DE873708C - Wechselsprechanlage mit Verstaerker und Lautsprechern - Google Patents

Wechselsprechanlage mit Verstaerker und Lautsprechern

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Publication number
DE873708C
DE873708C DES10548D DES0010548D DE873708C DE 873708 C DE873708 C DE 873708C DE S10548 D DES10548 D DE S10548D DE S0010548 D DES0010548 D DE S0010548D DE 873708 C DE873708 C DE 873708C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intercom system
main unit
amplifier
switching
extension
Prior art date
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Expired
Application number
DES10548D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Braband
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES10548D priority Critical patent/DE873708C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE873708C publication Critical patent/DE873708C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

  • Wechselsprechanlage mit Verstärker und Lautsprechern Die Erfindung betrifft eine Wechselsprechanlage, die eine telefonische Verbindung zwischen einer Hauptstelle und einer oder mehreren Nebenstellen ermöglicht. Die Übertragung erfolgt mit Hilfe von Lautsprechern, die in bekannter Weist auch als Mikrofone -dienen. Zur Verstärkung der Mikrofonströme ist auf der Hauptstelle ein Verstärker vorgesehen, der in die jeweils gewünschte Übertragungsrichtung umgeschaltet wird. Die Hauptstelle unterscheidet sich von den Nebenstellen dadurch, daß sie (den Verstärker enthält und daß in ihr die Verbindungen mit den zu den einzelnen Nebenstellen führenden Leitungen hergestellt werden können.
  • Beiden bisher bekannten Schaltun,-sanordnungen dieser Art konnte die Unischaltung des Verstärkers in die gewünschte Verkehrsrichtung lediglich von der Hauptstelle aus durchgeführt werden. Wollte nach einem von der Hauptstelle geführten Gespräch eD eine der Nebenstellen ebenfalls, sprechen, so mußte dies die Nebenstelle durch ein, besonderes Signal zuerst in der Hauptstelle anzeigen, worauf diese die Umschaltung des Verstärkers in die entsprechende Verkehrsrichtung vornahm.
  • Die Anlage wurde dadurch im Gebrauch schwerfällig, und es bestanddie Gefahr, daß ein von der Nebenstelle ein-eschaltetes, optisches Zeichen auf c der Hauptstelle übersehen werden konnte. Ein akustisches Zeichen, konnte zur Vermeildung einer Störung in der Gesprächsabwicklung nicht vorgesehen werden.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die 'Nebenstellen mit Mitteln ausgerüstet sind, die nach Durchschaltung der Leitung zwischen. Nebenstelle und Verstärker eine Beeinflussung von Schaltmitteln der Hauptstelle ermöglichen, um von den Nebenstell,en über die Sprechleitungen eine Umschaltung des Verstärkers in, die jeweils ge-wünschte Sprechrichtung zu bewirken. Diese Mittel bestehen in Schalteinrichtungen, beispielsweise Drucktasten, auf den Nebenstellen und in einem Schrittschaltwerk auf der Hauptstelle, das durch die Schalteinrichtungen der Nebenstellen zwecks Umschaltung des Verstärkers in Betrieb gesetzt werden kann. Die Erfindung sieht weiter vor, dasselbe Schrittschaltwerk auch bei: der vonder Hauptstelle aus bewirkten Umschaltung des Verstärkers zu verwenden.
  • Bei der Umschaltung des Verstärkers entsteht sowohl auf der Hauptstelle als: auch auf den Nebenstellen ein Knackgerätisth, das, sich sehr störend auswirkt. Da bei der Ano.#.#ung gemäß der Erfindung die Möglichkeit der Umschaltung von jeder Nebenstelle aus besteht und insofern von dieser Möglichkeit wesentlich häufiger Gebrauch gemacht werden wird als. bei -den bisher bekannten Anlagen, wird zur Vermeidung,dieses Nachteils gemäß weiterer Erfind:ung der SchalteinTichtung auf der Hauptstelle unddem Schrittschaltwerk je ein Kontakt zugeoridnet, der kurz vor und, während des Umschaltvorganges den Lautsprecher auf der Hauptstelle kurzzeitig kurzschließt. .
  • Ein weiterer Mangel der bisher bekannten Anlage besteht darin, daß auf der Hauptstelle die Möglichkeit besteht, wenn (diese auf Empfang geschaltet. ist, Gespräche, die in der Nähe der als Mikrofon,wirkenden Lautsprecher der Neberistellen geführt werden, abzuhören. Gemäß weiterer Erfindung wird diesem Mangel dadurch abgeholfen, daß auf der Hauptstelle Mittel vorgesehen sind, die einen Stromkreis, vorzugsweise einen, Kurzschlußstromkreis, mm Unwirksammachen des Lautsprechers auf der Nebenstelle vorbereiten. Die Nebenstelle kann dann. durch Vervollständigen dieses Stromkreises ihren Lautsprecher stille,-en, sofern sie wünscht, daß die in (der Nähee des Lautsprechers geführten Gespräche auf den anderen Stellen nicht abgehört werden sollen. Die Haupt--stelle behält dabei je-,doch die Möglichkeit, falls sie ein Gespräch nach (der Nebenstelle übermitteln will, diese jederzeit wieder empfangsbereit zu machen.
  • In der Abbildung ist zur weiteren Erläuterung des Erfindungsgedankens ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Auf der Hauptstelle HS befinden sich der Lautsprecher LH und der Verstärker V mit dem Eingangsubertrager VE und dem Ausgangsübertrager VA. Es ist ferner ein Schrittschaltwerk A vorgesehen, tdas über die von. Hand zu betätigende Taste Ty anden Trockengleichrichter TG gelegt werden kann, der über den Netzanschlußtransformator, NT aus dem Netz gespeist wird. Die Kontakte al und a2 des Schrittschaltwerks bewirken eine Umschaltung des Verstärkerein- bzw. -ausganges in -die gewünschte Verkehrsrichtung.
  • Die Anschaltung der Hauptstelle andie zu einer Nebenstelle NS führende Leitung L erfolgt mit Hilfe der Taste TL.
  • Auf der, Nebenstelle. sind außer dem Lautsprecher LN die Taste TN, das Relais D und der Gleichrichter G vorgesehen. Die Blockkendensatoren K,1 und K2' dienen zur Fernhaltung des Gleichstromes von,dem Lautsprecher, während die Drucktaste Ts und der Kontakt d2 zum Kurzschließen des Lautsprechers, vorgesehen sind. Über den Kontakt d, kann das Ansprechen des Relais D durch das; SchanzeichenZN angezeigt werden.
  • In der dargestellten Lage der Kontakte a des Schrittschaltwerkes ist die Hauptstelle auf Empfang geschaltet, so daß nach Schließen der KontakteTL eine von der Nebenstelle ausgehende Sendung empfangen werden kann.
  • Wünscht die. Hauptstelle zu sprechen, so wird die Übertragungsrichtung der Verstärkeranordnung (durch kurzzeitiges Drücken. der Taste Tu mit Hilfe des Schrittschaltwerks A umgeschaltet. Die Kontakte a, werden nach links und die Kontakte a. nach rechts umgelegt. Während dieses Schaltvorganges werden zwecks Vermeiding eines Schaltgeräusches im Lautsprecher LH die Kontakte T und a4 kurzzeit,g0- geschlossen, Der Kontakt T wird mit der Drucktaste TI, betätigt, während der Kontakt a4 durch das Schrittschaltwerk A kurzzeitig geschlossen wird.
  • Für das Umkehren. derÜbertragungsrichtung des Verstärkers von der Nebenstelle aus ist gemäß der Erfindung d.as Schrittschaltwerk A bei geschlossenen KOntaktenTL über die LeitungL mit Hilfe der Drucktaste Tv steuerbar. Der hierfür erforderliche Gleichstromweg wird mit Hilfe der Drosselspulen Dr und der Kondensatoren Kl, K2 von dem Wechselstromweg der Hauptstelle getrennt.
  • Die Sperrung des Lautsprechers LN der Nebenstelle geschieht aui folgende Weiise: Ist die Hauptstelle, wie dargestellt, auf Hören geschaltet, d. h. das Relais, B über den Kontakt ot, des SchrittschaltwerksA zum Ansprechen gebracht, so haben die Kontakte b2 und b. des Relais B die dargestellte Lage. Die Polarität der von (dem Trockengleichrichter TG gelieferten Gleichspannung an der Leitung L ist infolgedessen derart, daß das Relais D über den, Gleichrichter G zum Ansprechen gekommen ist und seine Kontakte d. und d. geschlossen hat. Über d. wird ein Kurzschlußkreis für den Lautsprecher LN vorbereitet und über den Kontakt d, das Schauzeichen ZN erregt, das der Nebenstelle anzeigt, rdaß"die Hauptstelle auf Hören geschaltet ist. Wünscht diese, daß ihre Gespräche vonder Hauptstelle nichtabgehört werden können, so vervollständigt sie -durch Schließender Taste Ts den Kurzschlußstromkreis f.ür den Lautsprecher. Dieser Kurzschluß kann jedoch von der Hauptstelle, falls diese zu sprechen wünscht, ohne weiteres aufgehoben werden. Beim erneuten Erregen des Schrittschaltwerks A durch Drücken der Taste TI, wird u. a: der Kontakt a" des Schrittschaltwerks nach links umgelegt und das, Relais B zum Abfall gebracht. Die Kontakte b2 und b. kehren nunmehr die Polarität der an der Leitung L liegenden Gleichspannung um, so daß das Relais D, zum Ab- fallen kommt. Die- Kontakte d, und d. öffnen sich. Der Lautsprecher ist also auch, wenn die Nebenstelle ihren Kontakt TS noch geschlossen hält, empfangsbereit. Durch die zur Anwendung kommende Umkehr der Polarität dere Gleichspannung wird d4e ÜbertragungsleitungL dreifach ausgenutzt, und zwar erstens zur Übertragung der Sprechwechselströme, zweitens zur Übertragung der Gleichströme, die zum Steuern des Schrittschaltwerks A mit Hilfe der Taste TN dienen, und drittens durch Umschalten der Polarität zur Herstellung der Sperrung des Lautsprechers LN. Auf der Hauptstelle sind weiterhin noch Schauzeichen ZH und ZS vorgesehen, die durch den. Kontakt bi des Rela)is B gesteuert werden und anzeigen, ob die Haaiptstelle auf Hören oder Sprechen geschaltet ist.
  • Das weiterhin auf der Hauptstelle vorgesehene Relais G dient zum Anrufen der Hauptstelle von der Nebenstelle aus. Da das Anschalten der Nebenstelle an den, Verstärker mit Hilfe der Taste TL nur von Ader Hauptstelle aus erfolgen kann, muß die Nebenstelle, sofern ihre Ldi tung nicht angeschaltet ist, die Möglichkeit haben, die Hauptstelle anzurufen. In derdargestellten Lage des Kontaktes TL kann durch Schließen. der Taste TN das C-Relais zum Ansprechen gebracht werden. Dieses schließt seine Kontakte c:, und c., wodurch das Schauzeichen Z und der Wecker W erregt werden. An dem Ertönen des Weckers erkennt die Hauptstelle, daß sie angerufen worden ist, während die Lampe Z anzeigt, welche Nebenstelle den Ruf veranlaßt hat.
  • Die bei X endigenden Leitungen dienen für den Anschluß weiterer Nebenstellen. Dieser Anschluß erfolgt in, entsprechender Weise wie der Anschluß der dargestellten Nebenstelle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselsprechanlage mit gleichzeitig als Mikrofon dienenden Lautsprechern, die auf einer Hauptstelle und. einer oder mehreren Nebenstellen vorgesehen sind, und mit einem auf der Hauptstelle aufgestellten Verstärker, der in die jeweils benötigte Sprechrichtung umgeschaltet wird, dadurch, gekennzeichnet, daß :die Nebenstellen (NS) mit Mitteln. JN) ausgerüstet sind, Jie nach Durchschaltung der Le-itung (L) zwischen Nebenstelle und Verstärker (V) durch Kontakte JL) eine Beeinflussung von Schaltmitteln, (A) der Hauptstelle (I-IS) ermöglichen, um von den Nebenstellen aus über die Sprechleitung eine Umschaltung des Verstärkers in idie jeweils gewünschte Sprechrichtung zu bewirken. :2. Wechselsprechanlage nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß jeder Nebenstelle eine Schalteinrichtung (Tv) zugeordnet ist, mit der ein in der Hauptstelle vorgesehenes Schrittschaltwerk (A) zur Umschaltung des Verstärkers (T,) in die gewünschte Sprechrichtung über die Sprechleitung eingeschaltet werden kann. 3. Wechselsprechanlage nach Anspruch:2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptstelle eine Schaltanordnung (Tv) vorgesehen ist, mit der dasselbe Schrittschaltwerk zwecks Umschaltung des Verstärkers; in die gewünschte Sprechrichtung von der Hauptstelle aus eingeschaltet wer-den kann. 4. Wechselsprechanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, #daß tdie Schalteinrichtung auf der Hauptstelle und das Schrittschaltwerk je einen Kontakt aufweisen, die kurz vor und während des Umschaltvorganges den Lautsprecher auf der Hauptstelle kurzzeitig kurzschließen. 5. Wechselsprechanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, #daß auf der Hauptstelle Mittel vorgesehen sind, die, wenn die Hauptstelle auf Empfang geschaltet ist, einen Stromkreis, vorzugsweise einen Kurzschlußstromkreis, zum Unwirksammachen des Lautsprechers der Nebenstelle vorbereiten. 6. Wechselsprechanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel in einer Schalteinrichtung, vorzugsweise einem Relais, bestehen, die die Polarität einer an die zur Nebenstelle führende Leitung liegenden Gleichstromquelle umkehrt. 7. Wechselsprechanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß -durch die Umkehrung der Gleichstrompolaritäten auf der Nebenstelle ein Relais über einen Gleichrichter zum Ansprechen kommt, das in einem parallel zum Lautsprecher verlaufenden Stromkreis einen Kontakt schließt. 8. Wechselsprechanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit diesem Relaiskontakt ein weiterer, von der Nebenstelle aus zu betätigender Kontakt liegt. g. Wechselsprechanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptstelle Sch-altmittel vorgesehen sind, die ein Abschalten der zu der Nebenstelle führenden Leitung vom Verstärker und ein Anschalten der Leitun g an einen Signalstromkreis ermöglichen, in dem von der Ne,benistelle ein Signal zwecks Anrufs der Hauptstelle betätigt werden kann. io. Wechselsprechanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzelchnet, (daß«auf der Hauptstelle Signalmittel vorgesehen sind, die die jeweils eingeschaltete Übertragungsrichtung erkennen lassen. ii. Wechselsprechanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptstelle Mittel für Trennung der Gleichstromsignalkreise vondenWechselstromsprechkreisen vorgesehen sind. 1:2. Wechselsprechanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ansprechen .des den Kurzschlußstromkreis vorbereitenden Relais ein optisches Signal eingeschaltet wird.
DES10548D 1941-05-29 1941-05-29 Wechselsprechanlage mit Verstaerker und Lautsprechern Expired DE873708C (de)

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DE (1) DE873708C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972766C (de) * 1941-12-14 1959-09-24 Normalzeit G M B H Sprechanlage mit mehreren Stationen und zentralem Verstaerker
DE1218010B (de) * 1963-06-11 1966-06-02 Gottfried Neumann Verfahren zur zentralen Funktionspruefung von Wechsel-, Gegen- und Lautsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972766C (de) * 1941-12-14 1959-09-24 Normalzeit G M B H Sprechanlage mit mehreren Stationen und zentralem Verstaerker
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