DE878543C - Verfahren zum Fetten von Leder - Google Patents

Verfahren zum Fetten von Leder

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DE878543C
DE878543C DEB7019D DEB0007019D DE878543C DE 878543 C DE878543 C DE 878543C DE B7019 D DEB7019 D DE B7019D DE B0007019 D DEB0007019 D DE B0007019D DE 878543 C DE878543 C DE 878543C
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DE
Germany
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leather
greasing
oxidation
greasing leather
oxidation products
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Expired
Application number
DEB7019D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Dr Immendoerfer
Hans Dr Krzikalla
Theodor Wilhelm Dr Pfirrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14C—CHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C9/00—Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes
    • C14C9/02—Impregnating leather for preserving, waterproofing, making resistant to heat or similar purposes using fatty or oily materials, e.g. fat liquoring

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Verfahren zum Fetten von Leder Es wurde gefunden, daB sich die durch katalytische Oxydation von höhermolekularen ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit Sauerstoff oder molekularen Sauerstoff enthaltenden Gasen hergestellten carbonsäurehaltigen Oxydationsprodukte vorzüglich zum Fetten von Leder eignen.
  • Besonders geeignet sind Oxydationsprodukte, die man nach Patent 765 728 erhält, wenn man die durch katalytische Hydrierung von Kohlenoxyd mit Wasserstoff in Gegenwart von Eisen enthaltenden Katalysatoren unmittelbar erhältlichen flüssigen ungesättigten Kohlenwasserstoffgemische oxydiert. Aber auch Oxydationsprodukte anderer flüssiger ungesättigter Kohlenwasserstoffe, z. B. von Krackolefinen, sind geeignet.
  • Es ist bekannt, Oxydationsprodukte von natürlichen Fetten oder Fettsäuren zu diesem Zweck zu verwenden. Die obengenannten, aus leicht synthetisch zugänglichen Ausgangsmaterialien herstellbaren Oxydationsprodukte sind den Oxydationsprodukten von natürlichen Fetten oder Fettsäuren in ihrer Wirkung ähnlich und zum Teil überlegen; sie liefern, namentlich bei der Verwendung zum Fetten pflanzlich gegerbten Leders, ein sehr zähes und besonders hellfarbiges Leder.
  • Die Fettung erfolgt in der üblichen Weise; dabei können die vorerwähnten Mittel auch im Gemisch mit Talg oder anderen gebräuchlichen festen oder halbfesten Fettungsmitteln angewendet werden.
  • Beispiel i Feuchte, pflanzlich gegerbte Blankleder werden mit einem Gemisch, das durch Zusammenschmelzen von 2 Gewichtsteilen Talg und i Gewichtsteil eines in der unten angegebenen Weise gewonnenen Oxydationsproduktes hergestellt wurde, auf der Tafel geschmiert und dann im Heizfaß gewalkt oder im Trockenraum verhängt. Man erhält ein außerordentlich zähes, hellfarbiges Leder.
  • Zur Herstellung des Oxydationsproduktes wird ein bei etwa :24o bis 35o° siedendes Krackolefin, das durch thermische Spaltung eines Braunkohlenweichparaffins erhalten wurde und eine aus der Hydrierzahl errechnete Jodzahl von go bis roo besitzt, bei 8o bis zoo° in Gegenwart von 0,5 °/o Kobaltnaphthenat mit feinverteilter Luft verblasen, bis die Jodzahl auf etwa zo gesunken ist. Das im Oxydationsgefäß zurückbleibende schwach gelbliche Öl mit der Säurezahl 85 bis go, der Verseifungszahl r8o bis zgo und einem Sauerstoffgehalt von etwa 16 °/o wird unmittelbar verwendet.
  • Beispiel e Mit einer gewünschtenfalls schwach alkalisch eingestellten wäßrigen Emulsion eines nach dem Beispiel des Patents 765 728 hergestellten Erzeugnisses, gegebenenfalls im Gemisch mit sulfonierten Ölen oder Fetten oder Mineralölen, werden Pelzfelle, die nach der sogenannten Leipziger Zurichtung oder mit Formaldehyd oder Alaun behandelt wurden, in trockenem oder halbtrockenem Zustand auf der Tafel geschmiert. Die gegebenenfalls noch gewalkten Felle werden nun im Trockenraum getrocknet und schließlich durch Läutern, Stollen usw. in üblicher Weise fertiggemacht. Das Haar bleibt hierbei vollständig klar, während es sich bei Verwendung mancher anderer Fettungsmittel, z. B. Tran, bekanntlich stellenweise gelblich verfärbt. Das erhaltene Pelzleder ist von weicher, zügiger Beschaffenheit und verliert seine Zügigkeit auch nicht bei einer etwa folgenden Färbung mit Pelzfarbstoffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Fetten von Leder, dadurch gekennzeichnet, daß man die durch katalytische Oxydation von höhermolekularen ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit Sauerstoff oder molekularen Sauerstoff enthaltenden Gasen erhältlichen carbonsäurehaltigen Oxydationsprodukte, gegebenenfalls im Gemisch mit anderen Fettungsmitteln, verwendet.
DEB7019D 1940-06-02 1940-06-02 Verfahren zum Fetten von Leder Expired DE878543C (de)

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