehäuse 4 drehbar gelagert. Die Abtriebswelle 19 und die Hohlwelle 20 durchsetzen einen Gehäusedeckel 23, wobei an dem aus dem Gehäuse 4 herausragenden Ende der Abtriebswelle 19 ein Schwinghebel 24 für den Antrieb des Obermessers 5 und an dem aus dem Gehäuse 4 herausragenden Ende der Hohlwelle 20 ein Schwinghebel für den Antrieb des Untermessers 6 befestigt ist. Die Befestigung der abgewinkelt bzw. abgekröpft ausgebildeten Schwinghebel 24,25 an der Abtriebswelle 19 bzw. der Hohlwelle 20 erfolgt mittels Kerbverzahnung und Klemmschrauben 26,27.
Das Gehäuse 4 ist geschlossen bzw. gekapselt ausgebildet, und die Gehäuseöffnungen zum Durchtritt der Antriebswelle 8 bzw. der Abtriebswelle 19 und der Hohlwelle 20 sind mit Dichtungen 28,29 abgedichtet. Das Kegelradgetriebe 9 und die Kurbelwelle 12 mit den Pleueln 17,18 können somit im ölbad laufen. Zum Befüllen des Gehäuses 4 mit Dl ist eine Öffnung 31 vorgesehen, die mit einer Schraube 32 verschließbar ist (Hg. 3). Zwischen dem Gehäusedeckel 23 und dem Gehäuse 4 ist eine Dichtung vorgesehen. Das Gehäuse 4 könnte auch 7biei- nHor mohrtoil in aiicnehi 1/4ot uarHan
Die Neuerung schafft somit einen im ölbad laufenden Doppelmesserantrieb, vorzugsweise für Motormähfahrzeuge, der eine in Arbeitsstellung im wesentlichen horizontal angeordnete Antriebswelle und zwei in Arbeitsstellung im wesentlichen vertikal angeordnete Abtriebswellen für die Schwinghebel aufweist.

Claims (4)

• · * · · e · ft Schutzansprüche ;
1. Antrieb für zwei gegenläufig hin- und herbewegbare Messer eines Mähwerkes, mit einer zumindest annähernd horizontal verlaufenden Antriebswelle, die mit einem Kraftantrieb, vorzugsweise einem Zapfwelienanschluß eines Fahrzeuges, kuppelbar ist, und mit einem von der ti Antrieöswelle angetriebenen Getriebe, das zwei Schwinghebel umfaßt, von denen einer mit dem Obermesser und der andere mit dem Untermesser des Mähwerkes verbunden ist, wobei das Getriebe ein in einem geschlossen bzw. gekapselt ausgebildeten Gehäuse angeordnetes Kegelradgetriebe umfaßt, dessen Antriebsrad mit der Antriebswelle drehfest verbunden ist, wobei die Gehäuseöffnungen zum Durchtritt von Wellen mit Dichtungen
versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsrad (11) des Kegelradgetriebes (9) mit einer zumindest annähernd vertikal verlaufenden Kurbelwelle* (12) drehfest verbunden ist, auf der zwei zueinander versetzte Pleuel (17.18) gelagert sind, von denen einer (17) mit einer zumindest annähernd vertikal verlaufenden Abtriebswelle (19) und der andere (18) mit einer zu der Abtriebswelle (19) koaxialen, auf der letzteren drehbar gelagerten Hohlwelle (20) verbunden ist, wobei die Abtriebswelle (19) und die koaxiale Hohlwelle (20) mit jeweils einem der Schwinghebel (24,25) zum Antrieb der Messer (5,6) des Mähwerkes verbunden ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4), wie an sich bekannt, eine mit einer Schraube (32) verschließbare öffnung (31) zum BefUllen mit öl oder anderen Schmiermitteln aufweist.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Pleuel (18) oberhalb und einer der Pleuel (17) unterhalb der
Achse der Antriebswelle (8) angeordnet sind, wobei die Pleuel (17,18) vorzugsweise Im gleichen Abstand von dieser Achse angeordnet sind.
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (19) und die Hohlwelle (20) je einen radial abstehenden Fortsatz (19',2O1) aufweisen, an dem jeweils einer der Pleuel (17,18) mittels eines Zapfens (17M81) gelagert ist.
DE8702363U 1986-02-17 1987-02-17 Antrieb für die Messer eines Mähwerkes Expired DE8702363U1 (de)

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AT0040086A AT389029B (de) 1986-02-17 1986-02-17 Antrieb fuer zwei gegenlaeufig hin- und herbewegbare messer eines maehwerkes

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CH (1) CH672707A5 (de)
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IT (1) IT1211633B (de)

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AT389029B (de) 1989-10-10
IT1211633B (it) 1989-11-03
CH672707A5 (en) 1989-12-29
ATA40086A (de) 1989-03-15

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