DE879227C - Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen - Google Patents
Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen TeilenInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description
- Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen Die Erfindung betrifft eine vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen, insbesondere ringförmigen Teilen.
- Es ist bekannt, Verbindungen zwischen keramischen Teilen und Metallteilen unter Zuhilfenahme eines Glas- oder Emailschmelzflusses vorzunehmen. Bei diesen Verbindungen muß der Ausdehnungskoeffizient des Glas- b.zw. Emailsc'hmelzflusses so gewählt werden, daß das Auftreten von Zugspannungen im Schmel.zfluß nach Möglichkeit vermieden wird. Es wird dies dann erreicht, wenn der Glas- bzw. Emailschmelzfluß über den ganzen Temperaturbereich von der Entspannungstemperatur des Schmelzflusses bis zur Zimmertemperatur die gleiche oder eine etwas geringere Wärmeausdehnung aufweist als die zu verbindenden Teile. Man ist deshalb in der Auswahl der zu verwendenden Materialien beschränkt und vielfach gezwungen, Schmelzflüsse mit sehr niedrigem Schmelzpunkt anzuwenden. Aus diesem Grunde ist die thermische und mechanische Widerstandsfähigkeit der bekannten Keramikmetallverbindungen nur gering.
- Es ist nun auch vorgeschlagen worden, bei vakuumdichten Verbindungen zwischen metallischen und, keramischen Teilen die zu verbindenden Teile unter Zuhilfenahme von Segerkegelmassen zu verschmelzen. Auf diese Weise erhält man thermisch und ,mechanisch v erhältni,smäßig widerstandsfähige Verbindungen, da .die Segerkegel,massen bei den vorgeschlagenen Schmelzverbindungen eine wesentlich festere und temperaturbeständigere Zwischenschicht äls die Glas- und E,mailsch.melzflwsse der eingangs erwähnten Anordnungen bilden. Durch die Erfindung wird eine weitere Verbesserung der bekannten Keramikmetallverschmelzungen erzielt. Gemäß der Erfindung werden bei einer vakuumdichten Verbindung. zwischen metallischen und keramischen Teilen die zu verbindenden Teile mittels überbrannter keramischer Massen verschmolzen. Überbrannte keramische Massen sind keramische Massen, .die über den Erweichungspunkt hinaus erhitzt worden sind, so daß sie neben einer kristallinen Phase einen wesentlichen Anteil einer Glasphase enthalten. Mechanisch und elektrisch verhalten sich überbrannte keramische Massen ebenso .günstig wie Keramik. In thermischer Hinsicht sind sie den Gläsern ähnlich. Sie zeigen beispielsweise @die für die Gläser charakteristische Ausdehnungskurve mit Transformationspunkt. Der Erweichungspunkt überbrannter keramischer Massen liegt etwas niedriger als bei keramischen -'fassen, die nicht überbrannt sind., er liegt jedoch höher als bei den Gläsern.
- Zur Herstellung der erfindungsgemäßen vakuumdichten Verbindungen sind ebenfalls Segerkegelmassen vorzüglich ,geeignet. Es können jedoch auch andere keramische Massen, z. B. Porzellan, Steatitmassen od. dgl. verwendet werden.. Bei der Her-Stellung der erfindungsgemäßen vakuumdichten Verbindungen kann etwa wie folgt vorgegangen werden: Die keramischen Massen werden zunächst über den Erweichungspunkt hinaus erhitzt, also überbrannt. Die dicht gebrannten Massen werden dann zerschlagen und feiest gemahlen: Alsdann werden sie zwischen die zu verbindenden Teile an die Verschmelzungsstellen gebracht und danach gepreßt. Die ganze Anordnung -wird dann in einen Schmelzofen gebracht und so stark erhitzt, bis die überbrannte keramische Masse niedergeschmolzen ist. Bei der Kühlung der Verschmelzung kann dann in derselben Weise vorgegangen werden, wie dies beim Kühlen von Glasverschmelzungen bekannt ist.
Claims (3)
- PATENTANSPAÜGHE: t: Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen, insbesondere ringförmigen Teilen, dadurch .gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Teile mittels überbrannter keramischer Massen verschmolzen sind. a.
- Vakuumdichte Verbindung nach Anspruch. z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschmelzung der zu verbindenden Teile überbrannte Segerkegelmassen zur Anwendung kommen.
- 3. Verfahren zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die überbrannte keramische Masse in gemahlenem Zustand an die Versch:melzunbsstelle gebracht, danach gepreßt, niedergeschmölzen und, in an sich bekannter Weise gekühlt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES8736D DE879227C (de) | 1941-02-22 | 1941-02-22 | Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES8736D DE879227C (de) | 1941-02-22 | 1941-02-22 | Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE879227C true DE879227C (de) | 1953-06-11 |
Family
ID=7472833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES8736D Expired DE879227C (de) | 1941-02-22 | 1941-02-22 | Vakuumdichte Verbindung zwischen metallischen und keramischen Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE879227C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087964B (de) * | 1956-06-02 | 1960-08-25 | Csf | Schmelzkitt zur Herstellung vakuumdichter Verbindungen |
-
1941
- 1941-02-22 DE DES8736D patent/DE879227C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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