DE8803517U1 - Schraubverbindung - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B5/00—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
- F16B5/02—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread
- F16B5/0291—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread the threaded element being driven through the edge of a sheet plate with its axis in the plane of the plate
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- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schraubverbindung mit einer gewindefurchenden Schraube, die in einen in einem Werkstück
ausgebildeten Schraubkanal einschraubbar ist.
Gewindefurchende Schrauben schneiden beim Einschrauben nicht spanend in das Material, sondern verdrängen dieses, üblicherweise
werden die Schrauben in Bohrungen eingeschraubt, die in dem aus einem geeigneten Material, beispielsweise Aluminium
bestehenden Werkstück ausgebildet sind. Dies setzt jedoch voraus, daß das Werkstück eine ausreichende Dicke
oder Stärke besitzt, so daß in dem Material die zur Aufnahme der Schrauben bestimmten Bohrungen erzeugt werden können
und noch genügend Material die Bohrungen umgibt, um ein Ausbrechen der Schrauben zu verhindern.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schraubverbindung der eingangs genannten Art anzugeben, die auch
für flächige Materialien wie beispielsweise Bleche geeignet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei
einein äüs fiäciiigcni Material bestehenden Werkstück durch
Verformen desselben den Schraubkanal mindestens teilweise begrenzende und zum Eingriff mit einer Schraube bestimmte
Materialabschnitte aus der Materialebene herausgehoben sind. Das Herausheben dieser Materialabschnitte kann beispielsweise
durch Prägen erfolgen. Sollen die Materialabschnitte bei relativ geringer Breite relativ weit über die Materialebene herausgehoben werden, ist es zweckmäßig, wenn das
flächige Material entlang eines Teiles der Abschnittsränder durchtrennt ist und die jeweils zwischen den Trennschnitten
liegenden Materialabschnitte aus der Materialebene herausgedrückt sind.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Schraubverbindung ermöglicht
es, auch bei aus beispielsweise Feinblechen bestehenden Werkstücken Schraubverbindungen mit Hilfe von
gewindefurchenden Schrauben herzustellen. Die Schrauben können dabei in herkömmlicher Weise (nach DIN 7500) ausgebildet
sein. Das Ausprägen der den Schraubkanal begrenzenden Materialabschnitte ist auf sehr einfache und preiswerte
fteise möglich. Es kann bereits beim Zuschneiden oder Formen
der aus dem flächigen Material bestehenden Werkstücke erfolgen.
Vergleichsweise zeitraubendere und damit auch teurere Bohrvorgänge sind zur Herstellung des Schraubkanales
nicht mehr erforderlich.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht
darin, daß auch in einem dünnen flächigen Material, beispielsweise einem Feinblech ein Schraubkanal mit in
der Ebene des Materials liegender Kanalachse hergestellt werden kann, so daß man beispielsweise die Wände eines
Bianhnahänaaa nhno rH&ogr; Hilfe von Falzen oder Winkeln miteinander
verschrauben kann. Dazu genügt es, wenn der Schraubkanal von mindestens drei streifenförmigen Materialabschnitten
begrenzt wird, deren Trennschnitte quer zur Achse des Schraubkanals liegen, wobei einander benachbarte
Materialabschnitte jeweils nach entgegengesetzten Seiten aus der Materialebene herausgehoben sind, so daß zwischen
diesen Materialabschnitten die Schraube einführbar ist. Eine andere Möglichkeit zur Verwirklichung der erfindungsgemäßen
Schraubverbindung besteht darin, daß die herausgehobenen Materialabschnitte an einander zugewandten, den
Schraubkanal mindestens teilweise umgebenden und parallel zu dessen Achse gerichteten Abschnitten des flächigen
Materials ausgebildet sind, wobei die herausgehobenen Materialabschnitte länglich mit längs oder quer zur Schraubkanalachse
gerichteter Längsrichtung oder auch quadratisch oder rund sein können.
Die folgende Beschreibung erläutert in Verbindung mit den beigefügten Zeichnung die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise schematische perspektivische Teildarstellung zweier flächiger Werkstücke,
die mittels einer erfindungsgemäßen Schraubverbindung verbindbar sind.
Fig. 2 eine Draufsicht in axialer Richtung auf das den Schraubkanal enthaltende Blech
in Figur 1,
fig. 3 eine perspektivische Teildarstellung eines rohrförmigen Werkstückes mit den Schraubkanal
begrenzenden Sicken,
fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines im Querschnitt quadratischen Kanales mit nach
innen herausgedrückten, den Schraubkanal begrenzenden streifenformigen Wandabschnitten
und
fig. 5 eine Draufsicht in axialer Richtung auf den Kanal gemäß Figur 4.
In Figur 1 erkennt man eine gewindefurchende Schraube 10, Hit deren Hilfe zwei flächige Werkstücke 12, 14, beispielsweise
Bleche miteinander verbunden werden sollen. Die Schraube 10 durchsetzt dabei eine Bohrung 16 in dem Blech
14 und ist zum Eingriff in einen in dem Blech 12 ausgebildeten Schraubkanal 18 bestimmt. Dieser wird vcn drei Blech-Streifen
20 begrenzt, die durch quer zur Kanalachse 22 gerichtete Trennschnitte 24 in dem Blech 12 erzeugt und
Co aus der Ebene des Bleches 12 herausgedrückt wurden, daß
jeweils einander benachbarte Streifen 20 nach entgegengesetzten
Seiten des Bleches 12 herausgewölbt sind. Die Achse 22 des so gebildeten Schraubkanales 18 liegt in der
Ebene des Bleches 12, so daß das Blech 14 ohne die Hilf"·
von Flanschen oder Winkeln an der Schmalseite des Bleches 12 angeschraubt werden kann.
Figur 3 zeigt ein Rohr 26, das mit Sicken 28 versehen ist,
so daß eine nicht dargestellte gewindefurchende Schraube in axialer Richtung in das Rohr 26 eingeschraubt werden
kann. Dabei wird vorausgesetzt, daß der Innendurchmesser der Sicken 28 an den Durchmesser der einzuschraubenden
Schraube angepaßt ist.
Die Figuren 4 und 5 schließlich zeigen ein Werkstück 30 in Form eines länglichen Hohlkörpers mit quadratischem
Querschnitt. Anstelle umlaufender Sicken sind in den Seitenwänden 32 des Werkstücks 30 durch Trennschnitte 34 längliche
Abschnitte 36 erzeugt, die sich parallel zur Längsrichtung des Werkstücks 30 erstrecken und nach innen durchgedrückt
sind, wobei der Abstand einander paarweise gegenüberliegender Streifen 36 etwas geringer als der Durchmesser
der axial in den Hohlkörper 30 einzuschraubenden Schraube 10 ist, wie dies die Darstellung in Figur 5
zeigt.
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I )
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Claims (4)
1. Schraubverbindung mit einer gewindefurchenden Schraube
(10) die in einen in einem Werkstück (12, 26, 30) ausgebildeten Schraubkanal (18) einschraubbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem aus flächigem Material bestehenden Werkstück (12, 26, 30) durch Verformen
desselben den Schraubkanal (18) mindestens teilweise begrenzende und zum Eingriff mit einer Schraube
(10) bestimmte Materialabschnitte (20; 28; 36) aus der Materialfebene herausgehoben sind.
2. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialabschnitte (20; 28;
36) durch Prägen aus der Materialebene herausgehoben sind.
3. Schraubverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das flächige Material entlang
eines Teiles der Abschnittränder durchtrennt ist und daß die jeweils zwischen den Trennöchnitten (24; 34)
liegenden Materialabschnitte (20; 36) aus der Materialebene herausgedrückt sind.
4. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubkanal
(18) von mindestens drei streifenförmigen Materialabschnitten (20) begrenzt wird, deren Trennechnitte (24)
quer zur Achse (22) des Schraubkanals (18) liegen, wobei einander benachbarte Materialabschnitte (20) jeweils
nach entgegengesetzten Seiten aus der Materialebene herausgehoben sind.
Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die herausgehobenen
Materialabschnitte (36) an einander zugewandten, den Schraubkanal (18) mindestens teilweise
umgebenden und parallel zu dessen Achse gerichteten Abschnitten des flächigen Materials ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803517U DE8803517U1 (de) | 1988-03-15 | 1988-03-15 | Schraubverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803517U DE8803517U1 (de) | 1988-03-15 | 1988-03-15 | Schraubverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803517U1 true DE8803517U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6821890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803517U Expired DE8803517U1 (de) | 1988-03-15 | 1988-03-15 | Schraubverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803517U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2175144A1 (de) * | 2008-10-08 | 2010-04-14 | Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG | Bauteil mit einem plattenförmigen Bereich mit stirnseitigem Gewinde |
-
1988
- 1988-03-15 DE DE8803517U patent/DE8803517U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2175144A1 (de) * | 2008-10-08 | 2010-04-14 | Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG | Bauteil mit einem plattenförmigen Bereich mit stirnseitigem Gewinde |
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