DE8805858U1 - Bürste - Google Patents
BürsteInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B9/00—Arrangements of the bristles in the brush body
- A46B9/02—Position or arrangement of bristles in relation to surface of the brush body, e.g. inclined, in rows, in groups
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B2200/00—Brushes characterized by their functions, uses or applications
- A46B2200/30—Brushes for cleaning or polishing
- A46B2200/304—Lavatory brush, i.e. brushes for cleaning toilets
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
RAU & SCHNECK
PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. DR. MANFRED RAU niPI PHYS. DK. HERBfRT SCHNECK ZUGEiASSENE VERTRETER BEIM EUROPAISCHEN PATENTAMT
VNR Io6984 Nürnberg, o2-o5.198B
R/St
Roman Dietsche KG, 7868 Todtnau-Aftersteg
Bürste
Die Erfindung betrifft eine Bürste nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Üblicherweise sind bei Bürsten die Borsten in Form von
Borstenbündeln am Borstenkörper durch Einstanzen solcher Borstenbündel in Sacklöcher oder durch Anschweis-Ben
solcher Borstenbündel auf die Oberfläche des Bor-Btenkörpers
befestigt. Ihre Verteilung ist üblicherweise in allen Riebtungen der Oberfläche des Borstenkörpers
etwa gleich. Die in ihrem Fußbereich dicht zusammengefaßten Borstenbündel springen zu ihren freien
Enden hin auf. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß insbesondere bei zum Reinigen stark verschmutzter Gegenstände
eingesetzten Bürsten, wie z.B. Klosettbürsten, Topfreinigungsbürsten und dgl. sich zwischen den
Borsten bzw. Borstenbündeln sehr viel Schmutz ablagert, wodurch die hygienischen Verhältnisse negativ
1)8500 NÜRNBERG 1 KONIGSTRAfeSE-'Z·' TiLEFÖN 09ti J24$37 -JElEFJiX 0911/208569 TElEX «23945 POSTSCHECKAMT NBG. 184352-857 j
beeinflußt werden. Darüber hinaus neigen diese Bürsten
zum Verfilzen, d.h. zum Verhaken der Borsten benachbarter Borstenbündel ineinander, was wiederum zusätziich
zu einer Verschlechterung der Reinigungswirkung Und andererseits zu vermehrter Schmutzanlagerung und
#amit Reduktion der Hygiene führt.
Per Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Jlirste der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß
#ie Schmutzanlagerung verringert und die Lebensdauer #rhöht wird.
Itiese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Bürste
#er gattungsgemäßen Art durch die Merkmale im Kennieichnungsteil
des Anspruches 1 gelöst. Durch die §treifenförmige Anordnung der Borsten wird eine Borstenanordnung
mit sehr ausgeprägter Reinigungswirkung #rreicht. Durch die Ausbildung erheblich breiter Freif*äume
zwischen den Borstenstreifen wird erreicht, daß fiittels der Borsten gelöster Schmutz gleichsam frei
fcerausgeschwemmt werden kann, sich also nur in erheblich
verringertem Maße zwischen den Borsten fesxsetzen kann. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird
fcuch verhindert, daß die Borsten benachbarter Borstenfctreifen
miteinander verfilzen. Dadurch wird auch die Lebensdauer einer solchen Bürste erhöht. Je nach Ausgestaltung
des Borstenkörpers und der daraus resultierenden Anordnung kann eine solche Bürste als Klosettbürste,
als Tassenbürste, als Flaschenbürste, als Topfreinigungsbürste od.dgl. ausgebildet sein. Durch
die Maßnahmen nach Anspruch 2 wird erreicht, daß Reinigungsbewegungen in Längsrichtung der Bürste, die in
cc-r T:-^^.. (v:i dichtung des Stieles oder Griffes der
Bürste entspricht, durchgeführt werden können, wobei gleichzeitig sichergestellt ist, daß jeder Bereich de/
tu reinigenden Fläche auch von Borsten beaufschlagt tiird. Diesem Ziel dienen insbesondere auch die Weiterbildungen
nach den Ansprüchen 3 und 4. In den Ansprüchen 5 bis 7 sind Verhältnisse betreffend die Breite
Äer Borstenstreifen in ihrem Fußbereich zur Breite des ireiraunis zwischen benachbarten BorsLenölr-eifen angegeben,
durch die sichergestellt ist, daß die Freiräume fco breit sind, daß sich in ihnen kein Schmutz festsetfcen,
sondern der Schmutz abgeführt werden kann, ohne feien in den Borsten in nennenswertem Umfang festzufcetzen.
Venn - wie bei Klosettbürsten, aber auch Tassenbürteten
- der Borstenkörper im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist, dann ist die Ausgestaltung nach Anfepruch
8 von Vorteil. Wenn hierbei die Weiterbildung hach Anspruch 9 vorgesehen ist, dann kann die mit
ßorstenstreifen besetzte Stirnseite der Bürste zur
!Punktreinigung verwendet werden, indem die Bürste um
Ihre Längsachse gedreht wird.
In den Ansprüchen Io und 11 sind zwei Möglichkeiten !zur Erzeugung der Borstenstreifen angegeben, wobei
Anspruch lo die an sich konventionelle und besonders Übliche Art der Befestigung wiedergibt, wobei lediglich
in Richtung der Borstenstreifen die Borstenbündel •o dicht gesetzt werden, wie dies technisch eben möglich
ist um einen Streifeneffekt zu erzeugen. Bei -::-
-A-
Befestigungsart nach Anspruch 11 können die Borsten in
Richtung des Streifens lückenlos gesetzt werden.
Durch die erfindungsgemaße Art der Anordnung der Borsten
werden in erheblichem Umfang Borsten eingespart, was auch zu einer Reduktion des Fertigungsaufwandes
führt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnung. Es zeigt
Figl 1 eine Teil-Längsansicht einer Klosettbürste mit
aufgeschweißten Borstenstreifen,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Klosettbürste entsprechend dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teil-Längsansicht einer Klosettbürste mit durch eingestanzte Borstenbündel gebildeten
Borstenstreifen und
Fig. 4 eine Stirnansicht der Klosettbürste nach Fig.
entsprechend dem Sichtpfeil IV in Fig. 3.
Die in der Zeichnung dargestellten Klosettbürsten weisen jeweils einen nur teilweise dargestellten Stiel 1
auf, an dem einstückig ein im wesentlichen zylindrischer Borstenkörper 2 ausgebildet ist, dessen Stirnseite
3 etwa halbkugelförmig ausgebildet ist. Der Stiel 1, der Borstenkörper 2 und die Stirnseite 3 sind
insgesamt im wesentlichen drehsymmetrisch zu einer Längsachse 4 ausgebildet.
Bei der Ausgestaltung nach den Fig. 1 und 2 ist der Borstenkörper 2 mit zu durchgehenden Borstenstreifen
zusammengefaßten Borsten 6 versehen, die auf die Oberfläche 7 des Borstenkörpers 2 aufgeschweißt sind.
Hierzu bestehen Stiel 1, Borstenkörper 2 und Borsten in üblicher Weise aus schweißfähigem Kunststoff. Die
Borstenstreifen 5 sind - wie Fig. 1 und 2 entnehmbar ist - in dem zylindrischen Bereich des Borstenkörpers
2 schraubenlinienförmig angeordnet, und zwar mit einer sehr hohen Steigung. Wie Fig. 1 entnehmbar ist, beträgt
der Überdeckungsgrad in Längsrichtung, d.h. in Richtung der Längsachse 4, etwa 2, d.h. bei in diesem
AusfUhrungsbeispiel insgesamt vorgesehenen acht Borstenstreifen sind diese jeweils über einen Umfangsbereich
von 9o° des Borstenkörpers 2 verlaufend angeordnet. Diese acht Borstenstreifen sind in gleichen
Winkelabständen von jeweils 45° angeordnet und sind auf der Stirnseite 3 - wie aus Fig. 2 hervorgeht etwa
sternförmig angeordnet. Wegen der relativ dichten Anordnung der Borstenstreifen ist hierbei nur jeweils
jeder zweite Borstenstreifen bis zur Längsachse 4 auf der Stirnseite 3 geführt, während jeder dazwischenliegende
Borstenstreifen 5 vorher endet, so daß im Bereich der Längsachse 4 auf der Stirnseite 3 keine zu
hohe Borstendicke entsteht.
Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, sind zwischen benachbarten Borstenstreifen 5 Freiräume 0 gebildet,
deren Breite a in Umfangsrichtung des zylindrischen
I ■ ·
• · ■
■ « ·
■ « ·
Borstenkörpers 2, also quer zur Längsachse 4 mindestens
doppelt so groß ist wie die Breite b der Borstenstreifen 5 in ihrem Fußbereich 9, d.h. an der
Oberfläche 7 des Borstenkörpers. Bevorzugt ist das Verhältnis von Breite a des Freiraums 8 zu Breite b
der Borstenstreifen 5 an ihrem Fußbereich 9 größer als 2. Diese Freiräume erstrecken sich bis zu den
freien Enden der Borsten 6, d.h. die Borstenstreifen Springen zwar im Vergleich zum Fußbereich 9 etwas auf;
Sie überdecken aber den Freiraum 8 keinesfalls.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 sind lediglich i'ünf Borstenstreifen 51 in gleichen Winkelabetänden
von 72° über den Umfang des Borstenkörpers Angeordnet. Ihr Überdeckungsgrad ist etwa 1. Die Breite
a1 des jeweiligen Freiraums 81 ist etwa dreimal so
groß wie die Breite b' der Borstenstreifen 5' in ihrem Fußbereicxi 9'. Weil die Freiräume 81 relativ groß
Sind, sind die Borstenstreifen 5 auf der Stirnseite des Borstenkörpers 2 bis zur Längsachse 4 geführt. Die
Borstenstreifen 5' sind durch einzelne Borstenbündel Io gebildet, die in üblicher Weise in Sacklöcher im
Borstenkörper 2 eingestanzt sind. Der Abstand c benachbarter Borstenbündel Io eines Borstenstreifens 5'
ist in der Regel kleiner, höchstens aber gleich der Breite b( des Borstenstreifens 5: im Fußbereich 91,
der hierbei dem Durchmesser des Sackloches entspricht.
Für die Länge der Borsten von der Oberfläche 7 des Borstenkörpers bis zu deren freien Ende gilt, daß
diese umso größer ist, je größer die Breite a bzw. a1 des Freiraums 8 bzw. 8' ist. Damit wird sichergestellt,
daß der jeweilige Freiraum 8 bzw« &THgr;1 auch im
Außenbereich der Borsten erhalten bleibt.
Claims (11)
1. Bürste, insbesondere Klosettbürste, mit einem in einer Längsrichtung verlaufenden, insbesondere zylindrisch
ausgebildeten Borstenkörper, an dessen im wesentlichen stetig verlaufender Oberfläche iij ihrem
Fußbereich zusammengefaßte und zu ihren freien Enden hin aufspringende Borsten befestigt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Borsten (6) in Form von Borstenstreifen (5,5·) am Borstenkörper (2) befestigt
Bind und daß zwischen benachbarten Borstenstreifen (5,5') borstenfreie bahnenförmige Freiräume (8,8·)
vorgesehen sind, deren Breite (a,a·) im Bereich der Oberfläche (7) des Borstenkörpers (2) deutlich größer
ist als die Breite (b,b·) der Borstenstreifen (5,5·)
am Fußbereich (9,9·) der Borsten (6).
D-B5OO NÜRNBERG 1 KONIGSTRASSEUI TBLiFON 09 ti {24137 WEFfX 09 Il /»856» TELEX 423 9« POSTSCHECKAMT NBG. 1M352-IS
2. Bürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenstreifen (5,5') gegenüber der Längsrichtung
(Längsachse 4) geneigt angeordnet sind.
3. Bürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung (Längsachse 4) gesehen benachbarte
Borsteristreifen (5,5') einander überdecken.
4. Bürste nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Borstenstreifen (5,5') mit einem Überdeckungsgrad von 1 bis 2 angeordnet sind.
5. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Breite (b.b1)
der Borstenstreifen (5,5') im Fußbereich (9,9') der Borstenstreifen (5,5·) zur Breite (a,a') des Freiraums
(8,8·) im Bereich von 1:2 bis 1:5 liegt.
6. Bürste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Breite (b,b') der Borstenstreifen
(5,5·) im Fußbereich (9,9·) der Borstenstreifen (5,5')
zur Breite (a,a·) des Freiraums (8,8') im Bereich von
1:2,5 bis 1:3,5 liegt.
7. Bürste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Breite (b,b·) der Borstenstreifen
(0,5·) im Fußbereich (9,9·) der Borstenstreifen (5,5·)
zur Breite (a.a1) des Freiraums (8,8·) im Bereich von
etwa 1:3 liegt.
8. Bürste nach Anspruch 3 oder 4, mit einem im wesentlichen zylindrischen Borstenkörper (2), dessen Längsachse
(4) gleich der Längsrichtung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenstreifen (5,5') längs
Schraubenlinien mit hoher Steigung verlaufen.
9. Bürste nach Anspruch 8 mit einem zylindrischen Boi
stenkörper mit gewölbter-, insbesondere halbkugel form j
ger Stirnseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenstreifen (5,5') etwa sternförmig auf der Stirnseite
(3) verlaufen und im Bereich der Längsachse (4) enden.
10. BUrste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Borstenstreifen (51) durch
in Sacklöcher des Borstenkörpers (2) eingesetzte Borstenbündel
(lo) gebildet ist, deren Abstand (c) voneinander höchstens etwa ihrer Breite (b1) in ihren
Fußbereich (91) ist.
11. Bürste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Borstenstreifen (5) durch
streifenförmig auf die Oberfläche (7) des Borstenkörpers (2) aufgeschweißte Borsten (6) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805858U DE8805858U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Bürste |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805858U DE8805858U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Bürste |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805858U1 true DE8805858U1 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=6823657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805858U Expired DE8805858U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Bürste |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805858U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0375634A3 (de) * | 1988-12-23 | 1991-08-28 | OSKAR S.r.l. | Toilettenbürste |
| DE102010015434A1 (de) * | 2010-04-18 | 2011-10-20 | Andres Psczolla | Borstenloser WC-Reinigungskopf |
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| DE1062210B (de) * | 1956-10-02 | 1959-07-30 | Lorenz Locher | Bestueckung fuer Buersten-, Besen- und Pinselwaren, bestehend aus einem oder mehreren, in Kunststoff eingebetteten Borstenbuendeln |
| US3358311A (en) * | 1966-12-12 | 1967-12-19 | Beulah F Cunningham | Combined hairbrush and style lift |
| DE6802350U (de) * | 1968-10-15 | 1969-01-30 | Dietsche Roman Fa | Klosettbuerste |
| DD213592A1 (de) * | 1983-02-10 | 1984-09-19 | Klaus Weikert | Einrichtung zur reinigung von glaesern |
| GB2139483A (en) * | 1983-01-20 | 1984-11-14 | Tucel Industries | Tufted constructions |
| DE3505969A1 (de) * | 1983-11-02 | 1986-08-21 | Plough | Mascara-applikator |
-
1988
- 1988-05-03 DE DE8805858U patent/DE8805858U1/de not_active Expired
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