DE875320C - Einrichtung zum Mischen von Tabak u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Mischen von Tabak u. dgl.

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DE875320C
DE875320C DEK7215D DEK0007215D DE875320C DE 875320 C DE875320 C DE 875320C DE K7215 D DEK7215 D DE K7215D DE K0007215 D DEK0007215 D DE K0007215D DE 875320 C DE875320 C DE 875320C
Authority
DE
Germany
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tobacco
layers
belt
mixing
conveyor
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Expired
Application number
DEK7215D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Bussien
Kurt Richter
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QUESTER FA WILH
Original Assignee
QUESTER FA WILH
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/08Blending tobacco
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/06Loosening tobacco leaves or cut tobacco

Landscapes

  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Mischen von Tabak u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein@ric htung zum Mischen vom, Tabak u. dgl. unter Verwendung von in waagerechtem Schichten gelagerten verschiedenen Tabaksorten und einer Abnehmvorrichtung an der Stirnseite der aufgehäuften Schichten.
  • Gegeinüber der früheren Methode, durch zahlreiche Löserinnen zugleich Taba hl:ätter sämtlicher ,sii der Mischung beteiili.gter Sorten nach Maßgabe des Anteils an der Gesamtmischung auf ein Sammelband aufzugeben und durch dieses weiteren Einrichtungen zum Mi@schem zuzuleiten, hat man schon mehrfach versucht, die du=rch die Handarbeit verursachten Unzulänglichkeiten für eine exakte 1fischung durch maschinelle Einrichtungen zu vermeiden.
  • Es ist bekannt, die aus Tabakballen oder -fäisise:rn entnommenen Blätterbündel zum Zweck d'es Anfeuchtens schichtenweise in einen kanalartigen Behältereinzulegen, dessen Boden als endloseis Förderhand ausgebildet ist, das nach beendeter Anfeuchtung des Tabaks langsam in Umlauf versetzt wird; um den Tabak an ein nach den Lö e,tiischem. führendes Sammelförderband abzugeben. Dabei können die Schichten aus verschiedenen Tabaksorten gebildet werden, so daß bei der Abgabe des Tabaks an das Sammelförderband eine rohe Tabakvo, rinnischüug entsteht. Das. bündelweise Auflegen des Rohtabaks läß.t jedoch weder die Bildung gleichmäßig starker, waagerechter Schichten noch eine intensive Durchmischung des Tabaks bei der Abgabe an das Sammelförderband zu.
  • Andererseits ist eine Mi.scheinrichtrung für Tabak bäl"äun,t; -bei -welcher oberhalb eines niit eimeir dauernd =laufenden Sohle versiehenen, an einem Stiumende offenen Behälters ein dauernd umlaufendes und zu dem Behälter längs verschiebliches Fär derband gelagert isst, das vier Beginnt der Mischung die TabakbIätter schichtenweise nach Sorten dem Behälter- zuleite.. Bei dieser Vocrichtung, bei welcher ebenso wie beider vorgenannten das Tabakgut von der Sohle des Behälters sau dessen offener Stirnseite frei her@abfälslit, wird die Mischung erst dadurch bewiirkg daß das Tabakgut vom. dem Sammelförderband über das längs verschiebliche Förderband wiederholt dem Behälter zugeführt, d. h. mehrfach umgewälzt wird.. Durch die ungleichmäßige Häiufünig des Tabaks in dem Behäilter vor dem Abnehmer wird die Güte der Mischung beeinträchtigt; und eis kann, Brist nach nochmaligem Unilaufen eine Mischung erzielt werden, die aber noch von ZufäHigkeiten aibhängt. Es ist keine Zuverl.ä;sisigkeiit für Binnen exakt einzuhaltenden. Mvschvongang gegeben.
  • Bei Mischvorrichtungen für körn, Beis Gut ist auchbekannt, die einzelnen Bestandteile dbsi Mischgutes in übereinanderliegenden Schichten einer Sternwalze zuzu!£üriren" die das Gut streifettüweiise abreißt oder abschliägt und mischt. Diese Voirrichtungenn, lassen-sich jedoch nicht ohne weiteres. zur Mischung von Tabak verwenden, insbesondere weil bei diesen Vorrichtungen die übereinanderliegenden Schichten mit Hilfe der gegenseitigen Reibung durch eine fließende Bewegung geibil@det werden; indem die Bestandteile ,dies. Mischgutes in nebeneinantierstehenden Behältern gelagert siiind, unter denen, ein als? Sohle dienendes gemeinsames Förderband entlangstreicht, das. die in den Behältern sieh abwärts bewegenden Bestandteile des Mischgutes aufnimmt und in waagerechter Richtung weiterführt.
  • Die; Erfindung hat eine Mischvorrichtung für Tabak zum Gegenstand, die ,infolge der Kombination zweier Merkma ile eine Gleichnnäaßigkdt so--wohl in der Herstellung Bier einzelnem Schichten vänschiedamen Tabakgutes= als auch bei, der Vormischurig dieser Schichten gewährleistet. Gemäß der Erinldiuing erfolgt die Aufschichtung ,der T'abaklaigen in genau glei'chmäßmger Stärke mittelis. eines an sich bekannten, von einer feisten Aufgabestelle auisbeschickten, hin: und her bewegten, in der jeweiligen Verschieberichtung umlaufenden Brandes, und zur Abnahme an der Stirnseite des_ I#"astens ist ein: etwa, senkrecht gestalteter endloser Förderer mit Mitnehmennn angeordnet,- der die ganze Höhe der Tabakschicht einnimmt und den Tabak streifenweise abtrennt. Auf diese Weisse werden die verschiedenen in =gemischte= Zustand in wbetra,Hl genau gleicher Stäorke übereinander gelagert, und die Entnahme an einer Stirnseite des Behälters geschieht ebenfalls in genrau gleichen Mengen. Wals einerseits von dien versrchiedene@n Taibaksorten in den. waagerechten Lagen ungemischt in genau gleicher Stärke aufgenommen wird, wird andererseits wieder in.gleichen Mengen abgegeben. Sind beispielsweise an der Mischung 40 Sorten bei te;isligt, so werden demnach auf einer Unterlage 4.o Schichten übereinandergelegt, deren Dicke dabei in diTektem Verhältnis zum 1 rozenitgehalt dien Sorte an der Gesamtmischung steht. Die als endloser Förderer mit Mitnehmern auogebiildete Abnahmievöirrichtung an der Stirnseite desr Lagen vermag ein genaues und gleichmäßig bleibendes Abnehmen der verschiedenen, geschichteten Tabaksorten zu geiwährleisten, so daß tatsächlich eine Mischung mit stets gleichbleibenden Misschungsverhäfnissen; ,erzielt werden, kann. Gemäß einem woferen Merkmal der Erfindung werden vorteilhaft zwei oder mehrere Kästen zur Aufnahme der waagerechten Ta;biakschichtm vorgesehen, denen ein gemeinsames Abtransportbänd zugeordnet wird und die wechselweise beschickt werden können. Dadurch ist ein ununterbrochener Arbeitsverlauf gewährlei.süet.
  • In der'Zeiichnung sind zwei Aueführungisibeispiele in dien Fig. i bis 4 jeweils in Seitenansicht und Draufsicht schematisch dazes.tellt.
  • Beim Ausfuhrungsheispiel nach den F.ig. i und 2 ist mit i ein Löseband °bezeichn o:t, längs: dessen an (k°n durch Kreise 2 bezeichneten Stellen, die Lösierinnen Ihren Arbeitsplatz haben. Behälter 3 sind zur Aufnahme des zu lösenden Gurtes beistimmt. Sämtliche Kiisten 3 enthalten, ztznächst nur eine einzigie Sorte, und sämtliche Löserinnen lösen Tabak der gleichen Sorte und legen die Brlüfter auf das Band i, so daß, ein Vlies, von Tabak dieser Sorte gebildet wird:. Das Vlies wird; durch einen Saugschacht 4 zu einier Aufgabestelle 5 gefühirt. Unterrh;alb dieser ,ist ein Bandfiärderer 6 angeordnet, welcher je nach Bedarf in der einen oder anderen Richtung umläuft. Unterhalb der beiden Enden des Förderers 6 ,ist je eine Vorrichtung angeordnet, mit welcher die jeweils nur eine Tabaksorte, enthasltenden Vliese nacheinander zu übereiinanderliegenden Schichten umgewandelt werden. Jede dieser Vorr ichturigen weist einen Katen 7 und an dessen Unterseite einen endlosen Förderer 8 auf. Dieser kann entweder stillstehen odeir mit geringer Geschwiindigkeiit in, Richtung des eingezeichneten Pfeiles angetrieben werden. :auf dieseün Förderer 8 werden während- seines Stillstandes nacheinander Schichten a biss g abgelegt, deren jede immer nur eine Sorte enthält. Die Bieldung der Schichtsenn geschieht maschinell .mit Hilfe des sogenannten Missichbanidess io. Dieses wird von dem Zwischenförderer 6 aus ständig mittut beschickt. Es ist oberhalb i des. Kastenfis. 7 und, des Bandes, 8 in dessen Längsrichtung vorwärts und rückwärts verschiebhier und -Läuft in der jeweiligen Verschieberichtung um. An der einen SUisrnsei:te der durch die Schichten a biss g gebildeten Gutanhäufung ist ein etwa senkrecht gestillter, endloser Förderer i i angeordnet, der an der Außenseite mit M.ntnieshmern 12 versehen ist:. Während die Gutanhänfu g durch den langsam bewegten Gurt 8 langsam nach links bewegt wird, läuft der Förderer ii mit den M.itnchmern 12 um, und hierbei werden nacheinander von der Stirnseite lauter Schichten etwa gleicher Dicke abgetrennt. Jede dieser Schichten enthält gleichmäßig viel Gut von den Sorten a bis g. Das Gut fällt; nach unten in einen Trichter 13 und kommt dort in einem. schon weitgehend durchgemischten Zustand an. Mittels des. Gutiförderers 14 wird es dann nach aufwärts gefördert und einem zweiten Mischband 15 übergeben. Dieses arbeitet in der gleichen Weise wie das Band io und legt das dem Trichter 13 entnommene vorgeimischte Gut in lautier übereinanderliegenden Schichten in die Aufna,hmnebeihälter 16 ab. Beim Ausführungsbeispiel sind die Förderer io und die Kästen 7 mit den Bändern 8 doppelt vorgesehen. Diese Anordnung Trat den Zweck, ;einen kontinuierlichen Betrieb zu ermöglichen. Während mann an, der einten; Gutanhäufung mittels der Vorrichtung 11, 12" das Gut senkrecht zu den Schichten a bis g fortlaufend abtrennt, werden auf dem anderen Förderer 8 von neuem Schichten a. biss, g übereinandergel.egt. Die Verbindung der Bünden 8 mir dem Abtransport 14 erfolgt durch kurze Querbänder 17.
  • Das nach dein Fig. 3 und 4. stimmt in den Grundzügen mit dem Ausfühirungsleispiel nach Fig. i und :2 überein. Es sind: jedoch einige bauliche Abänderungen, ferner eine zusätzliche Ausbildung vorgesehen. So wird das. Gut nach diesem Ausführungsbeispiel zunächst einer Vorfeuchte 18 übergeben. Diesle wirft das- richtig vor-"feuchtete Gut auf einen Gu-rtförderer ig ab. Entlang diesem sind wiederum Arbeitsplätze :2 vorgesehen. Die Löserinnen, welche gleichzeitig immer nur die gleiche Sorte behandeln, übergeben die gelösten Blätter dem unterhalb angeordneten Gurtförderer 2o, welcher das Gut: einem Förderer 6 ü.bergibt, der es abwechselnd den Mischbändern io zuleitet. Die Vorrichtung zurr Bildung der über--, ina@n:derlieg enden Schichten und, zur Herstelung der Vormischun:g stimmt mit der nach Fig. i und 2 überein. In baulicher Abweichung ist statt der beiden kurzen Querbündeir 17 ein Querband 21 vor-,gesehen, welches dass vorgeimisch@te Gut, einem den Mischbändern io parallelen Förderer 22 übergibt. Dieser führt das, vorgeimisch.te Gut einer Mischtrommel 23 zu, in welcher es noch weiter durchgeimischt wird. Ein Förderer 24 .übergüb.ti dann die fertiggesitellte einheitliche Mischung dem M,i,schband 15 oberhalb der Kisten 16.
  • Sollte im übrigen auf letzte Feinheiten der Mischung Wert gelegt werden, so kann dem Förderer 2o noch eine-, Walze 25 werden, welche au,f ihrem Umfang mit Stiftren, versehen ist und im Überschuß gefördertes, Gut abstireift.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Mischen von Tabak u. dgl., bei der die verschiedenen Tabaksorten zunächst unvermischt in waagerechten Schichten in einem Behälter übereinander abgelegt wer-.den, der einen durch ein endloses Förderband gebildeten Boden aufweist und an dessen einer Stirnseite das, einliegende, Gut fortlaufend abgenommen und gegebenenfalls. weiteren Mischanlagen zugef ührt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschichtung der Tabaklageni jin genau gleichmäßiger Stärke mittels eineis an sich bekannten, von einer festen. Aufgabeste:lle aufs beschickten" hin und her bewegten, in der jeweiligen Verschieberichtung umlaufenden Brandes (io) erfolgt und für die Abnahme an der Stirnseite des Kastens. ein etwa senkrecht gestellter, die ganze Höhe der Tabakschicht einnehmend er endloser Förderer (ii) mit Mitnehmern (i2) zum Abstreifen des Tabaks angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet" da,ß zwei oder mehrere Käsiten (7) zur Aufnahme dar waagerechten Tabakschichten vorgesehen sind, die -wechselweise beschickt werden und denen ein gemeinsames Abtransportband (i4 b@zw. 2@i) zugeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 482 60i, 490 969, 4909701 58o 840; USA.-Patentschrift Nr. 964 5 i2.
DEK7215D 1940-12-25 1940-12-25 Einrichtung zum Mischen von Tabak u. dgl. Expired DE875320C (de)

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