DE87546C - - Google Patents

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DE87546C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Hohler Roststab.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1895 ab.
Längsschnitt
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an hohlen Roststäben und ist bestimmt, eine erhöhte Verbrennung der Feuergase herbeizuführen und dadurch eine Ersparnifs an Brennstoff zu erzielen.
Fig. ι bis 4 stellen eine Ausführungsform des Roststabes für Feuerrohrkessel dar und
Fig. 5 eine für Lokomotiv- oder ähnliche Kessel geeignete Form des Roststabes.
Fig. 6 bis 10 zeigen Querschnitte von verschiedenen Roststä'ben, welche sich für alle Arten von Kesseln, sowie auch für die Feuerung von Oefen eignen.
Fig. 11 und 12 geben einen
und eine Endansicht einer abgeänderten Form des Roststabes, welche besonders für kleine Feuerungen oder Roste geeignet ist, z. B. für stehende Dampfkessel, bei denen keine Feuerbrücke vorhanden ist.
Fig. 13 stellt im Aufrifs eine veränderte Form mit geneigten Lufteinlässen dar, und
Fig. 14 und 15 zeigen einen Mittelschnitt einer Ausführungsform für kleine Schiffskessel.
Der neue Roststab trägt aufser dem gewöhnlichen, der Länge nach durchgehenden Luftkanal α Durchbohrungen, Oeffnungen oder Lufteinlässe a\ welche an bestimmten Zwischenräumen, längs desselben und zwar am vortheilhaftesten an der unteren Seite angeordnet sind. Die Gesammtheit. der Weiten der Lufteinlässe entspricht der Weite des Luftkanals.
Sollen zwei oder mehr solcher Roststäbe mit ihren Enden an einander gelegt werden, so werden ihre zusammenstofsenden Enden so ausgearbeitet, dafs sie, wie bei ax ersichtlich, in einander passen.
a2 sind Rostbalken oder Auflager für die Roststäbe und b ist die Mündung des Luftkanals a.
Der hohle Roststab kann an der Stirnseite in ein vergröfsertes Mundstück b (Fig. 1) endigen, oder das Mundstück kann denselben Querschnitt wie der Kanal und die Oeffnung nach unten haben (Fig. 5). Das hintere oder Brückenende der Roststäbe für Kessel, welche eine Feuerbrücke c (Fig. 1) haben, ist derart geformt, dafs es auf das Auflager d unter der Brücke pafst und darauf ruht. Für Lokomotiv- und ähnliche Kessel jedoch (Fig. 5) trägt der Roststab eine obere Oeffnung h, während die Brücke an der Rückseite mit einer Oeffnung e oder einer Reihe von Oeffnungen von geeigneter Form versehen ist. Eine am besten aus feuerfesten Steinen oder Thon hergestellte Wand f wird in ihrer Lage durch Ansätze g auf den Roststäben gehalten und bildet einen Luftraum auf der Hinterseite des Feuers. Bei beiden genannten Anordnungen wird die heifse Luft aus dem Aschenfall durch die Oeffnungen al und den Kanal α der Roststäbe durch natürlichen oder anderen Zug in der durch die Pfeile angegebenen Richtung gesogen. Sie trifft die Flamme und Feuergase, welche über die Brücke streichen, und bewirkt dadurch eine erhöhte Verbrennung.
Der durch die Roststäbe ziehende Luftstrom hält dieselben kühl und verhindert infolge seiner Geschwindigkeit das Zusetzen der Luft-
einlasse α1, deren Weiten von der Art des Brennstoffes abhängen. Für gewöhnliche Kohle würde die Gesammtfläche aller Lufteinlässe in einem Roststabe dem Querschnitte des Kanals durch denselben gleich sein. Die Lufteinlässe sind vorzugsweise von konischer oder keilförmiger Form (Fig. i) und werden in gleicher Anzahl auf jeder Seite des Roststabes angebracht.
In einigen Fällen ist es rathsam, die Roststäbe mit Schwanzenden j (Fig. 11 und 12) zu versehen, zum Zwecke, die erhitzte Luft aus dem Aschenfall oder von unterhalb des Feuers nach der oberen Seite desselben am Ende der Feuerung zu führen.
In Fig. 13 sind die Lufteinlässe gegen das Brückenende des Roststabes geneigt angebracht, und in Fig. 15 ist ein einziger Einlafs in Schlitzform, welcher sich längs des ganzen Grates des Roststabes hinzieht, dargestellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Hohler, an beiden Enden offener Roststab, gekennzeichnet durch die Anordnung von Oeffnungen oder Längsschlitzen an den Seiten oder an der unteren Fläche, zum Zwecke, die heifse Luft aus dem Aschenfall in den Roststabkanal anzusaugen und sie auf diese Weise nach der oberen oder hinteren Seite der Feuerbrücke zu führen.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Roststabes, darin bestehend, dafs das hintere Ende desselben aufwärts gebogen ist, zum Zwecke, die Luft aus dem Aschenfall nach der oberen hinteren Seite des Feuerraumes zu führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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