DE873473C - Verschluss - Google Patents

Verschluss

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DE873473C
DE873473C DEL10993A DEL0010993A DE873473C DE 873473 C DE873473 C DE 873473C DE L10993 A DEL10993 A DE L10993A DE L0010993 A DEL0010993 A DE L0010993A DE 873473 C DE873473 C DE 873473C
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DE
Germany
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opening
pressure
closure
ring
rings
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Expired
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DEL10993A
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English (en)
Inventor
Milton Paul Laurent
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/04Detachable closure members; Means for tightening closures attached with a bridge member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • Verschluß . Die Erfindung bezieht sich allgemein auf die Verschlußart, die in der Patentschrift 873 637 beschrieben ist. Gegenüber dieser bekannten Anordnung besteht das Neue darin, daß ein. Abdichtungsring in Verbindung mit einem Druckring durch den abzudichtenden Druck in Abdichtungsstellung gehalten wird.
  • Große Schwierigkeiten, treten bei einem. Verschluß auf, der in Druckkesseln vorhandene Öffnungen, z. B. 'Handlöcher, Mannlöcher, Reinigungsöffnungen sowie Öffnungen in Druckleitungen und Rücklaufkrümmern oder anderen besonderen Anschlußstücken, verschließen soll, die einem Innendruck ausgesetzt sind.
  • Der in; dem ;Kessel, der Rohrleitung, dem. Krümmer od. dgl. herrschende Druck kann sich von wenigen kg/cm2 bis zu Hunderten von kg/cm2 ändern, und bisher ist es praktisch unmöglich gewesen, einenVerschluß zu schaffen, der unter geringen Schwierigkeiten in die Öffnung eingesetzt werden konnte und eine sickerfeste Abdichtung bildete, um den Innendruck.des Kessels auf seiner Höhe zuhalten.
  • Es, ist vorgeschlagen worden, die Kesselöffnung nach einwärtis zur Innenseite hin abzuschrägen und einen. Stopfen in diese Öffnung einzupassen, dessen ringförmige Sitzfläche etwas von der innerhalb der Öffnung vorhandenen Schrägfläche auf Abstand steht, so daßt ein Ringraum oder Flächenraum gebildet wird, in den ein Abdichtungsring eingelegt werden kann.
  • Der Nachteil dieser Ausführung besteht darin, daß bei ansteigendem Druck die Größe und das Gewicht desjenigen Ringes erhöht werden muß, der in dem Zwischenraum zwischen Stopfen und kegeliger Öffnung eingelegt werden soll. Über bestimmte Größen hinaus ist das Gewicht des, zur Aufnahme des Innendruckes @dienenden Ringes, so groß., daß, der Ring unhandlich wird und ferner -das Gewicht, die Größe -des Ringers und die allgemeine Ausführrung des Verschlusises die Verwendung unmöglich machen.
  • Ein Ziel der Erfindung: ist ein für in Rückläufkrümmern, Rohrleitungen oder Druckkesseln vorhandene Öffnungen bestimmter Verschlußy der hohen Drucken widerstehen kann und eine Abdichtung bildet, die das-,Durchsickern von Strömungsmitteln aus,der Öffnung verhindert.
  • Weiter zielt die Erfindung auf eine Kombination aus einem, Druckring und einem Abdichtungsring, von denen jeder Ring eine Kegelfläche hat, die eine verschiedene Neigung gegenüber der durch die Ringe gehenden, Achse aufweist, so @däß die Ringe durch die Bewegung desij enigen Teiles" der die Fläche geringerer Neigung berührt, in Abdichtungsstellung gekeilt werden können.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Verschluß, der verhältnismäßig billig" leicht herzustellen, und leistungsfähig im Betrieb ist.
  • Weiter zielt die Erfindung auf einen zum Abdichten von Druckkesselöffnungen bestimmtere Verschluß" der leicht in den Kessel eingebaut und aus dem Kessel herausgenommen . wenden . kann, um einen Zugang zum Kessel zu schaffen.
  • Ferner soll durch: die Erfindung eine Abdichtung geschaffen; wenden, die eine kegelige Wandung auf der Innenseite einer Druckkesselöffnung und eine kegelige Fläche auf einem Verschlußteil enthält, so daß ein zwischen diese beiden Teile eingelegter Abdichüungsring und: ein auf Abstand gestellter Druckring durch die Bewegung des einen Teiles, relativ zum anderen Teil in Druck- und Abdichtungsstellung gehalten wird: Weiter zielt die Erfindung auf einen Verschluß, der mit einem Abdichtungsring und einen Druckring ausgerüstet ist, die zwischen einen Stopfen und eine innerhalb der Kesselöffnung liegende Fläche eingesetzt wenden, worauf der in: dem Kessel herrschende Druck den Stopfen s ro bewegt, daß die Ringe in -die Offnueg. eingekeilt werden.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Verschluß mit gegenseitig auf Abstand stehendem Druckring und Abdichtungsring, die zwischen. einem Stopfen .und. einer kegeligen Oberfläche der im -Druckkessel ,od.. dgl. . vorhandenen Öffnung liegen, wobei -der -Stopfen -beweglich ist, -um den Druckring und, den Abdichtungsring in eine Abdichtungs- und Druck berührung mit-der innerhalb der Öffnung liegenden kegeligen Fläche zu klemmen.
  • Weiber zielt die Erfindung auf einen für Öffnun:-'gen in Druckkesseln od. .dgl. bestimmten, @Terschluß, der aus einem. Druckring und einem von, dem Druckring unabhängigen, Abdichtungsring, die beide als ein. gemeinsames: Gebilde bewegbar sind, besteht, so daß eine Unterteilung in eine druckübertragende Fläche und eine-Abdichtungsfläche stattfindet und eine auf den Innendruck zurückzuführende übermäßige Druckbelastung die wirksame Abdichtung erhöht.
  • Andere Ziele und Vorteile,der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung an. Hand der .Zeichnung, in: der eine bevorzugte Ausführung der Erfindung in ihrem allgemeinen Aufbau dargestellt ist.
  • Die Zeichnung zeigt einen Druckkessel 2 von ungefähr kreisförmigem Umriß, der jedoch je nach dem Zweck, dem der Kessel dienen soll; jede gewünschte Form. haben kann.
  • _ - In der Beschreibung ist zwar der Ausdruck Druckkessel verwendet worden, jedoch kann die Erfindung ebenso jedem Aufbau, z. B. Rücklaufkrümmern.; Rohrleitungen od:.,dgl., angepäßm werden, bei-dem, dies Vorhandensein einer Öffnung erwünscht ist, um das Innere zugänglich zu machen: Der Verschluß,3 liegt in einer ungefähr kreisförmigen Öffnung 4, deren Seiten 5 von der Innenseite des Kessels zu der Außenseite bei 6 schräg verlaufen., Der Verschluß weilst eine geeignete Vorrichtung, `z. B. einen. Stopfen 7, auf, dessen kegelförmige Fläche nach der in, der Öffnung 4 liegenden kegeligen Fläche 5 gerichtet ist. Der Kegel der Fläche 8 verläuft für der gleichen Richtung wie die Kegelfläche 5 der Öffnung: 4, jedoch ist die Neigung der Fläche 8 etwas geringer als, die Neigung der kegeligen Fläche 5.
  • Der größte Durchmesser des Stopfens 7 ist etwas kleiner als, der kleinste Durchmesser der Öffnung 4, so daßdieser Stopfen 7 durch die, Öffnung 4 einte-. schoben werden kann. Das-Innenenide von Stopfen 7 besitzt einen aus einem Stück mit dem Stopfemu bestehenden- Flansch io,, der im. Durchmesser etwas größer als der Durchmesser .des ,Stopfens 7 neben der kegeligen Öffnung ist, so daß eine Schulter i i gebildet wird: Die !Größe des Stopfens 7 ist so gewählt, daß die Wandung B des in die Öffnung des Druckkessels eingesetzten Stopfens auf Abstand von der an den Seiten der Öffnung 4 befindlichen Schrägfläche 5 steht,. so daßr zwischen Wand 8 und Fläche 5 ein Zwischenraum 13 gebildet wird, Auf der Schulter i z liegt ein aufgeschnittener Ring 15, der in den Zwischenraum 13 paßt und dessen Seiteni7 und 18 schräg verlaufen:, um sich der kegeligen Fläche 5 der Öffnung 4 und der gegen überliegenden kegeligen Fläche 8 desi Stopfens 7 Der Ring ist in einem Winkel zur Senkrechten aufgeschnitten und die Enden der Hälften stehen ,etwas auseinander, wodurch eine Öffnung 15' durch: den Ring 13 hindurch gebildet ist. Das in dem Kessel vorhandene Drucks-trömungsmittel kann durch diese Öffnung 15' hindurch zum Abdichtungsring 21 strömen. Das innere Stirnende 16 dieses Ringes liegt teilweise .auf der Schulter i i auf, währen,d der übrige Stirnabschnitt eine Fläche darstellt, die dem in dem Kessele od. dgl. herrschenden Innendruck ausgesetzt ist.
  • Der Druckring 15 ist ungefähr kreisförmig und besteht aus einem Material, das fest genug ist, um bei der- Einwirkung größerer Drucke nicht verformt zu werden. Da der Ring 15 aufgeschnitten ist, braucht er beim Einsetzen nicht verbogen zu werden und kann aus einem sehr harten Metall bestehen, um die bei hohen Drucken auftretenden hohen Belastungen aufzunehmen.
  • Neben, dem Ring 15 und in@ einem Abstand von der Stirnfläche 2o liegt ein zweiter Ring 2i, der in den zwischen dem Stopfen 7 und dem Druckkessel 2 vorhandenen Zwischenraum paßt,.. Dieser Ring 21 hat im - wesentlichen <die gleiche Querschnittsform wie der Ring 15. Da jedoch die kegeligen. Flächen 5 und 8 nach außen konvergieren, ist er etwas kleiner, um dem zwischen der Schrägfläche 5 des Kessels .2 und der Schrägfläche 8 des Stopfens 7 liegenden Abstand zu entsprechen.
  • Von der Öffnung 4 erstrecken sich eine Anzahl Bolzen 26 nach außen, ,die in der Oberseite 25 des Stopfens befestigt sind, indem z. B. das. an dem unteren Ende der Bolzen befindliche Gewinde 27 in den Stopfen 7 wurde. Die Bolzen 26 treten durch Öffnungen 3o der Kappe 31 hindurch, die über der in dem Druckkessel. 2 vorhandenen öffnung 4 liegt. Eine Mutter 32 kann auf das Ende jedes Bolzens 26 aufgeschraubt werden, so daß, die Mutfiter 32 die Oberfläche 33 der Kappe 31 berührt. Hierdurch wird die Kappe 31 nach abwärts über die Öffnung gelegt, während gleichzeitig der Stopfen 7 sowie der Druckring 15 und der Abdichtungsring 21 nach außen, bewegt werden, um auf diese Weise die Ringe gegen: die Fläche 8 des Stopfens 7 und die Schrägfläche 5 der Druckkesiselöffnung zu keinen.
  • Die Bolzen 26 sind zwar in erster Linie zum Sichern des Pfropfens 7 in seiner innerhalb der Öffnung 4 liegenden Stellung vorgesehen, jedoch be- günstigen diese Bolzen auch .das Einschieben und das Herausnehmen des innerhalb der Öffnung 4 liegenden Stopfens 7.
  • Um die Kappe 31 fest auf die Öffnung 4 aufzusetzen, ist auf der Stirnfläche des Druckkessels eine Schrägfläche 36 vorgesehen,deren . Abschrägungswinkel ungefähr gleich,dem Winkel der Schrägfläche 37 ist, die von der an der Kappe 31 befindlichen Schulter 38 gebildet wird. Sobald die Kappe 31 über die Öffnung 4 gelegt wird, treten die Flächen 36 und 37 in gleitenden Eingriff, wodurch die Kappe 31 in engere .Berührung mit .Druckkessel 2 gepreßt wird, um den Stopfen 7 sowie den Druckring und den Abdichtungsring in Stellung zu halten.
  • Essei darauf hingewiesen, daß der innerhalb des Kessels 2 herrschende Innendruck durch die Öffnung 15' übertragen wird., um einen, Druck geigen die Fläche 41 des Abdichtungsringes 21 und. nach unten auf die Fläche 2o des Druckringes 15 auszuüben. Der auf die Oberfläche 16 des: Druckringes und in dem Raum 13 abwärts auf die Fläche 2o wirkende Druck ist also im wesentlichen gleich groß, so daß wenig oder kein: Druck auf den Druckring selbst übertragen wird.
  • Die eigentliche Oberfläche, gegen. die der im Kessel herrschende Druck wirkt, ist der Flächenraum der Oberfläche 41 zuzüglich des Flächenraumes des Stopfens 7 auf einer Ebene, die im wesentlichen an,dem unteren Ende des Abdichtungsringes 21 such befindet. Da der Flächenraum des Stopfens 7 auf" dieser Ebene annähernd vier- bis sechsmal größer als, der beaufschlagte Flächenraum 41 dies Abdichtungsringes 21 ist, will sich der Stopfen 7 .aufwärts bewegen, weil ein größerer Druck auf ihn ausgeübt wird als gegen den: Abdichtungsring 21. Der Stopfen. 7 kann, sich jedoch nicht aufwärts bewegen, wenn sich nicht der Druckring 15 und der Abdichtungsring 21 ebenfalls bewegen. Die ganze Belastung wird daher auf dien schwerenDruckring 15 übertragen:, und wenn, eine Aufwärtsbewegung auf Grund eines hohen Druckes verursacht wird:, bewegt sich der Stopfen 7, der Druckring 15 und der Abdichtungsring 21 als ein gemeinsames Gebilde nach oben.
  • Das Arbeiten des erfindungsggemäßenVerschlusses ist zwar aus: der vorsteh:endeni Beschreibung offen, sichtlich, als Zusammenfassung und zur weiteren Erläuterung sei aber angenommen, daßi der Verschluß in eine kreisförmige Öffnung, wie sie in der Zeichnung dargestellt isst; eingesetzt werden soll.
  • Der Stopfen 7 wird durch die Öffnung 4 eingeschoben und dann der Druckring 15 auf die Schulter i i aufgelegt. Der Abdichtungsring 2 1 wird gebogen und durch die Öffnung in den! zwischen dem Stopfen 7 und dem Kessel :2 befindlichen Zwitschenraum eingesetzt: Der Druckring 15 sitzt auf der Schulter i i, und -der Abdichtungsring 21 liegt von dem Druckring 15 etwas auf Abstand, so daß, die innere Fläche 41 des Abdichtungsringes 21 frei.liegt.
  • Die Kappe 31 wird -dann auf die Balzen 26 aufgeschoben, um die Kappe und den Stopfen 7 miteinander zu verbinden. Sobald die Kappe 31 über die Öffnung 4 mittels der B (olzeni 26 und Muttern 32 heruntergezogen wird, wird der Abdichtungsring 2i und der Druckring 15 in eine zwischen -dem Stopfen 7 und der Schrägfläche 5 der Öffnung 4 liegende Stellung gedrängt.
  • Der im Kessel erzeugte Druck wirkt: gegen die Stirnfläche 43 und gegen die Oberfläche 16 des Rinrges 15 und ve-rsuchü, den Stopfen 7 und den Ring 15 nach außen durch die Öffnung 4 hindurchzudrücken. Der Innendruck wirkt auch auf die obere Fläche 2o des Druckringes 15 mit einer gleichen, aber entgegengesetzten Kraft zu der auf die Fläche 16 wirkenden Kraft. Der Innendruck übt auch eine Kraft auf die freie Fläche 41 des Abdichtung sringes 21 aus.
  • Es besteht also, wie beschrieben, das Bestreben, den Stopfen. 7 nach außen durch die Öffnung 4 hindurchzudrücken, da .diie dem Innendruck ausgesetzte Fläche des Stopfens 7 größer ist als die Fläche des Abdichtungsr.inges:2i. Es kann jedoch keine Verschiebung des Stopfens 7 stattfinden, wenn. nicht und bis der Druckring 15 und der Abdichtungsring 21 sich als ein gemeinsames. Gebilde mit .dem Stopfen 7 bewegen. Der Hauptteil der Belastung wird durch den harten schweren Druckring 15 getragen, und wenn,der Stopfen 7 etwas von dem Innenidruck beaufschlagt: wird, so trägt der Druckring 15 die ganize Kraft der Belastung und wird durch einten hohen Druck etwas verschoben. Dei einer derartigen Bewegung des Druckringes 15 wird der Abdichtungsringai kräftiger in seine Lage eingeklemmt, um dadurch eine Abdichtung zwischen den auswärts konvergierenden iSchrägflächen 5 und 8 aufrechtzuerhalten und ein; Durchsickern von Druckströmungsmittel aus dem Verschluß zu verhindern.
  • Wenn .der Stopfen 7 ,sich in den Abdichtungsring 21 und,den Druckring i5 hineins längs der verhältnismäßig spitzkegeligen Fläche bewegt, keilt er die Ringe dicht zwischen den Stopfen 7 und die Kegelwand 5 der Öffnung 4; um eine Abdichtung zu bilden, jedoch wind die Keilwirküngdieser Stopfenfläche durch den Flansch i. i überwacht, der mit dem Druckring i.5 in Berührung liegt: Der Druck, der den, Stopfen durch; .die Öffnung hindurchzupressen versucht, bewegt den Stopfen: und die Ringe als ein einziges Gebilde. Bei dieser Bewegung arbeitet dieses gemeinsame Gebilde als eins Druck und Ab- dichtungskeil mit dein größeren.) Kegelwinkel 17, den die Wandung .der Öffnung 4 hat Der irrund für den gewählten Aufbau ist darin zu sehen, daß dieRad Aalkomponente (der auf den; Stopfen und innerhalb des. Kessels wirkenden Kraft in einer radialen Richtung ausgeübt und von: dem Druckring 15 aufgenommen wird. Der Stopfen 7 seinerseits bildet eine Abdichtung mit"dem Abdichtungsring :2 i, der eine Abdichtung mit,der Innenseite der in -dem Druckkessel vorgesehenen Öffnung 4 bildet. Sobald der Druck für dem Kessel steigt, entsteht eine sehr hohe Ringspannung in: denn die Kesselöffnung umgebenden Metall, und diese Spannung würde, wenn sie mit dem im Kessel herrschenden Druck sich unbegrenzt erhöhen dürfte, entweder ein Reißen des Kessels zur Solge haben oder einen Kessel mit sehr viel stärkeren Wandungen um die Öffnung herum erfordern.. Da der Verschlußr sich als ein gemeinsaures Gebilde bewegt, wird ,.die Wirkung der verhältnismäßig spitzkegeligen Fläche herabgesetzt, so daß der Druck auf,den Stopfen 7 durch -die innerhalb der Öffnung liegende verhältnismäßig stumpfkegelsge Fläche 5 aufgenommen wind. -Der mechani@sche Wirkungsgrad und die Keilwirkung, die durch idiesei verhältnismäßig stumpfkegelige Schrägfläche 5 entstehen, ist viel kleiner als an; der spi.tzkegelige n Schrägfläche. Die durch, diese Fläche 5 erzeugte-erhöhte Ringspannung ist entsprechend klein.
  • Die Winkel der innerhalb- der Öffnung- und. auf dem _ Stopfen vorhandenen Schrägflächen sind so groß; daß weder der Stopfen in dem Ring noch der Ring .irr der Öffnung 4 als selbsthemmender Keil wirkt. Die Größe dieser Winkel ist bekannt. Wenn bei Verwendung von Stahl der zwischen den gegenüberstehenden Flächen: vorhandene Winkel eines Keiles kleiner als 18° ist, wird der Keil wahrscheinlich selbsthemmend sein; .ist der Winkel jedoch gleich oder größer als 18°, so findet keine Selbsthemmting statt, und der Keil kann leicht gelöst werden. Da es: ein Ziel :der Erfindung ist, einen Verschluß- zu schaffen, der nötigenfalls leicht- entfernt werden kann und: an ,dem die Teile nicht beschädigt wenden, siondern wieder verwendet werden können, wenden die in Frage stehenden Winkel so groß, gewählt, daß kein selbsthemmender Keil geschaffen wird. . . , . Wird. der erfindungsgemäße Verschluß bei großen Ölgen verwendet, die z. $. 6o cm Durchmesser haben" :dann kann,der Druckring 15 aus einem Stück hergestellt werden, da er so groß. ist, daß er gebogen und eingeschoben werden kann. Öffnungen 15' können in Axialrichtung durch dien Ring hindurchgebohrt werden, um die Fläche 41 des Dichtungs@ ringes 21 freizulegen. .
  • Zum Herausnehmen .des Verschlusses aus dem Kessel ist es nur notwendig; die Muttern 32 von den Bolzen 26 abzuschrauben, worauf die Kappe 31 unter Freigabe der Öffnung 4 abgenommen werden kann. Die Ringe 2z und 15 können dann aus der Öffnung herausgenommen und der Stopfen 7 herausgezogen werden, so -daß das Innere des Kessels. zugänglich ist.
  • Die Erfindung bezieht sich also auf einen für Druckkessel od. dgl. bestimmten Verschluß, der so ausgebildet ist, daß: er hohen. Drucken, und starken Belastungen. widersteht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschluß für einen Druckkessel mit einer nach auswärts schräg verlaufenden; im wesentlichen kreisförmigen Öffnung, dadurch gekennzeichnet, .daß,der Verschluß (7) im wesentlichen kreisförmig ist und eine Außenkante hat, deren Schrägfläche irr der gleichenRichtüng, aber unter einem spitzeren Winkel verläuft als die Öffnung (4) und deren größter Durchmesser kleiner ist als der kleinste Durchmesser der Öffnung (q:), wobei ein federnder, aus Metall bestehender Abdichtungsring (21) vorhanden, ist, dessen Außenfläche und Innenfläche die gleichen, Keilwinkel haben wie die Öffnung (4) bzw. der Verschluß (7), während axial mit dem Abdichtungsring (21) ein,starrer, aus Metall b6stehende@r Druckring (15) vorgesehen ist, dessen Außenfläche und Innenfläche die gleichen Kegelwinkel haben wie die Öffnung (q.) bzw. der Stopfen (7): .
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßr der federnde, aus Metall bestehende Abdichtungsring (21) nicht zusammenpreßbar ist und: däß beide Ringe zwischen den Verschluß (7) und die Öffnung (4) passen, wodurch der im Kessel vorhandene Druck die Ringe in Dichtungsberührung mifi dem Verschluß, (7) und dem Kessel (2) -drängt
  3. 3. Verschluß, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe in Richtung des Durchmessers verformbar sind, damit sie durch die Öffnung eingeschoben wenden können, wenn der größte Außendurchme iser der in; Kreisform befindlichen Ringe kleiner isst. als der größte Durchmesser der Öffnung und größer ist als, der kleinste Durchmesser ;der Öffnung.
  4. 4. Verschluß nach,den Ansprüchen i bis. 3, dadurch gekennzeichnete; @daß: die Ringe genügend ausfedern; um ihren Durchtritt durch die Öffnung zu ermöglichen und sie denn auf die Fläche aufzulegen; so -daß der Innendruck eine B ewegung des Verschlusses bewirkt, um die Ringe gegen die Kesselkante zu keilen und eine Abdiichtung herzustellen.
  5. 5. Versch.luß nach, den Ansprüchen i bis q., gekennzeichnet durch eine Zugeinrichtung, um den Verschlußi nach auswärtis zu ziehen und den Abdichtungsring (21) sowie den Druckring (15) gegge:n die Wandung -der Öffnung zu drücken.
  6. 6. Verschluß nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine auf dem Verschluß, vorgesehene Einrichtung (io), um die Ringe zu erfassen und. sie gegen ,die Wandung des Kessels auf Grund dies im Kessel herrschenden Druckes zu keilen.
  7. 7. Verschluß nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet; daßi der zwischen dem Venschluß und der Öffnung liegende Ringraum ,die Form eines, Kegelisturnpfes hat, daß die Ringe ebenfalls kegelstumpfförmiig sind und daß der innenlieagende Druckring (15) aufgeschnitten ist.
DEL10993A 1951-12-07 1951-12-07 Verschluss Expired DE873473C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120825B (de) * 1956-02-24 1961-12-28 Bergische Stahlindustrie Verschlusseinrichtung fuer Kruemmer, insbesondere Umkehrkruemmer, mit einem konischen Verschlussstopfen
US5346328A (en) * 1992-05-08 1994-09-13 Masonite Corporation Press die clamp

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120825B (de) * 1956-02-24 1961-12-28 Bergische Stahlindustrie Verschlusseinrichtung fuer Kruemmer, insbesondere Umkehrkruemmer, mit einem konischen Verschlussstopfen
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