DE8802619U1 - Zigarettenstopfmaschine - Google Patents
ZigarettenstopfmaschineInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/40—Hand-driven apparatus for making cigarettes
- A24C5/42—Pocket cigarette-fillers
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
-4-
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Einzelherstellung von Zigaretten unter Verwendung von vorgefertigten
Zigarettenhülsen, in die der Tabak gestopft wird.
Neben der industriellen Herstellung von Zigaretten kit hochautomatisierten Maschinen werden Zigaretten von Verbrauchern
auch einzeln hergestellt. Beim sogenannten Drehen von Zigaretten benutzt man Zigarettenpapier in Form von Einfcelblättchen,
die eine Gummierung besitzen. Eine Vereinfachung der Selbstherstellung wird mit Hilfe bekannter Leerhülsen aus
Zigarettenpapier erreicht, die schon mit einem Filter versehen kind. In diese Leerhülsen stopft man den Tabak. Zur Erleichterung
dieses Vorgangs sind auch schon einfache Hilfsmittel bekannt, die ein gleichmäßiges Stopfen ermöglichen und keine
manuelle Geschicklichkeit erfordern.
Die Selbstherstellung von Zigaretten ist jedoch auch bei Verwendung von Zigarettenhülsen und mechanischen Hilfs-■itteln
umständlich und zeitaufwendig. Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, die
die Selbstherstellung von Zigaretten vereinfacht und bei schnellem Arbeitsablauf ein gleichmäßiges Ergebnis gewährleistet.
Zur Lösung der Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Maschine der eingangs genannten Art. Die Lösung ist im
Schutzanspruch 1 gekennzeichnet.
Durch den Antrieb sowohl des Schiebers als auch der Zunge Mittels je eines Elektromotors ist eine gleiehaä&ige
Herstellung bei immer gleicher Geschwindigkeit gewährleistet, so daß die fertigen Zigaretten gute und gleichmäßige Qualität
besitzen. Für die praktische Verwirklichung der Erfindung bestehen viele Möglichkeiten, wobei Weiterbildungen der Erfindung
Gegenstand der Unteranspräche sind* So kann vorgesehen
sein, daß die Längswand der Einlagerungsmulde und die der Längswand zugeordneten Fläche des Schiebers is Querschnitt
etwa halbkreisförmig sind, derart, daß der im Hohlraum geformte
Tabakstrang Kreisqtierschnitt entsprechend dem Innen-
-S-
querschnitt der Zigarettenhülse besitzt. Zum gleichen Zweck
kann au£h der Boden der Einlagerungsmulde zusammen mit ihrer
Längswand einen unvollständigen Kreisquerschnitt bilden, der durch die zugehörige Fläche des Schiebers zu einem vollen Kreisquerschnitt
ergänzt wird.
Die Zunge hat mit Vorteil im Querschnitt die Form eines Teilkreises, insbesondere eines Halbkreises. Dadurch
wird ein sicheres Einschieben oder Stopfen des Tabaks in die Hülse ermöglicht. Außerdem besitzt die Zunge zweckmäßig eine
dem Innenquerschnitt der Zigarettenhülse entsprechende Abschlußwand, die jedenfalls für ein sicheres Einführen des Tabakstrangs
in die Hülse sorgt.
Zum Festklemmen der Zigarettenhülse auf dem rohrförmigen Mundstück kann ein mit einem Reibbelag, beispielsweise
Gummi, versehenes Klemmstück vorgesehen sein, das am Schieber befestigt ist, beispielsweise über ein Winkelstück.
Dann erfolgt das Festklemmen der Zigarettenhülse auf dem Mundstück synchron mit der Bewegung des Schiebers und demgemäß
immer zum richtigen Zeitpunkt. Gleiches gilt für die Freigabe der Zigarettenhülse. Zusätzlich kann zwischen das Klemmstück
und den Schieber eine Federung eingebaut sein, die den Anpreßdruck
regelt.
Die Einlagerungsmulde mit den beweglichen Teilen wird vorzugsweise mittels einer Abdeckklappe geschützt. Das
Getriebe für den Antrieb sowohl des Schiebers als auch der Zunge läßt sich auf unterschiedliche Weise verwirklichen.
Zweckmäßig ist jedoch je ein auf der Welle eines Elektromotors angeordnetes Zahnrad und je eine mit dem zugeordneten Zahnrad
kantende Zahnstange vorgesehen. Weiterhin enthält vorzugsweise
die Maschine eine elektronische Ablaufsteuerung für die Elektromotoren der Antriebe, um das richtige Ineinandergreifen der
Bewegungen des Schiebers und der Zunge sicherzustellen. Endschalter in der Bewegungsbahn der Antriebe liefern die erforderlichen
Signale für die Ablaufsteuerung. Die Stromversorgung
der Gesamtmaschine kann fiber Batterien, vorzugsweise jedoch über ein Netzgerät erfolgen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines AusfUhrungsbeispiels
in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben.
• · « · * 1111
<···« Il III) Il 11
»6-
Bs zeigen:
Pig. 1 schematisch die Aufsieht auf ein Ausführungsi
beispiel der Maschine;
* Pig. 2 eine Einzelheit des Ausführuflgsbeispiels ge-
% maß Fig. 1;
I Tabakzunge beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1; ;*? Fig. 4 eine Einzelheit des Ausführungsbeispiels
? im Bereich der Zigarettenhülse;
} Fig. 5 eine Variante des Ausführungsbeispiels im
} Fig. 5 eine Variante des Ausführungsbeispiels im
,: Bereich der Ansicht gemäß Fig. 4.
I Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbei-
;;' spiel der Maschine weist ein quaderförmiges Gehäuse 1 auf, das
:. alle Bauteile enthält. Die unterhalb der in Fig. 1 in Vorder-
'% ansicht erkennbaren Frontplatte 2 angeordneten Bauteile sind
|; gestrichelt dargestellt. In der Frontplatte 2 befindet sich
' eine Durchbrechung in Form einer Einlagerungsaulde 3 für den
i angeordneten Zahnrades 6 und einer Zahnstange 7 angetrieben.
"'■ In die Mulde 3 ragt eine in der Ansicht gemäß Fig. 1 nach
i links und rechts bewegbare Zunge 8 mit einer Verlängerung 9.
: Wie auch in Fig. 3 genauer gezeigt, erfolgt der Antrieb der I Zunge 8 mittels eines weiteren Elektromotors 10, eines auf
■ seiner Welle angeordneten Zahnrades 11 und einer in die Veir-1
längerung 9 eingearbeiteten Zahnstange 12. Entsprechend dem I Darstellung in Fig. 4 besitzt die Zunge 8 halbkreisförmigen
1 Querschnitt. Desgleichen hat auch die benachbarte Fläche 14 der Mulde 3 halbkreisförmigen Querschnitt und wird durch die
Vorderfläche IS des Schiebers 4 zu eine» Kreisquerseftnitt er»
gänzt, wenn der Schieber 4 in seine Endstellung gebracht (vergl. Fig. 4). Der dann gebildete Hohlraum 15 entspricht
seinen Querschnitt dem Innenquerschnitt einer Zlgarett^i
16, die, wie Fig. 2 genauer zeigt, auf ein rohrföraiges Mundstück 17 aufgesteckt wird, das in Verlängerung des Hohlraums
15 in die Mulde 3 hineinführt. Nach dem Aufstecken der Hülse
16 auf das Mundstück 17 wird die Hülse 16 durch ein mit einem
Reibbelag versehenes Klemmstück 18 festgepreßt, das über einen
Bügel 19 mit dem Schieber 4 verbunden ist.
Die Stromversorgung der Naschine erfolgt mittels eines
Netzanschlußgerätes 20, das, wie in Fig. 1 symbolisch angedeutet ist, an das Wechselstromnetz angeschlossen wird und am
Ausgang Gleichspannungen für die Motoren 5, 10 und eine elektronische Ablaufsteuerung (nicht gezeigt) liefert. Eine Kontrolllampe
21 zeigt die Betriebsbereitschaft an. Nach dem Aufstecken einer Zigarettenhülse 16 auf das Mundstück 17 und Einlegen
einer abgemessenen Tabakmenge, die vorher zweckmäßig gelockert wird, in die Einlagerungsmulde 3 wird die Maschine durch einen
Druck auf eine Taste 22, beispielsweise eine Sensortaste gestartet. Es läuft dann der Motor 5 an und bringt den Schieber
4 in die in Fig. 4 gezeigte Endlage, in welcher ein Tabakstrang mit Kreisquerschnitt in Hohlraum 15 gebildet wird. Der Motor S
wird dann stillgesetzt und es läuft der Motor 10 an, der die Zunge 8 mit einer am Ende angeordneten Abschlußwand 23 mittels
der Verlängerung 9 und der Zahnstange 12 aus der in Fig. 1 gezeigten Lage in die Lage gemäß Fig. 2 bringt. Dadurch wird der
Tabakstrang in die Hülse 16 eingeführt. Anschließend wird der Schieber 3 in die Lage genäß Fig. 1 zurückgeführt, wodurch sich
auch das Klemmstück 18 löst. Die Zigarette ist dann fertig und kann entnommen werden. Eine weitere Kontrollampe 24 zeigt das
Ende des Herstellungsvorgangs an.
Fig. 5 zeigt eine Variante der Bauteile gemäß Fig. 4. Der im Querschnitt kreisrunde Hohlraum 15 wird hier nicht nur
durch die Flächen 14a der Mulde 3 und 13a des Schiebers 4 sondern außerdem durch die Bodenfläche 25 der Mulde 3 gebildet.
Claims (9)
1. Maschine zur Einzelherstellung von Zigaretten unter Verwendung von vorgefertigten Zigarettenhülsen (16) in
die der Tabak gestopft wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine eine Einlagerungsmulde (3) für den Tabak aufweist,
daß in der Einlagerungsmulde (3) ein mittels eines Elektromotors (5) und eines Getriebes (6, 7) in Richtung auf eine Längswand
(14) der Einlagerungsmulde (3) bewegbarer Schieber (4) angeordnet ist, der bei Annäherung an die Längswand (14) einen der
Zigarettenform entsprechenden Hohlraum (15) bildet, in dem der eingelagerte Tabak in Porn eines zusammengepreßten Stranges liegt,
daß in dem Hohlraum (15) auf wenigstens einem Teil seiner Länge eine an eine Hand (14) des Hohlraums (15) anliegende Zunge (8)
angeordnet ist, die mittels eines Elektromotors (10) und eines Getriebes (11, 12) in Längsrichtung des Hohlraums (15) verschiebbar
ist und dabei den Tabakstrang aus dem Hohlraum (15) in eine Zigarettenhülse (16) stopft und
daß die Zigarettenhülse (16) während des Stopfens auf einem rohrförmigen
Mundstück (17) festgeklemmt (18) ist, durch das der Tabakstrang geführt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1t,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längswand (14) der Binlagerungs-
!üulds (3) und die der LängewMnd «ug#grdtR»te Fläche (13) des
Schiebers (4) im Querschnitt etwa halbkreisförmig sind, derart,
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Mi &Tgr;*·&Igr;*0&bgr;&Mgr;&Mgr;«4«
SOM»fttMr0*rllra««43 MOO WlMbMM ff^Jy
-2-
daß der im Hohlraum (15) geformte Tabakstrang Kreisquerschnitt
entsprechend dem Innenquerschnitt der Zigarettenhülse C16) besitzt
{Fig. 4).
3. Naschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (25) der Einlagerungsmulde (3) zusammen mit ihrer Längswand (14a) einen unvollständigen
Kreisquerschnitt bilden, der durch die zugehörige Fläche (13a) des Schiebers (4) zu einem vollständigen Kreisquerschnitt
ergänzt wird, derart, daß der im Hohlraum (15) geformte Tabakstrang Kreisquerschnitt entsprechend den Innenquerschaitt
der Zigarettenhülse (16) besitzt (Fig. 5).
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (8) im Querschnitt die
Form eines Teilkreises, insbesondere eines Halbkreises hat.
5. Maschine nach einem der Anspräche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (8) eine dem Innenquerschnitt
der Zigarettenhülse entsprechende Abschlußwand (23) besitzt.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festklemmen der Zigarettenhülse
(16) auf dem rohrförmigen Mundstück (17) ein mit eines Reibbelag versehenes Klemmstück (18) vorgesehen ist, das aai
Schieber (4) befestigt ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Abdeckklappe für die Einlagerungsmulde
(3).
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe für den Artrieb des
Schiebers (4) und der Zunge (8) je ein auf der Helle eines
Elektromotors (5, 10) angeordnetes Zehnred (6, 11) und te
eine mit dem zugeordneten Zahnrad kämmende Zahnstange (7, 12) umfaßt.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine eine elektronische
Ablaufsteuerung für die Elektromotoren (S, 10) der Antriebe
aufweist.
tO. Maschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine ein Netzanschlußgerät (20} &zgr;&ugr;&tgr; Lieferung der Betriebsspannungen für die
■ 11 &igr; &igr; &igr;
I I Il
-3-
Blektronotoren (S, 10), die Ablaufsteuerung und Anseigeele*
mente (21, 24) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802619U DE8802619U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Zigarettenstopfmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802619U DE8802619U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Zigarettenstopfmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802619U1 true DE8802619U1 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=6821213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802619U Expired DE8802619U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Zigarettenstopfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802619U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1982606A1 (de) * | 2007-04-20 | 2008-10-22 | Philip Morris Products S.A. | Vorrichtung zum Stopfen von Zigarettenhülsen mit Tabak |
| EP1874142A4 (de) * | 2005-03-31 | 2009-05-27 | Tobacco Specialty Products Tsp | Apparat zum einführen von tabak in eine zigarettenhülse |
-
1988
- 1988-02-27 DE DE8802619U patent/DE8802619U1/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1874142A4 (de) * | 2005-03-31 | 2009-05-27 | Tobacco Specialty Products Tsp | Apparat zum einführen von tabak in eine zigarettenhülse |
| EP1982606A1 (de) * | 2007-04-20 | 2008-10-22 | Philip Morris Products S.A. | Vorrichtung zum Stopfen von Zigarettenhülsen mit Tabak |
| WO2008128979A1 (en) * | 2007-04-20 | 2008-10-30 | Philip Morris Products S.A. | Device for filling cigarette tubes with tobacco |
| US8011372B2 (en) | 2007-04-20 | 2011-09-06 | Philip Morris Usa Inc. | Device for filling cigarette tubes with tobacco |
| EA016547B1 (ru) * | 2007-04-20 | 2012-05-30 | Филип Моррис Продактс С.А. | Устройство для набивки сигаретной гильзы табаком |
| AU2008243062B2 (en) * | 2007-04-20 | 2012-06-28 | Philip Morris Products S.A. | Device for filling cigarette tubes with tobacco |
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