DE875833C - Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhoehung ihrer elektrischen Leitfaehigkeit - Google Patents
Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhoehung ihrer elektrischen LeitfaehigkeitInfo
- Publication number
- DE875833C DE875833C DEW7047A DEW0007047A DE875833C DE 875833 C DE875833 C DE 875833C DE W7047 A DEW7047 A DE W7047A DE W0007047 A DEW0007047 A DE W0007047A DE 875833 C DE875833 C DE 875833C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- heating
- conductive
- electrical conductivity
- increase
- order
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B1/00—Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
- H01B1/06—Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of other non-metallic substances
- H01B1/08—Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of other non-metallic substances oxides
Landscapes
- Discharge Lamp (AREA)
Description
- Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhöhung ihrer elektrischen Leitfähigkeit Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden chemischen: Verbindungen wie man sie z. B. im N'ernststift oder Auermasse vorfindet, zwecks Erhöhung ihrer elektrischen Leitfähigkeit.
- Die bisher verwendeten Verfahren bestanden darin, daß man diese Verbindungen, die unter einer elektrischen Spannung standen, mittels einer Flamme oder elektrisch aufgeheizter Metallwendel erwärmte und sie so zum elektrischen Leiter gemacht hat.
- Die Nachteile der bekannten Verfahren liegen hauptsächlich darin, .daß sie sehr unhanidlich sind und meistens zwei Energiequellen benötigen. Ferner müssen diese Metallverbindungen, die meistens als Stäbchen oder Röhrchen ausgebildet sind, frei in Luft glühen. Aus diesem Grund müssen d.ie elektrischen Anschlüsse aus, Platin sein.
- Weiterhin glühen diese Körper frei in Luft sehr ungleichmäßig, weil sie sehr auf Temperaturschwankungen empfindlich sind und stärkere Abkühlunig z. B. durch Zugluft sie zum Erlöschen bringt.
- Die Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Sie besteht -darin, daß der Nichtleiter bzw. Halbleiter durch eine elektrische Gasentladung, deren Achsentemperatur mindestens 8oo° C hat, aufgeheizt wird. Der Nicht- bzw. Halbleiter ist zweckmäßig -als Stäbchen oder. Röhrchen ausgebilldet und axial im Entladungsrohr eingebaut. Das Stäbchen oder Röhrchen; ist m-it den Elektroden des Entladungsgefäßes leitend verbunden. Zweckmäßig wird das elektrische Gasentladungsgefäß als Hochdruckentladungslampe mit selbstaufgeheizten Oxydkathoden ausgebildet. Das Gefäß kann aus Glas, Quarz oder ähnlichem Material bestehen. Es kann ein Edelgas, Metalldampf oder ein Gemisch von beiden enthalten. Da oder elektrische Widerstand .der Gasentladung wie auch des Nicht- bzw. Halbleiters eine negative Charakteristik besitzt, wird zur Begrenzung des Entladungsstromes für beide Entladungen ein und derselbe Vorwiderstand verwendet.
- Der Vorgang (der Aufheizung ist folgender: Beim Einschalten des elektrischen Stromes zündet das Entladungsrohr und brennt kurze Zeit als eine Niedendruckentlädung: I-urz :darauf werden die Oxydkathoden aufgebeizt, der Gas- bzw. Dampfdruck wird durch ,die Entladungswärme erhöht, die Lampe arbeitet nun als Hochdruckentladung, und nun beginnt die Aufheizung :des Nichtleiters bzw. Halbleiters bis .auf eine Temperatur von z. B. 9oo° C. Bei dieser Temperatur wird der Nicht-bzw. Halbleiter zu einem elektrischen. Leiter. Der gesamte elektrische Strom fließt von nun an durch diese Metallverbindung, z. B. Nernststift. Die Gasentladung erlischt. Der Brenner arbeitet nur als Temperaturstrahler. Bei etwaigem Erlöschen des Brenners setzt sofort die Gasentladung ein und der Stift oder das Röhrchen wird wieder aufgeheizt und zum Glühen gebracht.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Aufheizen, von elektrisch nicht oder schwach leitenden chemischen Verbindungen, wie slie z. B. im Nernststift vorhanden sind, zwecks Erhöhung ihrer elektrischen Leitfähigkeit,dadurch gekennzeichnet, daß die Aufheizung durch eine elektrische Gas- oder Metalldampfentladung, deren Achsentemperatur mit der erforderlichen Aufhei-ztemperatur mindestens übereinstimmt, stattfindet.
- 2. Verfahren, nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß :der Mchtleiter bzw. Halbleiter in Stäbchen- oder Röhrchenforrn ausgebildet ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, da:ß der Nicht- bzw. Halbleiter axial gelagert ist.
- 4.. Verfahren nach Anspruch r, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nicht- bzw. Halbleiter mit den Elektroden des Entladungsgefäßes leitend verbunden ist.
- 5. Verfahren nach Anspruch i, 2, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß der Nicht- bzw. Halbleiber in einem Glas-, Quarz- oder ähnlichem Hochdruckentladungsgefäß- uneergebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW7047A DE875833C (de) | 1951-10-31 | 1951-10-31 | Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhoehung ihrer elektrischen Leitfaehigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW7047A DE875833C (de) | 1951-10-31 | 1951-10-31 | Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhoehung ihrer elektrischen Leitfaehigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE875833C true DE875833C (de) | 1953-05-07 |
Family
ID=7593417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW7047A Expired DE875833C (de) | 1951-10-31 | 1951-10-31 | Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhoehung ihrer elektrischen Leitfaehigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE875833C (de) |
-
1951
- 1951-10-31 DE DEW7047A patent/DE875833C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE875833C (de) | Verfahren zum Aufheizen von elektrisch nicht oder schwach leitenden Verbindungen zwecks Erhoehung ihrer elektrischen Leitfaehigkeit | |
| DE668589C (de) | UEberspannungskurzschliesser, insbesondere Strombruecke fuer elektrische Reihengluehlampen | |
| DE604986C (de) | Entladungsroehre mit durch die Entladung geheizten Gluehelektroden und Gas- oder Dampffuellung | |
| DE1213669B (de) | Gluehkerze mit einem elektrischen Widerstandsheizelement aus Siliziumkarbid | |
| DE756326C (de) | Elektrische Entladungslampe mit Edelgasgrundfuellung | |
| DE722565C (de) | Einrichtung zum Zuenden von elektrischen Niederdruckentladungsleuchtroehren fuer Netzspannungsbetrieb | |
| DE832925C (de) | Zuend- und Betriebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere netzspannungsbetriebene Leuchtstofflampen | |
| DE590127C (de) | Elektrische Entladungslampe mit zwei ueber Vorschaltwiderstaende parallel an derselben Stromquelle liegenden Entladungsstrecken | |
| AT151907B (de) | Elektrische Hochdruckdampfentladungslampe. | |
| DE566841C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gluehkathoden | |
| DE925900C (de) | Zuend- und Betriebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren | |
| AT159296B (de) | Elektrische Heizeinrichtung. | |
| DE588602C (de) | Elektrische Metalldampflampe mit Gasgrundfuellung und im Betriebe gluehenden Elektroden, bei der die Stromzufuehrungsdraehte in vom Entladungsgefaess nach aussen vortretenden Ansaetzen eingeschmolzen oder eingekittet sind | |
| DE238475C (de) | ||
| US2579366A (en) | Control circuit for multiple high resistance ignition electrode | |
| DE410599C (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Widerstaenden | |
| AT100114B (de) | Elektrische Entladungsvorrichtung. | |
| DE711438C (de) | Elektrische Mischlichtlampe, bestehend aus einer Hochdruckentladungsroehre und einem als Vorschaltwiderstand dienenden Gluehdraht | |
| DE618044C (de) | Verfahren zum Zuenden von gleichstromgespeisten elektrischen Gas- oder Dampfentladungsroehren | |
| DE828044C (de) | Elektronenblitzroehre | |
| DE1589172C (de) | Verfahren zur Verbesserung der Raumtemperatur-Leitfähigkeit eines Lampenglühkörpers vom Nernst-Typ | |
| DE311347C (de) | ||
| DE813177C (de) | Elektrische Gluehlampe mit Gluehkoerper aus Stoffen mit negativem Temperaturkoeffizienten | |
| DE831711C (de) | Elektrische Entladungslampe mit Gluehelektroden und Gas-und/oder Dampffuellung von vorzugsweise sehr hohem Druck | |
| DE865762C (de) | Elektrische UEberdruckentladungslampe mit festen Gluehelektroden |