DE87699C - - Google Patents

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/18Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch eine besondere Art von Kupplung gebildete Schutzvorrichtung, welche bewirken soll, dafs beim Reifsen eines oberirdischen elektrischen Leitungsdrahtes ein mehr oder minder grofser Theil des letzteren einfach herabfällt, d. h. sich vollkommen loslöst, wodurch also jede leitende Verbindung zwischen dem gerissenen Draht und den in der Nähe desselben befindlichen anderen elektrischen Drähten verhindert wird. Auch ist es bei Verwendung der Kupplung unmöglich, dafs Menschen oder Thiere in den Bereich einer Starkstromleitung gelangen können, da eben beim Reifsen einer solchen Leitung die Enden nicht einfach herabhängen, sondernsich loslösen.
Die Kupplung besteht aus zwei hakenähnlichen Theilen a a1 (Fig. 1), welche durch den Zug der gespannten Drähte in Eingriff mit einander gehalten werden. Die an einander liegenden Theile der Haken sind an ihren Druckflächen mit Vertiefungen versehen, in denen ein z. B. durch eine Kugel gebildeter Zwischenkörper lose angeordnet ist, wie dies die Fig. 1 punktirt darstellt. Reifst nun einer der Drähte b b1, so werden die Haken aal infolge des Aufhörens des waagrechten Zuges sofort aufser Eingriff kommen und es wird sich der zwischen der Kupplung und der Bruchstelle befindliche Drahttheil vollständig von den hängenbleibenden Leitungstheilen ablösen. Selbstverständlich wird nun je nach der Entfernung zwischen den Drahtträgern (Isolatoren etc.) die Anordnung der Kupplungen mit Bezug auf ihre eigene Entfernung von den Trägern und die Anzahl der Kupplungen eine wechselnde sein. In Fig. 2 ist hierfür ein Beispiel dargestellt.
Es sind hier die zwischen den Isolatoren c c1 einer Fernsprechleitung befindlichen Drähte in drei Theile d1 d2 d3. getheilt, und es sind diese Theile durch die vorbeschriebenen Kupplungen mit einander verbunden. Die Länge der Theile d1 und d3 ist so bemessen, dafs für den Fall des Reifsens des"""TiTeiles d* die Jaerj.bJ}ärigenden ..JEnden unmöglich mit der Starkstromleitung e einer elektrischen Strafsenbahn in Berührung kommen können. Reifst der Theil d'2, so fallen die zwischen den beiden Kupplungen befindlichen Stücke einfac herab. Reifst aber einer der Theile d1 oder ds, so fällt nicht nur das abgelöste Drahtstück von d1 oder d 3 herab, sondern auch das ganze Drahtstück d'2.
Natürlich kann man in ein und demselben Leitungstheil auch drei oder noch mehr Kupplungen verwenden, je. nachdem es die Ortsverhältnisse oder sonstigen Eigenthümlichkeiten der Anlage erfordern. In allen Fällen läfst sich durch die Verwendung der vorbeschriebenen, beim Drahtbruch selbstthätig sich auslösenden Kupplung die Gefahr einer ungehörigen Stromübertragung auf das denkbar
geringste Mafs herabdrücken, und zwar ganz besonders dadurch, dafs auch das an beiden Enden abgelöste Drahtstück selbst wieder in einzelne Theile zerfallen kann. Bemerkt sei schliefslich, dafs diese Wirkung auch dann eintritt, wenn der Zwischenkörper nicht vollkommen lose, sondern mit einem der Hakentheile verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätig beim Drahtbruch sich auslösende Kupplung für oberirdische elektrische Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die senkrecht zum Drahtzuge gerichteten Greifflächen der beiden hakenförmigen Körper durch einen in diese Greifflächen eingelagerten losen Zwischenkörper gegen Seitenverschiebung geschützt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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