DE8707362U1 - Feuersicherer Kugelhahn - Google Patents
Feuersicherer KugelhahnInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
- F16K5/06—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
- F16K5/0663—Packings
- F16K5/0673—Composite packings
-
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- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
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Description
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Anwalt.sakte: G 1511
FRANZ SCHUCK
7920 Heidenheini
FRANZ SCHUCK
7920 Heidenheini
Feuersicherer Kugelhahn
Die Erfindung betrifft einen feuersicheren Kugelhahn mit einem Gehäuse,
das Anschlußstutzen für Leitungen aufweist, einer Kugel, die von Strömungskanälen
durchzogen ist, einem Schaltbolzen zum Verdrehen der Kugel sowie mit einem Dichtungsring aus elastomerem Werkstoff, z.B. süü Gummi,
der im Bereich einer Sitzfläche in das Gehäuse eingelassen ist und mit
der Kugelfläche zusammenarbeitet.
Derartige Kugelhähne sind weit verbreitet. Die damit zusammenhängende
' Technik ist sehr alt und die Literatur umfangreich. Dennoch gibt ps gerade
dann Probleme, wenn derartige Kugelhähne feuersicher sein sollen. £ Die Sicherheitsanforderungen sind gravierend, denn die Risiken sind hoch,
ji insbesondere dann, wenn es sich um Kugelhähne für Gas, beispielsweise
für Stadtgas handelt. Die normaler. Dichtungen, sogenannte O-Ringc, die
meist aus Gummi bestehen, halten nämlich Temperaturen im allgemeinen nur bis 100 0C aus. Bei Oberschreiten dieser Temperatur verschmoren oder verbrennen
sie, was zu Undichtigkeiten führt. Dies kann schlimme Folgen ha- ; ben.
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( Man könnte zwar daran Jenken, für die Ringdichtung statt Gummi einen anderen
Werkstoff zu wählen, der höheren Temperaturen standhält. Solche f! Materialien sind bekannt. Sie sind jedoch deshalb ungeeignet, weil sie
j nicht die notwendige Dauer-Dichtigkeit erbringen. Sie verschleißen nämlieh
beim Normalbetrieb fund bei normalen, d.h. niedrigen Temperaturen unter 100 0C), sodaß über kurz oder lang zwischen Kugel und Gehäuse
Leckage auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kugelhahn der eingangs
beschriebenen Gattung derart zu gestalten, daß er sowohl bei nomalen
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Temperaturen, d.h. bei Temperaturen unter 100 6G, seine Dichtungsfunktion über lange Zeitspannen hinweg einwandfrei erfüllt, daß er
aber auch dann noch dicht ist, wenn die Temperaturen der Umgebung
einmal 100 0C übersteigen sollten,
aber auch dann noch dicht ist, wenn die Temperaturen der Umgebung
einmal 100 0C übersteigen sollten,
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptan^ |
Spruches gelöst. Demgemäß wird zusätzlich zu dem genannten Dichtungs-' |
ring aus elastomerem Material ein weiterer, also zweiter Dichtungs- |
ring vorgesehen, der aus Graphit besteht, I
Der Erfinder hat folgendes erkannt: Die "normale" Dichtungsfunktion
bei geringen Temperaturen für den Normalbetrieb und somit über längere Zeitspannen hinweg wird in gewohnter Weise von dem O-Ring aus elastomerem Material besorgt. Tritt jedoch zur Folge höherer Temperaturen
ein Verschmoren oder Verbrennen dieses klassischen Dichtungsringes,
und damit Undichtigkeit des Kugelhahnes auf, so wirkt immer noch der
Graphitring. Dieser ist zwar - wie oben erwähnt - sehr empfindlich, *
sodaß er nicht allzulange halten würde, wenn der Kugelhahn dauernd betätigt würde. Dies ist jedoch in der Regel nicht der Fall, da das Auftreten von erhöhter Temperatur oder gar Feuer im allgemeinen auf irgend- I eine Weise erkannt wird. Die Gräßhitdichtung braucht soirtit nur noch' ei^- | ne begrenzte Zeitspanne zu halten, bis die Quelle beseitigt und der |
bei geringen Temperaturen für den Normalbetrieb und somit über längere Zeitspannen hinweg wird in gewohnter Weise von dem O-Ring aus elastomerem Material besorgt. Tritt jedoch zur Folge höherer Temperaturen
ein Verschmoren oder Verbrennen dieses klassischen Dichtungsringes,
und damit Undichtigkeit des Kugelhahnes auf, so wirkt immer noch der
Graphitring. Dieser ist zwar - wie oben erwähnt - sehr empfindlich, *
sodaß er nicht allzulange halten würde, wenn der Kugelhahn dauernd betätigt würde. Dies ist jedoch in der Regel nicht der Fall, da das Auftreten von erhöhter Temperatur oder gar Feuer im allgemeinen auf irgend- I eine Weise erkannt wird. Die Gräßhitdichtung braucht soirtit nur noch' ei^- | ne begrenzte Zeitspanne zu halten, bis die Quelle beseitigt und der |
hierdurch angerichtete Schaden behoben ist. Das könnte sie auch, weil 1
der Kugelhahn in diesem Falle nicht mehr betätigt wird. |
Weitere wichtige Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen. &eeacgr;
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist ein |
Kugelhahn dargestellt, der für feuersicheren Betrieb bestimmt ist und f
dem ein Temperatursensor zum Erfassen erhöhter Temperaturen zugeordnet %
ist. Der Kugelhahn weist ein Gehäuse O) auf, das eine Bodenscheibe (2) Ii
sowie ein Gewindestück (3) umfaßt. Im Gehäuse befindet sich eine Kugel §
(4). Diese arbeitet auf ihrer einen Seite mit einer Druckscheibe (5) f
f. und einer Druckfeder (6) zusammen. Auf der gegenüberliegenden Seite be- jj
finden sich ein Dichtungsring ClO) aus Graphit sowie ein O-Ring Cl 2) jg
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aus Gummi.
Ein Schaltbolzen (8) dient zum Verdrehen der Kugel.
Die Kugel (4) weist auf ihrer dem Graphitring (10) der Kugel zugewandten Seite eine umlaufende Aussparung (11) auf, sodäß sich - zu^
mindest zunächst - zwischen Graphitring (10) und Kugel C 4) ein entsprechender
ringförmiger Hohlraum befindet. Es hat sich bei Versuchen gezeigt, daß bei Auftreten erhöhter Temperaturen ein Fließen
des Graphits stattfindet ^ -sodaß dieser Hohlraum ausgefüllt wird,
Und die Dichtwirkung noch längere Zeit erhalten bleibt. Statt der ringförmigen Aussparung im Graphitring könnte auch genausogut eine
entsprechende ringförmige Aussparung in der Kugel (4) vorgesehen werden.
Claims (5)
1. Feuersicherer Kugelhahn mit einem Gehäuse, das Anschlußstutzen für
Leitungen aufweist, einer Kugel, die von Strömungskanälen durchzogen ist, einem Schaltbolzeji zum Verdrehen der Kugel sowie einem
Dichtungsring aus elastomerem Werkstoff, z.B. aus Gummi, der im Bereich
einer Sitzfläche in das Gehäuse eingelassen ist und mit der Kugelfläche zusammenarbeitet,'dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter
Dichtungsring (10) vorgesehen ist, der dem elastomeren Ring (12)
benachbart angeordnet ist, und der aus Graphit besteht.
2. Kugelhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kugelhahn
ein Temperatursensor zugeordnet ist.
3. Kugelhahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Kugel (4) im Bereich der Sitzfläche eine ringförmige Aussparung vorgesehen ist.
4. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Anpressen der Kugel (4) gegen die Ringe (10, 12) eine sich
im Gehäuse abstützende Feder (6) vorgesehen ist.
5. Kugelhahn, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Schaltbolzen ein Graphitring zugeordnet ist,
und daß der Schaltbolzen und/oder der Graphitring im Bereich ihrer aneinander anliegenden Flächen eine Ringnut aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8707362U DE8707362U1 (de) | 1987-05-22 | 1987-05-22 | Feuersicherer Kugelhahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8707362U DE8707362U1 (de) | 1987-05-22 | 1987-05-22 | Feuersicherer Kugelhahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8707362U1 true DE8707362U1 (de) | 1987-07-23 |
Family
ID=6808379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8707362U Expired DE8707362U1 (de) | 1987-05-22 | 1987-05-22 | Feuersicherer Kugelhahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8707362U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8914573U1 (de) * | 1989-12-12 | 1990-01-25 | Streif, Hans, Magliaso, Lugano | Absperrarmatur |
| DE4103987A1 (de) * | 1990-04-04 | 1991-10-10 | Rheinauer Masch Armaturen | Absperreinrichtung fuer brennbare fluide fuehrende leitungen |
| AT399210B (de) * | 1990-03-14 | 1995-04-25 | Rheinauer Masch Armaturen | Absperreinrichtung für brennbare fluide führende leitungen |
-
1987
- 1987-05-22 DE DE8707362U patent/DE8707362U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8914573U1 (de) * | 1989-12-12 | 1990-01-25 | Streif, Hans, Magliaso, Lugano | Absperrarmatur |
| AT399210B (de) * | 1990-03-14 | 1995-04-25 | Rheinauer Masch Armaturen | Absperreinrichtung für brennbare fluide führende leitungen |
| DE4103987A1 (de) * | 1990-04-04 | 1991-10-10 | Rheinauer Masch Armaturen | Absperreinrichtung fuer brennbare fluide fuehrende leitungen |
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