DE875907C - Siebvorrichtung - Google Patents

Siebvorrichtung

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Publication number
DE875907C
DE875907C DEP32444A DEP0032444A DE875907C DE 875907 C DE875907 C DE 875907C DE P32444 A DEP32444 A DE P32444A DE P0032444 A DEP0032444 A DE P0032444A DE 875907 C DE875907 C DE 875907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
mass
sieve
primary mass
primary
Prior art date
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Expired
Application number
DEP32444A
Other languages
English (en)
Inventor
George Harry Strain
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE875907C publication Critical patent/DE875907C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebvorrichtung Bei einer bekannten Siebvorrichtung ist ein starres Element oder eine Primärmasse vorgesehen, auf die eine Wechselbewegung mit senkrechter Komponente übertragen wird. Auf dieser Primärmasse ist ein. Sieb oder eine Sekundärmasse derart befestigt, daß sie für gewöhnlich in Berührung mit der Primärmasse gehalten wird, und zwar durch Federkraft od. dgl., sich aber frei entgegen dieser Kraft, und zwar fort aus der Berührungslage, bewegen kann. Die Aufwärtsbewegung des Siebes wurde plötzlich angehalten und durch Zusammenstoß mit einem Amboß oder der Primärmasse umgekehrt, wobei das Sieb selbst seine Schwingungsbewegung von der Primärmasse aus erhielt. Dabei wurde der Berührungsstoß durch die Zwischenlage von Gummipolstern zwischen die aufeinandertreffenden Massen gemildert. In der Praxis hat sich nun herausgestellt, daß diese Gummipolster nur zum Teil befriedigend afbeiten. Nach der Erfindung werden sie deshalb durch Pufferfedern ersetzt, die die Verzögerung und Beschleunigung der Sekundärmasse beim Annähern an die oder Zurückweichen von der Primärmasse festlegen. Bei einer praktischen Ausführung ist dabei die Primärmasse in eine Mehrzahl von getrennten und gleichzeitig betriebenen Einheiten aufgeteilt. Die Pufferfedern können in Gruppen unterteilt sein, wobei sie gleichzeitig oder hintereinander wirksam werden können.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. z zeigt eine Seitenansicht einer Maschine, bei der die Siebimpulse senkrecht zur Siebfläche verlaufen; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 13-B in Fig. i ; -Fig. 3 stellt einen Grundriß der Maschine dar; Fig. 4 veranschaulicht die Seitenansicht einer anderen Siebvorrichtung, bei der die Impulse geneigt zur Siebfläche verlaufen; Fig. 5 gibt die Seitenansicht einer Vorrichtung wieder, bei der die Primärmasse in zwei Teile aufgeteilt ist.
  • Nach den Fig. i bis 3 erfolgt der Antrieb der Vorrichtung durch ehren Motor ja , der eine exzentrische Antriebswelle i in Drehung versetzt. Mit Hilfe der Triebstangen 2 wird die Primärmasse 3 in Schwingung versetzt. Diese Masse ist an parallelen Blattfedern 4 befestigt. In der Nähe der Mitte der Längsseiten 7 des Siebbehälters 6 sind Pufferfedern 5 angeordnet, die einstellbar-mit .der Masse 3 über Schrauben in Verbindung stehen, wobei die Schrauben es ermöglichen, die Federn in oder außer Anlage mit dem Behälter 6 zu bringen.
  • Der Siebbehälter 6 wird in seiner Lage gegenüber der Primärmasse 3 durch querlaufende Blattfedern 9 gehalten, die zusammen mit den erstgenannten Blattfedern 4 und den Pufferfedern 5 dazu beitragen, die natürliche Schwingung oder Eigenschwingung des Behälters festzulegen.
  • Die Blattfedern 9 kuppeln den Siebbehälter an einen feststehenden Gestellteil 1.2, so daß die Lage des Behälters in sicherer Weise bewahrt wird. Der Behälter ist mit der Primärmasse 3 durch Spannungsfedern io gekuppelt, über die die Energie der Primärmasse unmittelbar- zum Behälter 6 übertragen wird. Der Behälter ist ebenfalls mit einem besonders errichteten feststehenden Gestell gekuppelt, zu dem die schon erwähnten Gestellteile 12 gehören. Diese Kupplung erfolgt durch Spannungsfedern i i, die dem Zweck dienen, den Behälter gegenüber dem feststehenden Gestell anzuheben oder abzusenken.
  • Bis auf die Blattfedern können alle Federn eingestellt werden. Die Blattfedern 4 für die Primärmasse und die Blattfedern 9 für dem Behälter sind nun so angeordnet und eingestellt, daß diese Teile der Vorrichtung entlastet werden, sobald sich die Vorrichtung in Ruhe befindet. In diesem Zustand sind die Blattfedern der geringsten Biegungskraft ausgesetzt. Dagegen wird ihre Beanspruchung erhöht, sobald die Vorrichtung in Betrieb kommt.
  • Wenn alle Pufferfedern zu allen Betriebszeiten in Anlage mit dem Behälter arbeiten, stellt die Bewegung des Behälters eine ihrer Art nach einfache harmonische dar. Die Amplitude wird dabei durch die natürliche Frequenz beeinflwßt, welche sich ergibt, wenn alle Federn in Berührung oder in Verbindung mit dem Behälter sind.
  • Nimmt man f'ü'r die Primärmasse eine konstante Amplitude und Schwingungsfrequenz an, so wird die Amplitude des Behälters größer, sobald dessen natürliche Frequenz sich der Frequenz der Primärmasse nähert, Durch Verminderung oder Steigerung der Eigenschwingung des Behälters, d. h. durch Einsetzen schwächerer oder stärkerer Federn, kann nun die Amplitude des Behälters auf einen Betrag herabgesetzt werden, der ein wenig größer ist als der der Primärmasse. Bei richtiger Auswahl der Federn kann die Bewegung des Behälters beim Vibrieren unter i4oo Schwingungen in der Minute etwa 12 mm betragen. Bei dieser Geschwindigkeit und :Bewegung erreicht der Behälter eine größere Beschleunigung als die, welche die Schwerkraft verursachen würde, so daß das zu siebende Material rein. von der Siebfläche8 ohne Zuhilfenahme von Stößen- abgeworfen werden kann. Mit Hilfe dieser Einrichtungen läßt sich die Beschleunigung des Behälters also so festlegen, daß sie den Bedürfnissen des zu siebendem Materials entspricht.
  • Werden dagegen Stoßwirkungen gewünscht, so können die Pufferfedern 5 so eingestellt werden, daß sie sich beim Niedergang des Behälters von diesem trennen und erst wieder beim Hochgang des Behälters auftreffen. Der Abstand oder die Periode der Verzögerung wird dabei durch die Steifheit der Pufferfedern bestimmt.
  • Werden die Pufferfedern so eingestellt, daß die zweite der ersten ein wenig vorauseilt usw., so wird der Vorgang des Sichtrennens vom Behälter zunehmen und das Wiedervereinigen derart vor sich gehen, daß die Verzögerung oder Stoßcharakteristik über einen beträchtlichen. Arbeitsbereich in nutzbringender Weise verändert werden kann.
  • Wenn, wie es bei der beschriebenen Vorrichtung der Fall ist, die Siebimpulse senkrecht zur Siebfläche verlaufen, muß die Vorrichtung etwas geneigt gestellt werden, um ein Entlangwandern des Materials an der Siebfläche herbeizuführen. Bei der geänderten Ausfii!hrung nach Fig. 4. ist dies nicht erforderlich. Hier verlaufen die Siebimpulse geneigt zur Siebfläche. Der Behälter kann deshalb in waagerechter Lage arbeiten.
  • Fig. 5 zeigt noch eine Anordnung, bei der die Primärmasse in zwei Hälften 3a und 3b aufgeteilt ist. Entsprechend sind zwei Sätze von Blattfedern 4a und 4b und zwei Sätze von Pufferfedern 5a und 5b vorgesehen. Beile Hälften der Masse 3 werden jedoch von einer einzigen Welle i und von einem Ausgleichgestänge 13 angetrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Siebvorrichtung mit einer auf Federn gelagerten und im wesentlichen geradlinigen Schwingungen ausgesetzten Primärmasse und einem eine Sekundärmasse bildenden Siebteil, der durch die Primärmasse über Federn in Schwingungen versetzt wird, die die Sekundärmasse halten und sie zurPrimärmasse hinziehen, der Art, daß die'Rewegung der Sekundärmasse zur Primärmasse hindurch Zusammenprall aufgehalten und umgekehrt werden: kann, dadurch gekennzeichnet, daß Pufferfedern (5) zwischen die beiden Schwingmassen (3, 6) eingesetzt sind, um die Verzögerung der Sekundärmasse (6) vor dem Zusammenprall und ihre Beschleunigung nach dem Zusammenprall zu beeinflussen.
  2. 2. Siebvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferfedern (5) einstellbar an die Prirnärtnasse (3) angesetzt sind. 3. Siebvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferfedern (5) in Gruppen angeordnet sind und gleichzeitig oder nacheinander zur Wirkung kommen können. 4. Siebvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Anordnung von Spannungsfedern (ii), die den Siebteil (6) an ein feststehendes Gestell (i2) anschließen.
  3. 3. Siebvorrichtung nach Anspruch i, dadurch "el:errnzeichnet, dar die Primärmasse in eine -Zehrzahl von getrennten und gleichzeitig betriebenen Einheiten (3ü, 3b) aufgeteilt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 677 892, 725 833, 726 566; britische Patentschrift Nr. 493 -Z16.
DEP32444A 1946-10-16 1949-01-25 Siebvorrichtung Expired DE875907C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB875907X 1946-10-16

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DE875907C true DE875907C (de) 1953-05-07

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ID=10629273

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DEP32444A Expired DE875907C (de) 1946-10-16 1949-01-25 Siebvorrichtung

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DE (1) DE875907C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072868B (de) * 1960-01-07 Hein, Lehmann £k Co Aktiengesellschaft, Dusseldorf Vibrationssieb, insbesondere fur nasses Feingut

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB493216A (en) * 1937-05-10 1938-10-05 George Harry Strain Improvements in screening
DE677892C (de) * 1933-07-16 1939-07-06 Merz Karl Siebmaschine mit schraeg auf- und abwaerts schwingendem Siebkasten
DE725833C (de) * 1936-08-06 1942-09-30 Krupp Fried Grusonwerk Ag Massenausgleich fuer Schwingsiebe
DE726566C (de) * 1941-11-11 1942-10-16 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Schwingsieb

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