DE878044C - Verfahren zum Trennen von Emulsionen od. dgl. mittels elektrischen Wechselstromes - Google Patents

Verfahren zum Trennen von Emulsionen od. dgl. mittels elektrischen Wechselstromes

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DE878044C
DE878044C DES3978D DES0003978D DE878044C DE 878044 C DE878044 C DE 878044C DE S3978 D DES3978 D DE S3978D DE S0003978 D DES0003978 D DE S0003978D DE 878044 C DE878044 C DE 878044C
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DE
Germany
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capacity
emulsions
electrodes
alternating current
electrical alternating
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Expired
Application number
DES3978D
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Wilhelm Dipl-Ing Feldmann
Karl Hahn
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G33/00—Dewatering or demulsification of hydrocarbon oils
    • C10G33/08—Controlling or regulating
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D17/00—Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/06—Separation of liquids from each other by electricity
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
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Description

  • Verfahren zum Trennen von Emulsionen od. dgl. mittels elektrischen Wechselstromes Es ist bekannt, Emulsionen u. dgl., die beispielsweise aus Öl und Wasser bestehen, durch elektrische Behandlung zu trennen, indem in das Behandlungsgefäß metallische Elektroden hineingehängt werden, die insbesondere mit hochgespanntem Wechsel-oder Drehstrom gespeist werden. Bei diesem I,ekannten Verfahren tritt die Schwierigkeit auf, daß bei großem Wassergehalt der Emulsion die Stromstärken und dementsprechend der Leistungsverbrauch außergewöhnlich hoch sind. Es ist auch bereits bekannt, bei hoher Anfangskonzentration der behandelten Emulsion an Wasser die Stromstärke dadurch klein zu halten, daß z. B. mit Glas isolierte Metallelektroden verwendet werden. Auf diese Weise ist es zwar möglich, schon im Anfang der elektrischen Behandlung mit einer kleinen Stromstärke auszukommen, jedoch sinkt diese dann bei der kleinen Elektrodenkapazität mit fortschreitender Behan.dlung entsprechend der zunehmenden Entwässerung weiter ab, so daß der Betrieb der Anlage unwirtschaftlich wird.
  • Es ist ferner bekannt, bei solchen Trennungsanlagen in der Stromzuleitung eine Kapazität anzuordnen, die den Ladestrom selbsttätig begrenzt und den Spannungsabfall zwischen den Elektroden entsprechend den zwischen den Elddroden jeweils vorhandenen, bei Änderungen des Wassergehaltes der Emulsion sich ändernden elektrischen Widerständen verschieden groß einstellt. Der Hauptzweck der Verwendung einer solchen Kapazität ist der, einen Kurzschluß zwischen den Elektroden bei zu hohem Wassergehalt zu vermeiden. Dieses Ver- fahren hat hauptsächlich den Nachteil, daß nur extrem kleine Ströme zur Anwendung kommen.
  • Es ist weiterhin bekannt gewesen, die Emulsionstrennungsanlagen so einzurichten, daß bei An wachsen des Stromes der Abstand der Elektroden vergrößert, ihre Kapazität also verkleinert wird.
  • Diese Anordnung soll lediglich verhüten, daß der Strom eine bestimmte Größe überschreitet und ist insofern wenig geeignet, als hierdurch eine sehr umständliche und kostspielige Ausbildung der Trennungsaniage erfordert wird.
  • Im folgenden wird nun gezeigt, wie man vorzugehen hat, um die Trennungsanlage mit einer annähern gleichmäßigen Stromstärke zu betreiben und dadurch einen möglichst guten Wirkungsgrad zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung wird das Emulsionstrennungsverfahren in der Weise durchgeführt, daß eine in die Stromzuleitung zu den Elektroden ein; geschaltete Kapazität bei zunehmender Entwässe; rung der Emulsionen allmählich, kontinuierlich oder stufenweise, vergrößert bzw. kurzgeschlossen wird. Vorteilhaft ist dabei die Einrichtung so getroffen, daß die zu diesem Zweck vorgesehene Kapazität in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Stromstärke gesteuert wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Trennungsanlage mit annähernd gleichmäßiger Stromstärke zu betreiben und so -einen wirtschaftlichen Betrieb der Trennungsanlage zu erzielen.
  • Die Kondensatoren sind bei dem angegebenen Verfahren vorteilhaft außerhalb des Behandlungsgefäßes in die Zuleitungen zu den Elektroden eingeschaltet. In den meisten Fällen dürfte es ausreichend sein, in die Zuleitung zu einer der beiden Elektroden bzw. Elektrodenpaare Kondensatoren einzuschalten. In manchen Fällen, insbesondere bei Emulsionen mit starkem Wassergehalt oder bei Verwendung von Drehstrom, kann es auch zweckm.äßig sein, in die Zuleitungen zu allen Elektroden regelbare Kapazitäten einzuschalten.. In allen Fällen kann schließlich noch die Anordnung so getroffen sein, daß ßdie Kapazitäten in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Änderung der Stromstärke in dem Behandlungsgefäß gesteuert werden. Dadurch wird eine besonders einfache und bequeme Benutzung des vorgeschlagenen Verfahrens ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Trennen von Emulsionen od. dgl. mittels elektrischen Wechselsftomes bei dem in die Stromzuleitung zu den Elektroden eine zur Regelung dienende Kapazität eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität bei zunehmender Entwässerung der Emulsionen allmählich, kontinuierlich oder stufenweise, vergrößert bzw. kurzgeschlossen wird.
  2. 2. Einrichtung mit veränderlicher Kapazität zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität in zwangsläufiger Abhängigkeit von. der Stromstärke gesteuert wird.
DES3978D 1937-07-31 1937-07-31 Verfahren zum Trennen von Emulsionen od. dgl. mittels elektrischen Wechselstromes Expired DE878044C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1642867B1 (de) * 1968-03-20 1972-05-31 Petrolite Corp Verfahren zur elektrischen behandlung von dispersionen
DE102013218889A1 (de) * 2013-09-20 2015-03-26 Mahle International Gmbh Kraftstoffversorgungssystem

Cited By (3)

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DE102013218889A1 (de) * 2013-09-20 2015-03-26 Mahle International Gmbh Kraftstoffversorgungssystem
US10221820B2 (en) 2013-09-20 2019-03-05 Mahle International Gmbh Fuel supply system and fuel filter

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