DE8802598U1 - Stimmstock für Zungenstimmeninstrument mit einer Stimmzunge pro Stimmplatte - Google Patents

Stimmstock für Zungenstimmeninstrument mit einer Stimmzunge pro Stimmplatte

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Beschreibung des Stimmstocks für Jungenatimmeninstrumente nit einer Stimmzunge pro Stimmplatte oder Ton
Bei Druckluft strömt die Luft durcä das Ventil 8.1 in den Luf t eintrlttsraum 8 (Zeichnung©und ©),8.2 wird blockiert. Sie strömt durch die Stimmplatte 4.1 itji den Luftaustrittsraum 9 (Zeichnung ©) und entweicht durch {das Ventil 9·1(Zeichnung (D ) bei geöffueter Tonklappe 2 durch dein Tonschacht 3 in die Umwelt. 9.2 wird blockiert. |
Bei Zugluft strömt die Luft durch daß Ventil 8.2 in den Lufteintrittsraum 8, wobei 8.1 blockiert wird. Sie strömt durch die Stimmplatte 4.1 in den Luftaustritt si raum 9 und entweicht durch das Ventil 9.2 in das Innere des Baligs. 9.1 wird blockiert. Zeichnung (^) zeigt, wie bei dreichöjrigem Instrument der Chor mit kleinster Stimmzunge durch die Schieber 10 blockiert wird weil sein Lufteintrittsraum bei Zug ·<- und Druckluft verschlossen bleibt. Beins Verschließen werden diej zur Kanzelle gehörigen Schieberlöcher auf den Platz über dem Luftaustrittsrauai 9 verschoben, der Grund warum der Luftschacht 3 in dieser Konstruktion neben die Kanzellen verlegt wurzle.
Werden die Stimmstöcke an der Trennlinie 11 montiert bzw. zerlegt, so sind die beiden Ventile 8.1. und 8.2 sowie die Stimmzunge leicht für Wartungszwecke zugänglich.
Anspruch 1 stellt eine Vereinfachung und Verallgemeinerung von . ■Aoeprtttih &ggr;-dfU·. Seide &>&Lgr;$fc|1lWott&4«kmf KiBB 4a» den angeführten Zeichnungen abgeleitet werden unJter Weglassen der Zwi schenwHnde 6, Reduzierung sämtlicher Ventile 8.1 bzw. 8.2 auf je ein S«tick und Einsparung der gesamten: Schieberkonstruktion. Keinen Einfluß auf die Schutzansprüche ijaben:
- Form des Luftsehachtes 3, der Kanzelle*), der Luftein - und LuftaustritterHume, Lage der Schieber, Grfiße der Tonklappen
- Beschaffenheit der Stiemplatten, -zünden, deren Bin - oder Mehr teiligkeit, Material und Teiligkeit v.3n Kanzellen, Grundplatte und Schieberkonstruktion, Lage der Trennlinie der Stimmstöcke
Kennzeichnung der Bestandteile der Kons Iemiktipnazeichnung
1 Grundplatte 6 Zwischenwände zwischen 8.2 dgl. ftir Zugluft
2 Tonschacht Einzelkanzellen ; 9 Luftaustrittsraum
3 Luftschacht 7 Trennwand von Lufteiaj.- 9.1 Ventil mit öffnung
4 ät inen zunge und Luf tauatritteraunn zum Luftaustritteraum 4.1 Stlmrnplatte 9 Lufteintritteraum I für Druckluft
4*2 Schacht für 8.1 Ventil f'ir Druckluft 9,2 dgl. für Zugluft
Stimmplatte mit öffnung zum Luft- 10 Regietereehiebei'
5 stirametoohau - eintrittsraum 11.Trennlinie dar Stimraflenwflnde 8.2 del fUr Zugluft etöeke
D, Z Druck-, Zufluftriehtungi A&mdash;B» C- &mdash;df E-? gieishe Schnitt = li
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JEeehflik
Sei Üblichen zunpenetlmmenlnetrumefiten wie Akkord·one werden je Stiinmfllatte awei Stimmungen benötigt, je «ine für Druok und Zug. Das erfordert doppelten Aufwand f Ur die Zungen, hohe &bgr; Oewioht, hohen Raumbedarf, großen Aufwand für die Ventile« die direkt an den Stlfttfflplatten haften, empfindlich eind und aufgrund ihrer NBhe zur Stimniunge «ehr sauber verarbeitet werden mUeeen. Hitutu kommt dae doppelte Stimmen, Hochziehen der innenliegenden Stimmzungen, hoher Aufwand beim Reparieren wegen des Entfernen der Stimmplatten und des Arbeitens mit die Platten leicht verschmutzendem Wachs.
Es gibt Patente, die sich, mit der erwünschten Halbierung der Zungen befassen. Sie bringen Jedoch jeweils beträchtliche Nachteile, eine Vielzahl von Ventilen bei hohem Raumbedarf, hohen mechanl -sehen Aufwand von Schiebern zur Luftlenkung, komplizierte Fertigung doppelter Stimmplatte,n bei mangelnder Funktion, hohen Raumbedarf eines Mehrkamraernsyfctems oder kompliziert feinmechanische Fertigung von steuernd kippenden Stinmplatten.
Aufgabe
Ziel dieses Gebrauchsmusters ist die Halbierung der StimmzuQgei».. Verringerung des Gewichte uftd des Raumbedarfs um ca. JOjf durch die Ermöglichung des Zusammenr^ckeT^klelM^ Kanzeilen geringer Tiefe, "ifeiiere Vorteile sind das erheblich bequemere Stimmen ohne Ventile und Hochziehen bei Stimmen von gleichnamigen Tönen anstatt von Chören und Tonleitern. Schließlich ist der bessere Schutz der innenliegenden und überdies stabileren Ventile von Nutzen. Nur 25% der Ventile bei dreichörigen u*»A 10Si bei fünf chörigen Instrumenten liegen frei. j
Die Vorteile werden durch folgende Nachteile erkauft, welche aber geringer ausfallen, als die Vorteile:
Die Registers chi eber 12 werden verdoppelt, wobei der eine unter -halb, der andere oberhalb der ^timrastöcke verlKuft. Ihre Koppelung ist simpel. Ferner wird dite Zähe der Ventile erhöht um 30%, 25$ bzw. 20$ bei drei-, vier- Usw. fünf chörigen Instrumenten gegenüber herkömmlichen Stinrastöcken. Bei zweichörigen unregistrierbaren Instrumenten bleibt sie k#nstant.
Die Konstruktion der Stimmstöcke ist nicht komplizierter alg herkönanlich. Ihre Vielzahl kann durfta Zwei - oder Hehrreihigkeit der Tonklappen reduziert werden untei9 Vereinigung von zwei oder mehr Tönen in einem Stimmstock mit entsprechend zwei oder mehr Luft -austrittsräumen.

Claims (3)

S chut zansprüche .:.'..' '·· Die Ansprüche des Gebrauchsmusters gelten für einen
1. Stimmstock für ein Zungenstimmeninstrument mit Druck - und Zugluft mit zwei oder mejhr gleichzeitig schwingenden Stinimzungen pro Ton, bei dem jrowohl Druckluft als auch Zugluft die Stimmzungen in gleiche Richtung durchströmen, wobei der Lufteintrittsraum immer der gleiche bleibt und der Luftaustrittsraum immer der gleiche bleibt durch Regelung mittels vier Ventilen. Der Stimmstock ist dadurch gekennzeichnet, daS alle gleichzeitig erklingenden Stimmzungen mit nur einem gemeinsamen Lufteintrittsrauni und einen gemeinsamen Luftaustrittsraum, jeweils mit zwei Ventilen betätigt werden.
2. Stimmstock nach Anspruch 1, bei dem alle Stimmzungen einer vereinten Tongruppe mit Tonklappe und Taste , z.B. die Töne der Tongruppe G1 oder eine zu der Taste erwünschte Tonkombination, wahlweise gemeinsam angestimmt, kombiniert oder blockiert durch Registerschieber werden können, bei dem jeder Ton nur eine Stimmzunge benötigt nach Anspruch 1 , gekennzeichnet dadurch, daß alle Töne dieser Tongruppe einen geraeinsamen Lu*taustrittsr.aum und seperate Lufteintrittsräume pro'seperat spielbarer Stimmzunge haben; oder umgekehrt einen gemeinsamen Lufteintrittsraum und seperate Luftaustrittsräume, wodurch &aacgr;&idiagr;&psgr; gesamte Konstruktiow^nngemäß umgeltehrt werden inuß. Jeder Ltftein-und Luftaustrittsraum wird von zwei Ventilen betätigt. Die seperaten Lufträume werden von je einem Schieber ober und unterhalb der Kanzellen blockiert.
3. Stimmstock für ein Zungenstiameninstrument, in dem nicht wie bislang üblich alle Töne der Tonleiter eines oder zweier Chöre enthalten sind, sondern der dadurch gekennzeichnet ist, das er alle zu einer Tonklappe »md ihrer Taste zugehörigen Töne, d.h. alle Stimmzungen aus allen Registern dieses Tones oder der Tonkombination, enthält.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002001547A1 (fr) * 2000-06-28 2002-01-03 Pierre Bonnat Instrument de musique a anches libres

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002001547A1 (fr) * 2000-06-28 2002-01-03 Pierre Bonnat Instrument de musique a anches libres
FR2811128A1 (fr) * 2000-06-28 2002-01-04 Pierre Bonnat Instrument de musique a anches libres

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