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Schienenführung für Aufzüge bei landwirtschaftlichen Gebäuden Es sind
Schienenführungen für Aufzüge bei landwirtschaftlichen Gebäuden bekanntgeworden,
die beispielsweise in dem Gebäude in der Weise verlegt sind, daß sie, von der Eingangstür
und deren Höhe ausgehend, einen schräg nach oben führenden Strang aufweisen, der
im Bogen in eine unter dem Dachfirst entlang laufende Längsführungsschiene übergeht.
Aufzüge, die auf derartigen Schienenbahnen laufen, eignen sich insbesondere zum
Abladen von Heu von einem Fahrzeug und zum Stapeln desselben auf dem Heuboden.
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Es sind auch schon Schienenführungen für Aufzüge in landwirtschaftlichen
Gebäuden allgemein bekannt, bei denen die etwa in Höhe der Türöffnungen innerhalb
des Gebäudes verlaufenden Schienenstränge in selber Höhe nach draußen ins Freie
verlängert sind. Derartige Aufzüge werden vielfach benutzt zum Einbringen des Erntegutes
von außerhalb der Gebäude abzuladenden Fahrzeugen. Das Erntegut wird dabei im .allgemeinen
innerhalb der landwirtschaftlichen Gebäude dann durch besondere Aufzüge wiederum
senkrecht nach oben auf die Scheunenböden befördert.
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Vielfach bekannt sind auch Aufzüge, die außerhalb der Gebäude am oberen
Teil derselben angebracht sind, das Gut senkrecht nach oben befördern, wo es dann
durch eine Dachluke auf die Böden eingebracht wird.
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Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, gegenüber den bisherigen
bekannten Schienenführungen für Aufzüge eine solche für landwirtschaftliche Gebäude
zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist, Güter, insbesondere Viehmist aus den
Ställen durch die verhältnismäßig niedrigen Stalltüren hinauszutransportieren und
gleichzeitig draußen entweder auf Dungwagen oder aber Dunghaufen abzuladen. Es hat
sich nämlich gezeigt,daß es mit den bisher bekanntgewordenen Schienenführungen für
Aufzüge nicht möglich war, den Mist in einem Arbeitsgang aus dem ,Stall herauszubringen
und
sofort draußen anschließend mit demselben Aufzug auf Dungwagen
oder Dunghaufen abzuladen.
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Um diese Aufgabe zu lösen; sieht die Erfindung deshalb vor, daß an
die .im Innern .des Gebäudes beliebig geführte und .durch eine Öffnung, Tür od.
dgl: in der Seitenwand des Gebäudes ins Freie verlängerte Führungsschiene außerhalb
oder unter einem Vordach od. dgl. des Gebäudes eine beliebig nach oben geführte
Führungsschiene angeschlossen ist. Zweckmäßigerweise wird dabei diese Führungsschiene
schräg nach oben geführt und an ihrem oberen Ende mit einer waagerechten Schiene
verbunden.
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Zur Erzielung einer guten Führung der Laufkatze wird vorteilhaft die
schräg nach oben geführte Führungsschiene jeweils an ihren Enden mit einem Bogen
an die im Innern des Gebäudes vorgesehene und an die waagerechte Schiene im Freien
angeschlossen.
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Ebenso kann mit Vorteil eine schräg nach oben weisende Führungsschiene
im Freien vorgesehen sein, da auch hiermit der Zweck voll erfüllt wird, da dieser
gerade darin besteht, den durch die verhältnismäßig niedrige Stalltür herausbeförderten
Mist im Freien so hoch zuführen, @daß ein Abladen, beispielsweise auf Dungwägen,
von oben her ohne weiteres möglich ist.
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Die nach oben geführte Führungsschiene außerhalb des Gebäudes bzw:
der daran anschließende waagerechte Strang können dabei: neben einer beliebig gewählten
zweckmäßigen Steigung außerdem noch eine -beliebige Richtung in bezug auf das Gebäude,
beispielsweise senkrecht zu diesem oder im Bogen nach rechts oder links, aufweisen.
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Neu ist es fernerhin, die Führungsschiene, insbesondere die schräg
nach oben abgeführten Teile derselben, mit einer Deckschiene zu versehen, durch
die eine absolut sichere Führung der Laufkatze ermöglicht wird: Schließlich ist
es zweckmäßig, zur Führung des Zugseils an der Anschlußstelle der schräg nach oben
geführten Schiene an der aus dem Gebäude herausragenden Schiene eine Führungsrolle
vorzusehen: Die Erfindung kann in verschiedener Weise ausgeführt werden. Sie ist
in der Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
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In einem landwirtschaftlichen ,Gebäude i, dessen unterer Teil 2 beispielsweise
als Stall eingerichtet ist, ist etwa in Höhe der Stalltür 3 eine waagerechte Führungsschiene
4 für den Aufzug 5 mittels Streben 6 am Heuboden 7 aufgehängt: Die durch die Türöffnung
3 ins Freie verlängerte Führungsschiene 4 geht außerhalb des Gebäudes in eine schräg
nach oben führende Führungsschiene 8 mit einem Bogenstück 9 über. Am oberen Ende
der schräg nach oben geführten Führungsschiene 8 ist ebenfalls mittels eines ,Bogenstückes
io eine waagerechte Führungsschiene ii angeordnet. .Die Führungsschienen 8, i i
werden beispielsweise am Gebäude i mittels Zugorganen, Seilen od. dgl. 12 gehalten.
- Zur besseren Führung der Laufkatze 13
ist oberhalb der Führungsschienen
8, i i eine Deckschiene 14 vorgesehen.
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Zur einwandfreien Führung des Zugseils 15 für die Laufkatze 13, des
zweckmäßigerweise am Ende der Führungsschiene ii über eine Rolle 16 geführt wird,
ist oberhalb des Bogens 9 eine Führungsrolle 17 vorgesehen.
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Der Aufzug 5 kann dabei; wie in der Zeichnung dargestellt, als Greifer
ausgebildet sein; es ist ebensogut möglich, statt dessen auch Behälter, Kübel od.
dgl. als Aufzug zu verwenden.
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Der erfindüngs@gemäß außerhalb .des Gebäudes nach oben .geführte Aufzug
5 kann dabei nicht nur zum Transport von Viehmist aus Ställen benutzt werden, sondern
es ist ebensogut denkbar, den Aufzug zum Transport von auf dem Heuboden 7 lagernden
Gütern, wie beispielsweise Stroh, Heu od. @dgl., ins Freie zu benutzen; wobei diese
dann ohne-weiteres auf Fahrzeuge geladen werden können. Zu diesem Zweck kann die
in dem Gebäude vorgesehene waagerechte Führungsschiene 4 beispielsweise schräg nach
oben über den Heuboden 7 geführt sein, wie in der Zeichnung punktiert mit der Ziffer
18 dargestellt.
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Die Herstellung der Schienen 4, 8 kann ein- oder mehrteilig erfolgen,
beispielsweise die Schiene 8 an der Schiene 4 besonders befestigt werden.