DE875159C - Halmlose Schere - Google Patents

Halmlose Schere

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DE875159C
DE875159C DEK10825A DEK0010825A DE875159C DE 875159 C DE875159 C DE 875159C DE K10825 A DEK10825 A DE K10825A DE K0010825 A DEK0010825 A DE K0010825A DE 875159 C DE875159 C DE 875159C
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DE
Germany
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scissors
eyes
artificial
cutting
crescent
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Expired
Application number
DEK10825A
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English (en)
Inventor
Erwin Krusius
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/06Hand shears; Scissors characterised by the shape of the blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Scheren besitzen regelmäßig zwischen dem Teil, in dem ihr Drehpunkt liegt, dem sogenannten Gewerbe, und den Augen schmalere Teile von meist rundem Querschnitt, sogenannte Halme.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Scheren ohne Halme herzustellen, insbesondere Scheren, deren Scherenhälften vom Auge bis zur Scherenspitze gleiche oder ähnliche Querschnittsformen aufweisen.
  • Der Erfinder hat derartige Formen insbesondere für solche Scheren vorgeschlagen, bei denen auf den Innenseiten der Scherenhälften kein Halbmond angeschliffen ist, bei denen vielmehr die Innenseiten aus in einem Zuge geschliffenen Flächen bestehen und eine Vorrichtung benutzt wird, die den angeschliffenen Halbmond ersetzt. Diese Vorrichtung liegt zwischen dem Drehpunkt und den Augen.
  • Gemäß der Erfindung liegt der Drehpunkt derartiger Scheren in solcher Nähe der Augen, daß praktisch der ganze Raum zwischen Drehpunkt und Augen von dem künstlichen Halbmond eingenommen wird.
  • Diese Anordnung hat eine .Reihe von Vorteilen: a) Die Gesamtschnittlänge der Schere wird um die Größe der Verlagerung des Drehpunktes vergrößert. Das macht bei üblichen Scheren 2 bis 5 cm aus. Eine Schere von 16 cm Länge, die eine Schnittlänge von 61/2 cm hat, erhält eine Schnittlänge von io bis iol/2 cm, also die Schnittlänge üblicher Scheren von 21 bis 22 cm Länge.
  • b) Der Öffnungswinkel ist bei viel größeren Schnittlängen spitzer als bei üblichen Scheren. Die Erzeugung eines kleinen Schnittwinkels ist seit jeher das Bestreben der Scherenmacher, da eine Schere um so besser schneidet, je kleiner der Schnittwinkel ist.
  • c) .Der Abstand der Augen kann bei v; rhältnismäßig langen Schnitten klein gehalten werden, so daß die Schere von kleineren Frauenhänden leichter benutzt werden kann.
  • Man hat zur Erzeugung kleiner Schnittwinkel bereits seit vielen Jahren Scheren mit kreisbogenförmig begrenzten Schneiden hergestellt, jedoch setzt die Herstellung solcher Scheren eine so große handwerkliche Geschicklichkeit der Scherenschleifer voraus, daß sie sehr teuer sind und ihre Her= stellung bei dem Mangel an erfahrenen Schleifern fast überall aufgegeben worden. ist.
  • Bei Verwendung der Erfindung ist es dagegenmöglich, Scheren mit gleichbleibend kleinem Schnittwinkel herzustellen, deren Schleifen keine besondere Geschicklichkeit erfordert. Bei Scheren mit künstlichem Halbmond, bei denen also kein Halbmond angeschliffen zu werden braucht, macht das Schleifen kreisbogenförmig begrenzter Schneiden keine wesentlich größeren Schwierigkeiten als das Schleifen gerader Schneiden.
  • Bei Benutzung des Gedankens, den Drehpunkt der Schere so nahe an die Augen zu legen, wie dies für den Einsatz eines künstlichen Halbmondes möglich ist, kann man besonders günstige Scherenformen erreichen, da der Schnittwinkel bereits durch diese Anordnung klein gemacht ist und durch eine Kreisbogenform mit verhältnismäßig- großem Radius gleich gehalten werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schere, deren Schneiden kreisbogenförmig begrenzt sind. Die Schere besteht aus zwei gleichen Scherenhälften, die durch eine Schraube i miteinander verbunden sind. Als künstlicher Halbmond ist. auf jeder Scherenhälfte eine Feder 2 eingesetzt, deren spitzes Ende in ein Loch 3 eingreift, während sie im gegenüberliegenden Ende ein Langloch besitzt, durch das der Schraubenbolzen i hindurchgeht. Derartige künstliche Halbmonde sind bekannt. Statt dieser Form des künstlichen Halbmondes können andereFormen benutzt werden, beispielsweise eingesetzte oder eingelötete konvexe Steine oder Hartmetallstücke oder aufgelötete oder -geschweißte Stücke aus gehärtetem Stahl. Die Innenseiten q. der Schere besteht aus einer Fläche, die von der Scherenspitze 5 bis zum Ansatz 6 des Auges 8 in einem Zuge schleifbar ist. Diese Fläche q. kann aus einer Ebenen bestehen; sie besteht aber vorzugsweise aus einer Fläche, die von der Ebenen um den sogenannten Dreh abweicht. Die obere Seite ; der Scherenhälfte kann beliebig profiliert sein. Vorzugsweise ist sie, damit sie leichter schleifbar ist, so geformt, daß auch sie in einem Zuge geschliffen werden kann. Es ist dann möglich, sämtliche Flächen der Schere in automatischen Schleifmaschinen zu schleifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Halmlose Schere mit eingesetztem künstlichem Halbmond, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt den Augen so nahe liegt, daß praktisch der ganze Raum zwischen Drehpunkt und Augen von dem künstlichen Halbmond eingenommen wird:.
  2. 2. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden kreisbogenförmig derart begrenzt -sind, daß der Schnittwinkel bei verschiedenen Öffnungen der Schere im wesentlichen gleich groß ist.
DEK10825A 1951-08-01 1951-08-01 Halmlose Schere Expired DE875159C (de)

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DE875159C true DE875159C (de) 1953-04-30

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