DE87655C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE87655C DE87655C DENDAT87655D DE87655DA DE87655C DE 87655 C DE87655 C DE 87655C DE NDAT87655 D DENDAT87655 D DE NDAT87655D DE 87655D A DE87655D A DE 87655DA DE 87655 C DE87655 C DE 87655C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheel
- flange
- cast iron
- wheels
- tread
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000005336 cracking Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 201000009032 substance abuse Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D15/00—Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D19/00—Casting in, on, or around objects which form part of the product
- B22D19/04—Casting in, on, or around objects which form part of the product for joining parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eisenbahnwagen-Rad.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung in der Herstellung von Rädern für Eisenbahn-
und hauptsächlich für Strafsenbahnwagen, bei denen der Spurkranz, der Laufkranz und der
Radkörper des Rades aus verschiedenen der Beanspruchung bezw. Abnutzung dieser Radtheile
einen ungleichen Widerstand entgegensetzenden Metallen besteht, welches die Vortheile
des Hartgusses mit denen des aus Stahl und Gufseisen bestehenden Rades in sich vereinigt.
, ■
Die Räder, beispielsweise für Strafsenbahnwagen, wurden, um der Abnutzung einen
gröfseren Widerstand entgegenzusetzen, bisher aus Hartgufs hergestellt. Dieses Rad hat
sich jedoch für die mit Elektricität betriebenen Strafsenbahnwagen, namentlich infolge der durch
den Motor bedeutend erhöhten Last des Wagens, nicht als brauchbar erwiesen, weil
aufser dieser und der gleichzeitig dabei verlangten gröfseren Geschwindigkeit dieses Rad
den hieraus resultirenden heftigeren Stöfsen nicht gewachsen war und leicht zersprang.
Um dieses Brüchigwerden bezw. Zerspringen des Rades zu beseitigen, wurde der Radkranz
und Spurkranz aus Stahl und der übrige Radkörper entweder aus Gufseisen oder Schmiedeisen
hergestellt. Der Spurkranz eines so hergestellten Rades nutzte sich jedoch schneller
wie der Laufkranz ab, so dafs das Rad aus diesem Grunde und zur gröfseren Betriebssicherheit
in verhältnifsmäfsig kurzer Zeit aufser Gebrauch gesetzt werden mufste. Aufserdem
wurden Räder hergestellt, deren Körper und Spurkranz aus Gufseisen bestanden und die
nur mit einem Laufkranz aus Stahl versehen waren. Auch diese Räder besitzen den oben
erwähnten Uebelstand der schnellen Abnutzung des Spurkranzes, obwohl dieses Material sich
für den Radkörper als geeignet erweist. Hieraus folgt, dafs, wenn ein für den Spurkranz
geeignetes Material zur Herstellung eines Rades verwendet wird, dieses Material sich nicht auch
gleichzeitig für den Laufkranz eignet, da dieser schnell abgeflacht wurde bezw. Brüchen unterworfen
ist. Umgekehrt ist ein für den Laufkranz geeignetes Material, wie oben gezeigt, nicht für den Spurkranz geeignet, da dieser,
aus solchem Material gefertigt, sich schnell abnutzen wird. Auch der bisher für den Laufkranz
verwendete Tiegelgufs - bezw. Schweifsstahl eignet sich nicht besonders für den Laufkranz
des Rades, weil ein Abflachen desselben durch das häufige Anziehen der Bremsschuhe
und dadurch erfolgende Schleifen des Rades auf den Schienen, namentlich wenn dieselben
des besseren Angriffs der Räder wegen mit Sand bestreut sind, nicht vermieden wird. Die
oben erwähnte Herstellungsweise der Räder für Strafsenbahnwagen unterscheidet sich nicht von
denen von Rädern für Eisenbahnwagen.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist deshalb, die_bben beschriebenen Uebelstände
zu beseitigen und ein Rad herzustellen, welches allen an dasselbe gestellten Anforderungen
entspricht.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein theilweiser Schnitt durch ein für Strafsenbahnwagen geeignetes Rad und
Fig. 2 ein solcher einer abgeänderten Form des Rades, welche gleichzeitig für Eisenbahnräder
geeignet ist.
Der für das Rad der vorliegenden Erfindung verwendete Laufkranz α besteht aus besonders
getempertem oder gewalztem Stahl, welcher dem Abflachen einen grofsen Widerstand entgegensetzt
bezw. dieses Abflachen durch seine Beschaffenheit verhindert. Dieser Laufkranz, welcher entweder von gleicher Querschnittstärke,
wie Fig. ι zeigt, oder ein wenig stärker nahe der Flantschseite ist, wie Fig. 2 veranschaulicht,
wird zu einer zum Schweifsen geeigneten Temperatur erhitzt und in eine Form gebracht, in welche ein den Radkörper b und
Flantsch c bildendes Metall eingeführt wird. Das in die Form eingeführte, den Radkörper
bildende Metall verbindet sich in bekannter Weise mit dem Laufkranz α derart, dafs derselbe
unverrückbar auf dem Radkörper aufsitzt. Zu gleicher Zeit, in welcher die Verbindung
des Radkörpers b mit dem die Radbandage bildenden Laufkranz α vor sieht geht,
wird der Radflantsch c, welcher aus gleichem Material wie der Radkörper besteht, an der
durch starke Linien in der Zeichnung gekennzeichneten Stelle, d. h. auf der nach der Schiene
zu liegenden Seite durch Abkühlen gehärtet bezw. in Hartgufs umgewandelt.
Infolge des verwendeten besonders getemperten Stahles wird ein Abflachen des Laufkranzes
vermieden. Ebenso wird eine schnelle Abnutzung des Spurkranzes durch die Umwandlung
desselben an seiner der Abnutzung unterworfenen Stelle in Hartgufs verhindert
und ein Rad hergestellt, welches entsprechend den verschiedenen Beanspruchungen, seiner
Theile aus Metallen gebildet wird, welche diesen Beanspruchungen den erforderlichen
Widerstand gegen Abnutzung sowohl als auch gegen Bruch entgegensetzen. Die Beriutzungsdauer,
sowie die Betriebssicherheit bei Verwendung so hergestellter Räder wird dem entsprechend
bedeutend erhöht und alle die eingangs erwähnten Uebelstände der bisher verwendeten
Räder vermieden.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eisenbahnwagenrad, dessen Lauffläche aus Stahl, dessen Spurkranz auf der nach der Schiene' zu liegenden Seite aus Hartgufs und dessen übriger Körper aus gewöhnlichem Gufseisen besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87655C true DE87655C (de) |
Family
ID=359611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87655D Active DE87655C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87655C (de) |
-
0
- DE DENDAT87655D patent/DE87655C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69700441T3 (de) | Krümmungsfestes Schienenfahrzeugrad aus Stahl | |
| WO2018006845A1 (zh) | 一种高韧性轨道交通用贝氏体钢车轮及其制造方法 | |
| DE102017203507A1 (de) | Stahlflachhalbzeug, Verfahren zur Herstellung einer Komponente und Verwendung | |
| DE3515198C2 (de) | ||
| ATE21940T1 (de) | Schrauben und bolzen aus stahl mit hoher festigkeit und verfahren zur herstellung. | |
| DE4237655B4 (de) | Bremsscheibe | |
| DE2841446C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Verbundkörpers | |
| DE2539361A1 (de) | Bremsscheibe | |
| DE2655695C2 (de) | Gleisbremse für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE569188C (de) | Motorrad, insbesondere Leichtmotorrad | |
| EP0115046B1 (de) | Eisenbahnrad | |
| DE102023101786B4 (de) | Fahrzeugrad in Stahlbauweise zum Einsatz in einem BEV | |
| DE528992C (de) | Fahrzeugrad, dessen Speichen bei ihrem UEbergang in den Radkranz geteilt sind | |
| AT82542B (de) | Verfahren zur Herstellung von Radscheiben kleinen Durchmessers, insbesondere von Kleinbahnradscheiben. | |
| AT24534B (de) | Bremsklotzaufhänggung für Eisenbahn- und Straßenbahnwagen. | |
| DE2821227A1 (de) | Verfahren zur herstellung von schienen mit verminderter riffelbildung | |
| DE481024C (de) | Anordnung der Lenkachsen an Schienenfahrzeugen mit selbsttragendem Wagenkasten aus Leichtmetall | |
| CH615865A5 (en) | Wheel for rail vehicles and method for its manufacture | |
| AT30827B (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des Gleitens von Radreifen. | |
| AT136063B (de) | Radreifen für Schienenfahrzeuge und Verfahren zu dessen Herstellung. | |
| DE1903177A1 (de) | Geraeuschmindernde Schienen | |
| AT7399B (de) | Federndes Wagenrad. | |
| WO2016131701A1 (de) | Radreifen für ein schienenrad | |
| DE202023106870U1 (de) | Eisenbahnrad | |
| DE2605356A1 (de) | Lager, insbesondere fuer eisenbahnwagen-achswellen |