DE871490C - Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE871490C
DE871490C DED2546D DED0002546D DE871490C DE 871490 C DE871490 C DE 871490C DE D2546 D DED2546 D DE D2546D DE D0002546 D DED0002546 D DE D0002546D DE 871490 C DE871490 C DE 871490C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hearth
gas generator
fuel
space
gas
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Expired
Application number
DED2546D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Kosche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED2546D priority Critical patent/DE871490C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE871490C publication Critical patent/DE871490C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Gaserzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Gaiserzewgern und hat den Zweck, die Reinigung deal Gaserzeugerherd s möglichst einfach, leicht und sauber zu gestalten. Die Erfindung ermöglicht einen kontinuierlichen Fahrbetrieb -mit geringstem Aufwand für die Reinigung.
  • Die Erfindung besteht in der Kombination einer Reihe von Einzelm.erkma.len, die zum Teil bekannt sind, die aber erst in ihrer. Kombination eine-wirklieh saubere., einfache und rasche Reinigug des Fah.rzeuggaaerzeugers ermöglichen, so, da,ß auch der Herrenfahrer sieh des Gaserzeugerfahrzeuges ohne Vorurteil bedienen kann. Zu diesen. Merkmalen gehört zunächst ei,nAbsperrschieber in einiger Entfernung über der Lufteinblasedüse zwischen Herd- und Bren.nstoffvorratsb ehälter,. die. beide gewöhnlich durch eine Quersehnittsv erengung voneinander getrennt sind. Weitere Kombi.nation.smerkmale sind ein Herdraum mit senkrechter Wand oder besser ein schwach konisch nach unten. sich erweiternder Herdraum und ein A.bschlußdeckel für die untere Bofdenöffnung des Herdraumes, der so groß ist wie der Herddurchmesser selbst, wobei der Deckel eine möglichst glatte Sclrließfläiche hat. und- den Herd gasdicht abschließt.. Weiterhin ist der Bodendeckel durch einen Schnellverschluß betätigbar, der zweckmäßig an einer leicht zugänglichen Stelle in bequemer Griffhöhe am Gaserzeuger oder am Fahrzeug angeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in. einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar -zeigt Abb. i einem Kraftfahrzeuggaserzeuger in Teilansicht und teilweisem Längsschnitt, ' Abb. 2 und 3 einen Gaserzeugerherd nach Abb. r in, zwei um go° versetzten Teilansichten mit geschlossenem und- ' A_ bb._ 4_ mit geöffnetem Badenv erschluß.
  • Der Gaserzeuger besteht aus einem B@rennstoffvorräts,behäli?er i und einem darunter sich anschließenden Herdraum 2. Der Herdraum ist durch eine Einschnürung 3 vom Vorratsbehälter i getrennt. In dien Herdraum mündet die Lufteinblaisedüse 4, und hinter einem Rost 5 zweigt die Gasabzugsleibung 6 ab.
  • Gemäß der Erfindung isst, zweckmäßig an der engsten, Stelle 3, zwischen Vorratsbehälter und Herdraum i ein Absperrglied, vorzugsweise in Form eines. Flachschiebers, angeordnet, der mittels eines Handgriffes 8 herausgezogen und eingeschoben werden. kann. Der Herdraum 2 erweitert sich schwäch konisch nach unten und ist durch einen Deckel 9 abgeschlossen. Den gasdichten Abschluß bewirkt eine Dichtungseinlage i o, die in einer äußeren Ringnut am unteren Ende der Herdraumwand eingeischoben ist und sich stumpf geigen die möglichst glatte Deckelfiäche.legt. Der Deckel g, ist mit einem Handgriff i i versehen und mittels eines. federnden Querstabes 12, an ein Lenkerpaar 13., 13 aasgelenkt, das- schwenkbar an der Herdraurnwand 2 befestigt ist. Dieses Lenkerpaar übergreift ein Schwenkbügel 14, der an lagerbockartigen Steigen 15 des Gaserzeugers bei 16- aasgelenkt und hinter der Anlenkung zu Winkelhebeln 17 albgebogen ist. An den freien Enden der Winkelhebel 17 ist je ein Zughaken: r8 aasgelenkt, der mit Spiel in vorzugsweise vertikal gerichteten ig gleitet und im hochgezogenen Zustand die überstehenden Enden. der Federstange 12 erfaßt.
  • Während des. Betriebes ist der Flachschieber 7 herausgezogen und der zu seiner Einführung dienende Spalt durch einen Deckel gasdicht geschlossen, also dieVerbindung zwischen Brennstoff-@orratsbehiLtter i und Herdraum 2 durch den Übergangsquerschni-tü 3 hergestellt. Außerdem schließt der.Deckel 9 die untere öffnung des Herdraumes 2 gasdicht ab. Durch die Leitung 6 .wird unter der Einwirkungeines Gebläses oder ,durrh den, Saugzug des Motors Gas über den Rost 5 in die Leitung 6 gefördert, und dementsprechend strömt durch die Düse 4 in bekannter Weise Frischluft zu.
  • Bei längerem Stillstand des Motors ist es zweckmäßig, dem Gaserzeuger nicht weiter in Betrieb zu halten, xsondern ihn ausgehen zu lassen. Da aber bei einer solchen Maßnahme sich im Herd nur zum Teil verschwelter Brennstoff befindet, der schwerer zündet -ads frischer Brennstoff, ist es weiterhin zweckmäßig, den, Herdraum vor dem Wiederanfachen ganz zu entleeren und mit frischem Brennstoff zu füllen, der dann, z. & durch einte elektrische Zündung oder eine sonst=ige rasch wirkende Zünd= vorriehtung, neu, entzündet wird.
  • Um nun beim Entleeren des Herdraumes zu. verhindern, daß Brennstüff aust dem Vorratsbehälter i in den Herdraum :2 nachrutscht und mit den Herdrückständen aus dem Gaserzeuger unter Staubentwicklung herausfällt und 'Brrennstoff verlorengeht, wird zunächst der Schieber 7 eingeschoben und damit der Herdraum 2i gegen den Vorratsbehälter i abgeschlossen. Dann wird der Biügel 14 angehoben mit der Folge, daß die 'Haken i8 unter der Einwirkung der Hebelarme 17 sich nach unten bewegen. und die Enden der federnden Stange 12 freigeben. Die Folge davon ist, daß man nunmehr den Deckel 9 durch Ziehen am Handgriff i i von der Bodenöffnung des Herdes abschwenken. kann, wie die Abb. ¢ zeigt, worauf der Herdinhalt frei nach unten fällt. Da der Herdraum nach der Erfindung nur so groß bemessen, ist, daß er gerade jene Brennstoffmenge aufnimmt, die unter Berücksichtigung einer verhältnismäßig dünnen Isolierschicht zwischen Glühzone und Herdrand für die Entwicklung der augenblicklich notwendigen Gasmenge bei Höchstleistung des Motors ausreicht, so sind erstens die Menge der Rückstände im Herd an sich klein und zweitens die mit herausfiallende, urverschwelte oder nur zum Teil verschwelte Brennstoffmenge so klein, daß deren Verlust mit in Kauf genommen werden kann. Da außerdem der Herd sich nach unten, konisch, erweitert und die Dichtung zwischen der Bodenöffnung des Herdes und dessen Abschlußdeckel so angebracht ist, daß weder sie noch ihre Befestigungsmittel dem Brennstoff oder den Brennstofftrücksitänden,Gelegenheit geben, sich irgendwie abzusetzen,, und auch der Deckel aus dem gleichen Grund im wesentlichen eben gehalten ist, so findet ohne weiteres mit dem Wegschwenker des Deckels nach Abb. 4 eine restlose Entleerung des Herdes statt, ohne daß sich der Fahrer mit der Öffnung des Herdes besonders' plagen- muß, seine Hände beschmutzt, viel Staub aufgewirbelt wird usw. Ebenso geschieht das- Wiederschließen und Nachfüllen des Gaserzeugerherdes auf gleich .einfache und saubere Weise. Zum Nachfüllen des Herdes genügt es, nach dem verschließen des Deckels durch eine umgekehrte Bewegung der oben beschriebenen beweglichen. Teile den Flachschieber 7 wieder herauszuziehen und den Schieberspelt durch einen Deckel zu verschließen. Die Staubbildung wird weiterhin unterdrückt, wenn man einen. s_taubsicherenAschenkasten unter die Gaserzeugeröffnung stellt oder man mit dem ganzen Fahrzeug über einen solchen fährt.
  • Der Schieber 7 kann im. Rahmen der Erfindung auch so ausgebildet werden, daß er in seiner Führung 7 steckenbleiben kann. In diesem Fall weist ein längerer Schieber lediglich ein Loch auf, das in, einer Endstellung des Schiebers den Durchlaß zwischen, Vorratsraum i und Herdraum 2, freigibt, während dieser Durchlaß in, der anderen Endstellung des Schiebers, abgesperrt ist. Auch der Deckel 9 kann als ein solcher Schieber ausgebildet sein. Um die jeweilige Schließlage des. Deckels. 9 *zu sichern, können 'auch Anschläge vorgesehen sein, die i. B. mit den Hebelarmen 13 zusammenwirken. Die Haken 18 können auch durch Seilzüge ersetzt werden, -die den Deckel je nach der Bedienung des Betätigungsgliedes freigeben oder in die Schließtage ziehen. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß für das Öffnen und Schließen des Sperrgliedes zwischen Brennstoffvorratsbehälter i und Herdraum 2 und für das Öffnen und Schließen des Deckels 9 eine gemeinschaftliche, gegebenenfalls vom Fahrersitz aus zu betätngende Vorrichtung vorhanden ist, die Über eine Mechanik, z. B.. über einfache Mininehmer, bei ihrer- Bedienung zunächst die Verbindung, zwischen -#rorratsbeQ@älter und Herdraum schließt und dann erst die Bodenöffnung des Herdes freilegt und umgekehrt bei ihrer Bedienung im entgegggengesetzten Sinn oder beim Loslassen durch Federwirkung selbsttätig zunächst die Herdbodenöffnung wieder schließt und dann die Verbindung zwischen Herdraum und Brennstoffvorratsbehälter wieder herstellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gaserzeuger, insbesondere Querstromgaserzeuger für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden Merkmale: a) ein Absperrglied zwischen Herd und B-rennstoffvorratsbehäl.ter oder in einiger Entfernung über der Lufteinblas.edüse, b) ein eine untere Bodenöffnung in Größe des Herddurchmessers dicht abschließender und angelenkter oder aufgehängter Deckel mit einer glatten oder im wesentlichen glatten Schließfläche, c) ein SchnelIverschluß für den Deckel, vorzugsweise in Griffhöhe seitlich am Gaserzeuger und an leicht zugänglicher Stelle, d) ein Herdraum mit senkrechter Wand oder ein nach unten konisch sich erweiternder Herdraum.
  2. 2. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Herdraum unterhalb des Absperrschiebers. für die Aufnahme einer solchen Menge Brennstoff bemessen ist, die gerade für die Erzeugung einer der HöChStleistung des. Motors entsprechenden Menge Gas unter Berücksichtigung einer ausreichenden Isolierschicht zwischen Glühzone und Herdwand benötigt wird.
  3. 3. Gaserzeuger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung zwischen Herdrand und Abschlu.ßdeckel derart angeordnet ist, daß weder sie noch ihre Beefestigungsmittel eine kandschulter bilden, auf der sich aus dem Herd fallende Schwelgutreste und Brennstoff ablagern können. q.. Gaserzeuger nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch eine gemeinschaftliche Betätigungsvorrichtung für das Absperrglied zwischen Brennstoffvorratsbehälter und Herndraum und für d'as Absperrglied am Herdboden, die derart wirkt, daß bei ihrer Bedienung zunächst die Verbindung zwischen Vorrat:sbehäfter und Herdrauen unterbrochen und daran anschließend die Herdbodenöffnung freigegeben wird und bei umgekehrter Bedienung oder beim Loslassen selbsttätig zunächst die Herdboden8ffnung wieder geschlossen und hernach die Verbindung zwischen Vorratsbehälter und Handraum wieder hergestellt wird. Angezogene Druckschriften: Französwsche Patentschriften Nr. 561 3$3, 61`2 17i.
DED2546D 1942-07-19 1942-07-19 Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE871490C (de)

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DE871490C true DE871490C (de) 1953-03-23

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DED2546D Expired DE871490C (de) 1942-07-19 1942-07-19 Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR561383A (fr) * 1923-01-22 1923-10-20 Gazogène destiné principalement aux moteurs à explosion
FR612171A (fr) * 1926-03-03 1926-10-19 Generateur Rex Gazogène

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR561383A (fr) * 1923-01-22 1923-10-20 Gazogène destiné principalement aux moteurs à explosion
FR612171A (fr) * 1926-03-03 1926-10-19 Generateur Rex Gazogène

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