DE877570C - Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE877570C
DE877570C DED937A DED0000937A DE877570C DE 877570 C DE877570 C DE 877570C DE D937 A DED937 A DE D937A DE D0000937 A DED0000937 A DE D0000937A DE 877570 C DE877570 C DE 877570C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
locking
locking device
lock
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED937A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1610949U (de
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Nallinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED937A priority Critical patent/DE877570C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE877570C publication Critical patent/DE877570C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/22Rectilinearly moving bolts

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge Besonders bei schnellen Wagen besteht das Bedürfnis, zusätzlich zu dem üblichen Einrasten der Schloßfalle eine zwangsläufige Verriegelung der Tür vorzusehen, so daß ein unbeabsichtigtes Öffnen der Tür während der Fahrt unmöglich gemacht wird. Bei den heute üblichen Türen ist keine vollkommene Sicherheit gegen ungewolltes Öffnen der Tür gewährleistet; häufig ist der Zapfen bzw. die Falle im Schloß nur unvollständig, im Grenzfall z. B. nur einige Zehntelmillimeter eingerastet, so daß die Tür bei mehr oder minder heftigen Stößen sich selbständig während der Fahrt öffnet.
  • Eine zwangsläufige mechanische Verriegelung, wie sie in älteren Fahrzeugen verwendet wurde, ist jedoch für den modernen Wagen nicht brauchbar, da die Tür auch im verriegelten Zustand zuschlagbar sein muß, was bei den bekannten mechanisch zwangsläufigen Verriegelungen nicht möglich ist. Die Erfindung sieht demgegenüber ein Türschloß mit einer Vorrichtung zum Verriegeln der geschlossenen Tür vor, bei welcher eine in die Verriegelungsvorrichtung eingreifende, in Abhängigkeit von der Türstellung bewegte Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die eine Verstellung der Verriegelungsvorrichtung in Riegelstellung zuläßt, wenn die Tür geschlossen ist, dagegen eine solche Verstellung verhindert, wenn die Tür geöffnet ist. Zweckmäßig ist gleichzeitig außer der in Abhängigkeit von der Türstellung sperrbaren, insbesondere nur von innen zu betätigenden Verriegelungsvorrichtung eine unabhängig davon zu betätigende Verriegelungsvorrichtung an sich bekannter Art vorgesehen, welche, und zwar zweckmäßig nur von außen, sowohl bei geschlossener als auch bei geöffneter Tür betätigt werden kann, wobei das Riegelglied, z. B. die Schloßfalle selbst, gegenüber dieser Verriegelungsvorrichtung, z. B. über einen Hebel, derart federnd ,gelagert ist, daß. die -Tür auch bei durch diese Verriegelungsvorrichtung in Riegelstellung gebrachtem Riegelgliede einrastet.
  • In Verbindung mit einer solchen in üblicher Weise vorgesehenen Verriegelung sind hierdurch erfindungsgemäß insbesondere folgende Schließmöglichkeiten der Tür gegeben: a) die Tür ist uriverriegelt, und die, Schloßfalle kann beim Schließen der Tür einrasten; b) die Tür, d. h. z. B. der Türdrücker, ist von außen verriegelbar, und die Schloßfalle kann auch in verriegeltem Zustand der Tür einrasten; c) die Tür ist von innen, und zwar nur in Schließstellung verriegelbar.
  • Durch die Erfindung wird demnach der Vorteil erzielt, daß die Tür sowohl von innen wie von- außen verriegelt werden kann, ohne daß die Verriegelung ein Zuschlagen der Tür von außen verhindert, da das Verriegeln von innen bei geöffneter Tür außer Wirksainkeit gesetzt ist. Andererseits -ist bei Verriegelung der Tür von innen volle Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen während der Fahrt gegeben.
  • Als Riegelglied für die Verriegelung von innen kann die Schloßfalle selbst oder ein zur Schlößfalle zusätzliches Riegelglied verwendet werden. Als Sperrglied dient beispielsweise ein mechanisches Sperrglied, z. B. ein sich am Türrahmen abstützender, in der Tür gelagerter Sperrbolzen oder Sperrhebel, welcher beim Schließen der Tür am relativ feststehenden Fahrzeugteil z. B. gegen Federwirkung zurückgedrückt und beim Öffnen der Tür wieder freigegeben wird. Statt rein mechanisch kann die Sperrung auch z. B. durch eine von der sich bewegenden Tür gesteuerte Hilfskraft, z. B. durch Schließen und Öffnen eines elektrischeu Kontaktes o d. dgl., betätigt werden: Gegebenenfalls ist es z. B. auch möglich, daß die Verriegelungsvorrichtung bzw. die Sperrvorrichtung am festen Teil des Fahrzeugs angeordnet ist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Anordnung mit einem Sperrbolzen und Abb. 2 eine Anordnung mit einem Hebel als Sperrglied für die von innen zu betätigende Verriegelungsvorrichtung: An der Seitenwand cal, a2 eines Kraftfahrzeugs ist, wie Abb. i zeigt, die Tür b in Scharnieren c gelagert. Zum Einrasten der Tür in Schließstellung dient in üblicher Weise eine Schloßfalle d, welche in beliebiger, bekannter Weise durch einen Türdrücker mittels eines in der Abbildung z. B. bei e schematisch angedeuteten Mechanismus betätigt werden kann, und zwar derart, daß die Tür durch federndes Zurückdrücken der Schloßfalle von außen zugeschlagen werden kann, und zwar auch dann, wenn der Türdrücker von außen verriegelt ist. In der Tür ist des weiteren auf einem Zapfen f ein als Verriegelungshebel dienender Winkelhebel g, h gelagert, welcher vom Innern des Fahrzeugs her in geeigneter, nicht dargestellter Weise mittels eines Betätigungsgliedes mittelbar oder unmittelbar verschwerikt werden kann. Der Hebel g" h wirkt hierbei derart, daß im unversiegelten Zustand, wie dargestellt, der Hebelarm g vor! der Schloßfalle d abgehoben ist, zum Verriegeln jedoch im Uhrzeigersinn verschwenkt und in der Verriegelungsstellung festgehalten wird und dadurch die Schloßfalle d an einem Ausrasten verhindert.
  • Als Sperrglied für den Verriegelungshebel g, h dient in Abb. i ein Sperrbolzen i, welcher unter der Wirkung einer Feder k gegen die Wandung des feststehenden Türrahmens gedrückt wird. Der Sperrbolzen i trägt einen Nocken m, welcher mit Bezug auf den Hebelarm h des Verriegelungshebels derart angeordnet ist, daß bei geschlossener Tür das Ende des Hebelarmes h sich infolge Zurückdrückens des Sperrbolzens i gegen die Wirkung der Feder k, in der Zeichnung nach links, außerhalb des Bereichs des Nockens m befindet und dadurch ein Verschwenken des Hebels in Verriegelungsstellung ermöglicht. Öffnet sich die Tür, nachdem die Verriegelung des Hebels g, h aufgehoben worden ist, so wird der Sperrbolzen i durch die Feder k in Längsrichtung der Tür, nach rechts, verschoben, wobei der Nocken m unter das Ende des Hebels h gelangt, wodurch dieser gesperrt und nicht mehr in Verriegelungsstellung gebracht werden kann.
  • In Abb. 2 ist die Schloßfalle d in verriegeltem Zustand gezeigt. Neben dem Verriegelungshebel g, welcher z. B. mittels eines selbstsperrenden Schnecken-oder Schraubenradgetriebes n vom Innern des Wagens her in Riegelstellung gebracht werden kann, ist ein Sperrhebel i', m' gelagert, dessen Hebelarm i' durch die Feder k' gegen die Wand l' gedrückt wird. In der gezeichneten geschlossenen Lage der Tür ist der Hebel durch die Wandung l' so weit gegen die Wirkung der Feder k' angehoben, daß der Hebelarm na' den Verriegelungshebel g nicht daran hindert, in die die Schloßfalle d verriegelnde Stellung zu gelangen. Wird die Tür geöffnet, nachdem der Verriegelungshebel g zurückverstellt worden ist, so wird der Sperrhebel i', na' durch die Feder k' im Uhrzeigergegensinn gedreht, wodurch der Hebelarm m' gegen den Nocken o am Hebel g tritt und diesen an einer Verstellung in Riegelstellung hindert. Gegebenenfalls kann auch, um ein sicheres Sperren zu gewährleisten, zwischen dem Hebelarm i' und dem Hebelarm m' bzw. zwischen entsprechenden Hebelgliedern ein selbstsperrendes Getriebe zwischengeschaltet sein, welches zwar ein Verstellen des Hebelarmes m' durch den Hebelarm i' erlaubt, ein Verstellen des Hebelarmes i' durch den Hebelarm m' dagegen verhindert.
  • Die Erfindung ist sinngemäß bei allen Arten von Schlössern und gegebenenfalls bei Türen für beliebige Zwecke anwendbar, bei denen eine entsprechende Verriegelung erwünscht ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge., mit einer Vorrichtung zum Verriegeln der geschlossenen Tür, gekennzeichnet durch eine in die Verriegelungsvorrichtung (g, h; g, n) eingreifende, in Abhängigkeit von der Türstellung bewegte Sperrvdrrichtung (i, m; i', m'), die eine Verstellung der Verriegelungsvorrichtung (g, lt; g, n) in Riegelstellung (z. B. Abb. 2) zuläßt, wenn die Tür geschlossen ist, dagegen eine solche Verstellung verhindert (z. B. Abb. i), wenn die Tür geöffnet ist.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer der in Abhängigkeit von der Türstellung sperrbaren, insbesondere nur von innen zu betätigenden Verriegelungsvorrichtung (g, la; g, n) eine uriabhängig hiervon zu betätigende Verriegelungsvorrichtung an sich bekannter Art vorgesehen ist, welche, und zwar zweckmäßig nur von außen, sowohl bei geschlossener als auch bei geöffneter Tür betätigt werden kann, wobei das Riegelglied, z. B. die Schloßfalle (d) selbst, gegenüber dieser Verriegelungsvorrichtung, z. B. über einen Hebel (e), derart federnd gelagert ist, daß die Tür auch bei durch diese Verriegelungsvorrichtung in Riegelstellung gebrachtem Riegelglied (d) einrastet.
  3. 3. Türschloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verriegelungsvorrichtungen auf die Schloßfalle (d) wirken und die Verriegelung der Tür durch zwangsläufiges Verriegeln der Schloßfalle mittels der von der TürstelIung abhängigen Verriegelungsvorrichtung (g, 1a; g, n) bzw. durch kraftschlüssiges Verriegeln der Schloßfalle mittels der weiteren Verriegelungsvorrichtung über den Hebel (e) erfolgt.
  4. 4. Türschloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abhängigkeit von der Türstellung sperrbare Verriegelungsvorrichtung auf ein von der Schloßfalle (d) unabhängiges Riegelglied wirkt.
  5. 5. Türschloß nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrglied für die Verriegelungsvorrichtung ein sich an einem relativ feststehenden Fahrzeugteil, z. B. am Türrahmen abstützender, in der Tür gelagerter Sperrbolzen (i, m) oder Sperrhebel (i', in') dient, welcher beim Schließen der Tür am relativ feststehenden Fahrzeugteil (a2; a1) z. B. gegen Federwirkung (k, k') zurückgedrückt und beim Öffnen der Tür wieder freigegeben wird.
  6. 6. Türschloß nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß für die Sperrung der Verriegelungsvorrichtung eine von der sich bewegenden Tür gesteuerte Hilfskraft vorgesehen ist, die z. B. durch Schließen und Öffnen eines elektrischen Kontakts betätigt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 266 q96.
DED937A 1950-02-07 1950-02-07 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE877570C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED937A DE877570C (de) 1950-02-07 1950-02-07 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED937A DE877570C (de) 1950-02-07 1950-02-07 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877570C true DE877570C (de) 1953-05-26

Family

ID=7028986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED937A Expired DE877570C (de) 1950-02-07 1950-02-07 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE877570C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4428606A (en) 1981-07-06 1984-01-31 Proffer Charles L Latchset and strike assembly for doors

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE266496C (de) * 1900-01-01

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE266496C (de) * 1900-01-01

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4428606A (en) 1981-07-06 1984-01-31 Proffer Charles L Latchset and strike assembly for doors

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19955882C2 (de) Kraftfahrzeugtürverschluss
EP2342405B1 (de) Kraftfahrzeugschloss
EP0496736B1 (de) Vorrichtung zum sperren und entsperren von geschlossenen türen zum innenraum eines kraftfahrzeuges
DE2911681C2 (de) Elektrische Zentralverriegelungsvorrichtung für Kraftfahrzeugtüren
DE3927445C2 (de) Kraftfahrzeug-Türverschluß
DE10105541B4 (de) Betätigungsvorrichtung für eine Haube eines Kraftfahrzeugs
DE60010606T2 (de) Verschluss
DE102015113222A1 (de) Sicherheitsvorrichtung mit einer Fronthaube und einem Bajonettverschlusssystem
DE2144065A1 (de) Steuervorrichtung zur gleichzeitigen Sperrung und Entriegelung einer Gruppe von Türen
DE202005006942U1 (de) Schiebetür für ein Kraftfahrzeug
DE19616655A1 (de) Vorrichtung zum Öffnen und Schließen einer Tür oder Klappe
DE2911680A1 (de) Kraftfahrzeugtuerverschluss
DE877570C (de) Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
EP3059361A1 (de) Kraftfahrzeugschloss
DE69123128T2 (de) Einrichtung für die Bedienung eines Fahrzeugschlosses
DE3006151A1 (de) Schloss, insbesondere fuer kraftfahrzeug-heckklappentuer
DE102018121382A1 (de) Antriebseinheit für kraftfahrzeugtechnische Anwendungen
DE359856C (de) Verschluss- und Blockiervorrichtung fuer Tueren von Fahrzeugen aller Art mittels eines mit keilfoermigen Nasen versehenen Baskuelriegels
WO2023174832A1 (de) Kraftfahrzeugschloss
EP3867473B1 (de) Kraftfahrzeugschloss
DE19750893C2 (de) Türbetätigungsvorrichtung und Fahrzeugtür mit einer solchen Türbetätigungsvorrichtung
DE640100C (de) Doppelseitig zu oeffnende Tuer, insbesondere fuer Kuehlschraenke
DE628523C (de) Tuerschloss mit einem durch ein elektromagnetisch auszuloesendes Sperrglied festgehaltenen Fallenmitnehmer
DE102023132816A1 (de) Kraftfahrzeugschloss für ein Verschlusselement eines Kraftfahrzeugs
DE1053350B (de) Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren