DE872590C - Verfahren zur Messung von Gleichlauffehlern in UEberlagerungsempfangsgeraeten - Google Patents

Verfahren zur Messung von Gleichlauffehlern in UEberlagerungsempfangsgeraeten

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DE872590C
DE872590C DEL3138A DEL0003138A DE872590C DE 872590 C DE872590 C DE 872590C DE L3138 A DEL3138 A DE L3138A DE L0003138 A DEL0003138 A DE L0003138A DE 872590 C DE872590 C DE 872590C
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DE
Germany
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mixer
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antenna
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Expired
Application number
DEL3138A
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English (en)
Inventor
Herbert Hesse
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Loewe Opta GmbH
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Loewe Opta GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B17/00Monitoring; Testing
    • H04B17/20Monitoring; Testing of receivers
    • H04B17/21Monitoring; Testing of receivers for calibration; for correcting measurements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung von Gleichlauffehlern in Uberlagerungsempfangsgeräten Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Verfahren zur Messung von Gleichlauffehlern in Überlagerungsempfängern und bezweckt die Vereinfachung der bekannten, für diese Zwecke benutzten Verfahren.
  • Zur Messung des Gleichlauffehlers in überlagerungsgeräten ist es z. B. bekannt, unter Verwendung besonderer zusätzlicher Meßsender und eines Schwebungssummers einen überlagerungsempfänger auf Gleichlauffehler zu untersuchen. Die Erfindung vereinfacht nun dieses bekannte Verfahren, indem sie besondere zusätzliche Meßsender vermeidet und lediglich einen einzigenHilfsgenerator und einen Schw ebungssummer zusätzlich benötigt. Erfindungsgemäß wird nämlich der Eingangskreis des Empfängers, z. B. der Mischstufe, unter Trennung von der Antenne, zum selbständigen Schwingen gebracht, und die mittels des an sich selbständig schwingenden Oszillatorkreises der Mischstufe zusammen mit der im Eingangskreis erzeugten Schwingung in üblicher Weise entstehende Zwischenfrequenz wird zugleich mit einer dem Sollwert der Zwischenfrequenz entsprechenden Vergleichsfrequenz auf eineMeßstufe gegeben, die die Frequenzabweichungen in Form von Schwebungen anzeigt. Die Mittel, durch die beispielsweise der Eingangskreis der Mischstufe zum selbständigen Schwingen gebracht wird, bestehen am zweckmäßigsten in einer Spule, die einerseits mit der Kathode des Mischrohres bzw. mit Erde, andererseits mit der Anode oder noch vorteilhafter mit dem Schirmgitter der Mischröhre in Verbindung steht und außerdem mit der Spule des Eingangskreises der Mischstufe induktiv- gekoppelt werden kann. Liegt im Empfangsgerät eine induktive Antennenkopplung vor, so kann deren im Antennenkreis liegende Spule diesen Zweck erfüllen, indem das eine Ende derselben von der Antenne abgeschaltet und beispielsweise mit dem Schirmgitter der Mischröhre verbunden wird. Gegebenenfalls wird für diesen Zweck der Schwingungserzeugung nur ein Teil der vorhandenen Antennenkopplungsspule ausgenutzt, etwa in der Form, daß diese einen Abgriff hat, der mit dem Mischröhrenschirmgitter verbunden wird.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dargestellt sind von einem Überlagerungsempfänger die Mischröhre M und die erste Zwischenfrequenzröhre Z (bzw. für den vorliegenden Zweck die Meßstufe). Im Gitterkreis der Mischröhre M liegt der Eingangsschwingkreis r, im Triodensystem dieser Mischröhre in ebenfalls bekannter Weise der Oszillatorkreis 2. Der Anodenkreis der Mischröhre M enthält ein Zwischenfrequenzbandfilter 3,- das auf die Anode der Röhre Z zusammen mit der Schwingung des Hilfsgenerators 4 einwirkt. Im Entladungskreis der Röhre Z liegt ein vorzugsweise direkt anzeigender Frequenzmesser 5. Die Röhre Z enthält im dargestellten Beispiel ein Diodensystem, jedoch kann auch statt dessen ein normales Trioden- oder Pentodensystem Verwendung finden. Der Vergleichsgenerator 4 ist beispielsweise auf eine Soll-Zwischenfrequenz von 473 kHz abgestimmt. Tritt nun durch die beiden selbständig schwingenden Kreise i und 2 eine Zwischenfrequenz im Bandfilter 3 auf, so wird diese, solange sie mit der Frequenz des Hilfsgenerators 4 übereinstimmt, keine Schwebungen erzeugen. Aus der im Frequenzmesser 5 abzulesenden Höhe der Schwebungsfrequenz geht die Abweichung der zu untersuchenden Zwischenfrequenz des Kreises 3 von der Sollfrequenz des Kreises 4 hervor. Die Abweichungen treten insbesondere beim gemeinsamen Abstimmen der Schwingkreise i und 2 auf. Man kann dann die an 5 abgelesenen Meßergebnisse zu einer Abgleichung der Drehkondensatoren der Schwingkreise i bzw. 2 ausnutzen und gelangt somit- zu einem einfachen Abgleichverfahren, und die an sich niemals ganz vermeidbaren Abweichungen der gemessenen-Zwischenfrequenz von der geforderten können dann bequem die vorgeschriebene bekannte S-Form erhalten, wie sie beispielsweise in Abb. 2 gezeigt ist, in der die Abszisse die Abstimmfrequenzen des Eingangs- bzw. Oszillatorkreises darstellt, während sich die Ordinate auf die am Instrument 5 abzulesenden Frequenzabweichungen bezieht.
  • Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind gewisse Abänderungen möglich. Beispielsweise kann im Eingangskreis der Mischstufe statt einer induktiven Kopplung auch eine kapazitive Kopplung zwischen Schirmgitterkreis und Eingangsschwingkreis benutzt werden. Folgt die Mischstufe unmittelbar auf die Antenne, so kann, wie schon erwähnt, die Antennenspule nach Abschaltung von der Antenne mit dem Schirmgitter bzw. mit Erde verbunden werden. Andernfalls wird wie in Abb. i dargestellt verfahren, d. h. es wird eine besondere Spule angeschaltet, die mit der Eingangskreisspule induktiv gekoppelt ist und mit ihren beiden Enden an das Schirmgitter bzw. an die Kathode oder an Erde führt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Messung von Gleichlauffehlern in überlagerungsempfangsgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskreis des Empfängers, z. B. der Mischstufe, zum selbständigen Schwingen gebracht wird und die mittels des an sich selbständig schwingenden Oszillatorkreises der Mischstufe zusammen mit der im Eingangskreis erzeugten Schwingung in üblicher Weise entstehende Zwischenfrequenz zugleich mit einer dem Sollwert der Zwischenfrequenz entsprechenden Vergleichsfrequenz auf eine Meßstufe gegeben wird, die die Frequenzabweichungen in Form von Schwebungen anzeigt.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zusätzlich anschaltbare induktive oder kapazitive Verbindung zwischen dem Gitterkreis und dem Anoden- oder Schirmgitterkreis der Mischstufe.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mischstufe eine zwischen Kathode bzw. Erde und dem Schirmgitter zuschaltbare Spule vorgesehen ist, die mit der Eingangskreisspule in induktiver Kopplung steht.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei unmittelbar auf die Antenne folgenden Mischstufen als zuschaltbare Spule die Antennenkopplungsspule bzw. ein Teil derselben dient. Angezogene Druckschriften: Radio Mentor, Bd. 15, 1949, S- 050, 0'5I.
DEL3138A 1950-07-21 1950-07-21 Verfahren zur Messung von Gleichlauffehlern in UEberlagerungsempfangsgeraeten Expired DE872590C (de)

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