DE875927C - Riegelschloss fuer Koffer, handtaschen od. dgl. mit einem durch eine Feder in die Schliessstellung gedrueckten Riegel - Google Patents

Riegelschloss fuer Koffer, handtaschen od. dgl. mit einem durch eine Feder in die Schliessstellung gedrueckten Riegel

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Publication number
DE875927C
DE875927C DEC2125A DEC0002125A DE875927C DE 875927 C DE875927 C DE 875927C DE C2125 A DEC2125 A DE C2125A DE C0002125 A DEC0002125 A DE C0002125A DE 875927 C DE875927 C DE 875927C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
lock
locking member
locking
spring
Prior art date
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Expired
Application number
DEC2125A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles William Cheney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CW Cheney and Son Ltd
Original Assignee
CW Cheney and Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CW Cheney and Son Ltd filed Critical CW Cheney and Son Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE875927C publication Critical patent/DE875927C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/48Hasp locks
    • E05B65/50Hasp locks for briefcases or the like

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Riegelschloß für Koffer, Handtaschen od. dgl. mit einem durch eine Feder in die Schließstellung gedrückten Riegel Durch Schlüssel sperrbare Riegelschlösser der Bauart, auf die sich die Erfindung bezieht, weisen einen Riegel und eine mit ihm zusammenarbeitende Schlo@ßfalle auf. Die Erfindung befaßt sich mit der konstruktiven Ausbildung und der Wirkungsweise der durch den Schlüssel zu betätigenden. Sperrung des Riegels.
  • Schlösser der bezeichneten. Art bestehen aus einer Vorderplatte, einer mit dieser fest verbundenen Rückenplatte, einem Riegel, der zwischen diesen beiden Platten verschiebbar ist, durch eine Riegelfeder selbsttätig vorgeschoben wird und von Hand entgegen derWirkung derFeder mittels eines auf der Vorderplatte angeordneten Schiebeknopfes, eines Mundstücks für den Schlüssel oder eines Druckknopfes zurückgezogen werden kann, und einem durch den Schlüssel betätigten Sperrglied, das den Riegel in der durch die Feder vorgeschobenen Stellung sperrt.
  • Mit derartigen Schlössern ausgerüstetes Reisegepäck wird häufig jedem Wetter ausgesetzt und außerdem rauh behandelt. Infolgedessen kommt es öfters vor, daß die Riegelfeder klemmt oder durch Bruch unwirksam wird.
  • Bei einem Schloß" bei dem der Riegel durch ein Mundstück zurückgezogen wird, d. h. durch einen Ring, der das Schlüsselloch umgibt, einer Bauart, auf die sich die Erfindung ausschließlich bezieht, hat man schon ein Riegelsperrglied auf der Vorderplatte drehbar um das Mundstück angeordnet. Dieses Sperrglied läßt sich gesondert von Hand betätigen, um den Riegel in seiner vorgeschobenen Stellung zu sperren und ihn zwangsläufig und mit Kraft vorschieben zu können, wenn er klemmt oder wenn seine Feder beispielsweise durch Bruch unwirksam geworden ist: Solche Sperrglieder für den Riegel können aber auch von Unbefugten betätigt werden, und ihre Verwendung erhöht die Herstellungskosten, insbesondere die Kosten an Material, Werkzeug, Bearbeitung und Montage.sehr beträchtlich.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß auf dem Riegel um den auf diesem befestigten Schlüsselstift drehbar ein mittels des Schlüssels drehbares Sperrglied angeordnet ist, das beim Drehen mit Teilen des Schloßkastens zusammenarbeitet und dadurch den Riegel in die, Riegelstellung vorschiebt, wenn. dieser infolge Klemmens öder Federbruches nicht selbsttätig in diese Stellung gelangt. Hierfür gibt es eine große Zahl konstruktiver Lösungen.
  • Nach einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung des Schlosses gemäß der Erfindung kann. sich die Riegelfeder so gegen, das Sperrglied. anlegen, daß sie eine Schnappwirkung auf das Sperrglied. ausübt und es dadurch entweder in die sperrende oder in die nichtsperrende Stellung zu drücken sucht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung-beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht eines Schlosses von hinten, Fig. 2 eine Ansicht des Schlosses von vorn bei abgenommener Vorderplatte (Vorderplatte gestrichelt dargestellt), ' Fig. 3 die Rückenplatte in Vorder- und Seitenansicht, Fig. 4 den Riegel in Vorder- und Seitenansicht, Fig. 5 das Sperrglied in Vorddr- und Seitenansicht, Fig. 6 die Vorderplatte in Seitenansicht, Fig. 7 eine Ansicht einer abgewandelten Bauart eines Schlosses gemäß der Erfindung von vorn mit teilweise weggebrochener Vorderplatte; Fig. 8 eine Vorderansicht des zugehörigen Riegels und seiner Teile, Fig. 9 einen Schnitt durch die getrennt und für sich dargestellten Vorder- und Rückenplatte und Fig. io eine Vorderansicht der Rückenplatte mit dem Riegel und einem abgeänderten Sperrglied. Wie aus Fig. i bis 6 ersichtlich ist, besteht der Schloßkasten aus einer Vorderplatte i und einer Rückenplatte a, die mittels der Zungen 3 und fest miteinander verbünden sind. Der Sperrschlitz 2a und die Anschlagnase 2a sind die besonderen Merkmale der kastenförmigen Rückenplatte.
  • Der zwischen der Vorderplatte und der Rückenplatte verschiebbare Riegel 5 ist durch seinen, etwas umgebogenen Rand schalenförmig ausgebildet, «eist einen an ihm befestigten Schlüsselstift 511 sowie Schlitze 5c und 511 auf, von denen sich, der letztere zum Teil mit dem Schlitz 2a der Rückenplatte deckt. Außerdem sind in. der Wand 5e des Riegels zwei Bohrungen, 6 und 7 vorgesehen.
  • Das Sperrglied 8 für den. Riegel 5 ist um den Schlüsselstift`5a drehbar angeordnet und weist einen Mitnehmer 8a für den Schlüssel und einen Sperranschlag 8c auf. Außerdem hat es eine Delle 811, die federnd in die beiden Löcher 6 und 7 einschnappen kann.- Das Sperrglied wird leicht gegen den Riegelgedrückt gehalten, damit dieses Einschnappen in die Löcher möglich ist.
  • Das Sperrglied 8 und die Riegelfeder 9 sind beide in der Vertiefung des Riegels 6 angeordnet. Der. Sperranschlag 8a macht die Bewegungen des Schlüsselbartes mit, während -die, zwischen dem umgebogenen Rand des Riegels und der Anschlagnase ac der Rückenplatte eingespannte Riegelfeder g. in. Tätigkeit ist.
  • Die Vorderplatte i weist, wie üblich; die Öffnung für den Bügel der Schlößfalle sowie eine Öffnung für die Befestigungsmittel, des in Fig.2 in gestrichelten Linien dargestellten Mundstücks auf, die durch die Vorderplatte hindurchgehen und mit dem Riegel verbunden sind. In der Mitte des Mundstücks ist außerdem in Deckung mit dem auf dem Riegel angeordneten Schlüsselstift 5a das Schlüsselloch vorgesehen.
  • In der dargestellten Stellung des Sperrgliedes 8 wird der Riegel 5 in vorgeschobener Lage durch den Sperranschlag 8e dadurch gesperrt, daß er in den quer zur Riegelbewegungsrichtung liegenden Teil des in der Rückenplatte vorgesehenen L-förmigen Schlitzes 2a eingreift. Wird das Sperrglied mittels des Schlüssels im Uhrzeigersinne gedreht; so daß der Anschlag 8c in den längs gerichteten Teei des Schlitzes, 2A gelangt, so kann der Riegel von Hand mittels des Mundstücks x entgegen der Kraft der Feder 9 zurückgezogen werden, Klemmt der -Riegel oder ist die Feder 9 gebrochen, so kann das Sperrglied mittels des Schlüssels entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden und schiebt dabei infolge der Führung des Anschlages 8c in den Schlitzen 2a und 5d den. Riegel vor und sperrt ihn gleichzeitig. Das Schloß ist also auch in solchen Fällen nicht unbrauchbar.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 bis io ist dieVörderplatte mit io, dieRückenplatte mit i i, der verschiebbare Riegel mit 12 und die Riegelfeder mit 13 bezeichnet. Das durch den Schlüssel zu betätigende Sperrglied 14 ist um den Schlüsselstift 15 drehbar auf dem Riegel gelagert, der durch das Mundstück x von Hand verschoben werden kann. Das Sperrglied weist einen Mitnehmer 14.9 für den Schlüssel auf, arbeitet mit einer nockenartigen :Vase gegen eine quer in, den Schloßkasten ragende Wand 16 des Kastens, und seine Drehbewegung ist durch die beiden. Anschläge 17 und 18 des Riegels 12 begrenzt. Die beiden auf dem Riegel vargesehenenNasen ig und 2o halten dieRiegelfeder 13 in der richtigen Lage innerhalb des umgebogenen Randes des Riegels, und der Anschlag 21 auf der Rückenplatte ii dient als Anlage für das eine Ende 13,1 der Feder 13, während sich das andere Ende 13e so mit Spannung gegen das Sperrglied 14 anlegt, daß es das Sperrglied beiderseits der Mittelstellung seiner möglichen Teildrehung eine Schnappwirkung in die, sperrende bzw. die nichtsperrende Stellung ausübt.
  • Die abgeänderte Bauart gemäß Fig. io unterscheidet sich von der in Fig. 7 bis g dargestellten, nur durch ein anders gestaltetes Sperrglied und die sich daraus ergebenden Änderungen von Einzelheiten. Auf dem Riegel 12 ist der Schlüsselstift 30 und ein Anschlag 31 befestigt. Das um den Schlüsselstift drehbare Sperrglied 32 .weist einen Mitnehmerstift 32a für den Schlüssel, mit dem Anschlag 31 zusammenarbeitende Begrenzungsnasen 32e und 32d für die Drehbewegung und eine mit der Feder 33 zusammenarbeitende Schnappnase 3.2e auf. Wenn der Riegel 12 klemmt oder die Feder 33 gebrochen ist, so, kann der Riegel doch mittels des Schlüssels vorgeschoben und dabei gleichzeitig in der vorgeschobenen Stellung gesperrt «-erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Riegelschloß für Koffer, Handtaschen od. dgl. mit einem durch eine: Feder in die Schließstellung gedrückten Riegel, der mittels eines daran angebrachten, auf dem Schloßgehäuse sitzenden Knopfes od. dgl. von Hand zurückgezogen und in der Schließstellung mittels eines in den Stellknopf einzuführenden Schlüssels gesperrt werden kann, wobei die Sperrung durch ein an dem Riegel drehbar gelagertes, an dem Schloßgehäuse zur Anlage kommendes Sperrglied vermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (8, i.1, 32) an dem auf dem Riegel (5, 12) sitzenden Schlüsselstift (5a, 15, 3o) drehbar gelagert und so gestaltet ist, daß, es im Zusammenwirken mit dem Schloßgehäuse den Riegel in die Schließstellung drückt.
  2. 2. Riegelschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (8) eine Sperrnase (8e) aufweist, die mit einem Schlitz (2a) in einem Teil (2) des Schloßkastens zusammenarbeitet.
  3. 3. Riegelschlo@ß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (1d.) nockenartig ausgebildet ist und mit einer Wand (1C;) des Schloßkastens zusammenarbeitet. q.. Riegelschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelfeder (13, 33) sich so gegen das Sperrglied (14, 32) anlegt, daß das Sperrglied beiderseits einer Mittelstellung in die sperrende bzw. in die nichtsperrende Stellung schnappt.
DEC2125A 1949-03-08 1950-09-10 Riegelschloss fuer Koffer, handtaschen od. dgl. mit einem durch eine Feder in die Schliessstellung gedrueckten Riegel Expired DE875927C (de)

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