DE876546C - Gluehhaube - Google Patents
GluehhaubeInfo
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- DE876546C DE876546C DED752D DED0000752D DE876546C DE 876546 C DE876546 C DE 876546C DE D752 D DED752 D DE D752D DE D0000752 D DED0000752 D DE D0000752D DE 876546 C DE876546 C DE 876546C
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- Expired
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/0006—Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces
- C21D9/0025—Supports; Baskets; Containers; Covers
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Description
- Es ist- bekamst, an Stelle der früher üblichen, aus Stahl,guß hergestellten Glühhauben aus hochhitzebeständigen Stahlblechen zusammengeschweißte Hauben zu verwenden. Die Seitenwände haben hierbei :die Aufgabe, außer dem Schutz des Glühgates auch als Tragelement der Haube zu dienen. Dies 'hat dem. Nachteil, daß sich die Hauben in der Wärme sehr stark verziehen, da eine freie Ausdehnung des Haubenmaptels nicht stattfinden kann. Man hat versucht, diesem Nachteil durch Versteifitngsrippen ,oder durch, besondere Formgebung der Haube zu begegnen, jedoch ohne Erfolg. Weiter ist bekannt, um besonders dünne Bleche verwenden zu können, die f Außemliaube durch gegossene Rahmen zu versteifen. Die Haube ist hierbei über die gegossenen Rahmen gestülpt und steht unten in gleicher Höhe mit dem Rahmen auf. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sich die äußere Blechhaube nicht frei ausdehnen kann und sich verzieht, .da die Ausdehnung sich entgegen dem Eigengewicht Ader Haube ,auswirken maß.
- Zweck der Erfindung ist es, eine, Ausbildung von Glühhauben vorzuschlagen, die die aufgeführten. Nachteile der bekannten Hauben vermeidet und vor allen Dingen dem Außenmantel freie Ausdehhungsmöglichkeit gibt unter gleichzeitiger Gewährleistung der Haubendichtigkeit. Gemäß der Erfindung wird bei der in beliebiger rechtwinkliger, ovaler oder runder Form ausgeführten Glühhaube das Haubendach_2, welches in sich selbsttragend ,ausgeführt ist, von Stützen i (s. Schnitt Abb. i) ,getragen. Diese Stützen i sind mit einem im oberen Teil als Sandtasse ¢ ausgebildeten Rahmen 5 verbunden. Der Mantel 3 wird so Sam Rand des Daches angeschweißt, daß er, die Stützen, frei umschließend, in :die dichtende Sandtasse q. nur so - tief :eintaucht, daß, der untere Haubenrand den Sandtassienboden nicht berührt. Dies hat -den Vorteil, daß der gesamte Mantel nur .noch die Aufgabe zu erfüllen hat, das Glühgut zu schützen und -nicht mehr wie bei den bekannten Hauben auch noch als Tragelement zu dienen. Die Ausdehnung kann daher frei nach unten erfolgen, ohne daß, wie dies bei der bekannten, durch Gußbalken versteiften Einrichtung der Fall ist, die Haube sich ;gegen ihr Eigengewicht dehnen maß. Die Stützen i sind aus hochhitzebeständigem Stahlguß oder ebensolchen gewalzten bzw. geschmiedeten Werkstoffen hergestellt. Sie können durch Verstrebungen miteinander verbunden werden und können auch andere Ausbildungsformen aufweisen, als in den Zeichnungen dargestellt. Die Stützen samt den gegehenenfalls vorgesehenen Verstrebungen sind vom Haubenmantel 3 umschlossen. Sie sind somit der Einwirkung der Feuergase entzogen und daher fast unbegrenzt haltbar. Im Betrieb wird die Glühhaube über das. Glühgut gestülpt, wobei die Abdichtung der gesamten Glühhaube dadurch bewerkstelligt wird, daß sie mit der Unterkante 6 des Rahmens 5 in eine Sanddichtung 7 eintaucht, die vorzugsweise im Hüttenflur vorgesehen ist.
- Die Glühhaube gemäß der Erfindung kann im Vergleich zu den bisher üblichen Glühhauben aus wesentlich dünneren und glatten Blechen hergestellt werden, da eine Belastung der Haubenseitenwände vermieden ist. Dies bringt nicht nur eine Ersparnis an hitzebeständigem Bauwerkstoff mit sich, sondern auch noch eine Reihe anderer Vorteile. Ein Verziehen oder Ausbeulen der Seitenwände findet nicht oder in nur geringem Ausmaß statt, und der Wärmeausgleich geht durch die dünnen, glatten Flächen. .schneller vonstatten, als dies bisher möglich war. Es wird hierdurch eine Verkürzung der Anheizzeiten :und eine Ersparnis an Heizkosten erzielt. Das Gesamtgewicht der Haube ist gegenüber den bekannten vermindert, so daß eine einfachere Handhabung gewährleistet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Glühhaube aus hitzebeständigem Stahlblech mit einem auf Stützen aus hitzebeständigem Stahl ruhenden Haubendach und am Dachrand hängendem Haubenmantel, dadurch gekennzeichnet, das der die Stützen frei umschließende Haubenmantel in eine dichtende Sandtasse nur so tief eintaucht, daß sein unteres Ende den Sandtassenboden nicht berührt. Angezogene Druckschriften: USA.-1'_%tentschrift Nr. 1 778 798.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED752D DE876546C (de) | 1940-09-28 | 1940-09-28 | Gluehhaube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED752D DE876546C (de) | 1940-09-28 | 1940-09-28 | Gluehhaube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE876546C true DE876546C (de) | 1953-05-15 |
Family
ID=7028895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED752D Expired DE876546C (de) | 1940-09-28 | 1940-09-28 | Gluehhaube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE876546C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1778798A (en) * | 1929-04-30 | 1930-10-21 | Herman A Fisher | Annealing box |
-
1940
- 1940-09-28 DE DED752D patent/DE876546C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1778798A (en) * | 1929-04-30 | 1930-10-21 | Herman A Fisher | Annealing box |
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