DE879246C - Verfahren zur Abtrennung aliphatischer geradkettiger sauerstoffhaltiger Verbindungen und geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus solche enthaltenden Gemischen - Google Patents

Verfahren zur Abtrennung aliphatischer geradkettiger sauerstoffhaltiger Verbindungen und geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus solche enthaltenden Gemischen

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DE879246C
DE879246C DEB10051D DEB0010051D DE879246C DE 879246 C DE879246 C DE 879246C DE B10051 D DEB10051 D DE B10051D DE B0010051 D DEB0010051 D DE B0010051D DE 879246 C DE879246 C DE 879246C
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urea
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DEB10051D
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English (en)
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Friedrich Dr Bengen
Josef Dr Jannek
Wilhelm Dr Schlenk
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BASF SE
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BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C11/00Aliphatic unsaturated hydrocarbons
    • C07C11/02Alkenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Abtrennung aliphatischer geradkettiger sauerstoffhaltiger Verbindungen und geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus solche enthaltenden Gemischen Im Patent 869 070 wird ein Verfahren zur Abtrennung aliphatischer geradkettiger sauerstoffhaltiger Verbindungen mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen je Mol und geradkettiger aliphatischer Kohlenwasserstoffe mit 6 oder mehr Kohlenstoffatomen; je Mol aus solche enthaltenden flüssigen organischen Gemischen beschrieben, das darin bestellt, daß man die abzutrennenden Stoffe durch Behandlung mit Harnstoff in Additionsprodukte überführt, die sich leicht aus dem Gemisch abtrennen und in. Harnstoff und :die gewünschten Stoffe zerlegen.. lassen.
  • Es wurde nun gefunden, daß d.ie Abscheiduna dieser Harnstoffadditionsprodukte in vielen Fällen, insbesondere wenn das zu zerlegende Gemisch Kohlenwasserstoffe mit 6 bis 9 Kohlenstoffatomen im-Molekül- enthält, wesentlich verbessert werden kann, wenn man das Gemisch vor oder nach der Zugabe d es Harnstoffs auf tiefere Temperaturen, insbesondere unter o° abkühlt.
  • Den Einfluß der Temperatur bei der Zerlegung eines Kohlenwasserstoffgemisches zeigt die folgende Gegenüberstellung. Behandelt man eire Gemisch aus n-Heptan und Isooktan, das z. B. 5 bis ioo/o Isoaktan enthält, mit Harnstoff bei io°, so erzielt man eine Anreicherung des Isooktans bis zu 6o %. Arbeitet man bei 5°, so läßt sich der Isooktangehalt des Gemisches bis auf 700/0- erhöhen, kühlt man auf -io°, so ist eine Anreicherung bis zu Soo/o. möglich. Beispiel I Ein Gemisch von i Gewichtsteil n-Heptan und 2 Gewichtsteilen Isooktan wird mit i Gewichtsteil feingemahlenem Harnstoff versetzt und 5 Stunden bei -io° gerührt,. Nach raschem kräftigem Absaugen erhält man einen Filterkuchen, der bei der Behandlung mit Wasser in Harnstoff, der in Lösung geht, und n,Heptan zerlegt wird. Das Filtrat enthält 730/0 Isooktan. Zur Vervollständigung der Trennung wird die Fällung mittels Harnstoff wiederholt; das Filtrat enthält dann So °/o Isooktan. Bei spie12 Man versetzt ein Gemisch von i Gewichtsteil n-Decylalkohol und 3 Gewichtsteilen Isooktan mit 15 Gewichtsteilen einer gesättigten methylalkoholIischen Harnstofflösung, kühlt auf -io° ab und hält 5 Stunden auf dieser Temperatur. Den abgeschiedenen Niederschlag filtriert man mit Hilf° einer gekühlten Nutsche ab und behandelt ihn mit Wasser. Die hierbei sich abscheidende ölige Schicht besteht aus reinem n-Decylalkohol.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Abtrennung aliphatischer geradkettiger sauerstoffhaltiger Verbindungen und geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus solche enthaltenden Gemischen mit Hilfe von Harnstoff nach Patent 869 070, dadurch gekennzeichnet, da@ß- die Abscheidung der Harnstoff-Additionsverbindungen bei erniedrigter, vorzugsweise unter o° liegender Temperatur vorgenommen wird.
DEB10051D 1940-12-05 1940-12-05 Verfahren zur Abtrennung aliphatischer geradkettiger sauerstoffhaltiger Verbindungen und geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus solche enthaltenden Gemischen Expired DE879246C (de)

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