DE8807324U1 - Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder - Google Patents

Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder

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DE8807324U1
DE8807324U1 DE8807324U DE8807324U DE8807324U1 DE 8807324 U1 DE8807324 U1 DE 8807324U1 DE 8807324 U DE8807324 U DE 8807324U DE 8807324 U DE8807324 U DE 8807324U DE 8807324 U1 DE8807324 U1 DE 8807324U1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/02Bearing surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05CINDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
    • F05C2225/00Synthetic polymers, e.g. plastics; Rubber
    • F05C2225/04PTFE [PolyTetraFluorEthylene]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

Beschreibung: Manfred Fietz, HüLLersbaum 40, D-5Q95 Burscheid Vorrichtung, insbesondere TeLeskopzyLinder
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere TeLeskopzyLinder, mit einem Zylinderrohr und eineir darin
> am'al verschieblicher Kolben, auf dessen UmfangsfLache ein
Gleitring aus einem FTFE-Materia I befestigt ist, der mit '■■ der Innenwandung des Zy Li nderrohr«; in Berührung steht.
'■. Aus einem Zylinderrohr und einem Kolben bestehende
Vorrichtungen werden in der Hydraulik und Pneumatik in
' vielfältigen Ausführungsformen eingesetzt. In der
Ausführung als TeLeskopzyLinder mit einer an dem Kolben befestigten und aus dem Zylinderrohr herausragenden Kolbenstange werden solche Vorrichtungen insbesondere als Dämpfer oder als hydraulisch bzw. pneumatisch betätigte Druckzylinder eingesetzt. Die Kolben solcher Teleskopzylinder werden häufig an ihren Umfangsflachen mit Gleitringen versehen, über die sich jeweils der Kolben an
■ d?r Ir.nenwand des Zy I. i nder rohrs abstützen kann. Die
Gleitringe haben gleichzeitig Dichtfunktion.
Als besonders geeignetes Material für solche Gleitringe hat sich PolytetrafIuoräthylen - abgekürzt PTFE - erwiesen, da es chemisch sehr beständig ist und zudem niedrige
Gleitwerte mit nur sehr geringem Stick-S I ip-Effekt hat.
\ Dabei sind unter PTFE-Mater i al. i en nicht nur solche zu
&Idigr; verstehen, die aus reinem PTFE bestehen, sondern auch
modifiziertes PTFE, das verschiedene Beimengungen enthält, .'.'. wie insbesondere Kohle oder Metalle. Die Beimengungen
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können vor allem bei Metallen über 50X liegen. Gleichwohl wird auch in solchen Fällen von einem modifiziertem PTFE-Materia I. gesprochen.
Bei dem bekannten Te leskopzy I inder der eingangs genannten Art weist der Kolben auf seiner Umfangsflache eine umlaufende Ringnut auf, in die ein endlicher Streifen aus PT FE~Ma t e r i 2 L eingelegt wird= 5? in* Dir. k» ist im Verhältnis zur Tiefe der Ringnut so bemessen, daß der aus dem Streifen gebildete Gleitring über die Umfangsflache des Kolbens vorsteht.
Diese Ausgestaltung der Kombination aus Kolben und Gleitring hat verschiedene Nachteile. So muß die Ringnut aus dem Kolben in einem spanabhebenden Verfahren herausgeschnitten werden, bedarf also auch dann einer Nacharbeitung, wenn der Kolben aus Sintermetall, hergestellt worden ist. Dies ist kostenaufwendig. Zudem Liegt der Gleitring nur in einer endlichen Form vor, so daß an seinen einander zugewandten Stirnseiten besondere Maßnahmen vorgesehen werden müssen, damit auch in diesem Bereich keine Undichtigkeiten auftreten und die GleiverhäLtnisse nicht von denen am übrigen Umfang des Kolbens abweichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art die Kombination aus Kolben und Gleitring so zu gestalten, daß trotz wesentlich geringerer HerstelLungskosten über den Umfang gleichbleibende Dichtheit und Gleitverhältnisse gewährleistet sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Gleitring endLos ausgebildet und die Umfangsflache des Kolbens einen ringförmigen Vorsprung aufweist, den der
Gleitring formschlüssig und mit radialer Sch rumpf spannung umfaßt.
Erfindungsgemäß wird der Gleitring also nicht mehr in eine Nut eingelegt, sondern in endloser Form über einen Vorsprung gestülpt. Dies hat insbesondere bei einer Herstellung des Kolbens aus Sintermetall den Vorteil, daß der Kolben keiner sn3ri3bhs&sndsPi !^schb^^r*"*0^ *■'"""· mak*» bedarf, da der Vorsprung schon bei der Formgebung des Kolbens vorgesehen werden kann. Dies ist bei Ringnuten nicht möglich. Das Material des Gleitrings wird vor dem Überstülpen über den Vorsprung mittels eines Kalibrierwerkzeuges auf das erforderliche Maß gedehnt. Damit der Gleitring anschließend einen festen Halt hat, wird er nach dem überstülpen mittels eines Preßrings gestaucht. Hierdurch wird der Memory-Effekt, der PTFE-Material eigen ist, initiiert. Dies bedeutet, daß der Gleitring nach der Stauchbehandlung bestrebt ist, wieder seine ursprüngliche Form anzunehmen, sich also mit starker, radial nach innen gerichteter Schrumpf spannung über den Vorsprung zu legen. Hierdurch erhält der Gleitring den notwendigen Halt.
Imsgesamt zeichnet sich diese Vorrichtung durch wesentlich herabgesetzte Herstellungskosten sowie durch über den Umfang gleichbleibende Dicht- und Gleitverhältnisse aus, weil der Gleitring endlos ist.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Vorsprung als zylindrischer Kolbenabschnitt ausgebildet ist und der Gleitring U-Form mit nach innen gerichteten Randstegen aufweist. Diese Ausführungsform hat sich als herstellungstechnisch besonders einfach erwiesen.
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Die Dicke des Gleitrings kann den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. Bei Dämpfern hat sich eine Dicke von 0,5 bis 1 mm bewährt. Dabei sollte der zylindrische Kolbenabschnitt mindestens 0,8 mm vorstehen.
\ In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines
Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Sie zeigt in einem Axialschnitt einen Kolben (1), der für einen Teleskopzylinder bestimmt und dort für eine axial verschiebl iehe Lagerung in einem Zylinderrohr vorgesehen ist. Er hat plane Vorder- und Rückseiten (2, 3) und eine zylindrische Umfangsflache (4). In der Mitte weist er ein sich in axialer Richtung erstreckendes Durchgangs loch (5) auf/ in das das Ende einer Kolbenstange eingesteckt und diese mit dem Kolben (1) befestigt werden kann.
Die Umfangsflache (4) ist derart gestuft, daß sich ein zylindrischer Vorsprung (6) ergibt, der sich über die gesamte Umfangsflache (4) erstreckt, über diesen Vorsprung ist ein Gleitring (7) gestülpt, der im gezeigten Querschnitt eine U-Form mit an beiden Stirnseiten nach innen gerichteten Randstegen (8, 9) hat. Die Randstege (8, 9) liegen an den Stirnseiten des Vorsprungs (6) an und halten den Gleitring (7) axial unverrückbar auf dem Vorsprung (6) fest.
Der Gleitring (6) ist aus einem PTFE-Materia I mit 25% Kohlebeimengung gefertigt. Selbstverständlich können dem PTFE-Materia I auch andere Stoffe beigemengt worden sein. Er ist zunächst so gefertigt, daß er radiales Untermaß hat, d.h. sein Durchmesser ist zunächst geringer als der der entsprechenden Abschnitte der Umfangsflache (4). Zum überstülpen wird der Gleitring (7) entsprechend mittels eines Kalibrierwerkzeuges aufgeweitet, damit er über den
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Vorsprung (6) geschoben werden kann. Nach dem überstülpen wird der Gleitring (7) mit einem Prefiring wieder
komprimiert. Durch diese Stauchung wird ein Memory-Effekt des PTFE-Materials initiiert, so daß der Gleitring (7)
bestrebt ist, wieder in seine ursprüngliche Form zu
Schrumpfen, und er legt sich auf diese Weise mit radial
nach innen gerichteter Vorspannung an die Umfangsflache (4) an. Hierdurch erhält der Gleitring (7) einen festen Halt
•yf dem Kolben (1). Er zeichnet sich durch hohe
Formbeständigkeit, geringe Reibwerte, Beständigkeit gegen chemische Einflüsse sowie durch Temperaturfestigkeit aus.

Claims (5)

■ · · · t 9 ■ Ansprüche: Hanfred Fietz, HOLLersbaum 40, D-5093 Burscheid Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder
1. Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder, mit einem Zylinderrohr und einem darin axial verschieblichen Kolben, auf dessen Umfängst Lache ein Gleitring aus einem PTFE-Material befestigt ist, der mit der Innenwandung des ZyLinderrohrs in Berührung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (7) endlos ausgebildet und die Umfangsflache (4) d«s Kolbens (1) einen ringförmigen Vorsprung (6) aufweist, den der Gleitring (7) formschlüssig und mit radialer Sciirumpfspannung umfaßt.
2. Vorrichtung ri<*ch Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (6) als zylindrischer Kolbenabschnitt ausgebildet ist unr1 der Gleitring (7) U-Form mit nach innen gerichteten Randstegen hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gleit ring (7) eine Dicke von 0,5 bis 1 mm hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 cder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenabschnitt (7) mindestens 0,8 mm vorsteht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1) aus Sintermetall besteht.
DE8807324U 1988-06-04 1988-06-04 Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder Expired DE8807324U1 (de)

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DE8807324U DE8807324U1 (de) 1988-06-04 1988-06-04 Vorrichtung, insbesondere Teleskopzylinder
EP19890109512 EP0345561A3 (de) 1988-06-04 1989-05-26 Teleskopierende Vorrichtung sowie Verfahren zu deren Herstellung

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DE (1) DE8807324U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0345561A3 (de) * 1988-06-04 1990-09-19 Manfred Fietz Teleskopierende Vorrichtung sowie Verfahren zu deren Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0345561A3 (de) * 1988-06-04 1990-09-19 Manfred Fietz Teleskopierende Vorrichtung sowie Verfahren zu deren Herstellung

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