DE873112C - Induktivitaets-Messgeraet - Google Patents

Induktivitaets-Messgeraet

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DE873112C
DE873112C DEG6536A DEG0006536A DE873112C DE 873112 C DE873112 C DE 873112C DE G6536 A DEG6536 A DE G6536A DE G0006536 A DEG0006536 A DE G0006536A DE 873112 C DE873112 C DE 873112C
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DE
Germany
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voltage
tube
screen grid
test object
current
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Expired
Application number
DEG6536A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Gareis
Helmut Dipl-Ing Kraetzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Graetz GmbH and Co OHG
Original Assignee
Graetz GmbH and Co OHG
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Publication date
Application filed by Graetz GmbH and Co OHG filed Critical Graetz GmbH and Co OHG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/26Measuring inductance or capacitance; Measuring quality factor, e.g. by using the resonance method; Measuring loss factor; Measuring dielectric constants ; Measuring impedance or related variables
    • G01R27/2611Measuring inductance

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Indiiktivitäts-Meßgerät Bei gleichstromdurchflossenen Eisenkerndrosseln, Transformatoren usw. hängt beleanntlich der Wert der Induktivität bzw. des Scheinwiderstandes stark von der Größe des durchfließenden Gleichstromes ah. Es sind nun verschiedene Methoden bekannt, mit denen man diesen Wert in Abhängigkeit von dem jeweiligen Gleichstrom messen kann. Den meisten dieser hiernach gebauten Geräten haftet jedoch der Nachteil eines umfangreichen Aufbaues, hedingt durch die dabei notwendigen großen Kapazitäten und Induktivitäten, und einer umständlichen Bedienung, die insbesondere durch die Verwendung von Schiebewiderständen begründet ist, an. Außerdem ist nachteilig, daß die Messung selbst hierbei unter Bedingungen vorgenommen wird, die meist von dem eigentlichen Betriebszustand abweichen.
  • Die Schaltung nach der Erfindung gestattet nun mit einfachen Mitteln die Messung der Induktivität bzw. des Scheinwiderstandes von Spulen usw. in Abhängigkeit von der Gleichstrombelastung in einem betriebsähnlichen Meßvorgang. Hierzu wird erfindungsgemäß der Prüfling als Außenwiderstand in den Anodenkreis einer Pentode gelegt und der daran entstehende Wechselspannungsabfall gemessen, wobei dem Steuergitter eine bestimmte konstante Wechselspannung zugeführt wird. wällrend durch Veränderung der Schirmgitterspannung der durch den Prüfling fließende Strom verschieden einstellbar ist. Die gemessene Spannung gibt nun ein Maß für den Scheinwiderstand bzw. bei bekannter Frequenz der Eingangsspannung für die Induktivität des Meßobjektes. An Hand der Abb. I soll nun die Wirkungsweise des Erfindungsgegen- stands naher erklärt werden. Die Röhre Rö I stellt eine Pentode entsprechender Leistung dar.
  • Dem Steuergitter wird eine konstante Wechselspannung von einem Generator G2 -zugeführt; als Generatorspannung kann der Einfachheit halber ein Teil der Heizspannung benutzt werden. Tm Anodenkreis der Röhre liegt der Prüfling M 3 und in Reihe damit ein Strommesser J4. Dem Schirmgitter wird über ein Potentiometer P 5 eine in weiten Grenzen regelbare Spannung zugeführt. Im Kathodenkreis der Röhre liegt in Reihe mit der üblichen RC-Kombination noch ein regelbarer Widerstand R6. Über den Kondensator C7 ist ein Spannungsmesser VS angeschlossen. Die Wirkungsweise der Schaltung geht nun von der Tatsache aus, daß bei einer Pentode beim Regeln der Schirmgitterspannung praktisch nur eine Parallelverschiebung der Ia-Ug-KennTinien auftritt, d. h. daß die Steilheit im geradlinigen Teil annähernd konstant bleibt. Bei geeigneter Bemessung der Steuerwechselspammung wird daher trotz des veränderlichen mittleren Anodenstromes die an einem konstanten Außenwiderstand gemessene Verstärkung in erster Annäherung konstant sein, d. h. die Spannung, die mit dem Ausgangsvoltmeter V 8 gemessen wird, ist innerhalb bestimmter Grenzen lediglich von der Größe des Anodenwiderstandes abhängig. Der Spannungsmesser V8 kann daher direkt in Ohm geeicht werden und bei bekannter Frequenz auch in Henry, wenn man voraussetzt, daß der induktive Widerstand des Meßobjektes groß ist gegenüber seinem Ohmschen Widerstand.
  • Hiermit ist aber der gewünschte Verwendungszweck erreicht: Legt man einen Ohmschen Widerstand Rx an die Meßbuchsen des Gerätes, so wird an dem in Ohm geeichten Spannungsmesser V8 immer ein und derselbe Wert angezeigt, gleichgültig welchen mittleren Strom man mit der Röhre einstellt und damit durch den Widerstand Rx fließen läßt; dasselbe tritt ein, wenn man eine eisenlose Spule in den Meßkreis legt. Schaltet man dagegen eine Drossel mit Eisenkern in den Meßkreis, so kann man jetzt den jeweiligen Scheinwiderstandswert in Abhängigkeit von dem durchfließenden Gleichstrom sofort ablesen.
  • Die zunächst getroffene Voraussetzung, daß- die Steilheit der Röhre beim Regeln der Schirmgitterspannung konstant bleibt, ist jedoch nur in erster Annäherung erfüllt. Bei einer bestimmten Pentode beispielsweise, mit der Versuchsmessungen nach dem-hier aufgeführten Prinzip durchgeführt wurden, ergibt sich beim Regeln des mittleren Anodenstromes von so bis I50 mA ein Unterschied in der Steilheit von etwa 25 O/o. Mit einem derartig hohen Eigenfehler wäre aber ein solches Gerät nur als Vergleichsmeßgerät, z. B. für Prüffeldzwecke, brauchbar. Um aber auch absolute Messungen damit durchführen zu ls:ömlen, muß durch entsprechende weitere Schaltungsmaßnahmen dafür gesorgt werden, daß die Steilheit der Röhre in weit höherem MaBe von der Regelung der Schirmgitterspannung unabhängig bleibt. Die einfachste Möglichkeit hierfürbietet ein regelbarer Widerstand R6, der als regelbarer Gegen;opplungswiderstand im Kathodenkreis der Röhre liegt. Bei geeigneter Kopplung mit dem Schirmgitterpotentiometer läßt sich hiermit schon eine völlige Unabhängigkeit der Steilheit erreichen. Nachteilig bleibt hierbei die notwendige mechanische Kopplung und die damit verbundene Schwierigkeit der Erzielung eines einwandfreien Gleiohlaufes mit dem Schirmgitterpotentiometer.
  • Bei der Schaltung nach Abb. 2 ist die Konstanz der Verstärkung auf rein elektrischem Wege erreicht. Hierbei wurde eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt, und zwar handelt es sich um eine Gegenkopplung in der Kathode durch den Widerstand R 1 und eine veränderbare Gegenkopplung im Schirmgitter durch das nicht abgeblockte Potentiometer- P 5 unter gleichzeitiger Zuführung einer festen Gittervorspannung über den Widerstand R 2 und einer automatisch mitlaufenden Gittervorspannung über die Kombination R 3, R 4, Ci. Mit dieser Schaltanordnung wurde mit derselben Röhre, die oben als Beispiel erwähnt war, in dem Strombereich von etwa 10 bis IoomA ein Meßfehler von + 1 0/o erreicht.
  • Man kann jedoch die Meßgenauigkeit und den Meßbereich noch beträchtlich steigern, wenn man die Größe der Gegenkopplung durch Verwendung einer zweiten Röhre noch weiter erhöht. Hierbei ist allerdings das Meßprinzip gegenüber den beiden ersten Methoden etwas anders. Bei den beiden ersten Ausführungsformen wird eine konstante Wechselspannung zugeführt und durch geeignete MaBnahmen erreicht, daß trotz veränderlichen mittleren Anodenstromes auf Punkten gleicher Steilheit gearbeitet wird. Bei der Meßmethode gemäß Abb. 3 wird die Steilheitsänderung, die beim Regeln des Anodenstromes auftritt, in Kauf genommen und dafür die Größe der zugeführten Wechseispannung so variiert, daß die Wechselstromamplitude im Anodenkreis der zweiten Röhre konstant bleibt. Die Wirkungsweise dieser Anordnung sei an Hand der Abb. 3 näher erläutert. Die Röhre Rö 1 stellt wiederum eine Pentode dar, in derem Anodenkreis der Prüfling M3 in Serie mit dem Strommesser 14 liegt. Durch Regeln des Schirmgitterpotentiometers P 5 wird der mittlere Anodenstrom der Röhre Rö 1 und damit auch der durch den Prüfling fließende Strom geändert. Die Höhe des jeweiligen Stromes kann an dem Strommesser 14 abgelesen werden, während der Spannungsmesser V 8 wieder die Größe der am Prüfling abfallenden Wechselspannung und damit den Wert des Scheinwiderstandes anzeigt. Es ist weiterhin auch ein Generator G 2 vorhanden, jedoch wird diesmal nicht die eigentliche Meßröhre Rö 1 direkt, sondern eine Vorröhre Rö 2 mit der Wechselspannung beaufschlagt. In Reihe mit dem PrüflingM3 im Anodenkreis der Röhre Rö 2 liegt ein Ohmscher Widerstand R 6; die an diesem entstehende Wechselspannung wird der Kathode der Röhre Rö I als Gegenkopplung zugeführt. Durch geeignete Bemessung der einzelnen Schaltelemente ist eine derartig große Gegenkopplung der ge- samen Anordnung erreicht, daß die Amplitude des im Anodenkreis der zweiten Röhre auftretenden Wechsel stromes praktisch unabhängig von den Betriebsspannungen und den Röhrenströmen ist.
  • Sie hängt nur von der Größe der Generatorspannung und von den Gegenkopplungswiderständen R6 und R 7 ab. Da die Generatorspannung konstant ist und die Gegenkopplungswiderstände feste Werte haben, ist die Größe des Wechselspannungsabfalles am Prüfling nur von seinem Scheinwiderstand abhängig. Es hat sich gezeigt, daß bei einem Meßgerät nach diesem Prinzip der entstehende Fehler bei einer Stromregelung von 4 bis 150 mA unter Verwendung der obenerwähnten Röhre Rö 2 unter 1010 lag.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gerät zur Messung des Scheinwiderstandes bzw. der Induktivität von gleichstromdurchflossenen Eisenkerndrosseln u. ä. bei verschiedenen Gleichstrombelastungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfling als Außenwiderstand in den Anodenkreis einer Pentode gelegt und der daran entstehende Wechselspannungsabfall gemessen wird, wobei dem Steuergitter eine bestimmte Wechselspannung zugeführt wird, während durch Veränderung der Schirmgitterspannung der durch den Prüfling fließende Strom verschieden einstellbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, - daß zur Erweiterung des Meßbereiches gleichzeitig mit dem Schirmgitterpotentiometer ein in der Kathode der Röhre liegender, als Gegenkopplung dienender Widerstand geregelt wird.
  3. 3. Gerät nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erweiterung des Meßbereiches der Röhre über ein Netzwerk eine feste sowie eine mit der Schirmgitterspannung mitlaufende Gittervorspannung erteilt wird und gleichzeitig ein Katbodenwiderstand und das Schirmgitterpotentiometer zur Gegenkopplung herangezogen werden.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfling als Außenwiderstand in den Anodenkreist einer Pentode gelegt, der daran entstehende Wechselspannungsabfall gemessen und der durch den Prüfling fließende Strom durch Veränderung der Schirmgitterspannung verschieden eingestellt wird, wobei dem Steuergitter über eine mit einer zweiten Röhre arbeitenden Gegenkopplungseinrichtung eine derartige Wechselspannung zugeführt wird, daß die Wechselstromamplitude der zweiten Röhre trotz Änderung des mittleren Anodenstromes konstant bleibt.
DEG6536A 1951-07-14 1951-07-14 Induktivitaets-Messgeraet Expired DE873112C (de)

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