DE876312C - Geraet zum impulsartigen Einspritzen in lebende Gewebe - Google Patents

Geraet zum impulsartigen Einspritzen in lebende Gewebe

Info

Publication number
DE876312C
DE876312C DEL6095A DEL0006095A DE876312C DE 876312 C DE876312 C DE 876312C DE L6095 A DEL6095 A DE L6095A DE L0006095 A DEL0006095 A DE L0006095A DE 876312 C DE876312 C DE 876312C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
injector
piston
auxiliary pump
designed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL6095A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Letac
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE876312C publication Critical patent/DE876312C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/30Syringes for injection by jet action, without needle, e.g. for use with replaceable ampoules or carpules

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)

Description

Das Problem des direkten Einspritzens einer Flüssigkeit in lebende Gewebe ohne die Verwendung einer Nadel ist bereits gelöst durch die Verwendung von Injektoren der gleichen Art, wie sie schon lange für Dieselmotoren benutzt werden. Diese Injektoren arbeiten unter hohem Druck und sind mit einer kalibrierten Öffnung sehr kleinen Querschnitts versehen. Wenn man die Spitze eines solchen Injektors in unmittelbare Berührung mit der Haut bringt, so ist der aus der Öffnung ausgespritzte Flüssigkeitsstrahl fähig, die Haut zu durchdringen und in das Gewebe einzutreten.
Bei allen nach diesem Prinzip arbeitenden Geräten genügt eine sehr kleine Verschiebung des Injektors relativ zur berührten Hautstelle, um Entzündungen wie Wundfieber und Gewebezerreißungen hervorzurufen. Nun ist es aber praktisch unmöglich, jede Bewegung solcher Art zu verhindern, so insbesondere die Reflexbewegungen der Haut selbst.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Gerät arbeitet nach dem obengenannten Prinzip, hat aber zum Ziel, den genannten schwerwiegenden Nachteil zu vermeiden. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß es Mittel enthält, um die Einspritzung in kleinen Teilmengen zu bewirken.
Als Beispiel werden einige Ausführungsformen beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι stellt die gesamten mechanischen Teile dar, die entsprechend der Erfindung der einzuspritzenden Flüssigkeit kurze Impulse erteilen und die einen Injektor bekannter Ausführung
versorgen, der mit einer Druckregel vorrichtung versehen ist.
Abb. 2, stellt eine Hilfspumpe dar, die als Variante einer Ausführungsform verwendet werden kann. -
Die erste Ausführungsform umfaßt einen durch
. ein Pedals ge'schalteten Elektromotor ι (Abb. i), welcher über das Übersetzungsgetriebe 3 und 4 eine Welle 5 antreibt, auf der ein Nocken 6 befestigt ist.
Die Stange 7 des Kolbens 8 der Pumpe wird im dauernden Kontakt mit dem Nocken durch eineRückholfeder 9 gehalten. Auf dem Körper der Pumpeio, die auf dem Nockengehäuse aufgeschraubt ist, ist einerseits ein Krämmer 11 befestigt, der gleichzeitig als Behälter für die einzuspritzende Flüssigkeit dient, und anderseits eine Luftauslaßschraübe. Eine hochdruckfeste bewegliche Schlauchleitung 13 verbindet die Pumpe mit dem Injektor, der an seiner Spitze 14 mit einer kalibrierten Öffnung sehr kleiner Fläche versehen ist. Der mit einem Gewinde versehene Knopf 15 am anderen Ende des Injektors ermöglicht die Regelung des Druckes, der von der Feder 16 auf die Stange des Regulierventils 17 ausgeübt wird.
»5 Die Arbeitsweise des Gerätes ist die folgende: Der das Gerät bedienende Mann setzt zunächst den Behälter, der mit der einzuspritzenden Flüssigkeit gefüllt ist, ein und beginnt dann, die Pumpe sowie auch den ganzen Schlauch 13 bis zum Injektor durch die Betätigung der Luftauslaßschraube 12 zu füllen. Er regelt den gewünschten Einspritzdruck durch die Verstellung-des Knopfes 15 des Injektors. Dann bringt er die Spitze des Injektors in Kontakt mit der Haut. Wenn er dann auf die Pedale 21 drückt, so vermittelt der Elektromotor 1, der über die Zahnräder 3 und 4 und die Welle 5 den Nocken 6 dreht, dem Kolben 8 eine Wechselbewegung sehr schwacher Amplitude und hoher Frequenz. Die über den Krämmer 11 aus dem Behälter kommende Flüssigkeit wird durch die flexible Leitung 13 in den Injektor gefördert, aus dessen kalibrierter öffnung sie in Impulsen austritt und durch die Haut in die lebenden Gewebe eindringt, wobei der Druck durch die Feder 16 auf dem Ventil 17 bestimmt wird.
Auf diese Weise wird die Einspritzung in Teilmengen verwirklicht, ohne Entzündungen oder Zerreißungen des Gewebes.
Die wichtigen Organe dieser Vorrichtung, ins-
go besondere der Injektor, die flexible Rohrleitung und der Körper der Pumpe lassen sich leicht demontieren, um sterilisiert werden zu können.
Da im allgemeinen die einzuspritzende Flüssigkeit teuer und damit sparsam umzugehen ist, so ist es erwünscht, die Pumpe und den Schlauch nicht mit solcher Flüssigkeit auszufüllen. Dies wird mittels einer in Abb. 2 dargestellter Hilfspumpe, die dem Gerät nach Abb. 1 zugesetzt wird, erreicht. Diese Hilfspumpe wird an den Schlauch gekuppelt und ist mit dem Injektor in seiner unmittelbaren Nähe verbunden. Sie steuert das Einspritzen und ist selber von der Pumpe aus gesteuert mittels einer Flüssigkeit, wie öl, das .sowohl den über den Kolben 8 gelegenen Zylinderraum als auch den Schlauch 13 ausfüllt und somit als Druckübersetzungsmittel dient. Es wird dabei an einzuspritzender Flüssigkeit gespart.
Diese Hilfspumpe besteht aus einem mit einer Rückholfeder 19 versehenen Doppelkolben 18, der in dem Körper 20 der Hilfspumpe gleitet. Der Behälter für die einzuspritzende Flüssigkeit ist dann über einen Ansatz 21 an dem einen Ende des Körpers 20 der Hilfspumpe befestigt. Der Kolben hat zwei Köpfe: Der eine, 22, empfängt den Impuls der Steuerfiüssigkeit, wie z. B. Öl, die durch die Hauptpumpe (Abb. 1) ihren Druck erhält, der andere Kopf 23 übermittelt diesen Impuls der einzuspritzenden Flüssigkeit, die durch die Austrittsöffnung 24 in den Injektor gefördert wird. Diese Hilfspumpe ist so nahe wie möglich zum Injektor angebracht. Ihre Verwendung bringt, wie schon erwähnt, den Vorteil, die Länge des von der einzuspritzenden Flüssigkeit zu durchlaufenden Weges zu verkürzen, sowie eine Verminderung der benötigten Flüssigkeitsmenge.
Nach einer letzteren Ausführungsform ist der Behälter der einzuspritzenden Flüssigkeit so ausgeführt, daß er selbst den Körper der Hilfspumpe bildet.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Einspritzung von Flüssigkeiten in lebende Gewebe ohne Nadel und ohne Entzündungen oder Gewebezerreißungen mittels eines Strahles hohen Drucks, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Pumpe mit Impulsstößen gesteuerter Injektor vorgesehen ist, um diese Einspritzungen in Teilmengen zu bewirken.
2. Ausführungsform des Gerätes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte Injektor mit einer kalibrierten Ausspritzöffnung versehen ist und durch eine vorzugsweise von einem Elektromotor angetriebenen Pumpe mit Impulsstößen mit dem einzuspritzenden Stoff beliefert wird.
3. Ausführungsform des Gerätes nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Pumpe durch den Motor unter Zwischenschaltung eines Übersetzungsgetriebes über den einen Nocken (6) oder eine exzentrische Scheibe oder ähnliche Vorrichtung erfolgt, die eine Wechselbewegung oder ungleichmäßige Bewegung ausführt. "5
4. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe als Kolbenpumpe mit Rückholfeder ausgebildet ist und daß der die Stange des Kolbens betätigende Nocken (6) auf einer senkrecht zur Achse des iao Kolbens angeordneten Welle befestigt ist, die ihren Antrieb von dem Elektromotor über ein Untersetzungsgetriebe erhält..
5. Gerät nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfspumpe (20) zwischen der Pumpe (10) und den Injektor
eingeschaltet und so ausgestaltet ist, daß sie mittels einer Steuerflüssigkeit, wie öl, von der Pumpe (io) aus impulsartig angetrieben wird und den Injektor mit der einzuspritzenden Flüssigkeit versorgt.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspumpe (20) mit einem Doppelkolben versehen ist, dessen einer Kolbenkopf (22) gegen die Wirkung einer Rückholfeder (19) impulsartig beaufschlagt wird und dessen anderer Kolbenkopf (23) die in einen von der Hilfspumpe (20) getragenen Behälter 21 enthaltenden Einspritzflüssigkeit durch eine Austrittsöffnung (24) in den Injektor fördert.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfspumpe (20) so gestaltet ist, daß sie den Behälter bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5Ö94 4.S3
DEL6095A 1949-10-25 1950-10-25 Geraet zum impulsartigen Einspritzen in lebende Gewebe Expired DE876312C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR693505X 1949-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE876312C true DE876312C (de) 1953-05-11

Family

ID=9041491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL6095A Expired DE876312C (de) 1949-10-25 1950-10-25 Geraet zum impulsartigen Einspritzen in lebende Gewebe

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2695611A (de)
DE (1) DE876312C (de)
FR (1) FR999431A (de)
GB (1) GB693505A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213958B (de) * 1959-12-14 1966-04-07 Aaron Ismach Injektionsspritze

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1067076A (fr) * 1953-12-16 1954-06-11 Hygiene Scient Hygiscient Lab Perfectionnements aux appareils à injection parentérale sans aiguille
US2930334A (en) * 1956-05-11 1960-03-29 Coastal Supply & Chemical Comp Apparatus for soil treatment
US3202151A (en) * 1963-04-08 1965-08-24 Scherer Corp R P Multidose jet injector
US3515130A (en) * 1966-09-21 1970-06-02 Yuryo Kikakuhin Kenkyusho Kk Jet-injection hypodermic device
JPS5047743A (de) * 1973-08-15 1975-04-28
US5024656A (en) * 1988-08-30 1991-06-18 Injet Medical Products, Inc. Gas-pressure-regulated needleless injection system
CA1325149C (en) * 1989-08-31 1993-12-14 Gavin Mcgregor Variable intensity remote controlled needleless injector
WO2003051433A1 (en) * 2001-10-12 2003-06-26 Felton International, Inc. Jet injector with hand piece
CN102499787B (zh) * 2011-11-18 2014-06-11 陈凯 一种用于动物注射的分体式无针注射系统

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1922941A (en) * 1930-04-16 1933-08-15 Charles C Francis Apparatus for the automatic administration of medication
US2322244A (en) * 1940-03-18 1943-06-22 Marshall L Lockhart Hypodermic injector
US2421475A (en) * 1941-09-05 1947-06-03 Beeh Louis Fuel feeding system
US2374614A (en) * 1943-05-20 1945-04-24 American Locomotive Co Liquid fuel injection apparatus
US2527615A (en) * 1944-03-29 1950-10-31 Alan Muntz & Co Ltd Fuel injection system for internalcombustion engines
US2406207A (en) * 1944-10-04 1946-08-20 John P Desmet Blood treating device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213958B (de) * 1959-12-14 1966-04-07 Aaron Ismach Injektionsspritze

Also Published As

Publication number Publication date
GB693505A (en) 1953-07-01
US2695611A (en) 1954-11-30
FR999431A (de) 1952-01-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3428669C2 (de)
DE876312C (de) Geraet zum impulsartigen Einspritzen in lebende Gewebe
DE1058222B (de) Injektionsspritze
DE29507987U1 (de) Ejektionsgerät zur Hochdruckejektion einer Flüssigkeit
DE2558789A1 (de) Hochdruck-kraftstoffeinspritzeinrichtung fuer dieselmotoren
DE202018102738U1 (de) Nadelfreies Injektionssystem
DE69221642T2 (de) Schmierungsanlage für punktschmierung der arbeitszylinder in grosskolbenmaschinen, insbesondere schiffdieselmotoren
DE112008001845B4 (de) System und Verfahren zur Kraftstoffeinspritzsteuerung
DE19647304C1 (de) Kraftstoffeinspritzanlage für eine Brennkraftmaschine
EP0063343A1 (de) Nadelloses Injektionsgerät
DE3740956C2 (de)
DE102009006203A1 (de) Dosierpumpe und Verfahren zum Betreiben einer Dosierpumpe
DE102011007314A1 (de) Vorrichtung zum Einspritzen eines Mediums in oder unter die Haut mit einer Serie von Druckimpulsen
DE10218743A1 (de) Einspritzmengenmesseinheit
DE475116C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in Verbrennungskraftmaschinen
DE905689C (de) Vorrichtung zur Erzeugung unterschiedlicher Steuerzeiten bei Verwendung einer Druckfluessigkeit aus einer gemeinsamen Druckquelle, insbesondere fuer Brennstoff-Einspritzventile von Brennkraftmaschinen
AT501573B1 (de) Hydraulische vorrichtung mit zumindest einem druckspeicher
EP0914554B1 (de) Pumpendüse
DE478898C (de) Fluessigkeitsgesteuertes, sich nach innen oeffnendes Brennstoffeinspritzventil
DE102006016519B4 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Signals, das eine Öffnung eines Einspritzventils wiedergibt, und entsprechende Einspritzanlage und Einspritzventil
DE4341861A1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe
DE1019178B (de) Hydraulischer Regler
DE10322320B4 (de) Ventilanordnung für Sprühfeuchtwerke von Druckmaschinen
DE10146756C1 (de) Kraftstoffinjektor
DE3340405C2 (de)