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Steuervorrichtung für Registrier-, Buchungs-, Fakturier- und ähnliche
Maschinen Bei Registrier-, Buchungs-, Fakturier- und ähnlichen Maschinen erfolgt
die Bewegung des Papierwagens sowie das Anrufen und die Steuerung der Rechenwerke
und anderer Mechanismengruppen der Maschinen im Zusammenwirlzen mit Abtastorganen
und, Kontakten oder Reitern, durch welche die Maschinen für eine bestimmte Arbeit
bzw. auf ein bestimmtes Formular eingestellt und so gesteuert werden, daß sie diese
Arbeit selbsttätig ausfiühren und der Bedienende nur die Ziffern- und Motortasten
jeweilis zu betätigen hat.
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Bei :Maschinen dieser Art ist bekannt, die Steueranschläge bzw. Reiter
in einem gemeinsamen vom Papierwagen getragenen, vorzugsweise auswechselbaren und/oder
verstellbaren Aggregat in Gruppen zusammenzufassen, so, daß durch Verstellen oder
Auswechseln dieses Aggregates eine andere Reitergruppe in Wirkungslage tritt und
die Maschine jeweils für eine andere Arbeit bzw. auf ein anderes Formular eingestellt
ist.
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Das Aufgabengebiet obiger Maschinen ist äußerst vielseitig und je
nach der Art der Rechenwerke sowie der Anzahl der Zählwerke, die sowohl additiv
als auch subtraktiv arbeiten 'können, ergibt sicih ein sehr umfangreicher und verwickelter
Steuermecrhanismus für den selbsttätigen Arbeitsablauf, durch den der Gang der Maschine
ungünstig beeinflu'ßt wird.
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Der Zweck der Erfindung ist, eine besonders einfache aber äußerst
vielseitige Steuervorrichtung zu schaffen, die in ihrem Aufbau übersichtlich und
daher leicht zu montieren und instand zu halten ist, die den Gang der Maschine wenig
belastet und von deren Reitern bzw. Kontakten oder Anschlägen aus
die
verschiedenen Funktionen für das Steuern der Druckwerke, der Rechen- und Zählwerke
sowie der anderen Mechanismengruppen der Maschine finit einfachsten Mitteln im Zusammenwirken
mit der Bewegung des Papierwagens erfolgen. :kann.
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Erreicht wird .dies dadurch, d.aß ein besonderes Funktionss.teueraggregat
vom Papierwagen . getrennt, beispielsweise unterhalb oder neben der Maschine beweglich
gelagert angeordnet wird und mit dem Papierwagen derart in Aribeitsgemeinschaft
steht, daß ?bei jedem Wagensprung von Kolonne zu. Kolonne, unabhängig von der jeweiligen
Kolonnenbreite und von der Richtung, im welcher der Papierwagen bewegt wurde, das
Funktionssteueraggregat zur Vermeidung von Massenbeschleunigun.g stets nur einen
kurzen Schritt weitergeschaltet wird. Das vorzugsweise rotierend
gelagerte.
Funlktionsst_eueraggzgga-_. kann - mehrere a ze `ci@@er enthalten, die durch Verschiebung
des Aggregates in Richtung seiner Längsachse wahlweise in Arbeitsstellung für verschiedene
Formulare gebracht werden können. Gleichfalls kann der Papierwagen mit einem Steueraggregat
ausgerüstet sein., das mit mehreren Steuersätzen versehen, nach Art eines an sich
bekannten Vierstangentabula!tors, schaltbar gelagert ist und wallweise .auf jedes
der vier verschiedenen Formulare eingestellt werden kann. Um den Antrieb das Funktionssteueraggregates
stets im Sinn des jeweils auszufüllenden Formulars steuern zu können, sind die hierfür
vorgesehener Antriebsmittel erfindungsgemäß auf dem Papierwagensteueraggregat angeordnet,
und zwar derart, daß -bei Umstellung auf ein anderes FLirmular gleichzeitig das
Funktionssteueraggregat für die entsprechende Arbeit durch Verschieben in Richtung
seiner Längsachse eingestellt wird.
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Diese Anordnung ergibt eine offene Übersichtlidhe Bauweise und einen
gesunden leicht instand zu haltenden neuen Steuermechanismus, bei dem das Abtasten
der Kontakte oder Reiter und das Übertragen auf die eigentlichen, Schaltelemente
für die Funktionen der Maschine mit besonders einfachen Mitteln getätigt werden
kann.
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Durch die besondere Gestaltung des Fumktionssteueraggregates und seine
vom Papierwagen ge-
trennte Anordnung, kann außerdem die Sichftbarmachung
der abgetasteten. Funktionen für den jeweiligen Maschinengang durch eine Anzeigevorrichtung
in besonders einfacher Weise erfolgen.
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Der Gegenstand der Erfindung ist in ei-nein Arbeitsbeispiel in den
Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Abh. i Seitenansicht im Schnitt der schematisch
dargestellten - Maschine mit darunterliegendem Funktionssteueraggregat, -Abb. 2
gemeinsamen - Schaltmechanismus des Papierwagen- und des Funktionssteueraggregates
von hinten gesehen in UmschCtstellung, Abb. 3 denselben im Schnitt C-D; Abb. q.
Einzelheiten desselben von oben gesehen, Ab@b. 5 rechte Lagerung .des Papierwagensteueraggregates
von hinten gesehen, -Abb4 6 dieselbe in Seitenansicht, Abb. 7 bis i i Einzelheiten,
Abb. 12 Abtast- und Anzeigemechanismus.
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Auf der Grundplatte i sind hinten an der rechten und linken Seite
die Ständer .2 und 2' befestigt, die auf ihrem oberen Ende eine Laufschiene 3 tragen,
welche mit .den Ständern fest verbunden ist. Auf dieser Laufschiene 3 ist mittels
Kugeln oder Rollen, der Papierwagen q. gelagert, der -mit einem mit B bezeichneten
Papierwagensteueraggregat ausgerüstet ist (Abt. i).
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Das Papierwagensteueraggregat B ist ein rechteckiger Hohlkörper .und
für vier verschiedene Formulare vorgesehen, wobei jede Seite einem Formular zugeordnet
ist. Diese vier Seiten sind mit Schlitzen versehen, die zur Aufnahme von Anschlägen.,
Kontakten oder Reitern 6 dienen, welche mit Abfühlorganen, hier nicht gezeichnet,
zusammenarbeiten und die Bewegungen des Papierwagens steuern.
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Das Papierwagensteueraggregat B ist mit seinen Lagerzapfen 7 und 7'
in den Lagerböcken, 8 und 8' drehbar gelagert. Die Lager sind nach oben offen, um
das Steueraggregat gegebenenfalls herausnehmen zu können (Abt. 6). Die Lagerböcke
8 und 8' sind in den Schlitzen 9 und q` an den Papierwagenseitenwänden io
und io' und in den Bügeln i i und i i' verschiebebar angeordnet (Abt. 5 und 6).
Die Lagerzapfen 7 und 7' des Steueraggregates B sind durchbohrt zur Aufnahme der
Schalt- bzw. Lagerbolzen 12 und 12'. Diese Bolzen sind in den Papierwagenseitenwänden
io und io' und in den Lagerblechen, 14 und 14 dreh- und verschiebbar gelagert und
tragen auf ihren Enden je ein Handrad bzw. Schaltknopf 15 und 15'. Auf dem Böl.ztm
12 sind ein. Schaltrad 18 und ein Sperrad i9 mit ihrer ,gemeinsamen, Nabe 16 befestigt,
während auf dem Bolzen 12' eine Hülse 16' sitzt. Beide Bolzen 12 und i2' werden
gegen Veisd!hieben durch je einen Federkeil 17 und 17' gesichert, die von der Nabe
16 und der Hülse 16' gehalten werden.
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In das Sperrad i9 greifen die Zähne 2o und 21 der auf dem Lageriblech
i¢ schwenkbar gelagerten Handhebel 22 und der Klinke 23. Die Klinke 23 und der Handhebel
22 werden mittels Federn 2q. und 25 .gegen das Sperrad i9 gezogen, der Handhebel
22 indirekt unter Zwischenschaltung des die Rolle 27 tragenden zweiarmigen Hebels
26. Der Handhebel 22 wird noch durch einen von der Druckfeder 30 (A.bb. 5) beeinflußten
Stift 29, welcher in Längsrichtung des Papierwagens zwischen der Seitenwand io und
dem Lagerblech 1q.- in einem Lagerbock 2:9' verschiebbar gelagert ist, gegen. Versc!hwenken
gesichert, indem dieser gegen die Nase 31 des Handhebels 22 anliegt (Abt. 7).
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Das Sohaltrad 18 greift in ein Ritzel 32, das auf dem Lagerblech.
14 gelagert ist und mit einem Zahnrad 33 kämmt. Dieses steht mit der Zahnstange
3q., -die unterhalb der Grundplatte i gelagert ist, im Eingriff. Die Zahnstange
34 steht mit einer Schiebemuffe 35 (Ab!b. 2 und 3) des Furnktionssteueraggregates
A unter Vermittlung des Hebels 36, welcher unterhalb der Grundplatte i drehbar gelagert
ist, in Verbindung.
Dei Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist
folgende: Bei Umstellung auf ein anderes Formular wird der Papierwagen ,. mittels
seines Aufzuges in Anfangsstellung gebracht und weiter über diese hinaus von Hand
verschoben, bis derselbe mit seinem Ansatzstift 29 auf den Anschlag 37, welcher
auf der Grundplatte i befestigt ist, trifft. Dabei wurde der Ansatzstift 29 gegen
den Druck der Feder 30 verschoben, wodurch der Handhebel 22. der so lange
mit seiner Nase 31 gegen den Ansatzstift 29 lag und von diesem, zwecks Verhütung
unberechtigten Umschaltens des Steueraggregates B während des Arbeitsganges der
Maschine ;blockiert wurde, frei gegeben. An einem selbsttätigen Abkippen wird der
Handhebel 22 dadurch gehindert, daß die Rolle 27 unter Vermittlung ihres Hebels
26 federnd gegen den Handhebel 22 anliegt (Abb.7).
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Um das Steueraggregat B umschalten zu können, muß der-Handhebel' 22
in PVilrfchtung (Abt. 7) gedrückt werden, -,wobei seine Nase 31 hinter den Anschlag
37 tritt und den Papierwagen festhält. Gleichzeitig springt die Rolle 27 in .die
Raste 38, wodurch der Handhebel 22 in der .gezeichneten Stellung in Abb. 6 gehalten
und der Eingriff zwischen dem am Handhebel 22 befindlichen Zahn 2o und dem Sperrad;
i9 gelöst wird, so daß jetzt ein Umschalten des Steueraggregates B durch @I)rehen
des (4_17b..2) möglich ist. Die Klinke 23 arretiert dabei die jeweilige Stellung
des Steueraggregates B. Beim Umschalten greift ein Zahn des Schaltrades 18 in das
Ritzel 32 und verdreht dieses um eine Teilung, wobei die Feder 39, die zwischen
den beiden Seitenwänden ich und 14 gespannt ist, als Arretierung dient. Die Drehung
des RitZtIS 32 wird in Verbindung mit .dem Zahnrad 33 auf die Zahnstange 34 übertragen,
die ihrerseits über den Hebel 36 und der Schiebemuffe 3,5 (Abt. 2) das Funktionssteueraggregat
A beeinflußt.
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Es ist vorgesehen, daß das Papierwagensteueraggregat B aus seiner
Lagerung zu entnehmen und gegebene .nfallsgegen ein anderes auszuwechseln ist. Dies
geschieht dadurch, daß der Schaltknopf 15 auf die Auswechselstell.unggedreht
wird, welche durch den verbreiterten Nocken 4o des Schaltrades 18 bestimmt wird,
in dem dieser den Schaltknopf 15 an eine Weiterverdrehung hindert. Nur in dieser
Stellung ist es möglich, -die Schaltbolzen 12 und i-2', welche so .lange durch die
Federkeile 17 und 17', die gegen die Lagerbleche 14 bzw. 14' lagen iznd die Schaltbolzen
12 und 12' gegen Verschieben sicherten, in einer in den Lagerblechen 14 und il!
für die Federkeile vorgesehenen -2\Tut41 herauszuziehen. Die Nahe 16 und Hülse i6'
begrenzen dabei den Weg der Schaltbolzen. 12 und 12'. Wie Abb.5 zeigt, ist die Verbindung
zwischen dem Steueraggregat B und den Schaltbalzen 12 und 12 gelöst, wodurch es
nunmehr möglich ist, das Steueraggregat B mittels der Lagerböcke 8 und 8' (Abt.
6) herauszuziehen und in Pfeilrichtung abzuheben.
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Damit bei herausgenommenem Steueraggregat B eine Verstellung durch
Wiedereinrücken und Umschalten des Schaltbolzens 12 der im Wirkungs-Bereich liegenden
Organe unmöglich ist, fallen. die Klinken 42 und 42', die so lange von den Lagerzapfen
7 und 7' gehalten wurden, hinter den Ansatz 13 und 13' der Schaltbolzen 12 und 12
und verhindert so das Wiedereinrücken. derselben ,(A,bb. 5 und 6).
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Das Einsetzen des Steueraggregates B erfolgt in umgekehrter Reihenfolge,
wobei beim Einschieben des Steueraggregates die Klinken 42 und 42' durch die Lagerzapfen
7 und 7' gehoben .und damit die Sperrung der Schaltbolzen 12 und 12' gegen. das
Wiedereinrücken aufgehoben wird.
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Das Steueraggregat B steht in Verbindung mit dem Funktionssteueraggregat
A, welches im vorliegenden Falle unterhalb der Maschine angeordnet iost. Um eine
formschlüssige Verbindung der beiden Steueraggregate zu erreichen, ist erfindungsgemäß
das Steueraggregat B mit besonderen Zahnstangen 44, 44b, 44 und 44d (Abt. i) ausgerüstet,
welche zwei aneinanderliegenden Flachschienen ähneln, die mit Zahnlücken und Zähnen
versehen sind, deren Anzahl und Größe der Anzahl und Breite der Kolonnen .des Formulars
entsprechen und die in Längsrichtung um eine Zahn-bzw. Lückengröße versetzt sind,
so daß jeweils die Zähne der einen Ebene den Zahnlücken. der anderen Ebene gegenüber
liegen (Abt. 8 .bis i i).
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Um die Zahnstangen, 44, 44b, 44c und 44d auf jede vorkommende Kolonnenbreite
leichter anzupassen, 'können diese aus einer Vielzahl von Teilen bestehen, die durch
Stecken und Aneinanderreihen in dafür vorgesehene Schlitze auf dem Körper des Papierwagensteuera.ggregates
B zu einer Einheit zusammenbesetzt werden.
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Das dazugelhörige Zahnrad 45 ist sechszähnig, bei dem jeder zweite
Zahn entsprechend den Zahnlücken und Zähnen in den Zahnstangen. 44, 44b, .1,4c und
44d in einer daneben liegenden Ebene versetzt angeordnet ist.
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Das Zusammenwirken. der vorbeschriebenen Teile geschieht wie folgt:
In Ruhelage des Papierwagens befindet sich, wie Abb. 8 bis i i zeigen, ein Zahn
des Rades in der Zahnlücke der einen Ebene der Zahnstange, während die Zahnflanken
der beiden angrenzenden Zähne des Zahnrades auf dem Zahnkopf in, der anderen Ebene
der Zahnstange aufliegen. Wird der Papierwagen jetzt nach links oder rechts :bewegt,
so gleiten die Zahnflanken auf diesem Zahnkopf entlang bis zu seinem Ende, und der
Zahn in der ersten Ebene wird verdreht, bis er und sein Nachbarzahn aus dersellben
Ebene mit ihren Flanken auf dem. Zahnkopf des der Lücke folgenden Zahnes liegen
und das Rad bis zu einer neuen Wagenbewegung wieder sperren.
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Mit dem Zahnrad 45 ist ein Kegelrad 46, die beide vom Lager 47 getragen
werden, verbunden. Das Kegelrad 46 kämmt mit einem Kegelrad 48, ,welches auf der
Achse 49, die in den beiden Lagern 50 und 50', nicht gezeichnet, gehalten
zv ird, befestigt ist. Am anderen Ende der Achse 49 sitzt ein weiteres Kegelrad
51, welches im Eingriff mit einem Kegelrad 52 steht, das an der Seitenwand 68' mittels
des Lagerringes 77 auf Rollen gelagert ist.
.Das als Walze ausgebildete
Funk tionssteueraggregat A besteht aus zwei Rohren 6o und. 61 verschiedener Durchmesser,
deIenAbstand von den Zwischenringen 62 und 63 zentriert und die von den Deckeln
64 und 65 abgeschlossen werden. Die Rohre sind auf dem ganzen Umfang mit Schlitzen
versehen, welche zur Aufnahme von Anschlägen oder Kontakten bzw. Reitern 79 dienen.
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Das walzenförmige Funktionssteueräggregat A ist an den Enden drehbar
und in Längsrichtung verschieh!bar gelagert. Zu diesem Zweck er'hie'lt der Deckel
65 eine Bohrung, die .die als Lagerbolzen ausgebildete Lagerschale 66, welche
auf dem in der Seitenwand 68 befestigten Lagerbolzen 67 mittels Wälznadeln gelagert
ist, aufnimmt. Auf dem anderen Ende ist ein. !baldig geformter Führungsring 74 aufgesetzt,
der in der Schiebemuffe 35 aufgenommen und mit dieser mittels drei Stifte 76 und
entsprechenden Schlitzen 76' verbunden ist. Die Schiebemuffe ist im Kegelrad. 52
axial verschiebbar gelagert und mit diesem mittels drei auf dem Umfang der Schiebemuffe
35 verteilter Stifte 75 und der entsprechend- vorgesehenen Schlitze 75' .im Kegelrad
52 verbunden, so. daß bei Drehung des Kegelrades 52 die Schiebemuffe 35 und das
Funktionssteueraggregat A mit verdreht werden.
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Um das Funktionssteueraggregat in seiner Lage zu halten, .ist die
Schieb@emuffe35 mit einem Deckel 72 bajonettschlüssig verbunden. Am Deckel' 72 befindet
sich ein Rändellknopf 73, der zur Aufnahme einer Buchse 70 und einer Druckfeder
71 mit einer Bohrung versehen ist. Die Druckfeder 7i wirkt ständig gegen. den Boden
der Buchse 70 und diese gegen das Funktionssteweraggregat A, wodurch dasselbe
in seiner Arbeitslage gehalten wird.
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Dies Anordnung erlaubt es, daß das F.unktlionssteueraggregat A leicht
herausgenommen werden kann, was dadurch geschieht, daß fbei Auswechselstellung des
Papierwagens 4 sowie des Papierwagensteueraggregates B der Deckel 72 durch Linksdrehen
des Rändelknopfes 73 . aus seinem Bajonettverschluß gelöst wird. Beim Herausziehen
des Funktionssteueraggregates A gleitet sein Führungsring 69 auf einer Wanne 81
entlang .und schützt so die Reiter 79 gegen Beschädigungen.
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Das Einsetzen des Funktionssteueraggregates A erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge. Zur erleichterten Aufnahme des Funktionssteueraggregates A auf dem
Zapfen 66, ist derselbe mit einem Kegel 66' und der Deckel 65 mit einer Senkung
65' versehen.
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Um zu verhindern, -daß das Funktionssteueraggregat A in einer anderen
Stellung als die vorgesehene eingesetzt wird, .ist eine Einrichtung geschaffen,
derart, -daß einer der Stifte 76 einen dickeren Zapfen hat und nur in den dazugehörngen
Schlitz der Führungsringe 69, 74 hindurch geht. Das Fun.ktion;ssteueraggregat A
wird so weit eingeschöben bis die Stifte 76 in die Schlitze 76' der Schiebemuffe
35 geführt werden und an die Schlitzenden anschlagen. Nachdem derDeckel 72aufgesetzt
und verriegelt ist, wird das Funktionssteueraggregat ständig von der Druckfeder
71 in dieser Lage gehalten. Um ein Verschieben der Zahnstange 34 zu vermeiden, ist
eine Sicherung vorgesehen, die aus den Teilen iio bis 112 besteht und beim Einschieben
des Funktionssteueraggregates A die Zahnstange sperrt (Abb. 3).
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Entsprechend dem Papierwagensteueraggregat B ist .auch das Funktionssteueraggregat
A für die Verwendung von vier verschiedenen Formularen eingerichtet. Zu diesem Zweck
sind auf dem Umfang der Rohre 6o, 61 in Längsrichtung ihrer Achse verlaufende Schlitzreihen
vorgesehen, die zur Aufnahme von Anschlägen, Kontakten oder Reitern 79 dienen, weiche
mit Abfühfhebeln. 82 und 83 zusammenarbeiten und so den Mechanismus steuern. Der
Anordnung .zufolge entspricht eine-Reiterreihe einer Kolonne des eingestellten Formulars
(Abb. i und 12).
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Das Umschalten des Funktionssteueraggregates A auf die vier verschiedenen
Pormdlare erfolgt zwangsläufig .durch Verschieben in seiner Längsrichtung mittels
der vom Papierwagensteueraggregat B gesteuerten Schaltorgane um einen Schritt bis
vier Schritte. Damit die Reiter 79, welche sich mit ihren federnden Füßen in den
Schlitzen halten, bei dieser Verschiebung immer .in der Bann mit ihren zugeordneten
Abtasthebeln.82 und &3 bleiben, sind sie mit einem entsprechenden breiten Kopf
versehen, so daß in allen vier Stellungen die Funktion des jeweiligen Reiters in
der betreffenden Kdlonne ausgelöst werden .kann.
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Weil die Auslösung der Funktionen nicht für jedes der vier Formulare
erforderlich zu sein braucht, sind insgesamt acht Reiter vorgesehen, die Schlitze
oder Lücken aufweisen, in denen die Abtast'he'bel bei der Abtastbewegu:ng ungehindert
hereintreten können und somit keine Funktionen auslösen.
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Der Papierwagen .ist auf dreißig Kolonnen einstell'bar, so -daß auf
dem Funktionssteueraggregat A dreißig Reiterreihen nötig sind.
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Um die Schaltmöglichkeit zu erweitern, was insbesondere bei Vielzählwerksmaschinen
wünschenswert ist, sind die Reiterreihen erfindungsgemäß in mehreren Gruppen angeordnet.
Im Ausführungsbeispiel sind zwei solcher Gruppen vorgesehen, welche je zur Hälfte
auf dem Rohrumfang des Funktionssteueraggregates A verteilt sinid. Mithin braucht
dias Funktionssteueraggregat A bei einer vollen Hinundherbewegung des auf dreißig
Kolonnen arbeitenden Piapierwagens nur je eine halbe Umdrehung = 18o° vor und zurück
zu machen, worauf zwei Reiterreihen gleichzeitig abgetastet werden können. Weil
eine Reiterreihe fünfzig Reiter enthält, ergibt dies für eine Kolonne hundert Schaltmöglicbkeiten.
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Das .Abtasten der zwes Reiterreihen geschieht durch die Abtasthebel
82 und 83, die je einem Reiter 79 in der Reiterreihe zugeordnet und in schwenkbaren
Rahmen auf je einer gemeinsamen Achse 92, 93 drehbar gelagert sind.
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Entsprechend der Anzahl der Gruppen sind im Ausführungsbeispiel zwei
solcher Rahmen 94 und
85 nötig, die in den Se.itenwände:ni 68 und
68' in den Punkten 86 und 87 drehbar ,ge'lagert sind und durch die Hebelarme 88
und 89, unter Vermittlung des Bolzens go und des Schlitzes g1, in Arbeitsgemeinschaft
stehen. Durch Verschwenken der Rahmen 84 und 8@5 gegen .das Funktion(ssteueraggregat
A treffen die Abtasrhebel 82 und 83 auf die jeweils gesetzten Reiter 79 der betreffenden
Reiter- bzw. Kolonnenreihe, wodurch die Abtastliebel 82 und 83 eine zusätzliche
Bewegung ausführen und den Schalt- und Steuermechanismus vermittels ihrer Lenker
94 und 95 beeinflussen (Abb. i und 12).
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Das Verschwenken der Rahmen 84 und 85 erfolgt durch Kurvenscheiben
99 und ioo, .die auf der Antriebswelfe 98 befestigt ,sind und mit den Hebelarmen
1o3 und 1o4 eines Winkelhebels 1o5, mittels Rollen ioi und 1o2 zusammenarbeiten.
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Die beim Maschinengang durch die Kurvenscheiben gg und ioo dem Winkelhebel
1o5 erteilte Bewegung, wird auf seine Achse 1o6, die auf der Grundplatte drehbar
gelagert ist, und. auf den mit ihr verbundenen Hebel 107 weitergeleitet. Ein Lenker
1o8 überträgt die Bewegung weiter auf die gekuppelten Rahmen 84 und 85.
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:.das Abb. i ist ersichtlich, daß der Abfü!hlhebel 8- in der gezeichneten
Lage mit dem: Reiter 79' zusammenarbeitet und durch die mit dem Hebel 82' gekuppelten
Verbindungsstange 94' den Farbbandhebel verschwenkt. Es ist weiter ersichtlich,
daß bei Umstellung des Papierwagenaggregates vom Formular A auf Formular C das Funktionssteueraggregat
A um zwei Stellen verschoben wird, so daß dann statt der Reiternase 79a .die Reiternase
7gc in Ar'beitsgmemeinschaft mit dem Abfühlhebel 82' tritt, so daß auch an dieser
Stelle auf dem Formular die gleiche Funktion ausgelöst wird, d. "h. die Zahl
wird in einer anderen Farbe geschrieben. In ähnlicher Weise, wie hier beschrieben,
wirken die übrigen Abtast'he:bel auch auf die anderen Funktionsgruppen der Maschinen.
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Um dem Bedienenden der Maschine erkenntlich zu machen, welche .Steuerungen
bzw. Funktionen bei dem Arbeitsgang .der Maschine stattgefunden haben, ist folgende
Einrichtung getroffen: Unterhalb der Haube der Maschine oder an einem anderen Ort
außerhalb der Haube ist eine Anzeigevorrichtung vorgesehen, die im vorIiegenden
Falle durch Aufleuchtenlassen kleiner Leuchtkörper anzeigt, welche Abtasthebel während
des Ganges der Maschine in Tätigkeit traten. Zu diesem Zweck ist an den Abtasthc@beln
82, 83 je eine Nase 114, 115 vorgesehen, die mit Kontaktfedern 116, 117 derart zusammenarbeiten,
daß bei der durch die Rahmen 84, 85 hervorgerufenen Bewej:ungen,der Hebel
82, 83 ihre Nasen I14, 115 auf die Kontaktfeldern 116, 117 drücken..
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Damit eine leichte Nachprüfung der Funktionen auch nach Beendigung
des Maschinenganges möglich ist, werden die Kontaktfedern 116 und 117 durch federbeeinflußte
Klinken: i 18 und i 19 in geschlossener Stellung gehalten. Erst beim nächsten Maschinengang
werden die Stromkreise -geöffnet. Das öffnen der Kontakte 116 find 117 wird fewirkt
durch eine Rolle 122, d.ie an der Kurvenscheibe ioo befestigt ist und gegen eine
Fläche 123 (Abb. i) eines Hebels 124 anläuft und ihn verschwenkt. Der Hebel 12,4
ist durch seine Achse 125, welche auf der Grundplatte i drehbar gelagert ist, mit
einem Hebel 126 verbunden, an dem eini Hakenförmiger Lenker 127 befestigt ist. Der
Lenker 127 greift mit seinen Haken in eine Traverse 128, die mittels eines Zwischengliedes
129 mnit einer weiteren Traverse 13.o gekuppelt i,st. Die Traversen 128 und 130
sind in den ortsfesten Punkten 131 und 132 drehbar gelagert und so angeordnet, daß
sie .in der Bahn der Klinken. 118 und 1i9 liegen.
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Es ist ersichtlich., .daßbeim Verschwenken des Hebels 124 dieser seine
Bewegung bi.s zu den Traversen. 128 und 130 weiterleitet, welche ihrer!seits
auf die Klinken 118 und iig wirken und die Kontaktfedern freigeben. Hiermit werden
die Stromkreise geöffnet und stehen für den neuen Anzeigevorgän.- zur Verfügung.