DE873661C - Apparat zum Abfuellen von Fluessigkeiten - Google Patents
Apparat zum Abfuellen von FluessigkeitenInfo
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- DE873661C DE873661C DEN1521A DEN0001521A DE873661C DE 873661 C DE873661 C DE 873661C DE N1521 A DEN1521 A DE N1521A DE N0001521 A DEN0001521 A DE N0001521A DE 873661 C DE873661 C DE 873661C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/04—Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
- B67D1/0412—Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers the whole dispensing unit being fixed to the container
Landscapes
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Apparat zum Abfüllen von Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft :einen. Apparat zum Ab- füll-en von Flüssigkeiten aus seinem Vorratsbehälter mittels. eines innerhalb dieses Behälters erzeugten überdrucks.
- Es ist an sich schon bekannt, zum Abfüllen von Flüssigkeiten aus Verratshehältern in kleinere Gefäße in diesem Vorratsbehälter einen überdruck zu erzeugen, der die Flüssigkeit durch ein in dieselbe eintauchendes Standrohr nach außen drückt. Hierbei kann jedoch im Vorratsbehälter ein übermäßiger Druck entstehen, der oft ein über die gewünschte Menge hinausgehendes und auch zu starkes Ausströmen. der Flüssigkeit bewirkt, so daß diese überläuft oder verspritzt. Es können dabei leicht Verluste oder, wenn es sich um ätzende Flüssiglm@fien handelt, sogar Schäden und Unfälle entstehen. Auch ein. Explodieren :des Behälters infolge zu groß werdenden Innendrucks ist nicht ausgeschlossen.
- Die Erfindung bezweckt die Schaffung es Abfüllapparates, bei dem die aufgeführten Nachteile in grundsätzlicher Weise behoben sind, und z-war dadurch, das erfindungsgemäß zusätzlich ein Organ zur Druckregelung, insbesondere zur Druckreduzierung vorgesehen ist, welches sich wahlweise betätigen läßt Moder bei Überschreitung eines bestimmten Drucks auch selbsttätig arbeitend wirksam wird. Dieses Regelorgan kann z. B. so beschaffen sein, daß es eine Druckerhöhung über .einen bestimmten einstellbaren Wert hinaus ausschließt, indem es z. B. in diesem Fall die Druckzuführungsleitung sperrt. Es ist aber auch möglich, das Regelorgan als von Hand zu betätigendes Ventil auszubilden, mittels dessen- sich dann wahlweise ein Ablassen des erzeugten Überdrucks vornehmen läßt. Ferner kann dieses Ventil aber zugleich ,auch noch als Sicherheitsventil ;ausgeführt sein, welches :einen unerwünscht hohen Druck selbsttätig zweckentsprechend reduziert.
- Wesentlich für die Erfindung ist ferner die Art des Anschlusses des Abfüllapparates gemäß,der Erfindung mittels seines besonders ausgebildeten Pfropfens, wie er unten mit seinen Vorteilen ,noch näher beschrieben ist. Außerdem ist neu die Schaffang eines für den vorliegenden Zweck ,entwickelten Spezialgebläses, welches unter Freilassung beider-Hände allein mit dem Fuß betätigt werden kann und zweckmäßig laus -einer Luftpumpe besteht, die durch einen auf dem Boden aufliegenden und mit Saug- und Druckventil ausgerüstetem Gummiballon gebildet ist.
- Nachstehend ist der Erfindungsgegenstand an Hand von Zeichnungen beispielsweise in zwei Ausführungsformen noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigt Fig. i ein Vorratsgefäß, das mittels des ihm angesetzten neuen Abfüllappiazaües zu entleeren ist, in teilweise geschnittener Darstellung der Einzelteile, Fig.2 Aals vergrößerte Teilansicht ebenfalls im Schnitt eine Ausbildung des Apparates mit Rückschlagventil in der Druckzuführungsleitung. -Der zu @entleerende Vorratsbehälter i ist mit einem konischen. Pfropfen 2 verschlossen. Dieser Pfropfen -stellt entsprechend seiner besonderen Ausbildung einen wesentlichen Teil des neuen Abfüllapparates dar. In ihm sitzt in seiner zentralen Bohr=g ein Standrohr 3, durch welches die abzufüllende Flüssigkeit 14 in das kleine Gefäß q. gedrückt wird. Das Standrohr 3 kann dabei je nach der Größe des: Behälters i ioder :der zu -entleerenden Füllring mehr oder weniger weit nach unten in den Innenraum des .Behälters :durchgeschoben werden. An eine zweite Bohrung 5 :des Pfropfens 2 ist die D.uckzuführungsleitung 6 ,angeschlossen, an -welcher am anderen Ende eine Luftpumpe 13 liegt. Eine dritte Bohrung 7 des. Pfropfens 2 wird durch ein Ventil 8 verschlossen. Dieses Ventil 8 wird durch eine Feder 9 auf seinen Ventilsitz i o gedrückt Es kann mit denn Handgriff i i von diesem Sitz io abgehoben werden. -Dies geschieht -beim normalen Gebrauch -des Abfüllapparates, wenn es sich darum handelt, das Aus--fließen der Flüssigkeit zu unterbrechen. Durch Betätigen des Ventils findet nämlich ein Ablassen des im Inneren des Behälters i herrschenden Überdrucks statt. Andererseits öffnet sich das. Ventil 8 auch bei zu großem Innendruck .selbsttätig. Mit 12 ist eine überwurfmutter bezeichnet, mit welcher sich die Feder 9 je nach Wunsch spannen läßt, um die Ventileinstellung damit regeln zu. können. Ein Abheben wird bei zu großem Überdruck innerhalb des Behälters von innen her durch :die B'ahrung 7 auch selbsttätig bewirkt, wodurch einem Explodieren des Behälters in, jedem Fall vorgebeugt ist.
- Als Luftpumpe dient der sauf Odem Boden liegende halbkugelförmige Gummiballon 13, welcher mit dem Fuß betätigt wird rund mit Saug- und Druckventil versehen ist, so daß beide Hände für die Abfüllmänipulationen frei sind.
- Zu erwähnen ist noch, daß die Bohrungen 5 und 7 im unteren Teil des Pfropfens 2 in der hier erweiterten Bohrung für das Standrohr 3 zusammenmünden, wodurch sich erübrigt, daß jede dieser Bohrungen unten im Pfropfen einzeln durchgkeführt werden maß. Der Pfropfen 2 läßt sich dadurch unten. kleiner bemessen und wird trotz der vorhandenen drei Bohrungen somit auch für Gefäße mit kleinerer Öffnung brauchbar. Außerdem kann in dieser Sammelbohrung der Druck von innen her eingreifen und den Pfropfen dichtend noch an &p-Außen-wand :andrücken.
- Nach Fig. i ist das Rückschl,agvehtil unmittelbar am Pumpenkörper 13 selbst vergeselien. Will man aber vermeiden, daß Abfüllflüssigkeit auch in die Druckleitung 6 gelangen kann, was unbedingt notwendig ist beim Abfüllen von Säuren, Laugen od. dgl., so ist .es zweckmäßig, ein Rückschlagventil .als Abschluß unmittelbar an der Bohrung 5 vorzusehen, wie .dies Fig.2 veranschaulicht. Dieses in Fig. 2 dargestellte Ventil besteht zweckmäßig aus einem Lippenventil 15. Es wird gebildet durch einen hohlzylindrischen Gummikörper, -welcher nach unten durch zwei Lippen 16 abgeschlossen ist, welche sich längs ihrer Berührungsfläche 17 öffnen, wenn in der eingezeichneten Pfeilrichtung von innen. her sein Druck auf sie wirkt, die aber zusammengedrückt geschlossen sind bei aus dem Behälter i auf sie einwirkendem Gegendruck. Die Druckleitung 6 endigt dabei mit einem sich erweiternden Kopf 18, den der iobere Abschlußring 19 des Ventilkörpers 15, wie Fig. 2 zeigt, hinfergreift. 20 ist eine Hülse, die die ganze Ventilanordnung mit dem Anschluß der Druckleitung 6 in sich aufnimmt und auch die Verbindung mit der Bohrung 5 herstellt.
- Erwähnt sei ,abschließend noch, daß die fußbetätigte Ballonpumpe 13, die nicht mit der Hand gehalten -werden maß, auch für beliebige andere Zwecke Verwendung finden kann, bei welchen eine Luftplumpe erforderlich ist. Durch ihre verhältnismäßig große, stabile, rauf dem Boden aufliegende Fläche ermöglicht sie eine außerordentlich bequeme Bedienung.
Claims (9)
- PATENTANSPROCHE: i. Apparat zum Abfüllen von Flüssigkeiten mittels elnnes im Vorratsbehältererzeugten überdrucks, dadurch gekennzeicluiet, daß ein Organ (8) zur Druckregelung, insbesondere zur Druckreduzerung vorgesehen ist, welches sich wahlweise betätigen läßt Moder bei Überschreitung eines bestimmten Drucks auch selbsttätig arbeitend wirksam -wird.
- 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da,ß das Druckregelorgan (8), aus einem von Irland zu betätigenden Ventil zum Ablassen des Überdrucks besteht, welches Ventil zweckmäßig zusätzlich so bemessen ist, daß es zugleich Aals selbsttätiges Sicherheitsventil wirkmm werden, kann. 3.
- Apparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (8), z. B. mittels nachstellbarer Feder (9), regelhar einstellfähig ausgebildet ist. ..
- Apparat nach Anspruch i und folgenden, gekennzeichnet durch einen das Abfüllrohr (3) aufnehmenden Anschlußpfropfen (2), welcher außer einer zweiten Bohrung (5) für die Druckzuführungsleitung (6) noch eine weitere Bohrung (7) für den Anschluß des Dmuckablaßventils (i o) besitzt.
- 5. Apparat nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfropfenbohrungen (5, 7) im unteren Teil des Pfropfens in seine gemeinsame, sich erweiternde Bohrung ausmünden.
- 6. Apparat nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelorgan (8) mit einem Betätigungsgriff (i i), z. B. zum Hochziehen eines Ventilsitzes, versehen ist.
- 7. Apparat nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelorgan .aus einem in eine Bohrung (7) des Anschlußpfropfens (2) einsetzbaren Ventil (8) besteht. B.
- Apparat nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Druckerzeugung im abzufüllenden Behälter ein z. B. als Luftpumpe ausgebildetes fußbetätigbares Gebläse (13) dient, welches mit dem Innenraum des abzufüllenden Behälters durch eine Druckzuführungsleitung (6) in Verbindung steht, welche durch eine Bohrung (5) im Anschlußpfropfen (2) durchgeführt ist.
- 9. Apparat -mach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die das Druckgebläse (13) bildende Luftpumpe aus deinem halbkugeligen, mit Saug-und zweckmäßig auch mit Druckventil versehenem Gummiballan besteht. io. Apparat nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, da.ß vor oder in der Bohrung (5) des Anschlußpfropfens für die Druckzuführungsleitung (6) ein z. B. als Lippenventil ausgebildetes Rückschlagventil (15) angeordnet ist (Fg. 2).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH873661X | 1949-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE873661C true DE873661C (de) | 1953-04-16 |
Family
ID=4544230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN1521A Expired DE873661C (de) | 1949-07-20 | 1950-07-18 | Apparat zum Abfuellen von Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE873661C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5255708A (en) * | 1992-01-10 | 1993-10-26 | Anthony G. Liparoto | Method and apparatus for filling motorcycle forks |
| WO2004083103A1 (en) * | 2003-03-19 | 2004-09-30 | Scepter Corporation | Fluid transfer apparatus |
| US7219693B2 (en) | 2003-04-14 | 2007-05-22 | Scepter Corporation | Container shut-off valve with venting |
| US7422039B2 (en) | 2003-09-19 | 2008-09-09 | Scepter Corporation | Fluid transfer apparatus |
-
1950
- 1950-07-18 DE DEN1521A patent/DE873661C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5255708A (en) * | 1992-01-10 | 1993-10-26 | Anthony G. Liparoto | Method and apparatus for filling motorcycle forks |
| WO2004083103A1 (en) * | 2003-03-19 | 2004-09-30 | Scepter Corporation | Fluid transfer apparatus |
| US7814941B2 (en) | 2003-03-19 | 2010-10-19 | Scepter Corporation | Fluid transfer apparatus |
| US7219693B2 (en) | 2003-04-14 | 2007-05-22 | Scepter Corporation | Container shut-off valve with venting |
| US7422039B2 (en) | 2003-09-19 | 2008-09-09 | Scepter Corporation | Fluid transfer apparatus |
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