DE874868C - Zerlegbares Metallboot - Google Patents
Zerlegbares MetallbootInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B7/00—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
- B63B7/06—Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
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Description
- Zerlegbares Metallboot Zerlegbare Metallboote, insbesondere als Ruder-, Paddel- oder kleinere Motorboote, sind an sich bekannt. Ihrer allgemeinen Einführung standen aber verschiedene konstruktive, herstellungsmäßige und betriebliche Nachteile entgegen. Man hat bisher auch für zerlegbare Metallboote die üblichen mit Bug- und Heckschneide versehenen und zum mindest im vorderen Rumpfdrittel mit scharf geknickten Ouerschnitten ausgestatteten Rumpfformen verwendet. Nun haben aber für Schnellboote durchgeführte Modellversuche gezeigt, daß sogenannte Spindelkörperrümpfe nicht nur für Unterseeboote, sondern auch für Überwasserfahrzeuge sehr geeignet sein können, wenn sie bestimmte Größenverhältnisse und Linienverläufe aufweisen, wobei die Wasserlinie knapp unter den Bootsspitzen oder durch dieselben verlaufen muß. Auch bei einer oval verformten Ausführung der sonst runden Spindelkörperquerschnitte werden diese guten Eigenschaften der Spindelform in b ezug auf hohe Festigkeit bei leichtem Gewicht und auf große Geschwindigkeit und Wellenfahrfähigkeit einschließlich geringen Luftwiderstandes nicht wesentlich beeinträchtigt.
- Die Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt ist (Abb. i bis 4.), beseitigt die Nachteile der bisherigen zerlegbaren Metallboote, indem sie die Spindelkörperform in einer besonders zweckentsprechenden Gestaltung sowie mit einer besonders geeigneten wasserdichten Verbindung der Teilabschnitte des Rumpfes verwendet. Der zerlegbare, spindelförmige Rumpf ist dabei durch Querteilung derart in Abschnitte a1 bis a4 unterteilt, daß er in wenige, z. B. zwei Gesamtstücke zusammengepackt werden kann. Nur die konzentrisch sich verjüngende Spindelform ermöglicht ein derartiges Ineinanderschieben der einzelnen Rumpfabschnitte; während bei den üblichen Rumpfformen., deren Bug- und Heckhöhe nicht oder nicht wesentlich geringer ist als die mittlere Bootshöhe, dies nicht der Fall sein kann.
- Die den runden oder ovalen Bootsquerschnitten entsprechend gebogenen Mantelflächen der einzelnen Rumpfabschnitte brauchen nicht unbedingt auch in der Längsrichtung gewölbt zu sein, wodurch die Herstellung sehr -verteuert würde. Bei geeigneter Gestalt des-S;pindelrumpfes ist dieBeeinträchtigung durch in Längsrichtung gerade Mantelflächen der einzelnen zylinder- oder kegelstumpfartigenRumpfabschnitte strömungsmäßig praktisch ohne Belang.
- Die Querschnitte,der einzelnen Rumpfabschnitte sind am vorteilhaftesten entweder kreisrund oder aus mehreren Kreisbögen gebildet, damit die Herstellung möglichst einfach ist. Dies bezieht sich nicht nur auf die Außenhaut, sondern auch auf die Ringspanten. Bei ovalen Bootsquerschnitten hat die Außenhaut einen rings um den Spant sich fortlaufend ändernden Zuspitzungswinkel, so daß eine genaue Schmiege des Spantschenkels ebenfalls ringsum sich. ändernd ist. Zwecks vereinfachter Herstellung,können erfindungsgemäß diese Spantringe mit einer Schmiege ausgeführt werden, die einem gemittelten Zuspitzungswinkel der Außenhaut entspricht, sofern bei den betreffenden Booten das Verhältnis zwischen Länge und Breite nicht besonders gering oder zwischen Breite un@dHöhe nicht besonders groß ist.
- Die Rumpfabschnitte haben, um z. B. durch Schrauben miteinander' wasserdicht verbunden werden zu können, an ihren Enden Spantringe. Die Verbindung dieser Endspantringe mit dem Außenhautblech muß wasserdicht sein. Man erreicht dies durch Nieten, Hartlöten oder Schweißen. Nun ist aber, zumal bei dünnen Blechen, die wasserdichte Nietung ein kostspieliger Arbeitsvorgang. Um ihn zu ersetzen, wird erfindungsgemäß das Außenhautblech jedes Rumpfabschnitts an den Enden zu einem nach ,innen stehenden Rand umgebördelt. Der En:dringspant wird dabei mit einigen Heftnieten befestigt, oder er wird lose. eingelegt, denn eine wasserdichte Verbindung zwischen der Außenhaut eines Rumpfabschnitts und einem Endringspant ist nicht erforderlich, weil die nach innen stehenden Bördelränder der Außenhaut zweier aneinanderstoßender Rumpfabschnitte la und h' auf das zwischen ihnen befindliche Dichtungsmaterial p gepreßt werden. Auch festigkeitsmäßig ist die Verbindung von Endspantring s oder s' und Außenhaut k oder h' nur noch teilweise oder gar nicht mehr erforderlich, weil die Übertragung der Kräfte durch Einsspannen der Bördelränder -der Außenhautbleche zwischen zwei Endspantringen vorgenommen wird. Hierbei ist auch die Schwächung der Außenhaut durch enge Reihen von Nietlöchern vermieden. Die lösbare Verbindung s und s' kann einer Flanschverbindung ähnlich in einigen Schrauben bestehen. An denjenigen Rumpfabschnitten, die keinen inneren Durchgang haben müssen, ist erfindungsgemäß folgende Verbindungsmöglichkeit (Abb. 3) anwendbar: Zwei Druekkegelmäntel d und d' aus Blech; deren Mantelränder hinter den Innenbördelrändern der Außenhaut bzw. hinter den Endspantringen s und s` aufsitzen, werden durch eine Zugschraube z aufeinandergepreßt und b-ewirken dadurch die wasserdichte Verbindung der beiden Rumpfabschnitte.
- An solchen Rumpfabschnitten; deren innerer Durchgang nicht durch Druckkegelmäntel abgeschottet werden kann, wird eine Verbindung nach Abb. q. angewandt. Dabei ist der Mantelumfang der Außenhautenden h und 1i bzw. der. End,ringspanten s und s mit einer oder mehreren gewindeartigen Rillen versehen. Ein kolbenringartig federnder Überwurfsring ü, der an seiner Innenseite entsprechend gewindeartig geformt ist und an seiner Teilfuge t eine oder mehrere tangenti.ale Zugschrauben z oder sonstige Spannorgane hat, wird über die übereinanderliegenden Enden der beiden Rumpfabschnitte gestreift. Beim Zusammenziehen dieses Überwurfringes greifen seine gewindeartigen Formen in die der Rumpfabschnitte ein und be--virken die wasserdichte Verbindung, wobei durch entsprechende Form der Rillen und Stege auch ein axiales Aufeinanderpressen der Rumpfabschnitte erzielt werden kann. Damit Ader Überwurfring keine Störung des Strömungsverlaufs bewirkt, muß der Außendurchmesser der Rumpfabschnitte innerhalb des Überwurfringes um dessen radiale Stärke verkleinert sein.
- Die äußere Rillenverbindung kann auch durch eine innere ersetzt werden, wobei. an Stelle des äußeren Überwurfringes ein innen befindlicher Spreizring oder ein spreizbarer Endspantring tritt.
- Während bei der Verbindung mittels mehrerer Einzelschrauben oder mittels Druckkegel und Zentralschraube das Abdichtungsmaterial (Packung p), z. B. in Form von Ringscheiben wie in Abb. 3. oder in Form von Voll- biw. Hohischlauchringen aus Gummi, zwischen den flanschartig aufeinandergepreßten Innenbördelrändern bzw. Endspanten angebracht ist, kann es bei Überwurf- oder Spreizringen auch zwischen den Mantelflächen und den Überwurf- bzw.. Spreizringen untergebracht sein. Hierfür sind entsprechende Aussparungen vorgesehen, beispielsweise wie in Abb, q. durch zusätzliche Vertiefung der gewindeartigen Rillen.
- Die Bootsenden werden bei der erfindungsgemäß verwendeten Spindelform am zweckmäßigsten als halbkugelähnlich abgerundete Kappen h ausgebildet, .die aus stärkerem Material gefertigt oder auch aus Vollmaterial gedreht, gegossen oder gepreßt sind. Diese starken Endkappen sollen nicht nur Stoßbeanspruchungen aushalten, sondern sie dienen auch zum Anbringen von Steuerorganen, Schleppösen., Flaggenstangen u. dgl. Falls die Kappen nicht fest mit dem nächsten Rumpfabschnitt verbunden sind, können sie entweder durch die geschilderten Verbindungen oder mittels gewöhnlichem Schraubgewinde mit dem betreffenden Rumpfabschnitt verbunden werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Zerlegbares Metallboot, dadurch gekennzeichnet, .daß sein Rumpf eine hinten und vorn sich verjüngende Spindelform hat, deren durch Ouerunterteilung gebildete Rumpfabschnitte so geformt und bemessen sind, daß sie zum Transport zu wenigen, z. B. zwei Gesamtstücken ineinandergeschoben werden, können.
- 2. Metallboot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Schwimmwasserlinie knapp unter den etwas abgerundeten Bootsspitzen oder durch dieselben verläuft.
- 3. Metallboot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine-Querschnitte ausschließlich Kreisform oder 'aus mehreren Kreisen zusammengesetzte ovale oder oval.ähnliche Formen haben. q..
- Metallboot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenhautblech eines jeden Rumpfabschnitts an seinen Enden zu einem nach innen stehenden Rand umgebördelt ist und daß zwischen diesen von der Außenhaut gebildeten Bördelungen eine Dichtung angebracht ist.
- 5. Metallboot nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß hinter der von der Außenhaut eines Rumpfabschnitts gebildeten Bördelun!g der Endspant lose oder nur wenig befestigt eingelegt ist.
- 6. Metallboot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rumpfabschnitte bei kreisförmigen Bootsquerschnitten Zylinder- oder Kegelstümpfe sind, bei ovalen Bootsquerschnitten jedoch zylinder- bzw. kegelstumpfartige Formen haben, wobei .die Erzeugenden gerade Linien sind.
- 7. Metallboot nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spantschenkel bei ovalen Bootsquerschnitten eine Schmiege haben, die einem gemittelten Zuspitzungswinkel der Außenhaut entspricht. B. Metallboot nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, .daß die wasserdichte Verbindung zweier Rumpfabschnitte mittels zweier Druckkegelmäntel (d und d') bewirkt wird, deren Mantelränder hinter den Bördelrän.dern der Außenhaut oder den Endringspanten aufsitzen und die mittels einer durch die Kegelspitzen gehenden Zugschraube (z) aufeinandergepreßt werden. g. Metallboot nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß .die wasserdichte Verbin-Jung zweier Rumpfabschnitte mittels eines Überwurf- oder eines Spreizringes erfolgt, der mit einer oder mehreren gewindeartigen Rillen in entsprechende Gegenformen an den Enden der betreffenden, Rumpfabschnitte eingreift. io. Metallboot nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bootsenden aus aus stärkerem Material hergestellten, abgerundeten Kappen (h) bestehen, an welche die Steuerorgane, Schleppösen, Flaggenstängenusw. angebracht werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW220A DE874868C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Zerlegbares Metallboot |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW220A DE874868C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Zerlegbares Metallboot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE874868C true DE874868C (de) | 1953-04-27 |
Family
ID=7590712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW220A Expired DE874868C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Zerlegbares Metallboot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE874868C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085436B (de) * | 1958-08-16 | 1960-07-14 | Dortmunder Plastik G M B H | Zerlegbares Boot |
| FR2655617A1 (fr) * | 1989-12-13 | 1991-06-14 | Giner Jacques | Caisse en materiaux composites pour contenir des fluides. |
-
1949
- 1949-11-01 DE DEW220A patent/DE874868C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1085436B (de) * | 1958-08-16 | 1960-07-14 | Dortmunder Plastik G M B H | Zerlegbares Boot |
| FR2655617A1 (fr) * | 1989-12-13 | 1991-06-14 | Giner Jacques | Caisse en materiaux composites pour contenir des fluides. |
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