DE876128C - Verfahren und Geraet zur Herstellung von Gasruss - Google Patents

Verfahren und Geraet zur Herstellung von Gasruss

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DE876128C DEC3750A DEC0003750A DE876128C DE 876128 C DE876128 C DE 876128C DE C3750 A DEC3750 A DE C3750A DE C0003750 A DEC0003750 A DE C0003750A DE 876128 C DE876128 C DE 876128C
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    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/50Furnace black ; Preparation thereof
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Description

  • Verfahren und Gerät zur Herstellung von Gasruß Die Erfindung betrifft ein neuartiges Verfahren zur fabrikatorischen Herstellung von qualitativ hochwertigem Ruß aus Gas und kohlenwasserstoffhaltigem Öl und einen neuartigen Ofen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Ein früherer Vorschlag zur Herstellung von Gasruß besteht in folgendem: Einem Brennofen wird ein in sich geschlossener Luftstrom zugeführt und in mehreren nebeneinanderliegenden, reibungslos verlaufenden Parallelteilströmen in den ungehindert zugängigen Ofenraum eingelassen. Sobald die Luft in diesen Ofenraum eintritt, werden in die erwähnten Luftteilströme mehrere kleine, gut verteilte Gasstrahlen eingespritzt, die räumlich nebeneinander und im wesentlichen in einer geineinsamen Ebene abgelassen werden, wobei diese Ebene quer zur Luftströmungsrichtung verläuft. Hierdurch entsteht unmittelbar an der Eintrittsseite des ungehindert zugängigen Ofenraumes ein turbulentes Luft-Gas-Gemisch. Ein Teil davon verbrennt zur Wärmeerzeugung. Die Wärme zersetzt den Rest des Gases. Dabei sammeln sich dann die in den Verbrennungsrückständen frei schwebenden Kohlenstoffteilchen. Dieses Verfahren ist an sich sehr leistungsfähig, zuverlässig und vielseitig. Die Qualität läßt sich außerdem durch Abgleichung des Luft-Gas-Mischungsverhältnisses sowie durch Regelung der Strömungsgeschwindigkeit der Luft und andere veränderliche Betriebsbedingungen von Fall zu Fall abstimmen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung verbindet die Vorteile von Gas- und Ölruß und der Herstellungsverfahren dadurch, daß in das Luft-Gas-Gemisch beim Gasrußherstellungsverfahren ein gleichfalls vorher durch Gas zerstäubtes kohlenwasserstoffhaltiges Öl an einer gegenüber der Gesamteinspritzfläche der Gasstrahle im wesentlichen zentral liegenden Stelle in Form eines divergierenden Zerstäubungskegels eingespritzt wird und die unverbrannten Kohlenstoffteilchen aus den Verbrennungsprodukten aufgesammelt werden. Durch das neue Verfahren kann man die Äu`sbeüte:.an Gasruß .gegenüber den bekannten Gasruß- und Ölrußverfahren auf 3,6 bis -4,6 kg je io 1 zugeführten Öles steigern.
  • Ist der Brenner zur Erzeugung hochwertigen Gas= rußes konstruiert und betrieben, dann entsteht bei dem Verfahren nach der Erfindung durch den Zusatz von zerstäubtem oder verdampftem Öl ein besonders hochwertiger Gasruß in der Ausbeutemenge der,~Ölrußverfahren. Dies überräscht um so - mehr; -' als: jeweils dann, wenn man nur zerstäubtes Öl allein über eine Düse in den Ofen einspritzt und verbrennt, sonst nur ausgesprochener Ölruß ohne die Eigen-. schalten von Gasruß entsteht.
  • Darüber hinaus ist das gemäß vorstehender Erfindung entwickelte Verfahren produktionsmäßig außerordentlich elastisch, indem dasselbe einen weiten Anpassungsspielraum an die jeweiligen Betriebsbedingungen gestattet, welcher Vorteil sieh-besonders dann geltend macht, wenn trotz vorkommender Änderungen 'in der Zusammensetzung des verfügbaren Gases ein einheitliches Gasrußerzeugnis beibehalten werden soll oder wenn umgekehrt in Anpassung an die jeweilige Marktforderung ein Ruß verschiedenartiger Gütebeschaffenheit hergestellt werden soll. Demgemäß- kann beispielsweise das vorstehende neuartige Verfahren in folgenden Abwandlungen zur Durchführung kommen: a) mit vorerhitztem Gas; b) mit vorerhitztem Gas, das mit verdampftem Öl angereichert ist, c) mit vorerhitztem Gas und fein zerstäubtem Öl, wobei diese beiden Komponenten getrennt eingeführt werden, d) mit vorerhitztem Gas und verdampftem Öl, wobei diese beiden Komponenten getrennt eingeführt werden, e) mit nicht vorerhitztem Gas und zerstäubtem Öl.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden aus der sich nun anschließenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des zur Durchführung vorstehenden Verfahrens entwickelten Gerätes noch klarer ersichtlich, wobei auf die Zeichnungen entsprechend Bezug genommen wird. In den letzteren ist Fig. i eine Ansicht eines Brennofens, der hierin teilweise im Seitenriß Und teilweise im_ Senkrechtquerschnitt gezeigt ist, Fig. 2 ein Querschnitt längs der Linie 2-2 in Fig. i, Fig.3 ein Längsquerschnitt der Mischdüse nebst den an derselben vorgesehenen Anschlußverbindungen, Fig. 4 ein Einzelteilquerschnitt des am Ende des Ölrohres eingesetzten Spritzkopfes.
  • Wie in Fig. i gezeigt, kann das gemäß Erfindung entwickelte neuartige Verfahren vorteilhafterweise in Verbindung mit einem horizontal liegenden Brennofen zur Durchführung kommen, der eine im allgemeinen viereckige Umschließung aufweist; die durch einen Stahlblechmantel io gebildet wird, der innen mit feuerfesten . Ziegelsteinen ii ausgekleidet ist. Auf dem rechtsseitigen Ende des in Fig. i -gezeigten Brennofens ist ein Auslaßkanal vorgesehen, der in der Zeichnung nicht mit dargestellt ist. In der Praxis kann der Brennofen 3,65 bis 4,27 m lang sein, so daß, wie zu ersehen, in Fig. i nur ein Bruchteil der tatsächlichen Ofenlänge gezeigt ist.
  • Der Brennofen ist an seinem vorderen Ende mit viereckigen Öffnungen versehen, von denen eine sblche Öffnung. I2 in Fig. x und 2 gezeigt ist;''*;"'öbei diese Öffnung derart ausgebildet und angeordnet ist, daß dieselbe einen einzelnen, in sich geschlossenen Brennerkasten aufnimmt, wie dieser gleichfalls in Fig. i und 2 gezeigt ist. Jeder derartige Brennerkasten besitzt ein viereckiges Stahlblechgehäuse 13, das durch Flansche und Verschraubungsbolzen an dem Stahlblechmantel io des Brennofens befestigt ist. In jedem Brennerkasten ist außerdem eine Anzahl parallel und senkrecht verlaufender Brennrohre 14 eingebaut. Diese Brennrohre sind, wie speziell aus Fig. 3 zu ersehen, im Querschnitt birnförmig oder oval ausgebildet, wobei jedes Brennrohr mit einer Reihe von Mündungsöffnungen 15 versehen ist, durch die jeweils das zugeführte Gas hindurchgeht. Die Brennrohre 14 sind in einem derartigen Abstand auseinandergehalten, daß jeweils zwischen denselben Luftdurchgangskanäle von einheitlicher Weite vorgesehen werden, wobei die Brennrohre 14 außerdem derart angeordnet sind, daß die Gasmündungsöffnungen 15 in den Ofenraum hineingerichtet sind. In der Praxis können die Brennrohre 14 in der Weise bearbeitet sein, daß die Flachseiten derselben jeweils in einem Abstand auseinanderstehen, daß dadurch Luftdurchgangskanäle von einheitlicher und genau eingehaltener Breite abgegrenzt werden, welch letztere beispielsweise 12,7 mm beträgt. Die schmalen, perforierten, d. h. mit den Mündungsöffnungen 15 versehenen Stirnflächen der Brennrohre 14 sind dabei nach dem Ofenraum hin gerichtet.
  • Den Brennrohren 14 wird von einem oberen und unteren Kopfrohr 16 bzw. 17 aus das Gas zugeführt, wobei die Kopfrohre 16, 17 durch einzeln zugeordnete Verbindungsstücke 18 und ig an die Ober- und Unterseite der Brennrohre angeschlossen sind; in manchen Fällen kann auch nur ein einziges Kopfrohr als ausreichend angesehen werden. Bei der hierin gezeigten Ausführungsart ist jeder Brennerkasten mit sechs Brennrohren ausgestattet, jedoch ist die genaue Anzahl der jeweils benutzten Brennrohre von an sich untergeordneter Bedeutung. Die den Gaseinlaß gewährleistenden Mündungsöffnungen 15 haben einen Durchmesser in der Größenordnung von 6,35 mfn und können, von Mitte zu Mitte gerechnet, jeweils etwa 25,4 mm auseinanderstehen, so daß demnach ein Brennrohr von etwa go cm Länge mit etwa dreiunddreißig Mündungsöffnungen 15 versehen sein kann.
  • Die Luft wird dem Brennerkasten durch einen Rohrkanal 20 zugeführt, der nach oben in die durch das Stahlblechgehäuse 13 vorgesehene Kammer einläuft, wobei gegebenenfalls in dem Rohrkanal 2o eine regelbare Zugklappe mit angeordnet ist. Das Stahlblechgehäuse 13 ist mit einer quer durch dasselbe hindurchgehenden Stauscheibe 21 versehen, die ihrerseits mit Perforierlöchern 22 ausgespart ist, welch letztere in senkrechten Reihen angeordnet sind und hinsichtlich ihrer Lage den Gasmündungsöffnungen 15 der Brennrohre 14 ausrichtungsmäßig entsprechen.
  • Zwischen der Stauscheibe 21 und den Brennrohren 14 ist ein fächerartiges Luftdurchlaßsystem angeordnet, das sich aus einer Reihe viereckiger, senkrecht stehender Bleche 23, deren Anzahl der Zahl der Brennrohre 14 entspricht, und einer Reihe horizontal verlaufender Bleche 24, deren Anzahl der Zahl der Gasmündungsöffnungen 15 entspricht, zusammensetzt. Die Bleche 23 und 24 sind dabei jeweils von einer Kante zur anderen halbwegs geschlitzt und in gegenseitige Vergreifung gebracht, so daß dieselben ein zellenartiges Raumgitter bilden, das sich aus viereckigen Durchlaßkanälen von jeweils gleich großen Abmessungen zusammensetzt. Die einzelnen Zellen oder Luftdurchlaßkanäle dieses Raumgitters befinden sich dabei gegenüber den Perforierlöchern 22 der Stauscheibe 2.z und den für den Gasdurchlaß vorgesehenen Mündungsöffnungen 15 in einem derartigen Anordnungsverhältnis, daß zu jeder Gasmündungsöffnung 15 ein gleich großes Luftvolumen hingeführt wird, wodurch über die Gesamtfläche der Öffnung 12 sowie über den Gesamtbereich der Brennrohreinbauanordnung eine gleichförmige Luft- Gas -Verteilung sichergestellt ist.
  • Die Erfindung läuft nun in Hervorhebung eines ihrer wesentlichen Merkmale darauf hinaus, daß in die zuvor beschriebene Ofenkonstruktion, wie sie bislang zur Erzeugung von Gasruß lediglich durch Zersetzung von Gas in einem schwelenden Luft-Gas-Gemisch verwendet wurde, in neuartiger Weise eine Anordnung mit eingebaut wird, mittels derer eine Anreicherung des Luft-Gas-Gemisches durch verdampftes oder fein zerstäubtes Kohlenwasserstofföl herbeigeführt wird. Zu diesem Zweck ist gemäß Erfindung eine Mischdüse 25 mit vorgesehen, die eine relativ starkkalibrige Rohranschlußverbindung 26 für den Einlaß von Luft, Gas oder Dampf sowie eine relativ schwachkalibrige Rohranschlußverbindung 27 für Öl aufweist; das Öl wird dabei durch die Düse 25 nach der Mitte einer verlängerten Mischkammer 28 hingeleitet. Dagegen wird das Gas oder ein anderes dampfförmiges Mittel dem äußeren Teil der Mischkammer 28 zugeführt, wo das Öl zerstäubt und in diesem zerstäubten und mit Gas gemischten Zustand durch das Ölrohr ag nach dem Ofeneingang hin abgeführt wird. Das Ölrohr 2g ist dabei durch die Stauscheibe 21 und eine Zelle der für den Lufteinlaß vorgesehenen Fächeranordnung hindurchgeführt und setzt sich weiter zwischen zwei mittleren Brennrohren z4 nach einer Richtung hin fort, die im wesentlichen senkrecht zu der Ebene verläuft, in der die Gasmündungsöffnungen 15 angeordnet sind. Das Ölrohr endigt dann in einem düsenartigen Spritzkopf 30, der angenähert in der Ebene der Gasmündungsöffnungen 15 liegt, wobei dieser Spritzkopf aus einer am Endinnenumfang des Ölrohres versenkt eingesetzten Ringscheibe besteht, die als konvergierende Zerstreuungsdüse ausgebildet ist. Von dieser Düse spritzt das fein zerstäubte Öl als divergierender Sprühkegel aus, der sofort nach seinem Austritt aus der Düse von einem turbulenten Luft-Gas-Gemisch umgeben ist, das in einer nächst den Brennrohren 14 liegenden Zone gebildet wird und das sich dabei in den von der Ofenwandung umschlossenen Raum hinein erstreckt.
  • Die entsprechend der in Fig. 3 gezeigten Bauart konstruierte Doppelströmungszerstäuberdüse wurde für die fabrikatorische Erzeugung von Gasruß insofern als besonders zufriedenstellend befunden, als bei derselben kohlenwasserstoffhaltige Öle von in weitem Ausmaße verschiedener Viskosität mit Erfolg und bei nur äußerst mäßigem Druck benutzt werden können. So kann beispielsweise sowohl das Gas als das Öl der Düse bei einem Druck von schätzungsweise 18 kg/cm'*' zugeführt werden.
  • Für den konstruktiven Entwurf des Brenners wurde als- wichtig erkannt, die Düse (oder Düsen) für die Ölzufuhr derart symmetrisch anzuordnen, daß die Wärme, -die Verbrennungsprodukte und der unverbrannte Sauerstoff allesamt auf die Ölzerstäubungszone gleichmäßig verteilt werden. Andernfalls wird das Öl zu stark verbrannt und jeweils in Zonen geringer Ölkonzentration übermäßig aufgespalten, während in den Zonen hoher Ölkonzentration gerade der umgekehrte Vorgang stattfindet.
  • Im folgenden sollen nun einige Fälle erläutert werden, bei denen entweder das Öl oder das Gas oder beide dem Brenner in jeweils andersartiger Weise zugeführt werden. Dabei benutzt die Beschreibung die Qualitätsbezeichnungen HMF-Ruß und SRF-Ruß. Unter HMF-Ruß ist dabei ein Ruß zu verstehen, durch den der damit hergestellte Gummi einen hohen Druck für eine bestimmte Vergrößerung einer Längeneinheit braucht. Die Rußqualität SRF verleiht dem damit hergestellten Gummi eine Zähigkeit, Dehnungsfestigkeit und Abreibfestigkeit, die etwa zwischen den mit gewöhnlichem Ofenruß und neutralen Füllstoffen, wie z. B. rein erzielbaren Qualitäten liegt.
  • Zuführung von vorerhitztem Gas, das mit verdampftem Ö1 angereichert ist In diesem Falle wird das Öl in einem separaten Vorwärmer verdampft und dem vorerhitzten Gasstrom zugesetzt, der seinerseits durch die Kopfrohre 16 und 17 oder durch eines derselben zugeführt wird. Das verdampfte Öl kann dabei je nach der Gütebeschaffenheit desselben bei einer Temperatur von 315,5 bis 39g° C zugeführt werden. Pro ro Liter zugeführten Öles werden dann 3,6 bis 4,6 kg Gasruß von der gleichen Qualität erzeugt, wie in einem Brennofen, bei dem nicht angereichertes Gas verwendet wird; d. h. mit anderen Worten: wenn bei Verwendung von nicht angereichertem Gas in dem Brennofen Gasruß der Qualitätsbezeichnung SRF erzeugt wird, dann erzeugt derselbe Ofen ebenfalls SRF-Ruß, wenn das Gas verwendet wird, das mit verdampftem Öl angereichert ist. Wird anderseits ursprünglich in dem Brennofen Gasruß der Qualitätsbezeichnung HMF erzeugt, dann nimmt der durch Zusetzung von Öl darüber hinaus erzeugte Gasruß die Beschaffenheit der unter sonst gleichen Betriebsbedingungen nur durch Gas allein erzeugten Bußqualität an.
  • Wenn Öl zugesetzt wird, dann wird die Temperatur des Brennofens dennoch angenähert auf gleicher Höhe gehalten, obgleich es wünschenswert erscheint, die Luftzufuhr etwas zu steigern, um eine zusätzliche Erhitzung für die Aufspaltung des Öles vorzusehen, d. h. zu verhindern, daß infolge der Zersetzung von Öl die Ofentemperatur abfällt. Wenn mit vorerhitztem Gas, das durch verdampftes Öl angereichert ist, gearbeitet wird, dann können Ofentemperaturen von 226o bis 136o° C benutzt werden. Das Gas wird dann auf 427 bis 538° C vorerhitzt und in einem Mengenverhältnis von 113,2 bis 141,5 cbm je Brennstunde zugeführt.
  • Die folgenden Zahlenwerte geben einen Vergleich der Ofenleistung bei Betrieb desselben mit und ohne verdampftem Öl. (Die Rubriken der Tabelle sind anschließend an dieselbe im einzelnen erläutert.)
    Gas- Ö1- Gasruß- G-t- Er- Probe-
    ö1- rück zer-
    tempe- tempe- er- gewinneng xeichter
    zufuhr anKohlen# reiß-
    ratur ratur zeugung Stoff @chwäxze-
    1/Std OC oC. kg/Std o/', grad ke tg
    15,52 538 357 14,56 18,5 - 92,6 126
    30,66 538 36o 2r,95- 24,3 93,8 123
    28,13 427 357 22,86 25,9 95,2 110
    keine 427 - 9,75 14,7 ' 94,5 - 126
    2. Ölzerstäubung am Brenner Zwei Düsen bei Brenneranordnung mit freier Mitte (5-Rohr-Brenner)
    114,0 22 22 28,49 9,1 92,6 129
    13,25 538 357 1465 200 930 121
    23,66 427 371 r796 T5,2 93ö 121
    keine 22 - 4,94 8,,5 95,8 -
    3. Ölzerstäubung am Brenner Eine Düse mit Anschlußnippel 2;3 mm in Mitte eines 6-Rohr-Brenners
    23,47 22 22 12,o6 r4,2 92,2- 111
    17,90 22 22 r0,80 11,1 92,6 113
    22,71 22 22 17,33 13,8 - 94,0 117
    22,90 22 371 13152 11,4 93,1 92
    keine 22 22 3,45 3,5 87,0 100
    4. Ölzerstäubung unter Druck Eine Düse mit Anschlußnippel 2,3 mm in Mitte eines 6-Rohr-Brenners
    26,50 22 22 20,77 22,8 94,1 114
    3392 22 22 2354 29,3 957 128
    keine 22 `22 1O,16 15,3 94,0 123
    5. Ölzerstäubung in Doppelströmungszerstäuberdüse Düse in Mitte eines 6-Rohr-Brennerg
    1594 538 371 9,2 11,7 90.7 132
    14,80 427 371 14,88 18,5. 95:5 100
    15,67 31515 371 16,51 208 94,7 122
    keine 538 - . 2,54 3,8- 88,6 -
    ' -
    In jeder der vorstehenden Versuchsreihen bedeuten die einzelnen Spalten r: Spalte: Ölzufuhr in Liter pro Stunde, wobei das Öl dem Brenner durch Düsen zugeführt wird, die in der beschriebenen Weise örtlich angeordnet sind; 2. Spalte: Temperatur des Gases, das zuweilen auf 315 bis 538° C vorerhitzt wird, zuweilen aber auch ohne Vorerhitzung bei einer Temperatur von etwa 22° C zugeführt wird; 3. Spalte: Temperatur des Öles, das zuweilen auf 357 bis NI' C vorerhitzt wird, zuweilen aber auch ohne Vorerhitzung bei einer Temperatur von etwa 22°C zugeführt wird; 4. Spalte: Erzeugung an Gasruß in Kilogramm pro Stunde; 5. Spalte: Gesamtrückgewinnung an Kohlenstoff in Prozent des errechneten Kohlenstoffgehaltes des Öl-Gäs-Gemisches; 6. Spalte: Färbungs- oder Schwärzegrad des Gasrußerzeugnisses, gemessen in Skalenwerten des Nigrometers nach C ab o t., wobei die niedrigeren Zahlenwerte die dunklere Färbung des Gasrußes angeben; 7. Spalte: Zerreißfestigkeit eines Versuchsprobestückes aus Gummi, mit dem das jeweils vorliegende Gasrußerzeugnis chemisch gebunden ist, wobei die angegebenen Vergleichszahlen auf die Zerreißfestigkeit eines Normalprobestückes bezogen sind.
  • Im allgemeinen läßt sich sagen, daß bei Zuführung von Öl im Verhältnis von angenähert 1,341 Öl pro 1o cbm Gas eine ausgezeichnete Qualität HMF-Ruß in einer Menge von etwa 15,9 kg/Std. erzeugt wird, wobei roh gerechnet 5o °/a des in dem Öl enthaltenen Kohlenstoffes als Gasruß erhalten werden. Der hierbei erzeugte Gasruß entspricht dabei der hochwertigen HMF-Qualität unter Vermeidung der charakteristischen Merkmale von Ölruß. Außerdem bestehen keine kritischen Forderungen hinsichtlich der Gütebeschaffenheit des zu verwendenden Öles. In der Praxis hat sich gezeigt, daß für den hierin vorgesehenen Zweck sowohl Lageröle, die auf katalytischem Wege hergestellt sind, als auch solche, die durch thermische Regenerierungskreislaufprozesse gewonnen werden, zufriedenstellenderweise in Frage kommen. Im allgemeinen ist.dabei ein hoher aromatischer Gehalt in der Größenordnung von beispielsweise 40 bis 7o % erwünscht. Wenn ein zu verdampfendes technisches Öl benutzt wird, dann ist es vorteilhaft, ein destilliertes Öl zu verwenden; wenn dagegen ein zu zerstäubendes technisches Öl benutzt wird, dann ist es nicht erforderlich oder besonders vorteilhaft, ein vollständig destilliertes Öl zu verwenden.
  • Unter gewissen Voraussetzungen ist es zweckmäßig, die über den Rohrkanal 2o zugeführte Luft vorzuerhitzen; für diesen Zweck kann irgendein geeignetes Wärmeaustauschgerät bekannter Bauart verwendet werden, .und die Luft wird dann dem Brennofen beispielsweise. bei Temperaturen von 482 bis 76o° C zugeführt. In gewissen Fällen ist es außerdem vorteilhaft, das Gas auf die höheren Temperaturen von 538 bis 648°C vorzuerhitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: r. Verfahr-Qn zur Erzeugung von. Gasruß, bei dem zur Erzielung eines turbulenten Luft-Gas-Gemisches ein relativ stärker, in sich geschlossener Luftstrom, der zuerst in mehrere getrennte Parallelteilströme aufgespalten wird und bei dem außerdem in diesen Verbrennungsraum eine Vielzahl kleiner Strahle kohlenstoffhaltigen Gases, die reihenweise zwischen jeweils benachbarten Teilluftströmen angeordnet sind, eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dieses Luft-Gas-Gemisch ein gleichfalls durch Gas zuvor zerstäubtes kohlenwasserstoffhaltiges Öl an einer gegenüber der Gesamteinspritzfläche der Gasstrahle im wesentlichen zentral liegenden Stelle in Form eines divergierenden Zerstäubungskegels eingespritzt wird und die unverbrannten Kohlenstoffteilchen aus den Verbrennungsprodukten aufgesammelt werden. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas mit einer Geschwindigkeit eingespritzt wird, die mindestens doppelt so groß wie die Luftgeschwindigkeit ist und die Sprühung des Kohlenwasserstofföles im wesentlichen in der Einspritzebene des Gasstrahls einsetzt. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die parallelen Teilluftströme im wesentlichen gleiche Volumina haben und in horizontaler Richtung ofeneinwärts streben und anderseits Gas und Öl in erheblichem Ausmaße vorerhitzt werden. q. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Gas als auch die Luft und das Öl in erheblichem Ausmaße vorerhitzt werden. Brennofen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen eine Zerstäubungskammer (i3) und ein nach dieser Zerstäubungskammer hinführendes Zuleitungsrohr für das Zerstäubungsgas (2o), ferner ein zwischen den Brennerrohren quer durchla ufendesund dabei zu der Ebene der Gasmündungsölfnungen (i5) im wesentlichen senkrechtes Ölrohr (2g) hat, das in einem düsenartigen Spritzkopf (30) für eine konisch divergierende Sprühung endigt, wobei der Spritzkopf im wesentlichen in derlVIitteundEbenederGasmündungsöffnungen (i5) liegt, so daß das vom Spritzkopf zersprühte Öl sofort von einem brennenden oder schwelenden turbulenten Luft-Gas-Gemisch umgeben ist. 6. Brennofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasgmündungsöffnungen (i5) einen Durchmesser von schätzungsweise 3,96 mm aufweisen.
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