DE8805092U1 - Ventilsack mit Ventilschlauch - Google Patents

Ventilsack mit Ventilschlauch

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DE8805092U1
DE8805092U1 DE8805092U DE8805092U DE8805092U1 DE 8805092 U1 DE8805092 U1 DE 8805092U1 DE 8805092 U DE8805092 U DE 8805092U DE 8805092 U DE8805092 U DE 8805092U DE 8805092 U1 DE8805092 U1 DE 8805092U1
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Germany
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valve
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DE8805092U
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Wilhelmstal-Werke 7590 Achern De GmbH
Original Assignee
Wilhelmstal-Werke 7590 Achern De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/145Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being provided in a flat upper sealing-edge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

Anmelder: Wilhelmstal-Werke GmbH
Fautehbacher Straße 26, 7590 Achern
Ventilsack mit Ventilschiauch
Die Erfindung betrifft einen Ventilsack mit Ventilschlauch.
Derartige Ventilsäcke aus Papier sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt.
Es ist bekannt, auch die Ventilschläuche aus Papier auszubilden. Zum Verschließen der Ventilschläuche ist es bekannt, unmittelbar nach der Befüllung des Ventilsacks, also nach der Abnahme von dem runden Ventilstutzen des Ventilpackers Klebstoff in die runde Öffnung einzuspritzen. Eine solche Lösung ist ungünstig, weil sie nicht die geforderten Fülleistungen zuläßt, die mit den Füllautomaten selbst ohne weiteres zu erbringen wären. Außerdem ist das Aufbringen von Klebstoff in den Füllschlauch, welches beim Abpacker erfolgen muß, eine vergleichsweise störungsanfällige Maßnahme.
14 994 15.- April 1988
Es ist auch bereits bekannt/ an Papier-Ventilsäcken Ventilschläuche vorzusehen, die aus Polyäthylen bestehen öder innenliegende Polyäthylenbeschichtungen aufweisen. Für ein Verschließen muß das Polyäthylen so weit erwärmt werden, daß ein Verkleben der aufeinander liegenden Polyäthyienschichten möglich wird. Auch diese Lösung ist zu zeitaufwendig ä Auch bei dieser Lösung ist die Fülleistung durch den Verschiießvorgang stark beschränkt. Es erweist sich als praktisch ausgeschlossen, innerhalb angemessener Taktzeiten die für ein Plastifizieren des Polyäthylens erforderliche Wärme in den maßgeblichen Bereich zuzuführen*
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Ventilsack mit Ventilschlauch, insbesondere aus Papier, so auszubilden, daß er für einen schnellen und sicheren Verschließvorgang nach der Befül-lung geeignet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß der Ventilschlauch im Bereich der Füllöffnung einen Holtmeltauftrag aufweist, der sich zumindest über den halben inneren Umfang der Füllöffnung erstreckt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich der Holtmeltauftrag nahezu über den gesamten inneren Umfang.
Das Vorsehen eines Holtmeltauftrags im Bereich der Füllöffnung hat erhebliche Vorteile. Ein solcher Sack kann nach der Befüllung verschlossen werden, ohne daß von dem Sackverbraucher oder Abfüller aufwendige Maßnahmen zu ergreifen sind.
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14 994 15, April 1988
ts genügt ein Sehr kurzzeitiges Erwärmen des Ventilichlauchs in der Nähe seiner Austrittsöffnung, nachdem Vorher die Klebefläche mit Hilfe von Preßluft gereinigt liörden ist. Der erforderliche Wärmeübertragungsvorgang laßt sich so schnell bewerkstelligen/ daß der Schließvorfläng keine Beeinträchtigung der Fülleistung mehr mit sich bringt.
Es erweist sich nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung als besonders zweckmäßig, daß der Ventilschlauch von Seiner Stirnkante abgehende Einschnitte aufweist, deren Länge zumindest im wesentlichen der Breite des Holtmeltftuftrags entspricht. Üblicherweise verlaufen solche Einschnitte senkrecht zu der Stirnkante.
Die Einschnitte liegen vorzugsweise einander diametral gegenüber. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Einschnitte in der Verlängerung der Falzlinie des Ventilschlaüchs liegen.
Eine derartige Ausgestaltung hat zur Folge, daß einerseits der Ventilschlauch an seinem Ende nach dem Befüllvorgang leicht für ein Reinigen mit Preßluft zu öffnen ist. Außer-
! dem führt das Vorsehen eines Einschnitts im Falzbereich
dazu, daß im Falzbereich bei einem ungeschlitzten Ventil-
j schlauch, welcher aus vergleichsweise steifem Material be-
( steht, möglicherweise entstehende Kanäle vermieden werden.
j Es entsteht bei einer derartigen geschlitzten Ausführung
^ des Ventilschlaüchs ein besonders dichter Verschluß.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
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14 994 15, April 1988
Figur 1 - eine schematische perspektivische Unteransicht des Ventilsacks mit Ventilschlauch ,
Figur 2 - eine schematiche perspektivische Ansicht
des Ventilschlaüchs im runden Öffnungszustand*
Der Ventilsack gemäß Figur 1 ist in bekannter Weise aufgebaut. Der Ventilschlauch 1 ist in bekannter Weise von dem äußeren Bodenblatt abgedeckt. Der Ventilschlauch 1 bildet eine mit 2 bezeichnete Einfüllöffnung und besitzt einen an ieine Stirnkante 4 angrenzenden ringsum laufenden stfeifenförmigen Holtmeltauftrag 3. Die Breite des Holtmeltauftrags ist mindestens ebenso groß wie die Länge der beiden diametral einander gegenüberliegenden Einschnitte 5, die in der Verlängerung der Falzlinie des Ventilschlauchs 1 liegen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ragt der gesamte geschlitzte Bereich des Ventilschlauchs 1 unter dem äußeren Bodenblatt 6 hervor.
&igr; Beim Befüllen des Ventilsacks besitzt der Ventilschlauch 1
die in Figur 2 dargestellte kreisrunde Form, die sich aus
&iacgr; der runden Form des Füllstutzens ergibt. Nach dem Abziehen
vom Füllstutzen legt sich der Ventilsack im äußeren Öffnungsbereich flach.. Mit Hilfe von Preßluft muß dann in den tieisten Fällen der den Holtmeltauftrag 3 tragende Bereich vom befüllten Produkt freigeblasen werden. Hierzu erweisen sich die Schlitze 5 als besonders zweckmäßig, da sie ein Abheben der beiden später endgültig miteinander ver'-lf ten Bereiche voneinander erleichtern.
5 14 994 15. April 19S8 j
&PSgr; - 5 -
Sobald der Randbereich des Ventxlschlauchs I gesäubert ist, wird der mit Holtmeltauftrag 3 versehene Randbereich erwärmt, beispielsweise mit Hilfe einer Kontaktheizung. Eine anschließende Kühlung des vorher erheizten Bereichs stellt sicher, daß sehr schnell der Verschluß endgültig fixiert ist.
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Claims (4)

1. Ventilsack mit Ventilschlauch, insbesondere aus Papier, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilschlauch im Bereich der Füllöffnung einen Holtmeltauftrag (3) aufweist, der sich zumindest über den halben inneren Umfang der Füllöffnung (2) erstreckt .
2. Ventilsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Holtmeltauftrag sich nahezu über den gesamten inneren Umfang erstreckt.
3. Ventilsack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilschlauch (1) von seiner Stirnkante (4) abgehende Einschnitte (5) aufweist, deren Länge zumindest im wesentlichen der Breite des Holtmeltauftrags entsprechen.
4. Ventilsack nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschnitte (5) einander diametral gegenüberliegen.
- 2
I) 1)
994 15. April 1988
5. Ventilsack mach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der Einschnitte (5) kürzer ist als die Breite des Holtmeltauftrags (3).
6. Ventilsack nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5/
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einschnitte (5) in der Verlängerung der Falzlinien des flachliegenden Ventilschlauchs (1) verlaufen.
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DE8805092U 1988-04-18 1988-04-18 Ventilsack mit Ventilschlauch Expired DE8805092U1 (de)

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DE8805092U1 true DE8805092U1 (de) 1988-06-09

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DE (1) DE8805092U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015000559A1 (de) * 2013-07-01 2015-01-08 Dy-Pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff Gmbh Ventilsack
DE202016004073U1 (de) * 2016-06-29 2017-10-02 Dy-Pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff Gmbh Ventilsack

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015000559A1 (de) * 2013-07-01 2015-01-08 Dy-Pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff Gmbh Ventilsack
DE202016004073U1 (de) * 2016-06-29 2017-10-02 Dy-Pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff Gmbh Ventilsack

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