DE87965C - - Google Patents

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DE87965C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31018Nozzles and cleaning devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Versuche, gewisse flüssige Brennstoffe, insbesondere Petroleum bei Dampflampen, auch zur Beleuchtung mit Glühlichtlampen zu verwenden, zeigten den Uebelstand, dafs die Austrittsdüse des Petroleumdampfes von festen Zersetzungsproducten des Petroleums verstopft wurden; dadurch wurde die Instandhaltung der Lampe erschwert.
Um diese zu erleichtern, wird nach vorliegender Erfindung ein beweglicher Reinigungsstift angeordnet, dessen verdünnter cylindrischer Endtheil durch die Düse hindurchgestofsen werden kann, um sie von den darin angesetzten Zersetzungsproducten des Petroleums zu befreien, während, wenn der Stift durch die Düse hindurchgestofsen ist, sie durch Drehen desselben polirt und hierdurch auf das Genaueste geregelt werden kann.
Eine Ausführungsform dieser Neuerung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar in Fig. ι und 2 durch zwei senkrecht zu einander genommene Schnitte. Fig. 3 bis 5 sind Detailfiguren.
In Fig. ι und 2 bezeichnen F die Röhren, welche das flüssige Petroleum nach oben zu dem Vergaser führen und F1 die Röhre, welche das im Vergaser entwickelte Petroleumgas abwärts in den Stutzen E führt.
Um die Düse e reinigen zu können, ist im Austrittsstutzen E der Reinigungsstift H angeordnet. Diese Reinigungsnadel endigt in den dünnen cylindrischen Theil h0 und hat darunter einen konischen Theil h2 (Fig. 3), der mit Auskehlungen Ii1Q (Fig. 5) versehen ist. Die Nadel H tritt unten aus dem Stutzen E heraus und ist hier mit einem Gewinde h versehen, auf das ein mit Muttergewinde versehenes Winkelrädchen k aufgeschraubt ist, das wiederum mit einem zweiten Winkelrädchen / in Eingriff steht; letzteres ist auf einer geeignet gelagerten und mit Handgriff Z1 versehenen Welle L befestigt. Unterhalb des Gewindetheiles h ist die Nadel if mit einem Längseinschnitt Z?1 versehen und eine Kuppelungsmuffe / ist auf dieselbe aufgeschoben; ein in dieser Muffe befestigter Stift i geht durch den Einschnitt h1 der Nadel H hindurch. Die Kuppelungsmuffe / ist mit zwei Zahnungen versehen und mit dem gabelförmigen Ende eines Hebels j so verbunden, dafs sie auf der Nadel H in , verticaler Richtung verschoben werden kann und so entweder ihre obere Zahnung mit der Kronradzahnung des Winkelrädchens k oder ihre untere Zahnung mit derjenigen eines feststehenden Kronrades /r1 Γη Eingriff gebracht werden kann. Wenn man letzterenfalls die Welle L und somit das Winkelrädchen k in dem einen oder anderen Sinne dreht, wird die Nadel H gehoben oder gesenkt und somit der cylindrische Endtheil Zz0 in der Düse e vorgestofsen oder daraus zurückgezogen, indem dabei der Stift i der in kl gehaltenen Muffe die Umdrehung der Nadel H verhindert. Durch die Aufwärtsbewegung der Nadel H findet die Reinigung der Düse έ statt, die noch dadurch unterstützt werden
kann, dafs der Nadel H in ihrer obersten Stellung eine Drehbewegung ertheilt wird. Dies kann dadurch geschehen, dafs durch den Hebel j die Muffe I auf das Rädchen k gestellt wird. Bei der Drehung der Welle L wird dann die Muffe I durch das Rädchen k mitgedreht und durch den Stift i die Nadel H ebenfalls mitgenommen. Bei dieser Drehung der Nadel in ihrer obersten Stellung kratzen die durch die concaven Flächen /^0 gebildeten Kanten die etwa in dem unteren konischen Theil der Oeffnung e angesetzten Unreinigkeiten los, die dann in den Untertheil des Stutzens E .hinunterfallen. Ist die Lampe aufser Betrieb, so ist es vortheilhaft, die Nadel H in ihre oberste Stellung zu bringen, damit keine Unreinigkeiten, wie Staub u. s/w. sich in der Düse e ansammeln können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Reinigen der Dampfdüse bei Dampflampen, insbesondere für Glühlicht, gekennzeichnet dadurch, dafs der Reinigungsstift (H), mit dem die Dampfdüse durchfahren wird, mit der Lampe ein für alle Mal in feste Verbindung gebracht und mit Mechanismen verbunden ist, die den Stift in geeigneter Weise vorstofsen, zurückziehen oder drehen.
  2. 2. Antriebvorrichtung für die bezeichnete Vorrichtung, bestehend aus einem Getriebe, welches so bethätigt werden kann, dafs die Reinigungsspindel durch das Rad k hochgeschraubt wird, wenn die Spindel — durch Einrücken der Kuppelung / in einen feststehenden Zahnkreis — gegen Drehung festgestellt ist, dafs sie andererseits sich nur dreht, wenn die Kuppelung auf das Rad k selbst umgestellt wird.
  3. 3. Anordnung der Spitze der Reinigungsspindel in solcher Weise, dafs sie einen cylindrischen Theil h0 zum Durchstofsen der Düse und einen konischen —· event, gerillten — Theil /^0 h 2 besitzt, mit dem die Düse ausgedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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