DE879227C - Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen - Google Patents

Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen

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DE879227C
DE879227C DES8736D DES0008736D DE879227C DE 879227 C DE879227 C DE 879227C DE S8736 D DES8736 D DE S8736D DE S0008736 D DES0008736 D DE S0008736D DE 879227 C DE879227 C DE 879227C
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DE
Germany
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vacuum
ceramic
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metallic
tight connection
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Expired
Application number
DES8736D
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English (en)
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Guenther Dr-Ing Kromrey
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B37/00—Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating
    • C04B37/02—Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles
    • C04B37/023—Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used
    • C04B37/025—Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used consisting of glass or ceramic material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description

  • Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen Die Erfindung betrifft eine vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen, insbesondere ringförmigen Teilen.
  • Es ist bekannt, Verbindungen zwischen keramischen Teilen und Metallteilen unter Zuhilfenahme eines Glas- oder Emailschmelzflusses vorzunehmen. Bei diesen Verbindungen muß der Ausdehnungskoeffizient des Glas- b.zw. Emailsc'hmelzflusses so gewählt werden, daß das Auftreten von Zugspannungen im Schmel.zfluß nach Möglichkeit vermieden wird. Es wird dies dann erreicht, wenn der Glas- bzw. Emailschmelzfluß über den ganzen Temperaturbereich von der Entspannungstemperatur des Schmelzflusses bis zur Zimmertemperatur die gleiche oder eine etwas geringere Wärmeausdehnung aufweist als die zu verbindenden Teile. Man ist deshalb in der Auswahl der zu verwendenden Materialien beschränkt und vielfach gezwungen, Schmelzflüsse mit sehr niedrigem Schmelzpunkt anzuwenden. Aus diesem Grunde ist die thermische und mechanische Widerstandsfähigkeit der bekannten Keramikmetallverbindungen nur gering.
  • Es ist nun auch vorgeschlagen worden, bei vakuumdichten Verbindungen zwischen metallischen und, keramischen Teilen die zu verbindenden Teile unter Zuhilfenahme von Segerkegelmassen zu verschmelzen. Auf diese Weise erhält man thermisch und ,mechanisch v erhältni,smäßig widerstandsfähige Verbindungen, da .die Segerkegel,massen bei den vorgeschlagenen Schmelzverbindungen eine wesentlich festere und temperaturbeständigere Zwischenschicht äls die Glas- und E,mailsch.melzflwsse der eingangs erwähnten Anordnungen bilden. Durch die Erfindung wird eine weitere Verbesserung der bekannten Keramikmetallverschmelzungen erzielt. Gemäß der Erfindung werden bei einer vakuumdichten Verbindung. zwischen metallischen und keramischen Teilen die zu verbindenden Teile mittels überbrannter keramischer Massen verschmolzen. Überbrannte keramische Massen sind keramische Massen, .die über den Erweichungspunkt hinaus erhitzt worden sind, so daß sie neben einer kristallinen Phase einen wesentlichen Anteil einer Glasphase enthalten. Mechanisch und elektrisch verhalten sich überbrannte keramische Massen ebenso .günstig wie Keramik. In thermischer Hinsicht sind sie den Gläsern ähnlich. Sie zeigen beispielsweise @die für die Gläser charakteristische Ausdehnungskurve mit Transformationspunkt. Der Erweichungspunkt überbrannter keramischer Massen liegt etwas niedriger als bei keramischen -'fassen, die nicht überbrannt sind., er liegt jedoch höher als bei den Gläsern.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen vakuumdichten Verbindungen sind ebenfalls Segerkegelmassen vorzüglich ,geeignet. Es können jedoch auch andere keramische Massen, z. B. Porzellan, Steatitmassen od. dgl. verwendet werden.. Bei der Her-Stellung der erfindungsgemäßen vakuumdichten Verbindungen kann etwa wie folgt vorgegangen werden: Die keramischen Massen werden zunächst über den Erweichungspunkt hinaus erhitzt, also überbrannt. Die dicht gebrannten Massen werden dann zerschlagen und feiest gemahlen: Alsdann werden sie zwischen die zu verbindenden Teile an die Verschmelzungsstellen gebracht und danach gepreßt. Die ganze Anordnung -wird dann in einen Schmelzofen gebracht und so stark erhitzt, bis die überbrannte keramische Masse niedergeschmolzen ist. Bei der Kühlung der Verschmelzung kann dann in derselben Weise vorgegangen werden, wie dies beim Kühlen von Glasverschmelzungen bekannt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPAÜGHE: t: Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen, insbesondere ringförmigen Teilen, dadurch .gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Teile mittels überbrannter keramischer Massen verschmolzen sind. a.
  2. Vakuumdichte Verbindung nach Anspruch. z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschmelzung der zu verbindenden Teile überbrannte Segerkegelmassen zur Anwendung kommen.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die überbrannte keramische Masse in gemahlenem Zustand an die Versch:melzunbsstelle gebracht, danach gepreßt, niedergeschmölzen und, in an sich bekannter Weise gekühlt wird.
DES8736D 1941-02-22 1941-02-22 Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen Expired DE879227C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087964B (de) * 1956-06-02 1960-08-25 Csf Schmelzkitt zur Herstellung vakuumdichter Verbindungen

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DE1087964B (de) * 1956-06-02 1960-08-25 Csf Schmelzkitt zur Herstellung vakuumdichter Verbindungen

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