DE8803331U1 - Pipette, insbesondere zur Verwendung in der Dentaltechnik - Google Patents

Pipette, insbesondere zur Verwendung in der Dentaltechnik

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/021Pipettes, i.e. with only one conduit for withdrawing and redistributing liquids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods
    • A61C9/0026Syringes or guns for injecting impression material; Mixing impression material for immediate use
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
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Description

Die Erfindung betrifft eine Pipette, insbesondere.zur Verwendung in der Dentaltechnik, mit einem Saugröhrchen, das an einem Ende eine Öffnung zum Ansaugen und zum Abgeben von Flüssigkeit und am anderen Ende einen Sauger, beispielsweise eine zusammendrückbar elastische Kappe aufweist..
Beim Zubereiten plastischer Massen im Dentalbereich wird einer Grundsubstanz unter ständigem Rühren und. Durchmischen Modellierflüssigkeit zugesetzt, bis die erforderliche Konsistenz erreicht ist. Der Techniker bedient sich dazu 'xnerseits eines Spatels zuir. Anrühren und anderseits einer Pipette zur Flüssigkeitsbeigabe. Es muß daher das Arbeitsgerät ständig gewechselt werden, sodaß ein zügiges Arbeiten nicht möglich ist.
Die Erfindung zielt darauf ab, das Anrühren bzw. Anmischen von Massen zu vereinfachen und dadurch auch die Qualität des Produktes zu verbessern. Dies wird mit einer Pipette der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß an dem Saugröhrchen ein über die Öffnung hinaus vorspringendes als spachtel- oder löffelartiges Rührwerkzeug ausgebildetes Plättchen vorgesehen ist. Die Pipette wird dadurch zur Anrührpipette, die ein besonders zweckmäßiges Arbeiten ermöglicht. Es kann nämlich während des Anrührens durch einen Druck auf die elastische Kappe nach Bedarf Flüssigkeit der Mischung zugesetzt werden. Dieoer Druck auf die elastische Kappe wird dadurch bewirkt, daß die zwischen Daumen und Zeigefinger zum Anrühren gehaltene Pipette, die sich mit der elastischen Kappe im Handballen abstützt, kurz gegen den Handballen gedrückt wird. Durch diese Relativbewegung der Hand gegen die Kappe wird die Kappe doelerbar zusammengedrückt und eine gewisse Menge der Modellierflüssigkeit gelangt in die Mischung.
Es 1st zweckmäßig, wenn das Plättchen gegenüber der Mittelachse des Saugröhrchens seitlich versetzt angeordnet 1st. Dadurch gelangt die Flüssigkeit auf das Plättchen, auf welchem sie sich verteilt und in weiterer Folge sodann genau in die Mischungszone. Eine besondere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß das Plättchen ir» eine Halterung am Saugröhrchen einsetzbar ist.
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Aueführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Pipette gemäß der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 in Draufsicht, Fig, 3 einen Rühreinsatz und Fig. 4 einen Pinseleinsatz.
Eine Pipette nach Fig. 1 und 2 umfaßt ein Saugröhrchen 1 aus transparentem Kunststoff oder aus Glas mit einer Öffnung an einem spitz zulaufenden Mundstück 3 und mit einem Sauger 4 in Form einer auf das andere Ende des Saugröhrchens 1 aufgesetzten Kappe aus Gummi. In einem mittleren Bereich weist das Saugpühpehen 1 eingezogene Griff mulden 5. w f üJ1 Daufüen und Zeigefinger auf. Längs des Mundstückes 3 erstreckt sich eine Halterung 7, in welcher nächst der öffnung 2 ein spachtel- oder löffelartiges Plättchen 8 vorgesehen ist. Das Plättchen 8 kann in die Halterung 7 fix eingegossen oder in eine Tasche der Halterung einschiebbar sein. Das Plättchen kann aus Metall, Glas oder Keramik bestehen. In Fig. 3 ist ein abgewinkeltes, zungenartiges Plättchen 8', welches an seinem Ende flach angeschliffen ist, in Seitenansicht dargestellt.
Auf ein fix eingesetztes Plättchen 8 kann ein Schuh mit einem Pinselkopf aufgeschoben werden. Gemäß Fig. U kann das Plättchen 8, 81 auch gegen einen Pinselkopf 9 ausgetauscht werden.
Wie in Fig. 2 strichliert angedeutet ist, wird die Pipette mit Daumen und Zeigefinder in den Griffmulden 5, 6 gehalten. Zum Anrühren von beispielsweise keramischen Massen wird das Pipettenröhrchen 1 mittels des Saugers 4 vorerst mit Modellierflüssigkeit (z.B. Aqua Dest.) bis zur halben Höhe gefüllt und sodann wird die Masse mit der Anrührpipette durchgerührt, wobei zur Erzielung der gewünschten Zähigkeit bzw. Konsistenz Flüssigkeit durch Druck auf den Sauger 4 während des Rührens beigegeben werden kann.
Die Betätigung des Saugers &Iacgr; zwecks Zugabe von Flüssigkeit erfolgt auf sehr einfache Weise durch eine axiale Relativbewegung zwischen Pipette und der Handfläche in Richtung des Pfeiles 10.

Claims (1)

  1. Sprüche
    Pipette, insbesondere zur Verwendung in der Dentaltechnik, mit einem Saugröhrchen, das an einem Ende eine Öffnung zum Ansaugen und zum Abgeben von Flüssigkeit und am anderen End« einen Sauger, beispielsweise eine zusammendrückbare elastische Kappe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Saugröhrchen (1) ein über die öffnung (2) hinaus vorspringendes, als spachtel- oder löffelartiges Rührwerkzeug ausgebildetes Plättchen (8, 81) vorgesehen ist. Pipette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Plättchen (8, 8') gegenüber der Mittelachse des Saugröhrchens (1) seitlich versetzt angeordnet ist. Pipette nacr den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Plättchen (8, 8') in eine Halterung (7) am Saugröhrchen (1) einsetzbar ist.
    Pipette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Plättchen (8, 8') stirnseitig einen Pinsel (9) trägt.
    Pipette nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß auf das Plättchen (8, 8') ein Pinsel (9) aufsteckbar ist.
DE8803331U 1988-03-11 1988-03-11 Pipette, insbesondere zur Verwendung in der Dentaltechnik Expired DE8803331U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29806142U1 (de) * 1998-04-03 1998-06-18 november Aktiengesellschaft, Gesellschaft für Molekulare Medizin, 91056 Erlangen Vorrichtung zur Aufnahme und Abgabe einer definierten Flüssigkeitsmenge

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WO1999051350A3 (de) * 1998-04-03 1999-11-18 November Ag Molekulare Medizin Vorrichtung zur aufnahme und abgabe einer definierten flüssigkeitsmenge
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