DE875595C - Schwungrad mit einem starr mit den Speichen verbundenen Innenkranz und einem auf diesem aufgespannten Schwungring - Google Patents

Schwungrad mit einem starr mit den Speichen verbundenen Innenkranz und einem auf diesem aufgespannten Schwungring

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DE875595C
DE875595C DEV1249D DEV0001249D DE875595C DE 875595 C DE875595 C DE 875595C DE V1249 D DEV1249 D DE V1249D DE V0001249 D DEV0001249 D DE V0001249D DE 875595 C DE875595 C DE 875595C
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DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
ring
inner rim
flanges
elastic rods
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Expired
Application number
DEV1249D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Meissner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/30Flywheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Schwungrad mit einem starr mit den Speichen verbundenen Innenkranz und einem auf diesem aufgespannten Schwungring Die Erfindung betrifft Schwungräder mit einem mit den Speichen radial unnachgiebig verbundenen Kranz, weiterhin Innenkranz genannt, auf dein der ,die. eigentlichen Schwungmassen enthaltende Schwungring durch Schrumpfen oder Spannen befestigt ist. Eine derartige Bauart weisen beispielsweise viele Schwungräder für Kraftmaschinen auf, ferner die Polräder von Stromerzeugern und neuerdings auch die Rohrturbinen, deren Laufradkranz das Polrad des 'von derTurbine angetriebenen Stromerzeugers trägt, wobei die Laufradschaufeln die Speichen des Schwungrades bilden. Wenn ein Schwungrad mit hohen Umfangsgeschwindigkeiten laufen muß, wie dies insbesondere bei Wasserturbinen beim Durchgehen vorkommt -und wobei die Drehzahl beispielsweise bis auf das Dreifache der Betriebsdrehzahl steigen kann, dann erreicht die durch die Fliehkraft hervorgerufene radiale Ausweitung des Schwungringes und des mit ihm verbundenen Innenkranzes recht beträchtliche Werte. Die Speichen, mit <lein Innenkranz radial unnachgiebig verbunden, müssen dieser Aufweitung durch Dehnung in radialer Richtung folgen und erleiden dadurch sehr große, häufig sogar unzulässig hohe Spannungen. Das Befestigen des Schwungringes auf dem Innenring durch starkes Schrumpfen oder Spannen würde diese großen Zugspannungen in den Speichen ganz oder mindestens zum Teil durch Druckspannungen ersetzen, die jedoch ebensowenig erwünscht sind wie die Zugspannungen. Man 'hat schon vorgeschlagen, diese Beanspruchungen durch Zwischenschalten einer Dehnstrecke zwischen jede Speiche und,den Innenkranz in Gestalt einer Feder zu verringern. Diese Maßnahme hat wohl Erfolg, bereitet aber wegen der erforderlichen Stärke und des damit verbundenen Platzbedarfs der Federn häufig große Schwierigkeiten.
  • Gemäß der Erfindung wird nun an Schwungrädern mit einem starr mit den Speichen verbun-,denen Innenkranz und einem auf diesem aufgespannten Schwungring vorgeschlagen, daß der Schwungring mit dem Innenkranz über eine große Anzahl von gleichmäßig über :den Umfang verteilten, axial gerichteten elastischen Stäben verbunden ist, die mit ihren Enden in axialen Bohrungen von Ringflanschen ,am Innenkranz bzw. am Schwungring und zwischen ihren Endpunkten, vorzugsweise mit ihrer Mitte, in axialen Bohrungen eines Ringflansches am Schwungring bzw. am Innenkranz liegen. Die Federn oder federnden Elemente sind demnach nicht mehr an den räumlich begrenzten Verbindungsstellen zwischen jeder Speiche und dem Innenkranz, sondern in großer Anzahl längs des gesamten. Umfanges zwischen Innenkranz und Schwungring angeordnet. Bei der großen Zahl der elastischen Stäbe, beispielsweise bei einem Rad von 5 m Durchmesser mindestens 3oo Stück, wird ihre Dicke sehr gering, und sie lassen sich leicht unterbringen. Der Schwungring umgibt,den Innenkranz mit radialem Zwischenraum und ist gegen denselben,durch die federnden Stäbe zentriert. Wenn sich der Schwungring beim Umlaufen aufweitet, biegen sich fie elastischen Stäbe gleichmäßig durch, ohne daß auf die Speichen unzulässig hohe Kräfte ausgeübt werden.
  • Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes dienen zur Lagerung ,der elastischen Federstäbe vorgesehene Ringflansche des Innenkranzes oder/und,des Schwungringes gleichzeitig izur gegenseitigen radialen Führung zwischen Innenkranz und Schwungring. Vorzugsweise zwei achssenkrechte Flächen von Ringflanschen liegen an. entsprechenden Gegenflächen des jeweils anderen Schwungradteiles an und verhindern ohne Anordnung zusätzlicher Bauteile axiale Verschiebungen zwischen Innenkranz und Schwungring, während ,die gegenseitigen radialen Bewegungen nicht behindert werden.
  • Eine weitere Fortbildung des Schwungrades besteht darin, daß der Schwungring in einen leichten Grundring und einen schweren, die Hauptmasse tragenden Außenring unterteilt ist und daß der bzw. die Ringflansche mit den axialen Bohrungen für die Federstäbe in dem leichteren Grundring angeordnet sind, Diese Teilung ergibt herstellungstechnisch bedeutende Vorteile. Weiterhin ermöglicht dies ein Aufschrumpfen oder Aufspannen des Außenringes auf den Grundring, wodurch letzterer zusammengepreßt wird- und die Biegungsstäbe entgegengesetzt zu der durch die Fliehkräfte bewirkten Biegungsrichtung durchgebogen werden. Beim Umlauf des Schwungrades beginnen sich die Teile des Schwungringes aufzuweiten, und zwarder schwerere Außenring mehr als der leichte Grundring. Hierdurch nimmt die durch die Vorspannung erzeugte Durchbiegung .der- elastischen Stäbe ab und geht mit zunehmender Drehzahl durch den Wert Null in die entgegengesetzte Richtung über. Durch diese besondere Ausbildung werden die höchsten auftretenden Beanspruchungen der Biegestäbe, des Grundringes und der Speichen wesentlich herabgesetzt.
  • An breiten Schwungrädern besteht eine günstige Fortbildung des Erfindungsgegenstandes darin, .daß zwei oder mehrere Reihen von am Umfang verteilten elastischen Stäben sowie entsprechende zu ihrer Lagerung dienende Ringflansche des Innenkranzes und des Schwungringes bzw. Grundringes in axialer Richtung nebeneinander angeordnet sind.
  • Bei .größeren Kräften besitzen die die Enden der elastischen Stäbe aufnehmenden Bohrungen in den Flanschen des Innenkranzes und Schwungringes bzw. Grundringes in vorteilhafter Weise Aufweitungen zum Vermeiden schädlicher Kantenpressung, wobei die Aufweitungen vorzugsweise den Biegelinien .der elastischen Stäbe angepaßt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch den Kranz eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Rohrturbinenlaufrades als Ausführungsbeispiel dargestellt. Der als Innenkranz dienende Lau.fra@dkranz z des hier dargestellten sehr breiten Laufrades ist neben radialer Teilung auch axial in zwei Teile unterteilt und mit den Flanschen 2 und 3 zusammengeschraubt. Zwischen seinen beiden Stirnflanschen 4 und 5 ist der Grundring 6 mit dem Außenring (Polring) 7 radial geführt. Der Grundring ist mit den Flanschen 8 und 9 versehen. Die in zwei Reihen gleichmäßig über den Radumfang verteilten elastischen Stäbe 16 und 17 sind mit ihren Enden in Bohrungen ro, fr, x2 und 13 der Flansche 2, 3, 4 und 5 des Innenkranzes (Laufradkranzes) und in der Mitte in Bohrungen 14, 15 der Flansche 8, 9 des Grundringes angeordnet. Zur Vermeidung zu hoher Kantenpressungen sind sämtliche Bohrungen entsprechend den Stabdurchbiegungen aufgeweitet. Sollte sich eine Belastung der Biegestäbe außerhalb ihrer Mitte in besonderen Fällen als günstiger erweisen, so liegt nichts im Wege, die Lage der diesbezüglichen Flansche des Grundringes entsprechend zu wählen. Der Raum zwischen dem Laufradkranz und dem Grundring wird zur Schmierung der Stäbe und der Bohrungen zweckmäßig mit einem geeigneten Schmiermittel angefüllt; die hierzu noch erforderlichen Dichtungen und anderen Vorkehrungen sind nicht dargestellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE? z. Schwungrad mit einem starr mit den Speichen verbundenen Innenkranz und einem auf fiesem aufgespannten Schwungring, -dadurch gekennzeichnet, daß der Schwungring (6, 7) mit dem Innenkranz (z) über eine große Anzahl von gleichmäßig über den Umfang verteilten, axial gerichteten .elastischen Stäben (i6, 17) verbunden ist, ,die mit ihren Enden in axialen Bohrungen (io, 1i, 12, 13) von Ringflanschen (2, 3, 4., 5) am Innenkranz bzw. am Schwungring und zwischen ihren Endpunkten, vorzugsweise mit ihrer Mitte, in axialen Bohrungen (i4, 15) eines Ringflansches (8, 9) am Schwungring bzw. am Innenkranz liegen.
  2. 2. Schwungrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung der elastischen Stäbe vorgesehene Ringflansche (4,5) .des Innenkranzes oder/und des Schwungringes gleichzeitig ;zur gegenseitigen radialen Führung zw ischen Innenkranz und Schwungring dienen.
  3. 3. Schwungrad nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwungring in einen leichten Grundring (6) und einen schweren Außenring (7) unterteilt ist und :der bzw. die Ringflansche (8, 9) mit den axialen Bohrungen für die Federstäbe in dem leichteren Grundring angeordnet sind. q.. Schwungrad nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrereReihen am Umfang verteilter elastischer Stäbe sowie entsprechende zu ihrer Lagerung dienende Ringflansche des Innenkranzes und des Schwungringes bzw. Grundringes in axialer Richtung nebeneinander angeordnet sind. 5. Schwungrad nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der die elastischen Stäbe aufnehmenden Bohrungen in den Flanschen des Innenkranzes und des Schwungringes bzw. Grundringes Aufweitungen zum Vermeiden schädlicher Kantenpressung besitzen, die vorzugsweise den Biegelinien der elastischen Stäbe angepaßt sind.
DEV1249D 1943-04-21 1943-04-21 Schwungrad mit einem starr mit den Speichen verbundenen Innenkranz und einem auf diesem aufgespannten Schwungring Expired DE875595C (de)

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