DE875552C - Einrichtung zum Anlassen von Gluehkathoden, insbesondere von Senderoehren - Google Patents

Einrichtung zum Anlassen von Gluehkathoden, insbesondere von Senderoehren

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Publication number
DE875552C
DE875552C DES6087D DES0006087D DE875552C DE 875552 C DE875552 C DE 875552C DE S6087 D DES6087 D DE S6087D DE S0006087 D DES0006087 D DE S0006087D DE 875552 C DE875552 C DE 875552C
Authority
DE
Germany
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heating element
current
choke
remanence
voltage
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Expired
Application number
DES6087D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Fiss
Otto Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/52Circuit arrangements for protecting such amplifiers
    • H03F1/54Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only
    • H03F1/544Protection of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anlassen von Glühkathoden, insbesondere von Senderöhren ' Es ist bereits eine Einrichtung zum Anlassen von Glühkathoden, insbesondere von Senderöhren, vorgeschlagen worden, bei der dem Heizelement der Glühkathode, welches unmittelbar oder über Gleichrichter aus einem Wechselstromnetz gespeist wird, eine Drosselspule vorgeschaltet ist, die in Abhängigkeit von dem Widerstand des Heizelementes derart vormagnetisiert wird, daß der Heizstrom, beginnend mit einem niedrigen Wert, selbsttätig nach einer vorgegebenen Anlaßkurve bis in die Nähe des Betriebswertes ansteigt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung dieser Einrichtung und beruht auf der Erkenntnis, daß beim Einschalten, wenn keine besonderen Maßnahmen ergriffen werden, während etwa einer halben Periode ein Stromstoß in dem Heizelement entsteht, der wesentlich größer ist als der durch die Anlaßkurve vorgegebene Anfangsstromwert. Dieser Einschaltstromstoß hat seine Ursache darin, daß die Drossel infolge der vorangegangenen Vormagnetisierung in einer früheren Betriebsperiode noch eine gewisse Remanenz besitzt. Da durch den Einschaltstromstoß, der die kalte Kathode trifft, eine starke, stoßartige mechanische Beanspruchung des Heizelementes hervorgerufen wird; besteht die Erfindung darin, daß Mittel vorgesehen sind, die den den Einschaltstromstoß erhöhendenEinfluß der Remanenz der Drossel beseitigen oder wenigstens auf ein unschädliches Maß herabsetzen.
  • Für die Durchführung der Erfindung gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. So kann man beispielsweise die Drossel so bemessen, daß der beim Einschalten der kalten Kathode infolge- der Remanenz auftretende Stromstoß den zulässigen Anfangsstromwert nicht erreicht. Eine solche Bemessung der Drossel hat jedoch zunächst zur Folge, daß mach dem Abklingen des' Remänenzstoßes der Anlaßstrom auf einen Wert zurückgeht, der wesentlich tiefer liegt als die vorgeschriebene Anlaßkurve und dementsprechend zum Anheizen: der Röhre nicht mehr ausreicht. Es wird infolgedessen unmittelbar nach dem Abklingen des Resonanzstromstoßes die Vormagnetisierung künstlich so weit gehoben, daß der anschließende .Strom wieder auf der vorgeschriebenen Anlaßkurve liegt. Man:- kann zu diesem Zweck eine Zusatzspannung in den _Vormagnetisierungsstromkreis einschälteh, die den Vormagnetisierungsstrom hinreichend vergrößert. Der Einschaltzeitpunkt dieserZusatzspannung kann entweder durch eine Zeitverzögerungseinrichtüng oder dadurch festgelegt werden; daß die Einschaltung in Abhängigkeit von dem Heizstrom selbst erfolgt.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß das Heizelement beim Einschalten zunächst durcheinen Parallelweg überbrückt bzw. kurzgeschlossen wird, so daß der Remanenzstromstoß über diesen Parallelweg und:.nicht über das Heizelement fließt. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, den das Heizelement speisenden Transformator, bei Speisung über Gleichrichter also den Gleichrichtertransformator, primärseitig kurzzuschließen. Eine solche Anordnung ist in der Zeichnung dargestellt. Das Heizelement einer Senderöhre i ist über einen Gleichrichter 4 an die Sekundärwicklung 42 des Transformators angeschlossen, dessen Primärwicklung 41 aus dem Drehstromnetz 2 gespeist wird und in ihrem Sternpunkt die Arbeitswicklungen 5 der Regeldrosseln enthält. Die Gleichstromerregerwicklungen 6 sind während des Anlassens an die Spannung an dem Heizelement der Röhre i angeschlossen. Parallel zu den Primärwicklungen 4i des Gleichrichtertransformators liegen nun die Arbeitskontakte 44 eines `Schüftzes 43. Dieses Schütz besitzt außerdem einen Hilfskontakt45, der sich gemein=-sam mit den Arbeitskontakten 44 schließt und .der mit der Erregerspule des Hauptschützes46 in Reihe geschaltet ist. Das Hauptschütz 46 besitzt seinerseits außer seinen Arbeitskontakten 47 noch Hilfskontakte 48 und 49, von denen der erstere -in abgefallenem, der letztere in angezogenem Zustand geschlossen ist. Über den Hilfskontakt 48 des Hauptschützes wird die Erregerwicklung des Hilfsschützes 43 an Spannung gelegt, sobald der Steuerschalter So geschlossen wird.. Beim Schließen des Steuerschalters 50 zieht infolgedessen zunächst nur das Hilfsschütz 43 an, während die Spule des Hauptschützes 46 erst dann erregt wird, wenn das Hilfsschütz 43 in angezogenem Zustand seinen Hilfskontakt 45 geschlossen hat. Bei dem darauf erfolgenden Schließen des Hauptschützes 46 öffnet sich aber dessen Hilfskontakt 4.8, so daß das Hilfsschütz 43' wieder abfällt. Das Hauptschütz 46 "hält sich,- solange der - Steuerschalter 5o geschlossen bleibt, über seinen Hilfskontakt 49 selbst und fällt erst ab,.wenn .der Steuerschalter 5o wieder geöffnet wird.,Auf diese Weise wird erreicht, daß im ersten Augenblick nach dem Einschalten des Steuerschalters 5o zunächst zwar die Arbeitswicklungen 5 der Regeldrosseln von- Wechselstrom durchflossen werden, ohne daß jedoch das Heizelement der Röhre i Spannung erhält. Das Hilfsschütz 43 kann gegebenenfalls mit einer Einrichtung zur Verzögerung des Abfallens versehen werden, indem beispielsweise ein; kleiner Kondensator zur Schutzspule parallel geschaltet wird. Wird das Schütz mit Gleichstrom gesteuert, so genügt eine Dämpferwickluna oder eine ähnliche Einrichtung.
  • Die Anordnung kann in ähnlicher Weise auch so getroffen «,erden, daß der Gleichrichter bzw. das Heizelement überhaupt erst zugeschaltet wird, wenn die Drosselspulen bereits eine Zeitlang, d. 1i. mindestens während einer Halbwelle, von Wechselstrom durchflossen worden sind.
  • Man kann auch die Remanenz von vornherein dadurch beseitigen, daß man vor jedesmaligem Abschalten des Heizelementes zunächst die Gleichstromerreguii:g der Drosseln abschaltet und somit die Drosseln kurzzeitig ohne Vormagnetisierung betreibt. Schließlich kann man auch die Regeldrosseln reit einem kleinen Luftspalt versehen, der die Remanenz praktisch unwirksam macht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i-. Einrichtung zum Anlassen von unmittelbar oder über Gleichrichter aus einem Wechselstromnetz gespeisten Glühkathoden durch Vermindern, des der Glühkathode vorgeschalteten Widerstandes, indem in dem Wechselstromkreis eine mit einer Gleichstromerregerwicklung ausgerüstete Induktivität liegt, deren Vorerregung von der Spannung bzw. dem Strom des Glühkathodenheizelementes abhängt, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die den den Einschaltstromstoß erhöhenden Einfluß der Remanenz der Drossel beseitigen oder auf ein unschädliches Maß herabsetzen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel so bemessen ist, daß der infolge der Remanenz auftretende Einschaltstromstoß bei dem dem kalten Heizelement entsprechenden Vormagnetisierungsstrom den zulässigen Anfangsstromw ert nicht überschreitet und daß nach Abklingen des Remanenzstromstoßes die Vormagnetisierung, z. B, durch Einschalten einer Zusatzspannung, so erhöht wird, daß der Strom in dem Heizelement auf den durch die Anlaßkurve gegebenen Wert ansteigt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einschalten des Heizelementes dieDrossel allein anWechselspannung gelegt wird.
  4. 4: Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschaltstromstoß über einen Parallelweg des Heizelementes geführt wird:
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch- gekennzeichnet, daß der Parallelweg durch vorübergehendes Kurzschließen der Primärseite des das Heizelement speisenden Transformators gebildet wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Kurzschließen des Transformators dienendes Schütz ein Schließen des Hauptschalters nur zuläßt, wenn es selbst geschlossen ist und durch das Schließen des Hauptschalters mit Verzögerung wieder geöffnet wird..
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Abschalten des Heizelementes die Gleichstromerregung der Drossel unterbrochen wird. S. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel einen kleinen Luftspalt besitzt.
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